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PSYNDEX Dokument

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0243175
TitelIndikation zur stationären Verhaltenstherapie bei Angststörungen
[Indication for inpatient behavior therapy in anxiety disorders]
Person(en) Zielke, Manfred; Leidig, Stefan
AdresseURL: http://www.zpid.de/psychauthors/ind
ex.php?wahl=forschung&uwahl=psychauthors&
amp;uuwahl=p00701SL

Universität Mannheim; Fakultät für Sozialwissenschaften, GERMANY
QuelleIn: Zielke, Manfred (Ed.), Indikation zur stationären Verhaltenstherapie und medizinischen Rehabilitation bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen (S. 178-218). Lengerich: Pabst, 2011
ISBN: 978-3-89967-528-3
Jahr2011
SpracheGerman
AbstractFragen der Indikation zur stationären psychosomatischen Rehabilitation und Verhaltensmeizin bei Angststörungen werden erörtert. Der Beitrag von Diagnosegruppen, Schweregradeinschätzungen, diagnoseübergreifenden Problembereichen, Strukturmerkmalen des Settings und Therapiezielen wird im Hinblick auf deren Gewichtung bezüglich einer Indikationsentscheidung gesichtet. Insbesondere die "psychiatrische Komorbidität" und die "somatische Komorbidität" werden als ein wesentliches Kriterium für die Differentialindikation erachtet. Dabei wird von der Arbeitshypothese ausgegangen, dass bei komorbiden Panikstörungen und phobischen Störungen stationäre Behandlungen mit Verhaltenstherapie indiziert sind. Auf der Basis einer verhaltensnahen Kriterienliste (V-24) und einer Reihe von Merkmalen zum "Chronischen Krankheitsverhalten" werden spezifische Indikatoren für die stationäre Verhaltenstherapie abgeleitet und begründet. Die Veränderungen in den einzelnen Angstschweregraden im Verlauf der stationären Behandlung und im Zeitraum von zwei Jahren nach Abschluss der Therapie werden als erheblich bezeichnet. Die ausgeprägten Veränderungen angstbezogener Verhaltens- und Erlebensweisen werden als deutlicher Hinweis auf die besondere Wirksamkeit verhaltenstherapeutisch orientierter Strategien der Angstbewältigung erachtet. Dies gilt ganz besonders für den stationären Bereich. Die stationäre verhaltensmedizinische Therapie und Rehabilitation führt zu einer deutlichen und nachhaltigen Abnahme der Angstsymptomatiken, auch bei Patienten, bei denen eine erhöhte Morbidität im prästationären Krankheitsverlauf zu verzeichnen ist. Die vielfältigen Behandlungsansätze und Behandlungsbausteine, in denen der Umgang mit Angstreaktionen geübt wird, das Verändern des Vermeidungsverhaltens und wiederkehrende Expositionen im Rahmen der stationären Verhaltenstherapie scheinen eine weitreichende Langzeitwirkung zu haben. Die poststationäre Konfrontation mit persönlichen und beruflichen Problemkonstellationen führt insgesamt nicht dazu, dass angstbesetzte Verhaltensweisen und Reaktionen wieder verstärkt in den Vordergrund treten.
SchlagwörterVerhaltenstherapie - Angststörungen - Krankenhausaufenthalt - Klient-Behandlungs-Abstimmung - Verhaltensmedizin - Angstbewältigung - Rehabilitation - Psychotherapieergebnisse - Indikation
Schlagwörter (engl.)Behavior Therapy - Anxiety Disorders - Hospitalization - Client Treatment Matching - Behavioral Medicine - Anxiety Management - Rehabilitation - Psychotherapeutic Outcomes - Indication (Therapy)
Klassifikation3312 Verhaltenstherapie und Verhaltensmodifikation
3361 Verhaltensmedizinische und psychologische Behandlung körperlicher Krankheiten
3379 Stationäre Behandlung
3215 Neurosen und Angststörungen
Klassifikation (engl.)3312 Behavior Therapy & Behavior Modification
3361 Behavioral & Psychological Treatment of Physical Illness
3379 Inpatient & Hospital Services
3215 Neuroses & Anxiety Disorders
SegmentPSYNDEX Therapy, PSYNDEX Lit
Methode1320 overview
DokumenttypChapter
MedientypPrint
Key Phraseindication for inpatient behavior therapy in anxiety disorders, general aspects & diagnostic groups & secerity of disorder & behavioral medicine & medical rehabilitation & outcomes

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