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HILK

Konstruktion eines Wissenstests zur gesundheitsbezogenen Informationskompetenz
(Health Information Literacy Knowledge Test HILK)

Förderer: Haushaltsmittel
Laufzeit: April 2015 -
Projektpartner: --
Leitung: Dr. Anne-Kathrin Mayer (ZPID)
Mitarbeiterin: BSc Julia Holzhäuser (- März 2016); Dipl.-Psych. Veronika Kuhberg

Beschreibung

Illustration Äpfel

Der Begriff der Gesundheitskompetenz (health literacy) bezeichnet die Fähigkeit, im täglichen Leben Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Zentraler Bestandteil der Gesundheitskompetenz sind gesundheitsbezogene Informationskompetenzen (health information literacy), d.h. Fähigkeiten, sich aktuelle und zuverlässige Informationen zum Thema »Gesundheit« aus unterschiedlichen Quellen (z.B. Ärzte, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Internetseiten) zu beschaffen, diese korrekt zu bewerten und zu gewichten. Gesundheitsbezogene Informationskompetenz stellt eine wesentliche Grundlage fundierter Entscheidungen über das individuelle Gesundheitsverhalten und den Umgang mit dem Gesundheitssystem (z.B. Akzeptanz medizinischer Behandlungen) dar.

Entsprechende Kompetenzen werden bislang überwiegend mit Selbsteinschätzungsskalen erfragt. Existierende Leistungstests bilden lediglich grundlegende Fähigkeiten des Lesens und Interpretierens von medizinischen Informationen ab, z.B. das Verstehen von Einnahmevorschriften für Medikamente. Es fehlen hingegen Verfahren, welche Kompetenzen im Bereich der gezielten Suche nach und kritischen Bewertung von Informationen zu Gesundheitsfragen erfasst.

Illustration Gesundheitsvorsorge

Im Rahmen des Projekts wurde daher ein Multiple-Choice-Test zur Erfassung gesundheitsbezogener Informationskompetenzen konstruiert. Der Test basiert auf allgemeinen Prozessmodellen der Informationskompetenz und des informationsbezogenen Problemlösens sowie auf Modellen der Gesundheitskompetenz. Er soll das Niveau deklarativen Wissens abbilden, das sich auf die Beschaffung und Bewertung gesundheitsbezogener Informationen bezieht. Im Rahmen einer Pilotstudie an Studierenden wurde das Verfahren empirisch erprobt und vorläufig validiert. In der vorliegenden Endfassung wird das Instrument in weiteren studentischen, aber auch nicht-akademischen Stichproben zur Bearbeitung spezifischer Forschungsfragen aus den Themenfelder "Gesundheitskompetenzen" und "Gesundheitsbezogene Informationskompetenzen" genutzt.

Beispielsweise werden im Rahmen eines Dissertationsprojekts mittels des HILK gesundheitsbezogene Informationskompetenzen von BerufsschülerInnen untersucht. Das Ziel der Arbeit besteht in der Analyse und Modellierung von Wechselbeziehungen zwischen gesundheitsbezogenen Informationskompetenzen, Gesundheitsinteresse, Persönlichkeitsvariablen und gesundheitsbezogenen Überzeugungen.

Tagungsbeiträge

2017

2016

2015

URLs der Links auf dieser Seite

  1. http://www.zpid.de/pub/research/2017_Kuhberg_Determinants-of-health-information.pdf
  2. http://www.zpid.de/pub/research/2017_Mayer_Lugano.pdf
  3. http://www.zpid.de/pub/research/2017_Mayer_Assessing-health-information.pdf
  4. http://www.zpid.de/pub/research/2016_SeniorenstudiumUniTrier-Mayer-Gesundheitskompetenzen.pdf
  5. http://www.zpid.de/pub/research/2016_Mayer-Holzhaeuser_Poster-Leipzig-GF.pdf
  6. http://www.zpid.de/pub/research/2015_Mayer-Holzhaeuser_bruessel.pdf


weiterführende Informationen

Weitere Informationen

Dr. Anne-Kathrin Mayer
Telefon: +49 (0)651 201-2930
Fax: +49 (0)651 201-2071
Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)
Universitätsring 15,
54296 Trier
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