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Mobbing – bisher wenig erforscht

Mobbing (aus dem Englischen: to mob "anpöbeln, angreifen, bedrängen, über jemanden herfallen" und mob "Meute, Gesindel, Pöbel, Bande") bedeutet im weiteren Sinne andere Menschen ständig bzw. wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen. Dies kann u.a. am Arbeitsplatz, in der Schule (auch "Bullying" genannt) oder auch im Internet (sogenanntes "Cyber-Mobbing") geschehen. Der Begriff ist erst seit 1993 in seiner heute gebräuchlichen Form eingeführt worden, dementsprechend sind die Kenntnisse auf diesem Gebiet noch nicht sehr umfangreich, da kaum Forschungsergebnisse vorliegen. Ganz im Gegensatz dazu steht das Bild in der Öffentlichkeit: Mobbing ist in aller Munde und Google liefert beispielsweise über 15 Millionen Ergebnisse.

Ausgehend von den beiden wichtigsten Mobbing-Definitionen nach Leymann (1993) und Esser/Wolmerath (2005) lässt sich Mobbing wie folgt beschreiben:

  • "Negative kommunikative Handlungen",
  • gegen einen Einzelnen,
  • sehr oft (= mindestens einmal pro Woche),
  • über einen längeren Zeitraum (= in der Regel über mindestens ein halbes Jahr)
  • in einer Täter-Opfer-Beziehung.

Bezüglich des zeitlichen Rahmens lässt sich sagen, dass dieser auch flexibler handhabbar ist, also auch kürzer als ein halbes Jahr sein kann. Es ist zu betonen, dass Mobbing bei ungebremstem Verlauf immer zu einer Beeinträchtigung der psychischen Befindlichkeit und Gesundheit führt. Außerdem zielt Mobbing immer nur auf eine Einzelperson ab. [2] [4]

Prototypische Mobbing-Phasen

Kreyenberg (2005) hat vier Phasen beschrieben, wie Mobbing prototypisch verlaufen kann. Die Phasen Zwei und Drei lassen sich häufig nicht klar voneinander abgrenzen:

  1. Anbahnung: Es bestehen bereits Konflikte zwischen den einzelnen Parteien, die jedoch nicht offen ausgetragen werden. Sie bleiben verdeckt und entziehen sich auf Grund unterbewusster Wahrnehmung der Analyse durch die Beteiligten. Symptomatisch äußert sich diese Phase beispielsweise in Unwohlsein oder etwa leichter Missstimmung.
  2. Rationalisierung: Es wird deutlicher, dass ein Konflikt besteht. Auch wenn er meist noch weiterhin verdeckt bleibt, besteht nun ein Bewusstsein für den Konflikt. Eine Lösungsstrategie sind inhaltliche Diskussionen bzw. eine Verlagerung von der emotionalen auf die Fachebene. Es finden Rationalisierungen statt, die der Selbstberuhigung und der Beschwichtigung anderer dienen. Typisches Beispiel sind Aussagen wie "Man muss ja nicht immer der gleichen Meinung sein."
  3. Emotionalisierung: In dieser dritten Phase wird das Scheitern von Phase Zwei deutlich: Der Konflikt und dessen Ursache sind kaum besprochen und ungeklärt. Das emotionale Stresslevel steigt an, inhaltliche Argumentationen treten in den Hintergrund, da sie nicht wirkungsvoll sind. Diese Phase ist geprägt von Unsachlichkeit und der Rückzug einer der Konfliktparteien ist möglich. Dieser führt allerdings nicht zu einer Konfliktbeendigung, da der Konflikt weiter schwelt und häufig erstmals unbeteiligte Personen einbezogen werden, die von mindestens einem der Konfliktbeteiligten rekrutiert wurden.
  4. Offener Kampf bzw. Rückzug: Der Verlauf dieser letzten Phase hängt von der Machtverteilung zwischen den Parteien ab. Ist diese gleich verteilt, kommt es zu einem offenen Kampf; wahlweise mit fairen oder unfairen Mittel. Der Konflikt ist für Außenstehende nun deutlich sichtbar. Im Falle einer Asymmetrie der Kräfteverteilung zieht sich der Schwächere meist zurück. Es wird keine Konfliktlösung, sondern eine Verhärtung erreicht. [9]

