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Das Burnout-Syndrom

Eine Krankheit des 21. Jahrhunderts?

Die meisten von uns würden die obige Frage wohl mit "Ja" beantworten. Verfolgt man die Nachrichten und Berichte der Medien, so entsteht der Eindruck, die allgegenwärtige gesellschaftliche Beschleunigung und der stetig steigende Leistungsdruck seien verantwortlich für die Verbreitung des Krankheitsbildes. Tatsächlich aber verwendete schon Shakespeare Ende des 16. Jahrhunderts das Verb "to burn out" ("ausbrennen"), welches um 1900 mit der Bedeutung "Überarbeitung und früher Tod" ins Standardenglische überging.

Von der begrifflichen Entwicklung abgesehen, ist auch die Symptomatik des Burnout-Syndroms nicht erst seit Beginn des 21. Jahrhunderts bekannt. Bereits in der Bibel wird die Geschichte des Propheten Elias erzählt, der, nach einer Reihe vollbrachter Wunder und Siege, beim ersten Anzeichen einer drohenden Niederlage in tiefe Verzweiflung stürzt, seinen Tod herbeiwünscht und in einen tiefen Schlaf verfällt. [1] Auch die Figur des Thomas Buddenbrook im 1901 erschienen Gesellschaftsroman "Die Buddenbrooks" von Thomas Mann weist bis zu seinem vorzeitigen Tod einige typische Symptomatiken des Burnout-Syndroms auf.

Wenngleich es also unbegründet erscheint, Burnout als eine "moderne" Krankheit zu betrachten, wird der Begriff in den letzten Jahren relativ inflationär verwendet.

Definition und Symptomatik:

Bislang existiert für das Burnout-Syndrom keine einheitliche Definition. [2] Mit dem Ziel einer solchen näherzukommen und dadurch mehr Klarheit in die oft sehr hitzigen und widersprüchlichen Diskussionen zu bringen, erarbeitete die Task-Force "Prävention und Therapie arbeitsbezogener psychischer Störungen" der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) 2012 ein entsprechendes Positionspapier. Neben der Auseinandersetzung mit verschiedenen Burnout-Definitionen wird darin ein eigenes Konzept zum "Übergang einer reinen Arbeitsbelastung zur Krankheit" vorgestellt. [3]

Eine recht umfassende und mittlerweile weitgehend anerkannte Definition stammt von den Psychologen Schaufeli & Enzmann (1998). Sie definieren Burnout als:

  • dauerhaften, negativen, arbeitsbezogenen Seelenzustand 'normaler' Individuen, der von
  • Unruhe und Anspannung (distress),
  • einem Gefühl verringerter Effektivität,
  • gesunkener Motivation und der
  • Entwicklung dysfunktionaler Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Arbeit

gekennzeichnet ist.
"Diese psychische Verfassung entwickelt sich nach und nach, kann dem betroffenen Menschen aber lange unbemerkt bleiben. Sie resultiert aus einer Fehlanpassung von Intentionen und Berufsrealität. Burnout erhält sich wegen ungünstiger Bewältigungsstrategien, die mit dem Syndrom zusammenhängen, oft selbst aufrecht."[4]
Die Klassifikation nach ICD 10 trägt den Schlüssel "Z73.0: Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung" (inkl. Ausgebranntsein (Burn-out)).[5]

 

Die Situation in Deutschland:

Gesicherte Zahlen über die tatsächliche Zahl der Burnout-Fälle in Deutschland existieren nicht. Grobe Schäzungen gehen von ca. 9 Millionen Burnout-Fälle aus, was sicherlich nicht ganz unrealistisch erscheint. Die Dunkelziffer indes könnte noch deutlich höher liegen. Immerhin sind die psychosomatischen Symptome des Krankheitsbildes sehr vielfältig und reichen von Magen-Darm-Problemen über Rückenschmerzen bis hin zu Tinnitus.[14] Dementsprechend hoch sind vermutlich die Fehldiagnoseraten. Die Kategorisierung Z73.0 ist nicht allen Ärzten bekannt; ebenso kann es vorkommen, dass „typische“ Burnout-Erkankte häufig in Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen einer anderen Erkrankung zugeordnet werden, zuvorderst Depressionen. [12]

