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Mario Gollwitzer spricht über Werte, ihre Bedrohung und Wissenschaftskritik

Abbildung Mario Gollwitzer

Im Rahmen der ZPID-Vortragsreihe ist Professor Dr. Mario Gollwitzer zu Gast. Am Donnerstag, den 27. April hält er einen Vortrag mit dem Titel »Werte- und Identitätsbedrohung als Prädiktoren fundamental wissenschaftskritischer Einstellungen und Verhaltensweisen«.

In einer Studienreihe hat Gollwitzer untersucht, wie sich die Einstellung von Menschen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen ändert, wenn sie ihre eigenen Werte bedroht sehen. In der ersten Studie wurde für die Testpersonen eine Situation geschaffen, in der sie den moralischen Wert »Gewaltfreiheit« bedroht sahen. Das führte dazu, dass sie stärker nach wissenschaftlichen Beweisen suchten, dass gewalthaltige Computerspiele schädlich sind.

In einer weiteren Studie konnte gezeigt werden, dass wissenschaftliche Erkenntnisse umgekehrt als Bedrohung der eigenen sozialen Identität angesehen werden können. In dieser Studie fühlte sich die Gruppe der »Gamer« bedroht von Erkenntnissen, dass gewalthaltige Videospiele schädlich sein können.

Mario Gollwitzer ist Professor für Methodenlehre und Sozialpsychologie an der Universität Marburg. Er ist außerdem Schriftführer der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Promoviert hat er im Jahr 2004 an der Universität Trier.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.

Termin: 27. April 2017, 16 Uhr
Ort: Universität Trier
Gebäude: Campus 1 – Gebäude D
Raum: D 435


News erstellt am: 19.04.2017



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Telefon: +49 (0)651 201-2910
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