Mobbing am Arbeitsplatz

In einer 2002 von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Auftrag gegebenen – der ersten und nach wie vor einzigen – repräsentativen Studie fanden die Forscher heraus, dass 2,7 % der Erwerbstätigen von Mobbing betroffen sind. Die Wahrscheinlichkeit, Mobbingopfer zu werden, korreliert mit Geschlecht und Alter; dabei sind vor allem Frauen (ungefähr zwei Drittel) und jüngere Mitarbeiter (häufig Auszubildende) besonders betroffen. Mehr als jeder neunte Erwerbstätige wurde bereits als Opfer mit Mobbing konfrontiert. Die sie mobbenden Personen können sowohl Vorgesetzte als auch Kollegen sein. In knapp 40 % der Fälle sind Vorgesetzte die alleinigen Mobber, in knapp 13 % mobben sie gemeinsam mit einem oder mehreren Kollegen. In jeweils 20 % der Fälle ist entweder ein einzelner Kollege oder eine Kollegengruppe der Urheber des Mobbings. Mobbing von hierarchisch nachgeordneteten Personen ist äußerst selten. Meist kann auch nicht von betrieblichen Einzelfällen ausgegangen werden, da in zwei Drittel der untersuchten Fälle Mobbing bereits früher einmal aufgetreten ist. Des Weiteren gibt es in 60 % der untersuchten Betriebe zeitgleich mehrere von Mobbing betroffene Personen. Ziel des Mobbings ist die Aufgabe des Arbeitsplatzes des Opfers. [1]

Folgen des Mobbings am Arbeitsplatz:

Welche Folgen sich auf Grund Mobbings ergeben können, zeigt folgende Tabelle, welche im Rahmen der oben genannten Studie mittels einer Befragung erhoben wurde (Mehrfachnennungen waren möglich). Bei Beschäftigten, die zur Zielscheibe von Schikanen, Intrigen und Ausgrenzung werden, zeigen sich in nahezu allen Fällen Auswirkungen auf das Arbeits- und Leistungsverhalten (zum Beispiel Demotivation, Misstrauen, Nervosität, Verunsicherungen, sozialer Rückzug).

Mobbingfolgen %
Krankheit wegen Mobbings 43,9
Krankheitsdauer mehr als sechs Wochen 20,1
Freiwilliger Arbeitsplatzwechsel im Betrieb 30,8
Eigene Kündigung 22,5
Kündigung durch Arbeitgeber 14,8
Arbeitslosigkeit 11,4
Erwerbsunfähig oder Frührente 6,9
Zwangsweise Versetzung 5,6

Es ist erkennbar, dass es bei einem enorm hohen Prozentsatz der Mobbingopfer zu einer vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses kam. [1]

Die oben genannten prototypischen Phasen eines Mobbing-Konfliktes lassen sich für die Arbeitswelt modifizieren und führen im Regelfall zum Verlust des Arbeitsplatzes:

  1. Konflikte, einzelne Unverschämtheiten und Gemeinheiten,
  2. Übergang zu Mobbing und Psychoterror,
  3. Rechtsbrüche durch Über- und Fehlgriffe der Personalverwaltung,
  4. Ausschluss aus der Arbeitswelt.[4]

Die Darstellung von Phase Drei geht auf Heinz Leymann zurück, einem Vorreiter der Anti-Mobbing-Bewegung.[4] Man könnte sie auch weniger scharf als " Beginn erster arbeitsrechtlicher Maßnahmen" bezeichnen. Diese Phase beschreibt den Mobbing-Betroffenen als "Problemmitarbeiter", der unkonzentriert ist, Fehler macht und zu viele Fehltage hat. Der bislang neutrale Vorgesetzte sieht sich gezwungen zu reagieren. [5] [8]