Psychische Erkrankungen, darunter auch Burnout und Depression, liegen bei Frauen mit einem Anteil von 19,9% auf Platz drei, bei Männern mit 13,4% auf Platz vier der häufigsten Krankheiten. Bei den Arbeitsausfalltagen stehen die psychischen Erkrankungen mit 14,5% jedoch auf Platz zwei und lösen mit Krankschreibungen von vier bis sechs Wochen bereits jetzt die längsten Fehlzeiten von Arbeitnehmern aus (Durchschnitt von DAK-Versicherten: 33,2 Tage) – ein stetiger Anstieg ist festzustellen (DAK-Gesundheitsreporte 2011, 2013, 2015).[7][10][13] Nach epidemiologischen Studien gehören psychische Erkrankungen zu den häufigsten und auch kostenintensivsten Erkrankungen (DAK-Gesundheitsreport 2013).[10] Erschwerend hinzu kommt, dass selbst bei Anwesenheit der Erkrankten, diese nicht mehr produktiv arbeiten können, wodurch weitere Kosten entstehen. Wie ambivalent das Thema betrachtet werden kann, zeigt folgende Aussage des DAK-Gesundheitsreports (2013): "Die Aufmerksamkeit, die dem so genannten Burnout-Syndrom in der Öffentlichkeit zukommt, wird zunehmend kritisch auch als Medien-Hype gesehen. Der DAK-Gesundheitsreport hat gezeigt, dass das Burnout-Syndrom in den AU-Statistiken [Anmerkung: AU = Arbeitsunfähigkeit] bei weitem nicht die Rolle spielt, die es in den Medien einnimmt. Das Burnout-Syndrom verursacht weniger als ein Achtel der Tage, die auf die Depression entfallen, in einem Ranking mit den psychischen Diagnosen (F00 - F99) käme es erst auf Rang 6 der wichtigsten psychischen Ursachen für Arbeitsunfähigkeit" (S.126).[10]

Kontroversen und Probleme:

Unzulänglichkeiten in Bezug auf den aktuellen Umgang mit dem Burnout-Syndrom beschreibt bspw. ein 2010 veröffentlichter Bericht der Deutschen Agentur für Health Technology Assessment (HTA) des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). [9] So ist neben der bereits angesprochenen fehlenden Definition, "Burnout" gemäß den gängigen Klassifikationssystemen ICD-10 und DSM-V, kein eigenständiges Krankheitsbild. Trotzdem wird die Diagnose gestellt, dann allerdings oft unter einem anderen Namen, klassischerweise dem der Depression. Darüber hinaus fehlen Richtlinien zur Differentialdiagnose (wie kann Burnout von anderen Krankheitsbildern abgegrenzt werden?) sowie ein allgemein anerkanntes Diagnoseinstrument. Letztendlich liegt es daher im ärztlichen Ermessen, ob ein Burnout-Syndrom diagnostiziert und behandelt wird.

Neben weiterführenden Studien fordern die Autoren des Berichts:

  • eine einheitliche, international gültige Definition,
  • einheitliche, international gültige Kriterien, um das Burnout-Syndrom von anderen Krankheitsbildern abzugrenzen,
  • ein Diagnoseinstrument zur Fremdbeurteilung (d.h. nicht durch den Betroffenen selbst) sowie
  • Untersuchungen zu volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten und finanziellen Auswirkungen auf Patienten und Krankenkassen.

Prävention, Gefährdung und Verlauf

Wenngleich es keinen allgemeingültigen Maßnahmenkatalog zur Prävention von Burnout gibt, können bereits recht einfache Veränderungen des Alltags hilfreich sein. Im privaten Umfeld zählen bspw. gezielte Entspannungsphasen in Höhe von ca. zwanzig Minuten, regelmäßige Bewegung, gesundes und ablenkungsfreies Essen und ausreichend guter Schlaf zu einer gezielten Vorbeugung. Im Arbeitsumfeld wiederum sollte man ggf. keine Scheu haben Aufgaben zu delegieren, Pausen einzulegen und Termine realistisch zu planen.

Als besonders gefährdete Personengruppen gelten Perfektionisten bzw. Menschen, die hohe Anforderungen an sich stellen, Helfer bzw. Menschen mit "Helfersyndrom", also einem ausgesprochenen Drang anderen Menschen zur Seite zu stehen sowie Personen, die nicht "Nein" sagen können.

