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Beispiel für Literaturnachweise in PSYNDEX

Die Beispiele für die Dokumentation von Zeitschriftenaufsätzen, Monographien, Editionen, Einzelbeiträgen aus Editionen, Dissertationen und Institutsberichten in der Datenbank Psyndex wurden durch eine Recherche in PubPsych ermittelt. Die Links in der Ausgabe, zum Beispiel bei den Person(en), bewirken eine erneute Suche.

Beispiel für einen Zeitschriftenaufsatz

DFK0190590
TitelPsychische Anpassung und schulische Leistungen beim Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule
[Psychological adjustment and school achievement during transition from elementary to secondary school]
Person(en)Autor: Ball, Juliane; Lohaus, Arnold; Miebach, Christiane
(Universität Marburg; Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, GERMANY)
QuelleZeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 2006, 38 (3), 101-109, 34 Literaturang. ISSN: 0049-8637
URL(Zeitschrift): http://www.hogrefe.de/zeitschriften/zepp
Jahr2006
SpracheGerman
AbstractDer Schulwechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule wird in der Literatur häufig als ein kritisches Lebensereignis beschrieben, da er mit einer Vielzahl von Neuanpassungen verbunden ist. In der vorliegenden Studie wird davon ausgegangen, dass sich in Abhängigkeit von den Schulnoten Unterschiede in der psychischen Anpassung (gemessen mit dem "Youth Self Report") beim Übergang in die weiterführende Schule zeigen. Es wurden 370 Kinder am Ende der Grundschulzeit sowie zu Beginn und zum Ende des ersten Schuljahres in der weiterführenden Schule befragt. Hinsichtlich der Veränderung der Schulnoten vom Ende der vierten Klasse bis zum Ende der fünften Klasse wurden drei Gruppen gebildet (mit einer sehr negativen, einer moderat negativen und einer neutralen bis positiven Notenentwicklung). Insgesamt zeigten sich über den Schulwechsel hinweg eine Verschlechterung in den Schulnoten sowie eine Verbesserung der internalisierenden und externalisierenden Symptomatik. Dabei fanden sich Unterschiede zwischen den Schülern mit unterschiedlicher Notenentwicklung in Abhängigkeit von dem besuchten Schultyp: Insbesondere für Gymnasiasten mit einer sehr negativen und ebenso mit einer neutralen bis positiven Notenentwicklung ließen sich am Ende der fünften Klasse mehr Probleme hinsichtlich der psychischen Anpassung nachweisen, wobei sich dieser Effekt in einer Zunahme der externalisierenden Symptomatik zeigte.
ZusatzabstractSchool transition from elementary to secondary school is often considered a critical life event typically requiring several readjustments. The primary assumption of the present study is that differences with regard to psychological adjustment during school transition exist, which are further dependent on the school grades of children. A German sample of 370 children was assessed regarding somatic and psychological symptoms (assessed via Youth Self Report) before and after transition from elementary to secondary schools. Based on school grade changes from the end of elementary school until the end of the first year at secondary school, three change groups were defined (very negative, moderately negative, neutral to positive change in school grades over time). The results show a significant decrease of the school grades and an improvement of the psychological adjustment reported by children after school transition. There are, however, differences between children differing with regard to development of school grades depending on school level: Especially children on high school level (Gymnasium) with very negative as well as those with neutral to positive grade changes showed a lower psychological adjustment at the end of first year in secondary school, especially in schools with high performance levels.
SchlagwörterSchul- und Klassenübergang - Emotionale Bewältigung - Leistung (Schule und Hochschule)
Psychischer Stress - Symptome - Schulen der Sekundarstufe - Individuelle Unterschiede - Schüler der Sekundarstufe
Gymnasiasten
Schulalter
Schlagwörter (engl.)School Transition - Emotional Adjustment - Academic Achievement
Psychological Stress - Symptoms - High Schools - Individual Differences - High School Students
School Age
Germany
Klassifikation3560 Interaktion, Anpassung und Einstellungen - 2800 Entwicklungspsychologie
Klassifikation (engl.)3560 Classroom Dynamics & Student Adjustment & Attitudes - 2800 Developmental Psychology
Methode1012 longitudinal empirical study
DokumenttypJournal Article
MedientypPrint
Key Phraseschool transition from elementary to secondary school & very negative vs moderately negative vs neutral to positive changes in school grades & psychological adjustment, role of secondary school type, YSR, 370 children from end of elementary school until end of 1st year of secondary school