Mobbing bei Kindern und Jugendlichen – aktuelle Studienergebnisse

Eine Untersuchung der Universität Lüneburg kam zu dem Ergebnis, dass fast jeder dritte Schüler an weiterführenden Schulen bereits einmal von Klassenkameraden schikaniert worden ist. Opfer körperlicher Gewalt wurde beinahe jeder zehnte Schüler. Weiterhin konnte eine Metastudie, die Daten von mehr als 400.000 Jugendlichen umfasste, zeigen, dass Mobbingopfer und -täter signifikant häufiger suizidale Gedanken und Handlungen als unbeteiligte Jugendliche haben. Mobbing hat außerdem mutmaßlich langfristige Auswirkungen: Wer in der Kindheit oder als Jugendlicher regelmäßig gemobbt wurde, leidet auch noch 30 Jahre später eher an psychischen Störungen wie Depressionen, Angststörungen oder Suizidalität. Weiterhin gibt es im mittleren Alter Zusammenhänge zu finanziellen und sozialen Schwierigkeiten sowie zu einer als niedrig empfundenen Lebensqualität. Diese weitreichenden Folgen lassen sich in erster Linie nachweisen, wenn das Kind oder der Jugendliche in der Schule zum Betroffenen von Mobbing wurde. [11] [12] [13]

Mobbing in der Schule:

In der Schule kann sich Mobbing auf unterschiedlichste Art und Weise ausdrücken:

  • Mobbing durch körperliche Gewalt (Verprügeln, Sachbeschädigung, etc.),
  • verbales Mobbing (Beleidigungen, Lästern),
  • stummes Mobbing (Nichtbeachtung, stillschweigendes Verachten),
  • Cybermobbing (Diskreditierung, Beleidigung mittels des Internets, vor allem durch soziale Netzwerke)

Insbesondere das verbale, aber auch das stumme Mobbing geschieht häufig auch durch Lehrer. Das Cybermobbing kann im nicht-schulischen Zusammenhang auch als eigenständige Mobbingart gesehen werden.

Besonders gefährdet sind vor allem Schüler, die sich durch ein oder mehrere Merkmale von der Klasse abheben: Dies können beispielsweise eine Behinderung, Übergewicht, Sprache, ein anderer Sozialstatus oder äußere Auffälligkeiten wie Kleidung, Haare, Verhalten sein. Ebenso sind die besonders Engagierten und Leistungsorientierten (verschrien als "Streber") sowie die eher Introvertierten häufig betroffen.

Opfer und Täter (nachfolgend "Bully") sind häufig sehr unterschiedlich. Während im Regelfall die Persönlichkeitsmerkmale des Opfers u.a. von Minderwertigkeitsgefühlen, physischer Schwäche, Ängstlichkeit und Scheu geprägt sind, so glaubt der "Bully" an seine Stärken und dass das Opfer die Strafe verdiene, ist aggressiv gegenüber Menschen seines Umfeldes, stark in Ausreden und neigt zu wenig Empathie.
Ähnlich sieht es im Bereich der Familie aus. Das Opfer ist häufig überbehütet, abhängig und pflegt enge Beziehungen zur Familie, wohingegen der Täter meist wenig Aufsicht erhielt und eine wenig herzlich-empathische Beziehung zu seinen Eltern hat. Die Familienverhältnisse sind meist chaotisch, die Kontrolle und Disziplinierung des Kindes ist inkonsistent: vernachlässigend bis hart strafend.
In Bezug auf die physischen Faktoren lässt sich das typische Opfer als schwach, mit wenig Energie, unfähig sich zu wehren, kennzeichnen, während der "Bully" stark und robust, gut im Sport, älter und stärker als die Opfer mit einer hohen Schmerzschwelle ist.

Das hier Beschriebene stellt lediglich einen Idealtypus dar und Abweichungen sind möglich. [3] [6] [10]

Funktionen und Folgen von Mobbing in der Schule:

Mobbing wird u.a. eingesetzt, um folgende Funktionen bzw. Ziele zu erreichen:

  • Entlastung,
  • Gemeinschaftsgefühl,
  • Anerkennung,
  • Macht,
  • Angst,
  • Normalität.

Damit ein Opfer dem Mobbing entgehen kann, verlässt es häufig die Schule, wodurch eine negative Sanktionierung des Opfers bei indirekter Belohnung des Täters eintritt. Des Weiteren ist zu beobachten, dass Mobbing-Opfer, teils Jahre später, gewalttätig reagieren (es gibt Thesen über Zusammenhänge mit Amokläufen). [3] [6] [10]

Problematik:

Ursachen von Mobbing, sowohl im schulischen als auch im betrieblichen Bereich, können folgende Faktoren sein, auch ein Zusammenspiel dieser ist möglich:

  • Versagen der Führungskraft,
  • gruppendynamische Aspekte,
  • Persönlichkeitszüge,
  • gestörte Kommunikation.