Wird Burnout diagnostiziert, geht dies in 85 Prozent der Krankschreibungsfälle zusammen mit psychischen oder anderen Erkrankungen (z. B. Rückenschmerzen) einher. In ungefähr 50 Prozent der Fälle, wird es als ergänzende Angabe zu einer psychischen Erkrankung diagnostiziert; häufig handelt es sich dabei um eine Depression oder Anpassungsstörung.[15]

Einen typischen Krankheitsverlauf gibt es nicht, jedoch kann das von dem Psychologen Herbert Freudenberger 1992 entwickelte Zwölf-Phasen-Modell für eine entsprechende Beschreibung herangezogen werden [8]

  • Phase 1: Zwang, sich selber beweisen zu müssen
  • Phase 2: verstärkter Einsatz
  • Phase 3: Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
  • Phase 4: Verdrängung von Konflikten
  • Phase 5: Umdeutung von Werten
  • Phase 6: Verleugnung von Problemen
  • Phase 7: Rückzug
  • Phase 8: beobachtbare Verhaltensänderung
  • Phase 9: Gefühl, die eigene Identität zu verlieren
  • Phase 10: innere Leere
  • Phase 11: Depression
  • Phase 12: Burnout-Syndrom

Die darin beschriebenen Phasen sind in der Praxis allerdings nicht klar voneinander abgrenzbar bzw. vermischen oder überlagern sich. Während einige Betroffene Phasen überspringen, befinden sich andere in mehreren gleichzeitig.

Aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung: Burnout als Marker für emotionale Erschöpfung

Die Forschung geht seit Langem davon aus, dass Burnout mit einer reduzierten Leistungsfähigkeit einhergeht. Einem objektiven Nachweis dieser Vermtung sind Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung ein Stück näher gekommen. [11] Hierzu wurden die Probanden zunächst jeweils einer von zwei Gruppen zugewiesen: einer mit geringer und einer mit starker emotionaler Erschöpfung. Dabei erfolgte die Aufteilung anhand des Maslach Burnout Inventory (MBI) , eines auf Selbstauskünften basierenden Fragebogens, welcher u.a. nach der (verminderten) persönlichen Leistungsfähigkeit differenziert. In einem Experiment sollten beide Gruppen im Anschluss an einen akustischen Reiz entweder keine Reaktion zeigen (Mehrzahl der Fälle) oder mit einem Tastendruck reagieren. Dementsprechend musste zwar über den gesamten Versuchsaufbau hinweg eine hohe Reaktionsbereitschaft aufrechterhalten werden, gleichzeitig sollte die tatsächliche Reaktion in den meisten Fällen jedoch gehemmt werden. Die Ergebnisse zeigten, dass diejenige Gruppe mit der geringeren emotionalen Erschöpfung ihre Reaktionsbereitschaft weitgehend aufrecht erhalten konnte, während dies der Gruppe mit starker emotionaler Erschöpfung nicht gelang. Daraus folgerten die Autoren der Studie, Probleme bei der Aufrechterhaltung der Reaktionsbereitschaft seien womöglich als Marker für einen hohen Grad an emotionaler Erschöpfung – einem charakteristischen Symptom des Burnout-Syndroms – zu interpretieren.

Wohin soll ich mich wenden?

In der Regel ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner bei Symptomen, zumal die Symptome zu vielen Erkrankungen passen können. Je nach Untersuchungsbefund erfolgt direkt eine Überweisung zu einem Facharzt für Psychiatrie oder einem speziell ausgebildeten Psychologen. Diese sind durch ihre Einbindung in interdisziplinäre Netzwerke die besten Ansprechpartner und nach einer differenzierten Diagnostik kann ein gezieltes individuelles Behandlungsprogramm durchgeführt werden. Zögern Sie nicht, wenn eine erste Behandlung durch Ihren Hausarzt keine Besserung bringt, diesen erneut aufzusuchen und gezielt anzusprechen, um die nötige Hilfe bekommen.

Das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) kann Ihnen dabei helfen, sich ein fachlich gestütztes eigenes Urteil zu bilden: Mit Hinweisen auf Fachliteratur, diagnostische Verfahren, Internetquellen, Experten und Forschungsdatensätzen.

PSYNDEX Lit & AV

In der Literaturdatenbank PSYNDEX finden Sie zu dem Thema Burnout mehr als 1420 Nachweise (Oktober 2015). Neben Veröffentlichungen zu empirischen Studien, Büchern zu unterschiedlichsten Aspekten von Burnout, Kongressbeiträgen und Artikeln in Fachzeitschriften sind unter anderem auch Beiträge zur Behandlung von Burnout dokumentiert. Exemplarisch sind einige wenige Nachweise hier aufgeführt:

