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Psychologische Hilfe

Psychologe - Psychotherapeut - Psychiater - wer ist eigentlich wer?

Psychologe

Titel Psychologe
Die Berufsbezeichnung Psychologe darf nur von Personen geführt werden, die über den Abschluss eines Hochschulstudiums im Fach Psychologie verfügen.
Durch das Studium erwirbt der Psychologe in den verschiedenen Gebieten der Psychologie wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse und ein umfangreiches Wissen über menschliches Denken und Fühlen, Lernen und Verhalten. Es wird auch gelernt, wie man menschliches Verhalten beeinflussen kann.
Im Hauptstudium kann sich der Psychologe auf die Schwerpunkte Klinische Psychologie und psychologische Behandlungsmethoden spezialisieren. Dabei erarbeitet sich der angehende Psychologe umfassende Kenntnisse über die seelisch-körperliche Gesundheit und Krankheit sowie die Grundlagen der wissenschaftlichen Psychotherapie. Nach Abschluss des Psychologiestudiums kann der Psychologe eine dreijährige ganztägige oder eine fünfjährige berufsbegleitende psychotherapeutische Ausbildung absolvieren, die ihn für die eigenverantwortliche Ausübung der Psychotherapie qualifiziert. Der so ausgebildete Psychologe erhält die staatliche Berufszulassung (Approbation) als Psychologischer Psychotherapeut.

Psychotherapeut

Titel Psychologischer Psychotherapeut (Kurzform Psychotherapeut)
Den Titel Psychologischer Psychotherapeut darf nur führen, wer als Diplom-Psychologe ein Hochschulstudium der Psychologie abgeschlossen hat und die staatliche Anerkennung seiner psychotherapeutischen Qualifikation durch die Approbation besitzt. Außer diesen Psychologen dürfen sich Ärzte als Psychotherapeut bezeichnen, wenn sie nach dem Medizinstudium eine psychotherapeutische Zusatzausbildung absolviert haben. Bei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten kann die Grundausbildung auch in einem Studium der Pädagogik oder Sozialpädagogik bestehen. Alle drei haben zusätzlich zu ihrem Grundberuf eine psychotherapeutische Zusatzausbildung abgeschlossen.
Der Beruf des Psychologischen Psychotherapeuten ist seit dem 1. Januar 1999 durch das Psychotherapeutengesetz geregelt. Das Gesetz schützt zugleich die Berufsbezeichnung Psychotherapeut strafrechtlich für diejenigen, die eine Approbation (Berufszulassung) aufgrund des Psychotherapeutengesetzes oder als Arzt mit entsprechender Zusatzausbildung besitzen.
Allerdings ist nur der Titel Psychologischer Psychotherapeut (sowie die Kurzform Psychotherapeut) geschützt. Auch Personen, die nicht berechtigt sind, diesen Titel zu führen, dürfen psychotherapeutische Behandlungen anbieten. Hierfür ist keine Zusatzausbildung erforderlich, wenn Sie die Voraussetzung erfüllen, dass sie die Zulassung nach dem Heilpraktikergesetz besitzen.
Titel Ärztlicher Psychotherapeut
Erst eine psychotherapeutische Zusatzausbildung berechtigt einen Arzt auch Psychotherapie auszuüben und neben der Facharztbezeichnung (Psychiater) die Zusatzbezeichnung Psychotherapie oder Psychoanalyse zu führen. Der so ausgebildete Arzt wird Ärztlicher Psychotherapeut genannt.

Psychiater

Titel Psychiater
Der Psychiater hat Medizin studiert. Nach Abschluss des Medizinstudiums und Erhalt der Approbation hat er eine mehrjährige Facharztausbildung zum Psychiater absolviert.
In dieser Ausbildung hat er spezielle Kenntnisse über Entstehung und Verlaufsformen von Krankheiten des Geistes und der Seele erworben und gelernt, diese Krankheiten zu erkennen und zu behandeln, zumeist mit Medikamenten, den so genannten Psychopharmaka.


weiterführende Informationen

Kontaktdaten

Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)
Universitätsring 15,
54296 Trier
Telefon: +49 (0)651 201-2877
Fax: +49 (0)651 201-2071


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