Für den Umgang mit Mobbing gibt es kein Patentrezept, allerdings sind viele gewählte "individuelle Strategien", wie beispielsweise Rückzug oder Ertragen kontraproduktiv, da sie in Krankheit münden können. Wichtig ist, dass man sich Unterstützung holt. Dies kann durch das Einbeziehen und Einschalten von Autoritätspersonen oder Vorgesetzten, den Rat von Freunden und Bekannten oder die Unterstützung professioneller Fachleute wie Therapeuten, Ärzte oder Beratungsstellen geschehen.[6] [7]

Das ZPID bietet Ihnen eine Reihe von Angeboten, die Ihnen einen vertieften Umgang mit der Thematik ermöglichen.

PSYNDEX Lit & AV

In der Literaturdatenbank PSYNDEX finden Sie zu dem Thema Mobbing mehr als 1200 Nachweise. Neben Veröffentlichungen zu empirischen Studien, Büchern zu unterschiedlichsten Aspekten des Mobbing, Kongressbeiträgen und Artikeln in Fachzeitschriften sind unter anderem auch Beiträge zur Behandlung von Mobbingfolgen dokumentiert. Exemplarisch sind einige wenige Nachweise hier aufgeführt:

  • - Kolodej, Ch., Klug, A., & Kallus, W. (2012). Mobbinghandlungen bei KundInnen einer Mobbingberatungsstelle in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht. Journal für Psychologie (Online), 20(2), Art. 6.Datensatz 0261337
  • - Gross, W. (2009). Mobbing – Psychoterror im Arbeitsleben. Ergotherapie & Rehabilitation, 48(12), 12-17.Datensatz 0224557
  • - Niproschke, S., Oertel, L., Schubarth, W., Ulbricht, J., & Bilz, L. (2016). Mehr oder weniger Gewalt an Schulen? Eine Replikationsstudie 1996-2014 an sächsischen Schulen. Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 36(1), 78-96.Datensatz 0308001
  • - Teuschel, P., & Heuschen, K.W. (2013). Bullying. Stuttgart: Schattauer.Datensatz 0242010
  • - Williams, M. (2013). Undercover Teams: Den guten Ruf wiederherstellen und Mobbingbeziehungen in der Schule unwandeln. Systeme, 27(1), 11-28.Datensatz 0265898

Was ist eigentlich PSYNDEX?

PSYNDEX ist eine Referenzdatenbank (keine Volltexte) psychologischer Literatur2 und Testverfahren3, sowie der für die Psychologie relevanten audiovisuellen Medien4 und Interventionsprogramme5. Es werden die für das Fach Psychologie wichtigen Publikationen aus dem deutschen Sprachraum dokumentiert.

PubPsych

Mit PubPsych können Sie selbständig nach weiteren Dokumenten rund um das Thema Mobbing recherchieren.

Im psychologischen Thesaurus (in gedruckter Form als PSYNDEX Terms erhältlich) finden Sie neben den Deskriptoren (CT = Controlled Term) "Mobbing" und "Bullying" weitere Unterbegriffe und verwandte Begriffe, die Ihnen helfen Ihre Anfrage genauer zu spezifizieren.

Suchen Sie nur mit dem Begriff Mobbing bzw. Bullying liefert PubPsych im April 2016 über 1200 bzw. über 2500 Treffer.
Durch die Verwendung der entsprechenden Deskriptoren CT="Mobbing" bzw. CT="Bullying" wird die Suche spezifischer.

Führen Sie eine Recherche durch, die sich auf das schulische Umfeld bezieht, empfiehlt sich eine Kombination folgender Deskriptoren: CT="Bullying" (CT="Classmates" OR CT="School Violence").

Für den Fall, dass Sie Mobbing an Schulen ausschließen möchten, sollten Sie den Booleschen Operator "NOT" verwenden: CT="Bullying" NOT CT="Classmates" NOT CT="School Violence" .