Beispiel für eine Monographie

DFK0184190
TitelPsychologische Diagnostik
Grundlagen und Anwendungsfelder
[Psychological diagnosis. Foundations and application fields]
Person(en)Autor: Krohne, Heinz Walter; Hock, Michael
E-Mail: Krohne, Heinz Walter
(Universität Mainz; Psychologisches Institut, GERMANY)
QuelleStuttgart: Kohlhammer, 2007, 622 S.. EUR 49,80, Etwa 1200 Literaturang. ISBN: 978-3-17-019080-1
Jahr2007
SpracheGerman
AbstractPsychologische Diagnostik ist die zentrale Methodenlehre innerhalb der Fächer der Angewandten Psychologie. Neben dieser Funktion erfüllt die Diagnostik auch Aufgaben in den Grundlagendisziplinen der Psychologie. Das Erstellen einer psychologischen Diagnose ist Teil einer umfassenderen Intervention, in der Planen, Verändern, Entscheiden und Beurteilen eine wesentliche Rolle spielen. Dieses Lehrbuch, das sich insbesondere an Studierende der Bachelor- und Master-Studiengänge richtet, misst den methodischen Grundlagen der Diagnostik wie auch den Einsatzmöglichkeiten in den Anwendungsfeldern der Psychologie besonderes Gewicht bei. Es eignet sich für die Lehre und zur Prüfungsvorbereitung in Psychologischer Diagnostik sowie in den diagnostischen Teilen der Arbeits- und Organisationspsychologie, der Klinischen Psychologie, der Gesundheitspsychologie sowie der Pädagogischen Psychologie. - Inhalt: (A) Allgemeine Grundlagen. (1) Definition der Psychologischen Diagnostik. (2) Entwicklungslinien des wissenschaftlichen Diagnostizierens. - (B) Konstruktion und Überprüfung von Testverfahren. (3) Merkmale und Gütekriterien psychologischer Tests. (4) Modelle psychologischen Testens. - (C) Diagnostische Urteile und Entscheidungen. (5) Personbeurteilung im Alltag. (6) Der Prozess der diagnostischen Urteilsbildung. (7) Entscheidungstheoretische Modelle und antwortabhängiges Testen. (8) Handlungstheoretische Modelle. - (D) Beschaffung und Integration diagnostischer Daten. (9) Überlegungen zur Datenbeschaffung. (10) Das Interview. (11) Verfahren zur Beschaffung von L-Daten. (12) Verfahren zur Beschaffung von subjektiven (Q-)Daten. (13) Verfahren zur Beschaffung von objektiven (T-)Daten. (14) Fähigkeits- und Leistungstests. (15) Integration diagnostischer Befunde und Gutachtenerstellung. - (E) Anwendungsfelder der Diagnostik. (16) Arbeits- und organisationspsychologische Diagnostik. (17) Klinische und gesundheitspsychologische Diagnostik. (18) Pädagogisch-psychologische und Erziehungsdiagnostik.
SchlagwörterPsychodiagnostik
Testen - Testmethoden - Psychometrie - Psychologische Messung
Schlagwörter (engl.)Psychodiagnosis
Testing - Testing Methods - Psychometrics - Psychological Assessment
Klassifikation2220 Tests und Testen
Klassifikation (engl.)2220 Tests & Testing
Methode1340 textbook
DokumenttypAuthored Book
MedientypPrint
Key Phrasefoundations & application fields of psychological diagnosis, industrial psychology & educational psychology & clinical psychology