  • - Rössler, W., Hengartner, M.P., Ajdacic-Gross, V., & Angst, J. (2013). Zusammenhang zwischen Burnout und Persönlichkeit. Ergebnisse aus der Zürich-Studie. Der Nervenarzt, 84(7), 799-805.Datensatz 0268623
  • - Genoud, P.A., & Brodard, F. (2011). Emotionale Offenheit und Burnout. In: M. Reicherts, M. Genoud, A. Philippe, & G. Zimmermann (Eds.), Emotionale Offenheit. Ein neues Modell in Forschung und Praxis (pp. 165-177). Bern: Huber.Datensatz 0244362
  • - Ilse, L., Berberich, G., Konermann, J., Piesbergen, C., & Zaudig, M.(2014). Persönlichkeitsfacetten im DSM-5: Klinische Relevanz bei stressassoziierten Erkrankungen. Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie, 18(1), 59-66.Datensatz 0275763
  • - Kastner, M., & Kastner, S. (2014). Verzerrungen der Grenzen zwischen psychisch krank und gesund. In: M. Kastner, M. Falkenstein, & B. Hindig (Eds.), Leistung, Gesundheit und Innovativität im demografischen Wandel, (pp. 220-230). Lengerich: Pabst.Datensatz 0291659
  • - Siebecke, D., Ciesinger, K.-G., & Klatt, R. (2011). Burnout – Implikationen für Prävention und Wiedereingliederung. Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 65(2), 161-172.Datensatz 0241299

Was ist eigentlich PSYNDEX?

PSYNDEX ist eine Literaturdatenbank (keine Volltexte) der psychologischen Literatur2 und Testverfahren3, sowie der für die Psychologie relevanten audiovisuellen Medien4 und Interventionsprogramme5. Es werden die für das Fach Psychologie wichtigen Publikationen aus dem deutschen Sprachraum dokumentiert.

PubPsych

Mit PubPsych können Sie selbständig nach weiteren Dokumenten rund um das Thema Burnout recherchieren.

Im psychologischen Thesaurus (in gedruckter Form als PSYNDEX Terms1 erhältlich) finden Sie zu dem Begriff Occupational Stress- Beruflicher Stress Unterbegriffe und verwandte Begriffe, die Ihnen helfen Ihre Anfrage genauer zu spezifizieren.

Suchen Sie mit Burnout, liefert der Begriff im Suchinterface PubPsych sehr viele Ergebnisse. Der Thesaurusbegriff Occupational Stress ist zwar passend, liefert aber auch Treffer, die nicht zu Burnout passen. Die Kombination von Burnout mit dem Schlagwort Burnout CT="Occupational Stress" hilft die Ergebnismenge auf ein überschaubares Maß einzuschränken.
PubPsych bietet Ihnen bei jeder Suche auch Limitierungen nach Publikationstyp, Jahrgang, Sprache etc. an.

PubPsych ist ein kostenfreies Suchportal für Psychologie-Publikationen. Es bietet eine umfassende und ausgewogene Auswahl von Ressourcen von einer wachsenden Anzahl von internationalen Datenbanken mit europäischer Ausrichtung, angepasst an die Bedürfnisse von Psychologen.

PubPsych ist ein Gemeinschaftsprojekt des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID), des Institut de l'Information Scientifique et Technique (INIST-CNRS), des Centro de Ciencias Humanas y Sociales (CCHS-CSIC) und der National Library of Norway (NB). Zusätzliche Datensegmente sind lizensiert von der U.S. National Library of Medicine (NLM), dem Education Resources Information Center (ERIC) und den Data Archiving and Networked Services (DANS).

PsychSpider

Mit PsychSpider7, der Psychologie Suchmaschine des ZPID, können Sie im Datenbestand von PSYNDEX, PubMed/MEDLINE, E-Journals, ERIC, Hochschulschriftenservern und des Sondersammelgebietes Psychologie der Saarländischen Hochschulbibliothek zum Thema Burnout recherchieren.

Suchen in PSYNDEX, MEDLINE, E-Journals etc.

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PsychLinker

Der PsychLinker8 weist Links zu den unterschiedlichsten Themenbereichen und damit auch zum Thema Burnout nach. Sie finden dort beispielsweise Links zu:

PsychAuthors

Die Datenbank PsychAuthors12 wurde mit dem Ziel entwickelt, einen Überblick über die Arbeit von Autorinnen und Autoren zu geben, die in der deutschsprachigen Psychologie wissenschaftlich publizieren. Nachweise von Autoren zum Thema Burnout können Sie mit PsychSpider recherchieren.

PsychData

In PsychData13, dem Forschungsdatenzentrum für die Psychologie, finden sie beispielsweise folgenden Datensatz zum Thema Burnout:

PSYNDEX Tests

Das Datenbanksegment PSYNDEX Tests liefert die relevantesten Testverfahren zum Thema Burnout-Syndrom. Einige davon sind auf das Burnout-Syndrom im engeren Sinne spezialisiert, während andere Stress insgesamt erfassen. Es wird zudem zwischen Verfahren, die bei allen (erwachsenen) Personen und solchen, die ausschließlich bei speziellen Berufsgruppen (wie z. B. Lehrer) eingesetzt werden, unterschieden.