Eine gezielte Suche nach Mobbing am Arbeitsplatz können Sie durch das Hinzufügen der entsprechenden Klassifikationen (SH=Subject Headings) erreichen: CT="Bullying" SH="3650 Personnel Attitudes & Job Satisfaction" OR SH="3660 Organizational Behavior".

PubPsych bietet Ihnen bei jeder Suche auch Limitierungen nach Publikationstyp, Jahrgang oder Sprache an.

PubPsych ist ein kostenfreies Suchportal für Psychologie-Publikationen. Es bietet eine umfassende und ausgewogene Auswahl von Ressourcen von einer wachsenden Anzahl von internationalen Datenbanken mit europäischer Ausrichtung, angepasst an die Bedürfnisse von Psychologen.

PubPsych ist ein Gemeinschaftsprojekt des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID), Institut de l'Information Scientifique et Technique (INIST-CNRS), Centro de Ciencias Humanas y Sociales (CCHS-CSIC), National Library of Norway (NB). Zusätzliche Datensegmente sind lizensiert von: U.S. National Library of Medicine (NLM), Education Resources Information Center (ERIC), Data Archiving and Networked Services (DANS).

PSYNDEX Tests

Das Datenbanksegment PSYNDEX Tests liefert die relevantesten Testverfahren, die unter anderem sowohl eine Feststellung von Mobbing als auch das Ausmaß des Mobbings ermöglichen. Sie können diese Verfahren mit den Suchbegriff 'Mobbing' und der Auswahl 'Test' als Dokumenttyp finden (Suchsyntax CT="Mobbing" in PubPsych und bei Dokumenttyp "Test" auswählen)

a) Mobbing am Arbeitsplatz:

b) Mobbing unter Kindern:

  • BIEM - Berner Instrumente zur Erfassung von Mobbing unter Kindern
  • BVF - Bullying- und Viktimisierungsfragebogen (Bullying- und Viktimisierungsfragebogen für Kinder (BVF-K))

PsychSpider

Mit PsychSpider, der Psychologie Suchmaschine des ZPID, können Sie im Datenbestand von PSYNDEX, PubMed/Medline, E-Journals, ERIC, Hochschulschriftenservern und des Sondersammelgebietes Psychologie der Saarländischen Hochschulbibliothek zum Thema Mobbing recherchieren.

Suchen in PSYNDEX, Medline, E-Journals etc.

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PsychLinker

Der PsychLinker weist Links zu den unterschiedlichsten Themenbereichen und damit auch zum Thema Mobbing nach. Sie finden dort Links zu:

PsychAuthors

Die Datenbank PsychAuthors wurde mit dem Ziel entwickelt, einen Überblick über die Arbeit von Autorinnen und Autoren zu geben, die in der deutschsprachigen Psychologie wissenschaftlich publizieren. Nachweise von Autoren zum Thema Mobbing können Sie mit PsychSpider recherchieren.

Was ist eigentlich PSYNDEX?

PSYNDEX ist eine Literaturdatenbank (keine Volltexte) der psychologischen Literatur und Testverfahren, sowie der für die Psychologie relevanten audiovisuellen Medien und Interventionsprogramme. Es werden die für das Fach Psychologie wichtigen Publikationen aus dem deutschen Sprachraum dokumentiert.

Durch sein breites Auswertungsspektrum und die hohe dokumentarische Qualität unterstützt PSYNDEX interdisziplinär fundierte Problemlösungen und evidenzbasierte Praxis in allen Bereichen des Gesundheitswesens.

PSYNDEX wird vom Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID), hergestellt. Das ZPID ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und wird gemeinschaftlich gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit und den Bundesländern.


