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PSYNDEX Dokument

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9001035
TitelFLZ - Fragebogen zur Lebenszufriedenheit
(PSYNDEX Tests Review)
[Life Satisfaction Questionnaire]
Person(en) Fahrenberg, J.; Myrtek, M.; Schumacher, J.; Brähler, E.
QuelleFragebogen zur Lebenszufriedenheit (FLZ) [Testmappe mit Handanweisung, 10 Fragebögen, 10 Auswertungsbögen]. Göttingen: Hogrefe.
Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen (E-Mail: testzentrale@hogrefe.de; URL: http://www.testzentrale.de/). - Anmerkung: Eine Computerform ist im Rahmen des Hogrefe TestSystems (HTS) erhältlich, außerdem ist Testing on Demand im Internet möglich.
Jahr2000
SpracheGerman
AbstractDiagnostische Zielsetzung: Der FLZ erfasst die individuelle Ausprägung der allgemeinen Lebenszufriedenheit und differenziert dabei in 10 Bereichen. Der Fragebogen wurde bisher vor allem zu Forschungszwecken eingesetzt.
- Aufbau: Der Fragebogen besteht aus 70 Items, die auf 10 Skalen (pro Skala 7 Items) aufgeteilt sind: (1) Gesundheit, (2) Arbeit und Beruf, (3) Finanzielle Lage, (4) Freizeit, (5) Ehe und Partnerschaft, (6) Beziehung zu den eigenen Kindern, (7) Eigene Person, (8) Sexualität, (9) Freunde, Bekannte Verwandte, (10) Wohnung. Der Proband soll die aufgeführten Feststellungen bezüglich seiner Zufriedenheit auf einer siebenstufigen Skala (1 = sehr unzufrieden bis 7 = sehr zufrieden) beurteilen. Aus sieben Skalen wird außerdem die allgemeine Lebenszufriedenheit einer Person (FLZ-SUM) berechnet.
- Grundlagen und Konstruktion: Mit dem Fragebogen zur Lebenszufriedenheit versuchen die Autoren ein Konzept zu erfassen, welches bisher nicht hinreichend definiert ist. Sie sehen jedoch Einigkeit darüber, dass kognitive (bilanzierende) und affektive Komponenten aller Lebensbereiche (z.B. Gesundheit, psychische Stabilität, soziale Beziehungen etc.) zur Lebenszufriedenheit beitragen können. Es existieren bereits zahlreiche Fragebogen zur Messung der Lebenszufriedenheit, deren methodische Qualität jedoch sehr unterschiedlich ist.
Eine erste Fassung des FLZ mit acht Skalen wurde 1986 im Rahmen eines Forschungsprojektes über die psychologische und medizinische Rehabilitation von 105 männlichen Herz-Kreislauf-Patienten verwendet. Gegenüber der ersten Fassung wurden einige Items dieser acht Skalen leicht verändert und außerdem die Skalen "Freunde, Bekannte, Verwandte" und "Wohnung" hinzugefügt. Auch wurde der Summenwert FLZ-SUM, als Index der allgemeinen Lebenszufriedenheit, eingeführt. In einer bevölkerungsrepräsentativen Erhebung wurde der FLZ 1994 geeicht und hinsichtlich seiner Testgüte untersucht (3047 Bewohner der alten und neuen Bundesländer von 14-92 Jahre).
- Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Trennschärfekoeffizienten lagen bei sieben Skalen mit wenigen Ausnahmen zwischen .70 und .80, während sie bei den Skalen Eigene Person, Freunde, Bekannte, Verwandte und Wohnung nur .50-.70 betrugen. Die Trennschärfeindizes der einzelnen Items zeigten mit Werten zwischen .36 und .81 deutliche Beziehungen zum Globalwert Lebenszufriedenheit.
Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der Skalen liegen für die Eichstichprobe (N = 2870, Alter 14-92 Jahre) zwischen .82 und .94, für die allgemeine Lebenszufriedenheit bei .95.
Validität: Das Verfahren besitzt inhaltlich-logische Gültigkeit. Eine Faktorenanalyse (Varimaxrotation) bestätigte die Zuordnung der Items zu ihren Skalen. In einer 10-Faktorenlösung zeigten alle Items ihre höchste Ladung in einem Faktor (lediglich fünf Items hatten Nebenladungen >.30), der sich jeweils eindeutig einer Skala zuordnen ließ. Zwischen bestimmten FLZ-Skalenwerten und sozialer Resonanz, positiver Grundstimmung und sozialer Potenz (GT), mit der Häufigkeit körperlicher Beschwerden (FBL-R, GBB), dem erinnerten Erziehungsstil der Eltern (FEE) und der Ausprägung interpersonaler Probleme (IIP) zeigten sich deutliche psychologische Zusammenhänge. Auch erwiesen sich "Vermeider" (Modell der Bewältigungsmodi von Krohne, 1993) hinsichtlich der allgemeinen Lebenszufriedenheit und auch bezüglich der Skalen "Beziehung zu den Kindern" und "Eigene Person" als signifikant zufriedener als "Sensibilisierer".
Normen: Normwerte (Stanine) liegen vor von 2870 Personen von 14-92 Jahre aus dem Jahr 1994. Die Normen sind nach Geschlechtszugehörigkeit und nach sieben Altersgruppen gegliedert. (Test/Jutta Wolff - ZPID)
SchlagwörterKlassische Testtheorie - Fragebögen - Computerunterstütztes Testen - Rating-Skalen - Testnormen - Klinische Psychologie - Epidemiologie - Rehabilitation - Kardiovaskuläre Störungen - Lebenszufriedenheit - Lebensqualität - Jugendalter - Erwachsenenalter
Schlagwörter (engl.)Classical Test Theory - Questionnaires - Computer Assisted Testing - Rating Scales - Test Norms - Clinical Psychology - Epidemiology - Rehabilitation - Cardiovascular Disorders - Life Satisfaction - Quality of Life - Adolescence - Adulthood
Klassifikation2226 Gesundheitspsychologische Tests
2224 Klinische Psychodiagnostik
3200 Psychische und physische Störungen
11.15 Verfahren zur Erfassung von Lebensqualität und Lebenszufriedenheit
Klassifikation (engl.)2226 Health Psychology Testing
2224 Clinical Psychological Testing
3200 Psychological & Physical Disorders
11.15 Quality of Life & Life Satisfaction Measures
[111500]
[110000]
SegmentPSYNDEX Test
DokumenttypTest, Test in Print
Key Phrase1986; 2000; Hogrefe TestSystem; Testing-on-Demand; ab 14 Jahre; bis 63 Jahre; Allgemeine Lebenszufriedenheit; 70 Items; 10 Skalen (pro Skala 7 Items): 1 Gesundheit, 2 Arbeit und Beruf, 3 Finanzielle Lage, 4 Freizeit, 5 Ehe und Partnerschaft, 6 Beziehung zu den eigenen Kindern, 7 Eigene Person, 8 Sexualität, 9 Freunde, Bekannte, Verwandte, 10 Wohnung
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