Der für die Psychologie international maßgebliche Thesaurus of Psychological Terms der American Psychological Association (APA) wird mit Lizenz der APA aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.
Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Köln implementiert auf Bestreben des ZPID die Psychological Abstracts der APA-Datenbank PsycLIT (heute PsycINFO).
Erstmalig muss für die Inanspruchnahme des Literatursuchdienstes des ZPID nun von den Nutzern ein Entgelt erhoben werden.
Die Testversion einer deutschen psychologischen Fachdatenbank PSYNDEX wird entwickelt und beim DIMDI implementiert. Die Datenbankstruktur von PSYNDEX wird analog der APA-Datenbank PsycLIT aufgebaut, damit beide Datenbanken problemlos parallel recherchiert werden können.
Das Periodikum »Psychologischer Index« wird ab 1981 bis 1997 quartalsweise vom ZPID herausgegeben.
Erstmals erfolgt eine externe Begutachtung des ZPID durch den Wissenschaftsrat, die positiv verläuft.
Die bibliographische Dokumentation von Diplomarbeiten beginnt.
Es erfolgt die Einführung von PSYNDEX-Lizenzen beim DIMDI.
1989 - Ein Wissenschaftlicher Beirat wird für das ZPID bestellt.
Die Gründungsmitglieder sind:
Direktor: Prof. Dr. Leo Montada
Mitarbeiteranzahl: 18,5 hauptamtliche Personalstellen (davon 1,9 beim DIMDI)
Produkte: PSYNDEX, Auftragsmöglichkeit: Auftragsrecherchen, Schriftenreihen »Bibliographie deutschsprachiger psychologischer Dissertationen«, Jahresbände, Report-Literatur, International Directory of Psychologists, Psychologischer Index, PSYNDEX Terms
Das ZPID ist die zentrale Informationseinrichtung für die Psychologie in den deutschsprachigen Ländern. Es ist seit 1988 Mitglied der Blauen Liste und seit 1997 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. In seinem Psychologie-Fachportal www.zpid.de bietet es wichtige Dienstleistungen und Produkte für Forschung, Studium, Praxis, Massenmedien, Politik und Öffentlichkeit an, wie beispielsweise die Datenbank PSYNDEX zu psychologischen Fachpublikationen. Mit dem ZPID-Monitor wird jährlich die internationale Präsenz der Psychologie aus den deutschsprachigen Ländern evaluiert. Im Rahmen der Informations- und Dokumentationsforschung werden Beiträge zu bibliometrischen Evaluationskriterien anhand von Publikations- und Zitationsanalysen geleistet. Das ZPID wird durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Länder der Bundesrepublik Deutschland (unter der Federführung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, MBWWK, Rheinland-Pfalz) zu gleichen Teilen gefördert. Als zentrale Einrichtung der Universität Trier verfügt es über ein eigenständiges Budget (nach den Richtlinien der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, GWK), das 2012 etwa 2,4 Millionen Euro beträgt. Bedingt durch Drittmitteleinwerbungen und Teilzeit-Mitarbeiter sind aktuell 36 wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ZPID tätig.
Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 87 selbständige außeruniversitäre Forschungsinstitute und Infrastruktureinrichtungen für die Wissenschaft sowie drei assoziierte Mitglieder. Leibniz-Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung Wert auf wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die Institute beschäftigen knapp 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sie werden gemeinsam von Bund und Ländern finanziert. Ihr Gesamtetat beträgt etwa 1,4 Milliarden Euro, wovon ca. 330 Millionen Euro aus Drittmitteln stammen. Siehe: www.leibniz-gemeinschaft.de
SeitenURL: http://www.zpid.de/index.php?wahl=zpid&uwahl=40JahreZPID&uuwahl=80er-Jahre