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PSYNDEX Dokument

DFK
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0000040
TitelYouth development and substance use
First wave of a German six-year longitudinal study
[Entwicklung von Jugendlichen und Drogengebrauch. Erster Teil einer sechsjährigen Längsschnittstudie in Deutschland]
Person(en) Boehnke, K.; Eyferth, K.; Kastner, P.; Noack, P.; Reitzle, M.; Silbereisen, R. K.; Walper, S.; Zank, S.
AdresseURL: http://www.zpid.de/psychauthors/ind
ex.php?wahl=forschung&uwahl=psychauthors&
amp;uuwahl=p00850KB

Technische Universität Berlin; Institut für Psychologie, Germany
QuelleBerichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung, Nr. 25. Berlin: Technische Universität, Institut für Psychologie, 1983, 33 Seiten, 6 Literaturang.
Jahr1983
SpracheEnglish
AbstractDie Auffassung von Drogengebrauch als zielgerichtetem Handeln, das mit dem Gesamtprozess jugendlicher Adaptation und Entwicklung eng verbunden ist, wird an drei Kohorten von insgesamt etwa 2000 Berliner Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren empirisch überprüft. Zusätzlich wurde eine Stichprobe von etwa 80 jugendtypischen Freizeit-Settings und ihren Besuchern gezogen. Es werden also zweierlei Gegenstände der Entwicklung betrachtet: Einerseits Jugendliche und ihre Adaptationsversuche, andererseits Settings und ihre Lebenszyklen. Erste Ergebnisse auf der Basis von Querschnittdaten werden in Beziehung gesetzt zu einem Mehrwegemodell des Drogengebrauchs. (1) Es wird vermutet, dass die aktuellen wirtschaftlichen Probleme der westlichen Industrienationen einen wesentlichen Einfluss ausüben auf die Wege zum Drogengebrauch. Die Resultate zeigen, dass sowohl Einkommensverluste in der Vergangenheit wie auch erwartete zukünftige Einbußen zu Einschränkungen in der Haushaltsökonomie der Familien, stärkerer Dominanz der Mütter bei Familienentscheidungen und verschärften Belastungen und Konflikten führen. (2) Schlecht geplante Sanierungen von Altbauvierteln geben immer bedeutsamere Anstöße zu jugendlichem Protest. Vor diesem Hintergrund wird auch die Gefährdung der städtischen Wohnumwelt als ein Faktor im Rahmen des Mehrwegemodells zum Drogengebrauch gesehen. Vier Kategorien des Stadterlebens stellen sich als zentral heraus (etwa Natur, Symbole sozialen Wandels). Das Ausmaß positiver Bewertung wie auch das Anregungspotential dieser Kategorien hängt ab vom sozioökonomischen Niveau des eigenen Wohnviertels. (3) Stress in der Entwicklung wird aufgegriffen in ersten Daten sowohl zur subjektiv wahrgenommenen Dringlichkeit von Veränderung in mehreren Bereichen (etwa heterosexuelle Beziehungen, Berufsvorbereitung), wie auch zur wahrgenommenen Natur der Adaptation bei bereichsspezifischen Alltagsproblemen. Es zeigen sich Alterstrends ebenso wie Unterschiede zwischen den Entwicklungsbereichen. (4) Eine zentrale Annahme des Modells zum Drogengebrauch ist die hohe Prävalenz dieses Verhaltens. Die Daten hierzu bestätigen die internatinalen Ergebnisse (z.B. Alkohol und Tabak rangieren in der Rangfolge vor Haschisch). Unterschiede zeigen sich unter den Jugendlichen aus Gastarbeiterfamilien, wobei die Lebenszeitprävalenz bei denjenigen aus kohäsiven ethnischen Gruppen (etwa Türken) niedriger liegt.
SchlagwörterDrogenkonsum - Längsschnittuntersuchungen - Freizeit - Einstellungen zum Drogenkonsum - Forschungsdaten - PsychData - Jugendalter
Schlagwörter (engl.)Drug Usage - Longitudinal Studies - Leisure Time - Drug Usage Attitudes - Research Data - PsychData - Adolescence
Klassifikation2990 Alkohol- und Drogenkonsum
Klassifikation (engl.)2990 Drug & Alcohol Usage (Legal)
SegmentPSYNDEX Research, PSYNDEX Lit
DokumenttypReport
MedientypPrint
Key Phrasedrug use of adolescents, multi-path model of etiology of drug use, behavior in leisure time settings, longitudinal study, West Berlin, 3 cohorts comprising 2000 subjects aged 11 to 17

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