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Berlin

W 2-Professur oder Juniorprofessur (W 1, Tenure Track) für »Intelligence Analysis« (Fachbereich Nachrichtendienste)

Bewerbungsfrist 26.02.2018
Arbeitsbeginn 01.01.2019
Arbeitszeit Vollzeit oder Teilzeit
Laufbahn Höherer Dienst
Arbeitsort Berlin

An der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung ist am Fachbereich Nachrichtendienste, Abteilung Bundesnachrichtendienst, zum 1. Januar 2019 eine

Professur (W2) oder Juniorprofessur (W1, Tenure Track) für »Intelligence Analysis«

zu besetzen – vorbehaltlich einer entsprechenden Stelle im Haushalt 2018.

Die Professur vertritt das Fach »Intelligence Analysis« als Teilgebiet der Intelligence Studies in Forschung und Lehre. Schwerpunkt der Lehr- und Forschungstätigkeit sind wissenschaftliche Zugänge und Methoden bei der nachrichtendienstlichen Regional-, Länder- oder Phänomenanalyse. Hierzu wird von der Stelleninhaberin bzw. dem Stelleninhaber die Bereitschaft zu einem Theorie-Praxis-Dialog mit den Nachrichtendiensten des Bundes erwartet.

Schwerpunkte der Tätigkeit bestehen in der Konzeption und Durchführung von Lehrveranstaltungen im neu zu errichtenden Masterstudiengang »Intelligence and Security Studies« (MISS), bei dem Studienabschnitte in Berlin, Brühl und München stattfinden. Der Studiengang wird als gemeinsames Studienangebot der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung und der Universität der Bundeswehr in München eingerichtet und als konsekutiver Präsenzstudiengang angeboten. Zu den Aufgaben der Professur zählen ferner Vortrags- und Unterrichtstätigkeiten bei sonstigen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, insbesondere im Rahmen der Diplomausbildung der Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten des gehobenen Dienstes am »Zentrum für Nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung« in Berlin. Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber beteiligt sich durch einschlägige wissenschaftliche Arbeiten am nationalen wie internationalen Diskurs.

Die Eingruppierung richtet sich nach Erfüllung der Einstellungsvoraussetzungen. Die W2-Professur ist zunächst auf sechs Jahre befristet; eine Entfristung ist auf der Grundlage von § 132 Abs. 1 BBG grundsätzlich möglich. Die Juniorprofessur ist zunächst auf drei Jahre im Beamtenverhältnis auf Zeit befristet. Soweit eine Zwischenevaluation dies rechtfertigt, ist eine Verlängerung des Dienstverhältnisses auf insgesamt 6 Jahre vorgesehen. Bei weiterer Bewährung und positiver Tenure-Evaluation kann auf Grundlage von § 132 Abs. 1 BBG eine Übernahme auf eine unbefristete W2-Professur erfolgen.

Anforderungsprofil

Bewerberinnen und Bewerber sollten bereits durch einschlägige exzellente Publikationen im Bereich der Politikwissenschaft, der Geschichtswissenschaft oder der Psychologie ausgewiesen und im internationalen Diskurs visibel vertreten sein. Von der Stelleninhaberin bzw. dem Stelleninhaber wird zudem die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Intelligence Studies verlangt.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen – neben den allgemeinen dienstrechtlichen Bestimmungen (z.B. deutsche Staatsangehörigkeit) – folgende Berufungsvoraussetzungen gemäß § 131 Abs. 1 BBG i.V.m. § 19 Abs. 2 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (GO-HS Bund) (GMBl 2014, Nr. 65, Seite 1331) erfüllen:

  • Abgeschlossenes Universitätsstudium in Sozial-, Kultur-, Geschichtswissenschaften oder Psychologie
  • pädagogische Eignung, die durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachgewiesen wird
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion (mindestens magna cum laude) und
  • bei einer Bewerbung für die Besoldungsgruppe W2 außerdem besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis nach Abschluss des Hochschulstudiums, von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen, oder zusätzliche wissenschaftliche Leistungen

Einschlägige Verwaltungserfahrungen mit Bezug zur Tätigkeit der Nachrichtendienste oder anderer Sicherheitsbehörden (auch im internationalen Umfeld) sind von Vorteil.

