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Historie des ZPID

1963: erste Initiative

Prof. Dr. W. Metzger, ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)1 und Dr. M. Cremer, Direktor des Instituts für Dokumentationswesen (IDW) regen die Gründung eines Instituts für Psychologische Information und Dokumentation an.

1967: Planstudie

Prof. Dr. C. Graf Hoyos legt eine Planstudie "Psychologische Dokumentation" vor, die als Grundlage weiterer Überlegungen zwischen Vertretern der DGPs, des IDW und der Universitätsbibliothek Saarbrücken2 dient. In der Folgezeit treibt die 1967 gegründete Kommission für Information und Dokumentation der DGPs das Thema weiter voran.

1970: Beschluss

Der Vorstand der DGPs beschließt im Frühjahr 1970 unter dem Vorsitz von Prof. Dr. C. F. Graumann die Gründung eines Instituts für Psychologische Information und Dokumentation. Diesem Beschluss schließt sich wenig später die gemeinsame Vorstandschaft der Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen3 und im Herbst 1970 auch die Mitgliederversammlung der DGPs an.

Im Auftrag der DGPs und in Zusammenarbeit mit dem IDW entwickelt Prof. Dr. G. Reinert einen Organisations- und Finanzierungsplan.

1971: Bewilligung

ZPID Guppenblid 1974

Das Projekt »Informationsvermittlung und Dokumentation im Fach Psychologie« wird bewilligt. Es nennt sich von Beginn an »Zentralstelle für Psychologische Information und Dokumentation« (ZPID).

1972: Arbeitsaufnahme

Abbildung Eingabe der Literaturdaten für die Datenbank PSYNDEX und Referatedienst Psychologischer Index mit Datensichtgeräten. Unijournal 1984.

Finanziert aus Mitteln des IDW (Max-Planck-Gesellschaft4) nehmen Anfang 1972 die ersten fünf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter Leitung von Prof. Dr. G. Reinert ihre Arbeiten am ZPID auf, das an der Universität Trier5 bis Ende 1987 unter wechselnder Finanzierung zunächst als Projekt geführt wird.

1988: Institutionalisierung

ZPID Guppenblid 1992

Nach einer Evaluation durch den Wissenschaftsrat im Jahre 1985 wird das ZPID als "Zentrale wissenschaftliche Einrichtung" der Universität Trier institutionalisiert.

Die Finanzierung erfolgt nunmehr im Rahmen der "Blauen Liste" der Bund-Länder-Einrichtungen, aus der die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL)6 erwuchs. Seit 1997 ist das ZPID Mitglied der WGL (Leibniz-Gemeinschaft).

Das ZPID heute

ZPID Guppenblid 2010

Seit dem 1.1.2013 ist das ZPID eine rechtlich unabhängige Anstalt des öffentlichen Rechts des Landes Rheinland-Pfalz. Es ist weiterhin an der Universität Trier angesiedelt, mit der es auch wissenschaftlich kooperiert.

Als Leibniz-Institut wird es alle sieben Jahre durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft evaluiert. Die Organe des ZPID sind der Direktor, der Verwaltungsrat8 und der wissenschaftlichen Beirat7. Im Jahr 2013 beschäftigt das ZPID 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Direktoren

1972 - 1979: Prof. Dr. Günther Reinert
1979 - 2003: Prof. em. Dr. Leo Montada9
2004 - 2017: Prof. em. Dr. Günter Krampen10
seit 2017: Prof. Dr. Michael Bosnjak11

URLs der Links auf dieser Seite:

  1. https://www.dgps.de
  2. http://www.sulb.uni-saarland.de
  3. http://www.bdp-verband.org/bdp/kooperationen/foederation/index.shtml
  4. http://www.mpg.de
  5. http://www.uni-trier.de
  6. http://www.leibniz-gemeinschaft.de/
  7. http://www.zpid.de/index.php?wahl=zpid&uwahl=board
  8. http://www.zpid.de/index.php?wahl=zpid&uwahl=verwaltungsrat
  9. http://www.uni-trier.de/index.php?id=7236
  10. http://www.uni-trier.de/index.php?id=7230
  11. https://www.uni-trier.de/index.php?id=62300


weiterführende Informationen

Weitere Informationen

Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)
Universitätsring 15,
54296 Trier
Telefon: +49 (0)651 201-2877
Fax: +49 (0)651 201-2071


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