Sie können Verfahren zum Burnout-Syndrom in PubPsych mit einem entsprechenden Stichwort unter den Klassifikationen (im Feld SH)*

  • 2228 Berufs- und arbeitspsychologische Tests
  • 3650 Arbeitnehmereinstellungen und Arbeitszufriedenheit
  • 3670 Arbeitsbedingungen und Arbeitssicherheit

und der Testklassifikation

  • 7.3 Berufliche Einstellungstests**

finden.

Alternativ ist eine Suche mit einer Kombination (Suchsyntax AND oder OR) des Thesaurus-Terminus 'Beruflicher Stress' (CT="Beruflicher Stress") AND DT="Test" möglich.

Die aufgelisteten Tests zur Burnout-Diagnostik sind nur Beispiele für die über 90 Verfahren, die in PSYNDEX Tests für diesen Bereich nachgewiesen werden.

Erläuterungen / Ergänzungen:

*Weitere häufiger genannte Klassifikationen (im Feld SH)
2224 Klinische Psychodiagnostik
3470 Berufsbeeinträchtigende Störungen
11.15 Verfahren zur Erfassung von Lebensqualität und Lebenszufriedenheit

**darunter speziell:
7.3.1 Einstellungstests zu Betrieb und Arbeit
7.3.1.1 Tests zur Erfassung der Arbeitszufriedenheit
7.3.2.1 Tests zur Erfassung von Arbeitsplatzmerkmalen
7.3.2.2 Arbeitspsychologische Verfahren

Neue Testklassifikation von 7.3 ist 070300 Berufliche Einstellungstests (07* bei der numerischen Testklassifikation bei OVID)

a) Publizierte Verfahren:

b) Verfahren für spezifische Personengruppen:

  • LASI - Lehrer-Angst- und Stressinventar

c) Nicht publizierte Verfahren:

  • MBI-D - Maslach Burnout Inventory - Deutsche Fassung

Quellen:


URLs der Links auf dieser Seite:

  1. www.zpid.de/index.php?wahl=products&uwahl=printed&uuwahl=psyndexterms
  2. www.zpid.de/index.php?wahl=PSYNDEX&uwahl=Lit
  3. www.zpid.de/index.php?wahl=PSYNDEX&uwahl=AV
  4. www.zpid.de/index.php?wahl=PSYNDEX&uwahl=Interventionsprogramme
  5. www.zpid.de/index.php?wahl=PSYNDEX&uwahl=Tests
  6. newmedia.zpid.de
  7. www.zpid.de/PsychSpider.php
  8. www.zpid.de/redact/category.php?cat=1
  9. www.expertenrat.info/
  10. web4health.info/de/index.shtml
  11. www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7560/pdf/Anja_Philipp_Dissertation_final.pdf
  12. www.zpid.de/psychauthors/index.php
  13. www.psychdata.de/index.php?main=psychdata&sub=none
  14. www.zeit.de/2011/49/M-Burnout/komplettansicht
  15. www.dgppn.de/fileadmin/user_upload/_medien/download/pdf/stellungnahmen/2012/stn-2012-03-07-burnout.pdf
  16. https://www.dimdi.de/static/de/klassi/icd-10-gm/kodesuche/onlinefassungen/htmlgm2016/block-z70-z76.htm
  17. http://www.bbaw.de/veranstaltungen/2011/sept/gid
  18. www.dak.de/dak/download/Vollstaendiger_bundesweiter_Gesundheitsreport_2011-1319260.pdf
  19. www.idw-online.de/pages/de/news386213
  20. http://www.dak.de/dak/download/Gesundheitsreport_2013_Update_psychische_Krankheiten-1146388.pdf
  21. http://dx.doi.org/10.1002/acp.2999
  22. http://www.dak.de/dak/download/Vollstaendiger_bundesweiter_Gesundheitsreport_2015-1585948.pdf
  23. http://www.bptk.de/uploads/media/20120606_AU-Studie-2012.pdf
  24. http://dx.doi.org/10.3205/hta000087L/


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Das ZPID verfügt mit seinen vielfältigen Produkten, über Möglichkeiten, sowohl in den Bereichen der Diagnostik und Therapie als auch den Umgang der Angehörigen mit der Krankheit Burnout, zu informieren.

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