Die Bewerberinnen und Bewerber bringen über die o.g. Berufungsvoraussetzungen hinaus mit:

  • die Bereitschaft, intensiv mit der Praxis zusammenzuarbeiten und Hospitationen o.Ä. zu absolvieren
  • hohe Sozialkompetenz und die Bereitschaft zur Kooperation und der Kommunikation mit den anderen Lehrenden, den übrigen Mitgliedern der Hochschule sowie den Einstellungsbehörden
  • die Bereitschaft, sich in das Aufgabenfeld der Sicherheitsbehörden und bei Bedarf in andere Lehrgebiete einzuarbeiten
  • die Bereitschaft, aktiv an der Weiterentwicklung der Hochschule mitzuwirken und sich in der Selbstverwaltung zu engagieren
  • die Bereitschaft zur fachlichen Betreuung von Lehrbeauftragten und zur Entwicklung von Lehrunterlagen, anhand derer Lehrbeauftragte ihre Lehrbeiträge leisten können und
  • die Bereitschaft, nach Berufung weiterhin qualitativ hochwertige Publikationen zu veröffentlichen

Es wird die Bereitschaft erwartet, sich einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Gesetz über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetz – SÜG) zu unterziehen. Es wird darauf hingewiesen, dass die in § 32 SÜG aufgeführten Reisebeschränkungen bei Reisen in und durch Staaten, für die besondere Sicherheitsregelungen gelten, Anwendung finden.

Arbeitgeber-Leistungen

Tätigkeitsprofil

Die Professur vertritt das Fach »Intelligence Analysis« als Teilgebiet der Intelligence Studies in Forschung und Lehre. Schwerpunkt der Lehr- und Forschungstätigkeit sind wissenschaftliche Zugänge und Methoden bei der nachrichtendienstlichen Regional-, Länder- oder Phänomenanalyse. Hierzu wird von der Stelleninhaberin bzw. dem Stelleninhaber die Bereitschaft zu einem Theorie-Praxis-Dialog mit den Nachrichtendiensten des Bundes erwartet.

Schwerpunkte der Tätigkeit bestehen in der Konzeption und Durchführung von Lehrveranstaltungen im neu zu errichtenden Masterstudiengang »Intelligence and Security Studies« (MISS), bei dem Studienabschnitte in Berlin, Brühl und München stattfinden. Der Studiengang wird als gemeinsames Studienangebot der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung und der Universität der Bundeswehr in München eingerichtet und als konsekutiver Präsenzstudiengang angeboten. Zu den Aufgaben der Professur zählen ferner Vortrags- und Unterrichtstätigkeiten bei sonstigen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, insbesondere im Rahmen der Diplomausbildung der Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten des gehobenen Dienstes am »Zentrum für Nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung« in Berlin. Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber beteiligt sich durch einschlägige wissenschaftliche Arbeiten am nationalen wie internationalen Diskurs.

Bewerbungsverfahren

Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung ist nach den Vorgaben des Bundesgleichstellungsgesetzes bestrebt, insbesondere den Anteil der Frauen in der Lehre zu erhöhen; Bewerbungen von Frauen werden deshalb ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Die Planstelle ist auch für die Besetzung mit zwei Teilzeitkräften geeignet.

Bewerbungen mit Angabe zur angestrebten Besoldungsgruppe (W1 bzw. W2) und den üblichen Unterlagen und Nachweisen zum gesamten Anforderungsprofil (insbesondere Lebenslauf, relevante Zeugnisse als Kopien, Schriftenverzeichnis) richten Sie bitte inklusive eines Lehrportfolios und einer Skizze mit Ihren Vorstellungen zu Forschungsvorhaben bis 26.02.2018 vorzugsweise per E-Mail (zusammengefasst in einer PDF-Datei bis max. 10 MB) oder auf dem Postweg an den zuständigen Abteilungsleiter

Herrn Prof. Dr. Christian Haas
Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Postfach 1145
85529 Haar
E-Mail:

Besondere Hinweise

Dienstort ist Berlin. Von auswärtigen Bewerberinnen und Bewerbern wird eine Wohnsitznahme in der Nähe des Hochschulortes erwartet.

Für Fragen zum Profil der ausgeschriebenen Stelle und zum Ablauf des Bewerbungsverfahrens steht der Studiengangsleiter Herr Prof. Dr. Jan-Hendrik Dietrich (E-Mail: ) gerne zur Verfügung.

Adresse

Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Fachbereich Nachrichtendienste
Abteilung Bundesnachrichtendienst
Postfach 1145
85529 Haar

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter http://www.hsbund.de/DE/01_Hochschule/40_Stellenangebote/2017_wissenschaftlich/20171215_FB_ND_W1W2_Intelligence_Analysis.html abrufbar.



weiterführende Informationen

Weitere Informationen

Sie sehen ein Angebot der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Brühl. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots.
Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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