Quellen:

  • [1] Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (2002). Der Mobbing-Report. Eine Repräsentativstudie für die Bundesrepublik Deutschland. Online abrufbar http://www.baua.de/cae/servlet/contentblob/682700/publicationFile/
    46973/Fb951.pdf
    11 (Mai 2016).
  • [2] Esser, A., & Wolmerath, M. (2015). Mobbing und psychische Gewalt. Der Ratgeber für Betroffene und ihre Interessenvertretung (9. Auflage). Köln: Bund-Verlag.
  • [3] Gugel, G. (2007). Handbuch Gewaltprävention. Für die Grundschule und die Arbeit mit Kindern. Grundlagen – Lernfelder – Handlungsmöglichkeiten. Tübingen: Institut für Friedenspädagogik. Online abrufbar unter: http://www.schulische-gewaltpraevention.de/gewaltpraevention%20grundschule/5_3_
    Download.pdf
    16 (Mai 2016)
  • [4] Leymann, H. (1993). Mobbing – Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann. Reinbek bei Hamburg: Rohwolt.
  • [5] Teuschel, P. (2010). Mobbing: Dynamik – Verlauf – gesundheitliche und soziale Folgen. Stuttgart: Schattauer.
  • [6] Schüler gegen Mobbing (o.J.). Mobbing in der Schule. Online abrufbar http://www.schueler-gegen-mobbing.de/mobbing-in-der-schule/15 (Mai 2016).
  • [7] Ventura M., & Olivo, Ch. (2011). Aspekte des LehrerInnenberufs in Südtirol im internationalen Vergleich: Belastungen und Anforderungen der Südtiroler Lehrpersonen und Analyse zur LehrerInnenfortbildung auf internationaler Ebene. Norderstedt: Books on Demand.
  • [8] Weiss, Th. (2011). Arbeitsrechtliche Beratung bei Mobbing. In A. Hahne (Ed.) Beratung und Arbeitnehmerinteresse. Beiträge anlässlich einer Fachtagung am 20.11.2009 an der Hochschule Wismar. Bremen: Europäischer Hoschulverlag, 62-84.
  • [9] Kreyenberg, J. (2005). Handbücher Unternehmenspraxis: Handbuch Konflikt-Management. Konfliktdiagnose, -definition und -analyse; Konfliktebenen, Konflikt- und Führungsstile; Interventions- und Lösungsstrategien, Beherrschung der Folgen (2. Aufl.). Berlin: Cornelsen.
  • [10] Briewasser, R., Wiesinger M., & Winklehner, M. (2006). Entwicklungspsychologie. Mobbing in der Schule. Online abrufbar http://www.stangl.eu/psychologie/entwicklung/mobbing.shtml17 (Mai 2016).
  • [11] DAK-Gesundheit, Leuphana Universität Lüneburg (ZAG) (2009). Mobbing und Gewalt an Schulen. Studie im Rahmen der DAK-Initiative "Gemeinsam gesunde Schule entwickeln". Online abrufbar http://www.schulen-entwickeln.de/tl_files/Dateien/Studien/DAK-Leuphana-Studie%20Juni%202009_%20Mobbing%20und%20Gewalt%20
    an%20Schulen1.pdf.pdf
    18 (Mai 2016).
  • [12] Holt, M.K., Vivolo-Kantor, A.M., Polanin, J.R., Holland, K.M., DeGue, S., Matjasko, J.L., ... Reid, G. (2015). Bullying and Suicidal Ideation and Behaviors: A Meta-Analysis. Pediatrics, 135(2), 496-509.
  • [13] Takizawa, R., Maughan, B., & Arseneault, L. (2014). Adult Health Outcomes of Childhood Bullying Victimization: Evidence From a Five-Decade Longitudinal British Birth Cohort. The American Journal of Psychiatry, 171(7), 777-784.

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  6. www.zpid.de/PsychSpider.php
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  9. www.zpid.de/psychauthors/index.php
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  11. www.baua.de/cae/servlet/contentblob/682700/publicationFile/46973/Fb951.pdf
  12. www.gewalt-in-der-schule.info/
  13. www.drdutschmann.de/
  14. arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/
  15. http://www.schueler-gegen-mobbing.de/mobbing-in-der-schule/
  16. http://www.schulische-gewaltpraevention.de/gewaltpraevention grundschule/5_3_Download.pdf
  17. http://www.stangl.eu/psychologie/entwicklung/mobbing.shtml
  18. http://www.schulen-entwickeln.de/tl_files/Dateien/Studien/DAK-Leuphana-Studie%20Juni%202009_%20Mobbing%20und%20Gewalt%20an%20Schulen1.pdf.pdf


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