Beispiel für eine Edition

DFK0176800
TitelTheorien, Modelle und Methoden der Entwicklungspsychologie
[Encyclopedia of psychology: Theories, models and methods of developmental psychology]
Person(en)Ed.: Schneider, Wolfgang; Wilkening, Friedrich
E-Mail: Schneider, Wolfgang
(Universität Würzburg; Institut für Psychologie, GERMANY)
QuelleGöttingen: Hogrefe, 2006, 908 S.. EUR 169,00 [Enzyklopädie der Psychologie, Themenbereich C, Theorie und Forschung, Serie V, Entwicklungspsychologie, Band 1], Etwa 2000 Literaturang. ISBN: 978-3-8017-0586-2
Jahr2006
SpracheGerman
AbstractIm vorliegenden Band der "Enzyklopädie der Psychologie" werden Theorien, Modelle und Methoden der Entwicklungspsychologie behandelt. Der aktuelle Stand des theoretischen Wissens und die wesentlichen Modellannahmen werden beschrieben. Themen sind zum Beispiel J. Piagets Theorie der Entwicklung des Erkennens, Informationsverarbeitungstheorien, tiefenpsychologische Ansätze, Entwicklungsgenetik, allgemeine Prinzipien und aktuelle Theorien zur Entwicklungspsychologie der Lebensspanne. Darüber hinaus wird in drei Kapiteln die Palette genuin entwicklungspsychologischer Datenerfassungs- und Auswertungsmethoden dargestellt. - Inhalt: (A) Theorien und Modelle. (1) S. Weinert und F. E. Weinert: Entwicklung der Entwicklungspsychologie: Wurzeln, Meilensteine, Entwicklungslinien. (2) H. M. Trautner: Entwicklungsbegriffe. (3) K. Reusser: Jean Piagets Theorie der Entwicklung des Erkennens. (4) A. Demetriou: Neo-Piagetsche Theorien der kognitiven Entwicklung. (5) F. Wilkening: Informationsverarbeitungstheorien zur kognitiven Entwicklung. (6) R. K. Silbereisen und P. Noack: Kontexte und Entwicklung. (7) L. Krappmann: Sozialisationsforschung im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Reproduktion und entstehender Handlungsfähigkeit. (8) J. Brandtstädter und W. Greve: Entwicklung und Handeln: Aktive Selbstentwicklung und Entwicklung des Handelns. (9) J. B. Asendorpf: Entwicklungsgenetik. (10) H. Keller und A. Chasiotis: Zur natürlichen und geschlechtlichen Selektion der menschlichen Individualentwicklung. (11) R. Oerter: Kultur und Entwicklung. (12) W. Mertens: Tiefenpsychologische Ansätze. (13) J. Glück und J. Heckhausen: Entwicklungspsychologie der Lebensspanne: Allgemeine Prinzipien und aktuelle Theorien. - (B) Methoden. (14) G. Rudinger und C. Rietz: Spezifische methodische Probleme und Möglichkeiten der Entwicklungspsychologie.(15) W. Deutsch und A. Lohaus: Methoden in der Entwicklungspsychologie: Historische und aktuelle Perspektiven. (16) A. von Eye und C. Spiel: Auswertungsperspektiven der Entwicklungspsychologie.
SchlagwörterEntwicklungspsychologie
Psychologische Theorien - Modelle - Methodologie
Schlagwörter (engl.)Developmental Psychology
Psychological Theories - Models - Methodology
Klassifikation2800 Entwicklungspsychologie
Klassifikation (engl.)2800 Developmental Psychology
Methode1330 handbook
DokumenttypEdited Book
MedientypPrint
Key Phrasedevelopmental psychology, development & theories & models & methods

