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Zitationsanalysen

Die Bedeutung der Zitation als Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit von Kollegen/innen

Eine wesentliche Form der Anerkennung der wissenschaftlichen Leistung von Fachkollegen/innen ist die Nennung innerhalb der eigenen Arbeit von ihnen übernommener bzw. weiter entwickelter Theorien und/oder Forschungsergebnisse in Form von korrekten Zitationen.

Literaturdatenbanken, in denen die Anzahl von Zitationen wissenschaftlicher Arbeiten abgefragt werden kann, haben – insbesondere in der Wissenschaftspolitik und -administration – einen außerordentlichen Einfluss gewonnen. Sie werden für die Evaluation von Wissenschaften, Institutionen, Lehrstühlen, Zeitschriften und zuweilen auch von Einzelpersonen herangezogen.

Das ZPID berichtet über die Möglichkeiten und Grenzen derartiger bibliometrischer Indikatoren bei Evaluationsvorhaben im Bereich der deutschsprachigen Psychologie.

Neben Aspekten der Erfassungsmethodik und möglichen Fehlerquellen wurde auch die Frage untersucht, zu welchem Teil in Zitationen ernsthaft und konkret auf die zitierte Arbeit Bezug genommen wird und wo es sich eher nur um reine »Nenn«-Zitationen handelt.

Weiterhin konnten Informationen über die relative Häufigkeit von Zitationen verschiedener Publikationsarten (Zeitschriftenartikel, Bücher, Buchbeiträge, empirische versus theoretische Beiträge) gewonnen werden.

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Krampen, G. (2010). Acceleration of citing behavior after the millennium? Exemplary bibliometric reference analyses for psychology journals. Scientometrics, 83(2), 507-513.

  • Krampen, G., Becker, R., Wahner, U., & Montada, L. (2007). On the validity of citation counting in science evaluation: Content analyses of references and citations in psychological publications. Scientometrics, 71, 191-202.

  • Montada, L. (1998). Fug und Unfug in der Bewertung von Impactfaktoren für Zeitschriften. Psychologische Rundschau, 4, 228-230.

  • Schui, G., & Krampen, G. (2010). Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung szientometrischer Indikatoren in Evaluationen sowie ihre Integration in ein allgemeines Modell der Wissenschaftsevaluierung. Qualität in der Wissenschaft, 4, 86-90.

  • Schui, G., & Krampen, G. (2006). Bibliometrische Indikatoren als Evaluationskriterien: Möglichkeiten und Grenzen. In G. Krampen, & H. Zayer (Hrsg.), Didaktik und Evaluation in der Psychologie (S. 11-26). Göttingen: Hogrefe.

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weiterführende Informationen

Weitere Informationen

Dr. Gabriel Schui
Telefon: +49 (0)651 201-2910
Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)
Universitätsring 15,
54296 Trier
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