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0110162
TitelSoziale Kategorisierungen im Bereich distributiver Gerechtigkeit
[Social categorization in the field of distributive justice]
Person(en) Wenzel, Michael
AdresseUniversität Münster, Germany
QuelleMünster: Waxmann, 1997, 331 Seiten, DM 59.- [Internationale Hochschulschriften, Band 232] Von der Philosophischen Fakultät der Universität Münster 1997 als Dissertation angenommen. Original als Buchausgabe erschienen: 1997, Etwa 350 Literaturang.
ISBN: 978-3-89325-496-5
Jahr1997
SpracheGerman
AbstractAuf der Basis einer Kritik sozialpsychologischer Theorietraditionen zur distributiven Gerechtigkeit wird ein Ansatz zum Konzept des legitimen Anspruchs entwickelt, der auf Prozessen sozialer Kategorisierung basiert und sich auf die Selbstkategorisierungs-Theorie (SCT) von J. C. Turner als Rahmentheorie stützt. Von dem formalen Prinzip ausgehend, dass Gleiche gleich behandelt werden sollen, wird die Kategorisierung sozialer Einheiten in Gleiche und Ungleiche als fundamentaler Prozess der Anspruchsbewertung betrachtet. Für erste Überprüfungen des theoretischen Ansatzes wurden sechs empirische Studien durchgeführt. Die ersten beiden Studien - eine korrelative Feldstudie und eine experimentelle Vignettenstudie - lieferten Belege für den angenommenen Zusammenhang zwischen sozialen Kategorisierungen und Anrechtswahrnehmungen. In vier weiteren Untersuchungen wurden Faktoren untersucht, die der SCT zufolge die Salienz sozialer Kategorisierungen beeinflussen sollten und somit - gemäß dem hier verfolgten Ansatz - auch die Wahrnehmung legitimer Ansprüche. In den Studien 3 und 4 - einer experimentellen Labor- und einer Vignettenstudie - wurde die komparative bzw. normative Passung sozialer Kategorisierungen manipuliert, in den Studien 5 und 6 - wiederum experimentellen Vignettenstudien - die motivationale Bereitschaft zur Verwendung bestimmter Kategorisierungen auf der Basis eines Strebens nach positiver sozialer Identität. Die vier Studien verweisen insgesamt auf die Bedeutung von Identitätsmotiven: Zum einen werden soziale Kategorisierungen eher aufgegriffen, wenn sie eine Bevorzugung der eigenen Gruppe begründen könnten (Studie 3 und 4), und zum anderen werden Anrechtsdifferenzierungen aufgrund von Merkmalen vorgenommen, hinsichtlich derer eine saliente Eigengruppe gegenüber einer relevanten Fremdgruppe überlegen ist (Studien 5 und 6). Die empirischen Befunde machen deutlich, dass für Beurteilungen legitimer Ansprüche die sozial-kategoriale Strukturierung des Kontexts bedeutend ist. Sofern diese die Selbstdefinition der beurteilenden Person selbst impliziert, ist Gerechtigkeit eng mit Identität und entsprechenden Motiven verbunden. Dementsprechend kann - als wesentliche Implikation des Ansatzes - das Gerechtigkeitsmotiv in der Motivation zur Aufrechterhaltung und Betonung identitätsrelevanter Wertdimensionen oder Werte gesehen werden.
SchlagwörterGerechtigkeit - Sozialer Vergleich - Soziale Gleichheit
Schlagwörter (engl.)Justice - Social Comparison - Social Equality
Klassifikation3000 Sozialpsychologie
Klassifikation (engl.)3000 Social Psychology
SegmentPSYNDEX Research, PSYNDEX Lit
Methode1010 empirical study
DokumenttypDissertation, Authored Book
MedientypPrint
Key Phrasedistributive justice, social categorization & social equality, series of 6 empirical studies

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