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9005910
TitelGBB-24 - Gießener Beschwerdebogen/Kurzform
(PSYNDEX Tests Review)
[Giessen Subjective Complaints List (Short Form)]
Person(en) Brähler, E.; Hinz, A.; Scheer, J.W.
QuelleGBB-24. Der Gießener Beschwerdebogen (3., überarbeitete und neu normierte Auflage) [Testmappe mit Manual, 20 Fragebögen GBB-24 Kurzform und 20 Auswertungsblätter GBB-24 Kurzform]. Bern: Huber.
Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen (E-Mail: testzentrale@hogrefe.de; URL: http://www.testzentrale.de/).
Jahr2008
SpracheGerman
AbstractDiagnostische Zielsetzung: Der Gießener Beschwerdebogen (GBB-24) ermöglicht die Erfassung subjektiv empfundener Einzelbeschwerden, die Skalierung vier verschiedener Beschwerdekomplexe und die Einschätzung des Beschwerdedruckes über einen Gesamtscore. Der GBB-24 ist keine Symptomliste zur Identifizierung organischer Krankheiten. Vielmehr dient er der systematischen Erfassung von körperlichen Missempfindungen, die in der Folge zu einer weiteren Diagnostik in diesem Problembereich führen.
- Aufbau: Der GBB-24 ist ein Fragebogen zur Erfassung von körperlichen Beschwerden von Testpersonen ab 16 Jahren. Auf einer fünfstufigen Skala soll bewertet werden, wie sehr man sich durch 24 verschiedene Beschwerden belästigt fühlt. Die Ausprägungen können Werte von null bis vier annehmen, wodurch sich ein maximal möglicher Gesamtscore von 96 Punkten ergibt, der die Maßzahl für den Beschwerdedruck insgesamt darstellt. Jeweils sechs der Items bilden eine der vier Subskalen: Erschöpfungsneigung, Magenbeschwerden, Gliederschmerzen und Herzbeschwerden. Leitbeschwerden werden über Extremankreuzungen identifiziert. Die Interpretation erfolgt über die Zuordnung zu T-Normen und Prozentrangnormen.
- Grundlagen und Konstruktion: Der GBB-24 wurde aus dem Gießener Beschwerdebogen (GBB) entwickelt, der seit 1968 in Praxis und Forschung verwendet wird. Die ursprünglichen 77 Items wurden nach Modifikation auf 57 reduziert. 1975 wurden anhand der Daten von zwei Stichproben erste Normdaten gewonnen. Aus diesen Daten konnten faktorenanalytisch sechs Subskalen gewonnen werden. Zwei der Subskalen wurden wegen geringer Trennschärfen eliminiert, ebenso wie einzelne Items aus den verbleibenden vier Skalen. Nach weiteren Analysen war die zweite Fassung festgelegt. Diese Kurzform wurde für die Aktualisierung der Normdaten verwendet. Die explorative Faktorenanalyse dieser neu gewonnenen Daten ergab, dass ein Generalfaktor existiert, der die Bildung einer Summenskala rechtfertigt.
- Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Test-Retest-Reliabilitäten der im Manual referierten ausgewählten Stichproben (Ulcus-Patienten, Herzkatheter-Patienten, Patienten mit funktionellen Herzbeschwerden, Rheuma-Patienten, Studenten in psychotherapeutischer Behandlung) sind überwiegend hoch. Niedrige Reliabilitäten sind stichprobenspezifisch erklärbar. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass der GBB-24 einerseits Körperbeschwerden reliabel erfasst, andererseits aber auch sensitiv für Veränderungen ist.
Validität: Die Autoren belegen eine gute Validität mit der Darstellung der Testergebnisse bei einer Auswahl von fünf klinischen Gruppen, die bereits in der zweiten Auflage referiert wurden. Schlagenhauf (2003) konnte im Zuge seiner teststatistischen Überprüfung über eine insgesamt zufriedenstellende Konstruktvalidität berichten. Die inhaltliche Validität wurde durch die Korrelation mit anderen psychodiagnostischen Messinstrumenten (IIP, NEO-FFI, BSS, SCL-90-R) belegt.
Normen: Es stehen Normdaten (T-Werte und Prozentrangnormen)für die Allgemeinbevölkerung getrennt nach Geschlecht und Altersklasse zur Verfügung (18 bis 40 Jahre, 41 bis 60 Jahre und über 61 Jahre). Für die Patientenstichprobe stehen keine Normwerte für die Altersklasse über 61 zur Verfügung, weil dafür nicht genügend Probanden gewonnen werden konnten. Die Autoren empfehlen aufgrund des Altersverlaufs, die Normwerte der 18-24-Jährigen heranzuziehen. Weiters stehen detaillierte statistische Häufigkeitsverteilungen nach Nennung und Ausprägung von Beschwerden zur Verfügung sowie Korrelationstabellen zwischen Items und Skalen, ebenfalls jeweils getrennt nach Stichprobe, Altersklasse und Geschlecht. (Test/Alexandra Streubel-Gollob - ZPID)
SchlagwörterKlassische Testtheorie - Fragebögen - Symptomlisten - Rating-Skalen - Computerunterstütztes Testen - Testnormen - Psychosomatische Medizin - Klinische Psychologie - Schmerz - Emotionalität - Therapieerfolgskontrolle - Erwachsenenalter
Schlagwörter (engl.)Classical Test Theory - Questionnaires - Symptom Checklists - Rating Scales - Computer Assisted Testing - Test Norms - Psychosomatic Medicine - Clinical Psychology - Pain - Emotionality (Personality) - Treatment Effectiveness Evaluation - Adulthood
Klassifikation2226 Gesundheitspsychologische Tests
2224 Klinische Psychodiagnostik
3290 Physische und psychosomatische Störungen
3363 Medizinische Behandlung
11.13 Beschwerdenlisten
Klassifikation (engl.)2226 Health Psychology Testing
2224 Clinical Psychological Testing
3290 Physical & Somatoform & Psychogenic Disorders
3363 Medical Treatment of Physical Illness
11.13 Complaints Checklists
[111300]
[110000]
SegmentPSYNDEX Test
DokumenttypTest, Test in Print
Key Phrase2008 (3., überarbeitete und neu normierte Auflage als GBB-24); Kurzform; Fremdbildform; Hogrefe TestSystem; Wiener Testsystem; Verlaufsdokumentation; Körperliche Beschwerden; Allgemeinbefinden; Vegetativum; Leitbeschwerden; ab 18 Jahre; bis 95 Jahre; Subskalen: 1 Erschöpfungsneigung, 2 Magenbeschwerden, 3 Gliederschmerzen, 4 Herzbeschwerden; Gesamtwert: Beschwerdedruck
PSYNDEX Test Zusatzinformation

PSYNDEX ist eine Fachdatenbank zum Nachweis der psychologischen Literatur und Testverfahren sowie der für die Psychologie relevanten audiovisuellen Medien und Interventionsprogramme. Es werden die für das Fach Psychologie wichtigen Publikationen aus dem deutschen Sprachraum dokumentiert.

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