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PSYNDEX

Dokument der Woche

PSYNDEX ist die Referenzdatenbank der psychologischen Literatur und Testverfahren aus den deutschsprachigen Ländern sowie psychologisch relevanter audiovisueller Medien und Interventionsprogramme.

PSYNDEX-Dokument in der 29. KW in 2017

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DFK
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0300284
TitelWirksamkeit eines ambulanten, verhaltenstherapeutisch orientierten Rehabilitationsprogramms - eine Wartelistenkontrollgruppenstudie
[Effectiveness of a cognitive-behavioral rehabilitation day clinic program - A waiting list controlled trial]
Person(en) Rabenstein, Rafael; Pintzinger, Nina; Knogler, Verena; Kirnbauer, Vivian; Lenz, Gerhard; Schosser, Alexandra
AdresseZentrum für seelische Gesundheit Leopoldau, Wien, AUSTRIA
QuelleVerhaltenstherapie, 2015, 25 (3), 192-200
ISSN: 1016-6262
URL(Zeitschrift): http://www.karger.com/Journal/Home/
224158
Jahr2015
SpracheGerman
AbstractSeit 2010 besteht das Zentrum für seelische Gesundheit Leopoldau als erste ganztägig ambulante Einrichtung für medizinische Rehabilitation psychischer Erkrankungen in Österreich. Das Rehabilitationszentrum wurde bis 2013 gemeinsam mit der Pensionsversicherungsanstalt als Pilotprojekt geführt und umfassend evaluiert. Das sechswöchige multimodale Rehabilitationsprogramm hat einen störungsspezifischen, verhaltenstherapeutischen Schwerpunkt. Mittels einer Wartelistenkontrollgruppenstudie wurde die Wirksamkeit dieser Maßnahme zusätzlich überprüft. Von Oktober 2010 bis Dezember 2013 nahmen insgesamt 2.365 Patienten eine Rehabilitationsbehandlung in Anspruch und füllten zu drei Zeitpunkten Fragebögen aus: (1) beim Vorkontakt (Informationsgespräch) vor Reha-Antritt, (2) zum Aufnahmezeitpunkt und (3) zum Entlassungszeitpunkt. In die vorliegende Wartelistenkontrollgruppenstudie wurden all jene Patienten eingeschlossen, die zwischen 42 und 48 Tage auf den Beginn der Behandlung warteten (170 Patientinnen und Patienten), sodass die Wartedauer mit der sechswöchigen Behandlungsdauer vergleichbar war. Aus den verbleibenden 2.195 Patienten wurden randomisiert weitere 170 Personen ausgewählt, deren Daten als Interventionsgruppe herangezogen wurden. Die allgemeine Symptombelastung wurde mit dem Brief Symptom Inventory (BSI), die Depressivität mit dem Beck-Depressions-Inventar (BDI) und die Lebensqualität mittels WHO Quality of Life-BREF (WHOQOL-BREF) untersucht. Sowohl im Vergleich zwischen Wartelistenkontrollgruppe und Interventionsgruppe als auch innerhalb der Interventionsgruppe zeigten sich zum Entlassungszeitpunkt signifikante Verbesserungen im Hinblick auf die allgemeine Symptombelastung, die depressive Symptomatik und die Lebensqualität. Die vorliegende Studie stellt die erste kontrollierte Untersuchung zur Erfassung der Wirksamkeit eines multimodalen verhaltenstherapeutischen Rehabilitationsprogramms dar. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Maßnahme zu einer deutlichen Reduktion der Symptombelastung führt, was als Wirksamkeitsnachweis interpretiert werden kann.
ZusatzabstractBackground: In 2010, the Zentrum für seelische Gesundheit Leopoldau was established as the first institution for medical rehabilitation of mental disorders with outpatient care in Austria. Until 2013, the rehabilitation center was run as a pilot project in cooperation with the Austrian Pensionsversicherungsanstalt (Pension Insurance Institution) and thoroughly evaluated. The 6-week multimodal rehabilitation program is based on cognitive behavioral and disorder-specific therapy. Using a waiting list control group study design, an additional measurement of treatment efficacy will be performed. Patients and Methods: From October 2010 until December 2013, a total of 2,365 patients made use of a rehabilitation treatment und filled out questionnaire-based surveys at 3 time points: 1) at the time of pre-contact (screening interview) before starting rehabilitation, 2) at admission, and 3) at the time of discharge. The study includes all patients having waited between 42 and 48 days to start their rehabilitation treatment (N=170), resulting in comparable waiting times and 6-week treatment times for all patients included in the study. A randomized selection of 170 patients from the remaining sample (2,195 patients) was chosen as intervention group. The general symptomatology was examined applying the Brief Symptom Inventory (BSI), depression via the Beck Depression Inventory (BDI) and quality of life via the WHO Quality of Life-BREF (WHOQOL-BREF). Results: Significant improvements with regard to the general symptomatology, depressive symptoms, and quality of life were shown when comparing the waiting list control group and the intervention group, as well as within the intervention group. Discussion: The present study can be seen as the first controlled analysis to ascertain the effectiveness of a multimodal behavioral therapy-based rehabilitation program. The results lead to the conclusion that this method results in a significant reduction of the symptomatology, which can be interpreted as confirmation of effectiveness.
SchlagwörterPsychosoziale Rehabilitation - Teilstationäre Behandlung - Psychische Störungen - Kognitive Verhaltenstherapie - Evaluation psychosozialer Gesundheitsprogramme - Psychotherapieergebnisse - Therapieerfolgskontrolle - Erwachsenenalter - Österreich
Schlagwörter (engl.)Psychosocial Rehabilitation - Partial Hospitalization - Mental Disorders - Cognitive Behavior Therapy - Mental Health Program Evaluation - Psychotherapeutic Outcomes - Treatment Effectiveness Evaluation - Adulthood - Austria
Klassifikation3380 Rehabilitation
3311 Kognitive Therapie
3312 Verhaltenstherapie und Verhaltensmodifikation
3210 Psychische Störungen
Klassifikation (engl.)3380 Rehabilitation
3311 Cognitive Therapy
3312 Behavior Therapy & Behavior Modification
3210 Psychological Disorders
SegmentPSYNDEX Research, PSYNDEX Therapy, PSYNDEX Lit
Evidenzniveauclinical trial, phase 2, Phase 2: Randomisierte Studien
Methode1011 experimental study
DokumenttypJournal Article
MedientypPrint
Key Phraseeffectiveness of cognitive behavioral rehabilitation day clinic program for patients with mental disorders, WHOQOL-100 & BDI & BSI, 170 patients in treatment group vs 170 patients in waiting group

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