Beispiel für einen Einzelbeitrag aus einer Edition

DFK0188683
TitelBeratung und Psychologie
[Counseling and psychology]
Person(en)Autor: Steinebach, Christoph
E-Mail: Steinebach, Christoph
(Katholische Fachhochschule Freiburg i. Br.; Fachbereich Heilpädagogik, GERMANY)
QuelleIn: Steinebach, Christoph (Ed.), Handbuch Psychologische Beratung (S. 11-34). Stuttgart: Klett-Cotta, 2006, 44 Literaturang. ISBN: 3-608-94152-5
Jahr2006
SpracheGerman
AbstractEs wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Psychologie als Wissenschaft zum Verständnis und zur Optimierung von Beratung beitragen kann. Ausgehend von einer Definition von psychologischer Beratung als ein bevormundungsfreier Prozess, in dem Probleme der Ratsuchenden in ihrem Erleben und Verhalten unter Bezugnahme auf psychologische Theorien in einem als Beratung ausgewiesenem Setting durch Information und Reflexion begleitet werden, wird die Geschichte der psychologischen Beratung skizziert. Gegenstand und Bereiche werden differenziert und wichtige psychoanalytische, verhaltenstherapeutische, kognitiv orientierte, humanistische und systemische Beratungstheorien werden angeführt. Auf folgende Spannungsfelder psychologischer Beratung wird eingegangen: (1) Unterscheidung einzelner Schulen versus Eklektizismus durch Integration der Ansätze, (2) die Kluft zwischen wissenschaftlicher Forschung und Praxis, (3) die Relevanz der Beziehung zwischen Berater und Ratsuchendem und der in der Beratung eingesetzten Technik, (4) die Abgrenzung von Beratung und Psychotherapie. Als zentrale Entwicklungen, die Konvergenzen in der Beratungspsychologie fördern, werden gemeinsame Intentionen der Ansätze, den einzelnen Beratungsphasen zuordnenbare Interventionen und Kompetenzen der Berater genannt. Darüber hinaus werden zukünftige Herausforderungen in dem Ausbau der kultursensitiven Beratung, in der Integration von Forschung in die Beratung und in der Entwicklung metatheoretischer Modelle gesehen. Abschließend wird auf ethische Fragen der Beratungspraxis (etwa ethische Standards, gesetzliche Grundlagen, Konzepte von informed consent oder freedom of consent) hingewiesen.
SchlagwörterBeratung - Psychologie - Beratungspsychologie - Psychotherapeutische Beratung
Beratermerkmale - Psychotherapeutische Prozesse - Theoretische Orientierung - Trends
Schlagwörter (engl.)Counseling - Psychology - Counseling Psychology - Psychotherapeutic Counseling
Counselor Characteristics - Psychotherapeutic Processes - Theoretical Orientation - Trends
Klassifikation3310 Psychotherapie und psychotherapeutische Beratung
Klassifikation (engl.)3310 Psychotherapy & Psychotherapeutic Counseling
Methode1220 theoretical discussion
DokumenttypChapter
MedientypPrint
Key Phraserelevance of scientific psychology for counseling, characteristics & history & theoretical orientation & professional ethics & research-practice problems of psychotherapeutic & psychological counseling, school-oriented vs eclectic counseling & interventions & counselor competencies & counselor-client relationship, differences between counseling & psychotherapy

Beispiel für eine Dissertation

DFK0193227
TitelPersönliche Ziele als Motivatoren und Regulatoren im Sport
[Motivational and regulatory effects of personal goals in sports]
Person(en)Autor: Thiex, Dagmar
QuelleMainz: Universität, Fachbereich Sozialwissenschaften, Medien und Sport, 2006, 309 S. Elektronische Publikation im Internet, Etwa 200 Literaturang.
URL(Dokument): http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:hebis:77-11324
