Navigation

Service-Menü

Hauptmenü



Bereichsmenü


PSYNDEX

PubPsych - Suchinterface

PSYNDEX ist unter anderem Bestandteil des Psychologie-Suchportals PubPsych mit europäischem Schwerpunkt und kann dort als eigenständige Facette recherchiert werden. Das eigenständige Suchportal PSYNDEX Direct ist in PubPsych aufgegangen.

Logo: PubPsych

PSYNDEX Dokument

DFK
HFF-Button
0135440
TitelPrävalenz von Schmerzen in der deutschen Bevölkerung
Ergebnisse repräsentativer Erhebungen mit dem Gießener Beschwerdebogen
[Prevalence of pain in the German population. Findings from representative surveys using the Gießener Beschwerdebogen (Gießen Complaints List)]
Person(en) Schumacher, J.; Brähler, E.
AdresseURL: http://www.zpid.de/psychauthors/ind
ex.php?wahl=forschung&uwahl=psychauthors&
amp;uuwahl=p06961EB

Universität Leipzig; Institut für Angewandte Psychologie, Klinische und Gesundheitspsychologie, Germany
QuelleDer Schmerz, 1999, 13 (6), 375-384, 45 Literaturang.
ISSN: 0932-433X
URL(Zeitschrift): http://www.springer.com/medicine/jo
urnal/482
Jahr1999
SpracheGerman
AbstractSchmerzen gehören zu den häufigsten körperlichen Beschwerden in der Bevölkerung. Die empirische Befundlage zur Prävalenz, vor allem von chronischen Schmerzen ist inzwischen sehr umfänglich. Den zahlreichen epidemiologischen Untersuchungen in Nordamerika, Großbritannien und insbesondere den skandinavischen Ländern stehen jedoch nur vergleichsweise wenige bevölkerungsrepräsentative Studien in Deutschland gegenüber. In zwei voneinander unabhängigen bevölkerungsrepräsentativen Querschnittserhebungen in den Jahren 1975 (1597 Probanden; 18 bis 60 Jahre) und 1994 (2148 Probanden; 18 bis 60 Jahre) wurden mittels des "Gießener Beschwerdebogens" aktuell auftretende Schmerzen unterschiedlicher Lokalisation (Glieder, Rücken, Nacken, Kopf, Magen) erfasst. Die Prävalenz der erfassten Schmerzen variierte in Abhängigkeit von der Schmerzlokalisation zwischen 32,4$ Prozent (Magenschmerzen 1975) und 67,3$ Prozent (Kopfschmerzen 1994). Ein Vergleich von 1975 und 1994 zeigte insbesondere für Nacken-, Kopf- und Gliederschmerzen eine Zunahme der Prävalenz, wobei jedoch der Anteil stärkerer Schmerzen eher zurückging. Weiterhin fanden sich Alters- und Geschlechtseffekte auf das Schmerzerleben: Mit zunehmendem Alter stieg auch die Schmerzhäufigkeit (vor allem bei Glieder-, Rücken- und Nackenschmerzen). Frauen berichteten insgesamt über mehr Schmerzen als Männer (insbesondere bei Nacken- und Kopfschmerzen). Die Geschlechtsabhängigkeit des Schmerzerlebens ging aber von 1975 bis 1994 zurück. Weitere soziodemographische Faktoren wie Wohnsitz (Ost/West), Familienstand, Bildungsgrad und Berufstätigkeit zeigten ebenfalls Auswirkungen auf die beobachtete Schmerzprävalenz. Aus den Befunden wird gefolgert, dass Schmerzen unterschiedlicher Lokalisation in der deutschen Bevölkerung ein ernstzunehmendes Problem darstellen. Die Prävalenz von Schmerzen ist jedoch in hohem Maß von soziodemographischen Variablen (insbesondere Alter, Geschlecht und Wohnsitz), der Schmerzlokalisation und nicht zuletzt den verwendeten Schweregradeinteilungen abhängig. Die zukünftige epidemiologische Forschung sollte diese differentiellen Aspekte deshalb ausreichend berücksichtigen.
SchlagwörterSchmerz - Epidemiologie - Trends - Altersunterschiede - Geschlechtsunterschiede beim Menschen - Demographische Merkmale - Forschungsdaten - PsychData - Deutschland
Schlagwörter (engl.)Pain - Epidemiology - Trends - Age Differences - Human Sex Differences - Demographic Characteristics - Germany - Research Data - PsychData - Germany
Klassifikation3290 Physische und psychosomatische Störungen
Klassifikation (engl.)3290 Physical & Somatoform & Psychogenic Disorders
SegmentPSYNDEX Research, PSYNDEX Lit
Methode1010 empirical study
DokumenttypJournal Article
MedientypPrint
Key Phraseprevalence of pain in German population, localization & intensity, age differences & gender differences, changes between 1975 & 1994, effects of marital status & educational attainment level & occupational status, GBB, 1,597 subjects aged 18-60 surveyed in 1975 & 2,148 subjects aged 18-60 surveyed in 1994

PSYNDEX ist eine Fachdatenbank zum Nachweis der psychologischen Literatur und Testverfahren sowie der für die Psychologie relevanten audiovisuellen Medien und Interventionsprogramme. Es werden die für das Fach Psychologie wichtigen Publikationen aus dem deutschen Sprachraum dokumentiert.

Das Suchinterface PubPsych bietet

  • eine einfach zu bedienende Oberfläche,
  • Sortierung der Ergebnisse nach Relevanz oder Datum (Publikationsjahr),
  • Facetten (eine einfache Möglichkeit Suchergebnisse weiter einzuschränken),
  • Online-Hilfe,
  • erweiterte Suche,
  • Download der Ergebnisse

und vieles mehr.

Neben dieser Webversion gibt es eine PSYNDEX Recherche auch als Variante fürs Smartphone



weiterführende Informationen

Weitere Informationen

Sollten Sie Fragen haben, so wenden Sie sich bitte per E-Mail an psyndex@zpid.de oder telefonisch an +49 (0)651 201-2978.

Über den HFF-Button gibt es verschiedene Möglichkeiten, auch elektronisch an einen gewünschten Volltext zu kommen. Nicht immer führt dies allerdings zum direkten Erfolg; leider vor allem dann nicht, wenn Sie nicht zu einem Universitätsnetz gehören, das viele Zeitschriften schon elektronisch für seine Mitglieder bereitstellt.

In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, sich entweder direkt an Ihre lokale Bibliothek zu wenden oder an einen zentralen Lieferdienst wie subito. Wenn Sie einmal als Nutzer für subito eingetragen sind, erleichtert Ihnen der HFF-Button das Bestellen.

Folgen Sie uns auf Twitter

Kontakt und Funktionen

URL der Seite: https://www.zpid.de/psychologie/PSYNDEX.php?search=psychdata&id=0135440