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ZPID-Monitor zur Internationalisierung

Konzeption und Aufbau

Angeregt durch ein Positionspapier von Gigerenzer, Rösler, Spada, Amelang, Bierhoff, Ferstl et al. (1999) und der nachfolgenden Diskussion in der Fachgemeinschaft wurde vom ZPID eine prospektiv angelegte Studie über internationale Aktivitäten in der Wissenschaftsgemeinschaft (der Psychologie) begonnen: Der ZPID-Monitor zur Internationalität, Internationalisierung und internationalem Erfolg der Psychologie aus den deutschsprachigen Ländern.

Mit diesem Verfahren wird die Entwicklung kontinuierlich erfasst, aber auch Handlungsoptionen angeboten und zur Diskussion gestellt (Schui, 2004; Krampen & Montada 2002; Krampen, Montada, & Schui 2002; Schui, Krampen, & Montada 2002). Zusätzlich wurden Optionen für eine Verbesserung der Lage entwickelt (Krampen, Montada, Müller, & Schui 2005; Montada & Krampen 2001).

Im ZPID-Monitor werden zur Zeit zwei Bereiche erfasst, die für die Internationalität von Bedeutung sind:

  • Die Produktion englischsprachiger Literatur (anhand der Datenbank PSYNDEX) und
  • die internationale Rezeption der Autoren/innen aus dem deutschsprachigen Bereich (anhand des Social Sciences Citation Index1).

In den Berichtsjahren 1999-2003 wurde zusätzlich eine E-Mail Befragung zu weiteren international relevanten wissenschaftlichen Aktivitäten durchgeführt. Erfragt wurden:

  • Herausgeberschaft internationaler Fachzeitschriften
  • Reviewertätigkeit bei internationalen Fachzeitschriften
  • internationale Konferenzteilnahme (aktiv/passiv)
  • Mitgliedschaft in internationalen Gesellschaften
  • Gastaufenthalte im Ausland (eigene/fremde)
  • internationale Kooperationen
  • englische und andere fremdsprachliche Publikationen

Die E-Mail Befragung wurde ab dem Berichtsjahr 2004 aufgrund geringer Veränderungen in den Daten und der durch den stetig gesunkenen Rücklauf stark eingeschränkten Repräsentativität der Ergebnisse vorerst eingestellt.

Die ZPID-Monitor Stichprobe

Die Analysen zur internationalen Rezeption und die E-Mail Befragung basieren auf der ZPID-Monitor Stichprobe mit den nachfolgenden Eigenschaften:

  • Probanden: Habilitierte und promovierte Hochschullehrer/innen, die an Hauptfachinstituten der Psychologie (Diplom bzw. Master) im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich Schweiz) tätig sind,
  • jährliche Aktualisierung anhand des Psychologie-Kalenders (Hogrefe-Verlag),
  • umfasst ca. 2.000 Personen

Ergebnisse

Die Ergebnisse des Verfahrens werden jährlich als ausführlicher Bericht auf dem Webportal des ZPID veröffentlicht sowie als Kurzbericht bei der Fachzeitschrift »Psychologische Rundschau« eingereicht. Die Veröffentlichung des Kurzberichts in der Psychologischen Rundschau erfolgt jeweils in Absprache mit den Herausgebern.

Der ausführliche Bericht wird darüber hinaus den Vorständen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)2, des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)3 und der Bundespsychotherapeutenkammer4 separat zur Verfügung gestellt.

Perspektiven

Vor dem Hintergrund gestiegener Ansprüche an Detailgrad und Interpretationsmöglichkeiten bibliometrischer Daten werden neue Auswertungsoptionen entwickelt. Diese zeigen für ausgewählte (von Thomson Reuters oder Elsevier ausgewertete) internationale Zeitschriften die Anteile von Arbeiten, an denen Autoren/innen aus dem deutschsprachigen Raum beteiligt sind, und deren Zitationen. Diese werden ins Verhältnis zur durchschnittlichen Zitationsrate pro Artikel (je Zeitschrift) gesetzt und hinsichtlich der Diversität der Nationalitäten der zitierenden Autoren/innen untersucht.

Veröffentlichungen

ZPID-Monitor Kurzberichte

  • Schui, G., & Krampen, G. (2015). ZPID-Monitor 2012 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Der Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 66(2), 124-127.

  • Schui, G., Hoffmann, J. M., & Krampen, G. (2014). ZPID-Monitor 2011 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Der Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 65(1), 24-29.

  • Krampen, G., Schui, G., & Bauer, H. (2012). ZPID-Monitor 2010 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Der Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 63, 178-181.

  • Krampen, G., Schui, G., & Bauer, H. (2011). ZPID-Monitor 2009 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Der Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 62, 244-248.

  • Krampen, G., Schui, G., & Fell, C. (2010). ZPID-Monitor 2008 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Der Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 61, 210-212.

  • Krampen, G., & Schui, G. (2009). ZPID-Monitor 2007 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Der Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 60, 184-185.

  • Krampen, G., & Schui, G. (2008). ZPID-Monitor 2006 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Der Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 59, 233-235.

  • Krampen, G., & Schui, G. (2008). ZPID-Monitor 2005 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Der Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 59, 45-47.

  • Krampen, G., & Schui, G. (2006). ZPID-Monitor 2004 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Der Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 57, 254-255.

  • Krampen, G., Schui, G., & Montada, L. (2005). ZPID-Monitor 2003 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Der Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 56, 302-304.

  • Krampen, G., Montada, L., & Schui, G. (2004). ZPID-Monitor 2002 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Ein Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 55, 207-209.

  • Krampen, G., Montada, L., & Schui, G. (2003). ZPID-Monitor 2001 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Ein Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 54, 243-245.

  • Krampen, G., Montada, L., & Schui, G. (2002). ZPID-Monitor 1999-2000 zur Internationalität der Psychologie aus dem deutschsprachigen Bereich: Ein Kurzbericht. Psychologische Rundschau, 53, 205-211.

ZPID-Monitor Ausführliche Berichte

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  1. http://wokinfo.com/products_tools/multidisciplinary/webofscience/ssci/
  2. https://www.dgps.de/
  3. http://www.bdp-verband.org/
  4. http://www.bptk.de/
  5. /pub/research/zpid-monitor_2014_lang.pdf
  6. /pub/research/zpid-monitor_2015.pdf
  7. /pub/research/zpid-monitor_2011_lang.pdf
  8. /pub/research/zpid-monitor_2010_lang.pdf
  9. /pub/research/zpid-monitor_2009_lang.pdf
  10. /pub/research/zpid-monitor_2008_lang.pdf
  11. /pub/research/zpid-monitor_2007_lang.pdf
  12. /pub/research/zpid-monitor_2006_lang.pdf
  13. /pub/research/zpid-monitor_2005_lang.pdf
  14. /pub/research/zpid-monitor_2004.pdf
  15. /pub/research/zpid-monitor_2003.pdf
  16. /pub/research/zpid-monitor_2002.pdf
  17. /pub/research/zpid-monitor_2001.pdf
  18. /pub/research/zpid-monitor_1999-2000.pdf


weiterführende Informationen

Weitere Informationen

Dr. Gabriel Schui
Telefon: +49 (0)651 201-2910
Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)
Universitätsring 15,
54296 Trier

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