Jahr2006
SpracheGerman
AbstractVor dem Hintergrund ziel- und handlungstheoretischer Annahmen wird ein Untersuchungskonzept zur Erklärung und Vorhersage interindividueller Unterschiede im Sportverhalten entwickelt. Es wurde überprüft, ob Ziele in Abhängigkeit von ihrem Inhalt und individuumsspezifischen kognitiven, affektiven und behavioralen Merkmalen der Zielrepräsentation die Handlungsausführung und -aufrechterhaltung beeinflussen. Zusätzlich wurden Persönlichkeitsmerkmale als mögliche das Verhalten indirekt beeinflussende Variablen einbezogen. Es wurden zwei empirische Studien durchgeführt. In Studie 1 wurden die notwendigen Messverfahren zur Erfassung der modellrelevanten Variablen an einer Stichprobe von 470 Sportlern, Nichtsportlern und unregelmäßig Aktiven konstruiert und teststatistisch überprüft. Darüber hinaus ergaben sich durch einen Vergleich der Personengruppen unterschiedlichen Aktivitätsniveaus erste Hinweise auf die Relevanz der Einflussfaktoren in den unterschiedlichen Handlungsphasen. Die Stichprobe von Studie 2 setzte sich aus 141 Teilnehmern angeleiteter Sportprogramme zusammen, die speziell für Anfänger bzw. Wiedereinsteiger im Sport ausgeschrieben waren. Alle Teilnehmer wurden sowohl während der Dauer der mehrwöchigen Sportprogramme wie auch nach einem drei- und sechsmonatigen Zeitraum nach Beendigung der Sportkurse befragt. Durch die Erfassung der Teilnahmehäufigkeit an den Kursen konnte die Regelmäßigkeit sportlicher Aktivität objektiv erfasst werden. Gleichzeitig wurde durch die Ausweitung auf einen sechsmonatigen Bebachtungszeitraum nach Ablauf der Sportprogramme die Analyse von Determinanten der langfristigen Verhaltensaufrechterhaltung möglich. Insgesamt bestätigen die Ergebnisse eine ziel- und handlungstheoretische Sichtweise. In beiden Untersuchungen zeigte sich, dass die Relevanz potentieller Verhaltensdeterminanten im Sport nur in Abhängigkeit der prädezisionalen, präaktionalen, aktionalen und postaktionalen Handlungsphase beurteilt werden kann und dass gleichzeitig Feedbackprozesse und Veränderungen in der Ausprägung einzelner Determinanten berücksichtigt werden müssen. Die Befunde werden abschließend in ein modifiziertes Modell zur Vorhersage des Sportverhaltens integriert und insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung von Interventionsmaßnahmen zur Gesundheitsförderung diskutiert.
SchlagwörterSportliche Aktivität - Zielsetzung - Motivation
Ziele - Gesundheitsförderung - Fitness-Training - Individuelle Unterschiede - Emotionen - Persönlichkeitsmerkmale
Handlungstheorien
Schlagwörter (engl.)Athletic Participation - Goal Setting - Motivation
Goals - Health Promotion - Exercise - Individual Differences - Emotions - Personality Traits
Action Theories
Germany
Klassifikation3700 Sportpsychologie und Freizeit - 3120 Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse - 3365 Gesundheitsförderung und Vorsorge
Klassifikation (engl.)3700 Sport Psychology & Leisure - 3120 Personality Traits & Processes - 3365 Promotion & Maintenance of Health & Wellness
Methode1010 empirical study
DokumenttypDissertation
MedientypInternet
Key Phrasegoal & action theory approach to athletic participation, impact of cognitive & emotional & behavioral features of goal representation on sport activities & their maintenance, motivation & stages of action model & feedback, consequences for health promotion programs, total of 470 athletes & non-athletes & 141 participants in health-related sport programs, 2 empirical studies

Beispiel für einen Institutsbericht

DFK0185685
TitelAnnahmen über den Menschen
Eine Fragebogenstudie mit 800 Studierenden der Psychologie, Philosophie, Theologie und Naturwissenschaften
[Assumptions about humans. A questionnaire study with 800 college students of psychology, philosophy, theology and nature sciences]
Person(en)Autor: Fahrenberg, Jochen
E-Mail: Fahrenberg, Jochen
(Universität Freiburg i. Br.; Psychologisches Institut, GERMANY)
QuelleForschungsberichte, Nr. 164. Freiburg i. Br.: Universität, Psychologisches Institut, 2006, 139 S., 9 S. Anhang, 103 Literaturang.
URL(Dokument): http://www.psychologie.uni-freiburg.de/forschung/
fobe-files/164.pdf
Jahr2006
SpracheGerman
AbstractErgebnisse einer Fragebogenstudie mit 800 Studierenden der Psychologie, Philosophie, Theologie und Naturwissenschaften zu Annahmen über den Menschen werden vorgelegt. Das Menschenbild ist ein individuelles Muster von grundsätzlichen Überzeugungen, was der Mensch ist und welchen Sinn, welche Werte und Ziele das Leben hat (haben sollte). Jede Person lernt und entwickelt Annahmen über den Menschen und übernimmt dabei vieles, was für die eigene Familie, für Gruppen und Gemeinschaften typisch ist: soziokulturelle und religiöse Traditionen, Wertorientierungen und Antworten auf Grundfragen des Lebens. Die Antworten auf die Frage "Was ist der Mensch" gehören als Wesensbestimmungen in die Philosophische Anthropologie und als empirisch zu untersuchende Überzeugungen in die Psychologie, insbesondere in die Differentielle Psychologie. In einer vorausgegangenen Untersuchung waren die meisten Befragten der Ansicht, dass die jeweiligen Überzeugungen hinsichtlich des Leib-Seele-Problems wahrscheinlich Konsequenzen für die Theorien, die Methoden und die Berufspraxis von Psychologen, Ärzten und Richtern haben werden. Studierende der Psychologie im ersten Fachsemester kommen für diese Untersuchungen besonders in Frage, denn ihre Studienentscheidung und ihr späterer Beruf sind wahrscheinlich auch von ihrem Interesse an Menschen und an Sinnfragen motiviert. Der Fragebogen enthält 64 Fragen unter anderem zu den Themen Gehirn und Bewusstsein, Willensfreiheit, Evolution, Religiosität und Interesse an Sinnfragen des Lebens, Gottes-Glauben, Theodizee-Problem, Wahrheit, Toleranz und Letztbegründung der Moral. Die Mehrzahl der Teilnehmenden sind Studierende der Psychologie an sieben Universitäten in Westdeutschland und Ostdeutschland (563 Teilnehmer), außerdem Studierende der Philosophie, Theologie, Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften in Freiburg. Auch hier sind die meisten Befragten überzeugt, dass solche philosophischen Auffassungen hinsichtlich Gehirn und Bewusstsein (Leib-Seele-Problem) und Willensfreiheit wichtige Konsequenzen für die Berufspraxis von Psychotherapeuten, Ärzten und Richtern haben könnten. Die Items wurden thematisch gruppiert und mit Clusteranalysen und Faktorenanalysen untersucht. Wichtige Konzepte sind unter anderem Monismus-Dualismus-Komplementarität, Atheismus-Agnostizismus-Deismus-Theismus, Einstellung zu Transzendenz-Immanenz, Selbsteinstufungen der Religiosität und des Interesses an Sinnfragen. Unter den Studierenden der Psychologie zeigten sich nur wenige Unterschiede zwischen Männern und Frauen, ersten und mittleren Semestern. Deutliche Unterschiede bestehen, vor allem in der Religiosität, zwischen Studierenden in den alten und den neuen Bundesländern. Die Datenbasis ermöglicht, nach Gewichtungen und Kontrollen, quasi-repräsentative Aussagen über wichtige Komponenten des Menschenbildes der Studienanfänger der Psychologie und lässt charakteristische Unterschiede zu den Studierenden von Naturwissenschaften erkennen. Der verwendete Fragebogen (bzw. eine revidierte Fassung) kann auch als didaktisches Hilfsmittel dienen, um in Lehrveranstaltungen auf die unterschiedlichen Auflassungen und auf deren mögliche Bedeutung für die Theorie und Praxis der Psychologie aufmerksam zu machen.
ZusatzabstractAssumptions about human nature engage the domain of philosophy as a long established matter of discourse. In contrast, comparatively little is known about such assumptions from the view point of differential psychology. First-year psychology students appear to be a particularly suitable population for such investigation. Their choice of study and intended later profession is probably guided by their interest in human affairs (and concepts relating to the self and the meaning of life). A 64-item questionnaire was developed, comprising items and rating scales, as well as a number of trilemmata including topics such as brain and consciousness (mind-body), free will, assumptions on evolution or creation of mankind, concepts of god, religion and meaning of life, theodicy, morality, and pluralism. Data were gathered from 800 students in Germany (East and West), the majority of which (n=563) were psychology students, and from students of philosophy, theology, humanities, and science. The majority of participants were convinced that philosophical preconceptions on mind-body and free will could have important practical implications for the way in which psychotherapists, doctors or judges exercise their profession. Categorization of item content, factor and cluster analyses were applied for structuring the broad spectrum of item responses. To this end the following concepts proved useful: concepts of monism-dualism-complementary, atheism-agnosticism-deism-theism, attitude toward transcendence-immanence, and the self-ratings of religiosity and interest in meaning of life. There was little difference among psychology students in gender, first or second year. Substantial differences were however evident with respect to religious beliefs between students from West and East Germany. Quasi-representative findings on the distribution of such assumptions about human nature as viewed by first-year psychology students were obtained by a weighting procedure. Statistical tests revealed differences between students from psychology and natural science. The questionnaire may be useful as an accessory (teaching aid) because students are thus encouraged to reflect on their own assumptions about human nature and the potential implications of these in professional psychology.
SchlagwörterMenschliche Natur - Weltbild - Schüler- und Studenteneinstellungen - Studenten (Anfangssemester)
Psychologie - Philosophie - Religion - Religiöse Überzeugungen - Wissenschaften
Neue Bundesländer
Erwachsenenalter
Schlagwörter (engl.)Human Nature - World View - Student Attitudes - College Students
Psychology - Philosophies - Religion - Religious Beliefs - Sciences
New German States
Adulthood
Germany
Klassifikation3430 Professionelle Einstellungen und Personmerkmale - 2630 Philosophie und Wissenschaftstheorie
Klassifikation (engl.)3430 Professional Personnel Attitudes & Characteristics - 2630 Philosophy
Methode1010 empirical study
DokumenttypReport
MedientypPrint
Key Phraseassumptions about humans, brain & consciousness & free will & evolution & religion & meaning of life & theodicy & morality & pluralism, 800 students of psychology & philosophy & theology & nature sciences in eastern & western Germany


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Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)
Universitätsring 15,
54296 Trier
Telefon: +49 (0)651 201-2877
Fax: +49 (0)651 201-2071


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