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Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung für 4. bis 6. Klassen - revidierte Fassung

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9004617
 

PSB-R 4-6 - Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung für 4. bis 6. Klassen - revidierte Fassung (PSYNDEX Tests Review)

 

School and Educational Counseling Test System - revised version/zpid

 Horn, W., Lukesch, H., Kormann, A. & Mayrhofer, S.
 (2002). PSB-R 4-6. Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung für 4. bis 6. Klassen. Revidierte Fassung [Testkoffer mit Manual, Instruktionsheft, 10 Testheften Form A, 10 Testheften Form B, 10 Profilbögen sowie je 1 Satz Auswertungsschablonen Form A und B]. Göttingen: Hogrefe.

Preis: Euro 158,00 (Test komplett; Stand: 9.1.2004).

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: http://www.testzentrale.de/ ; Stand: 1.5.2019.
Anmerkung: Eine Computerform ist noch im Rahmen des Hogrefe TestSystems (HTS) erhältlich, außerdem ist Testing on Demand im Internet möglich.

 Adresse(n): o Prof. Dr. Helmut Lukesch, Emeritus, bei PsychAuthors: https://www.psychauthors.de/psychauthors/index.php?wahl=forschung&uwahl=psychauthors&uuwahl=p06944HL
o Prof. Dr. Wolfgang Horn (1919-2004) ; Stand: 17.05.2013
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Das PSB-R 4-6 ist ein Intelligenztest, der insbesondere in der Bildungsberatung von Schülern der 4.-6. Schulstufe angewendet werden kann.


Aufbau:
Das PSB-R 4-6 ist ein Papier-Bleistift-Test mit folgenden 10 Untertests: (1) Allgemeinwissen (a Natur/Mensch, b Erdkunde, c Kultur/Kunst/Musik und d Sprache/Medien), (2) Zahlenreihen (Reasoning 1), (3) Buchstabenreihen (Reasoning 2), (4) Figurale Reihen (Reasoning 3), (5) Wortflüssigkeit, (6) Gliederungsfähigkeit, (7) Raumvorstellung, (8) Gemeinsamkeiten finden, (9) Zahlenaddition - Konzentration, (10) Zahlenvergleich - Wahrnehmungstempo. Anhand der Ergebnisse kann ein Testprofil erstellt werden.


Grundlagen und Konstruktion:
Das PSB-R 4-6 stellt die revidierte Fassung des von Horn (1969) entwickelten Prüfsystems für Schul- und Bildungsberatung (P-S-B) dar. Dieses war ebenso wie sein Vorgängerverfahren, das Leistungsprüfsystem (LPS), in der Tradition des Thurstoneschen Intelligenzkonzepts entwickelt worden. U.a. aufgrund veränderter Zusammensetzung der Schülerschaft (höherer Ausländeranteil, veränderte Geschlechterzusammensetzung nach Schularten), veränderter Lebensumwelten der Schüler und einer Abnutzung des Verfahrens wurde eine grundlegende Revision und Neunormierung des Verfahrens als notwendig angesehen. In Analysen der verschiedenen Subtests des PSB zeigten sich unterschiedliche Lösungshäufigkeiten in verschiedenen Altersgruppen, so dass zwei altersspezifische Varianten entwickelt werden sollten (Schulstufen 4 bis 6 sowie 6 bis 13), wobei für jede Altersstufe echte Parallelformen vorhanden sein sollten. Der erste Subtest (Allgemeinwissen) wurde so verändert, dass Begriffe aus vier abtrennbaren Wissensbereichen vorgegeben werden. Die Reasoning-Komponente sollte mit drei Subtests materialspezifisch erfasst werden (Zahlen, Buchstaben, Figuren). Die Subtests 5 (Wortflüssigkeit) und 6 (Gliederungsfähigkeit) wurden unverändert aus dem PSB übernommen, die Aufgaben des Subtest 7 (Raumvorstellung) dem LPS entnommen. Der achte Subtest (Gemeinsamkeiten finden) wurde komplett neu entwickelt. Die Aufgaben des Subtests 9 (Zahlenaddition) wurden gegenüber dem PSB leicht verändert: Die Zahlen pro Aufgabe wurden von 8 auf 7 gekürzt, die Itemanzahl auf 25 Aufgaben reduziert. In mehreren Studien wurden die entwickelten Subtests überprüft, revidiert und wieder überprüft. An der Endform wurden die Itemkennwerte berechnet. Da sich die entwickelten Parallelformen z.T. signifikant unterschieden, wurde eine testformspezifische Normierung vorgenommen.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) für die Subtests der Testform A liegen zwischen .74 und .94, die der Subtests der Testform B zwischen .72 und .94 (Teil der Normierungsstichprobe Testform A: n = 316, Testform B: n = 312). Die daraus errechnete Profilreliabilität betrug für die Testform A .71, für die Testform B .75.
Validität: Die Validität des Verfahrens konnte durch Korrelationsstudien mit Schulnoten, Übergangsempfehlung und Lehrerurteil bestätigt werden. Auch korrelierte der PSB-R 4-6 hoch mit anderen Intelligenztestverfahren (.55 bzw. .63 mit dem CFT 20, .69 mit dem KFT 4-12+R).
Normen: Es liegen schulstufenbezogene Normen (Prozentränge, Standardwerte) getrennt nach Testform A und B vor. Außerdem werden für die 5. und 6. Schulstufe schulformspezifische Gesamtleistungswerte angegeben. Eine Tabelle erlaubt die Umrechnung von Standardwerten in IQ-Werte. Die Normierungsstichprobe umfasste 1559 Schüler der 4.-6. Schulstufen aus Bayern und Baden-Württemberg, wobei nur die muttersprachlich deutschen Kinder in die Normierung einbezogen wurden (n = 1346). Für anderssprachige Kinder wurden entsprechende Korrekturwerte errechnet. Zusätzlich werden Vergleichswerte von 218 Schülern aus Schulen zur individuellen Sprachförderung und von 361 Schülern der 5. Jahrgangsstufe aus "Schulen besonderer Art" angegeben (schulartunabhängige Orientierungsstufe sowie integrierte und teilintegrierte Gesamtschulen).

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Das Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung für 4.-6. Klassen (PSB-R 4-6; Horn, Lukesch, Kormann & Mayrhofer, 2002) stellt die revidierte Fassung des von Horn (1969) publizierten Prüfsystems für Schul- und Bildungsberatung (PSB) dar. Dieses war ebenso wie sein Vorgängerverfahren, das Leistungsprüfsystem (L-P-S; Horn, 1983) im Wesentlichen in der Tradition des Thurstoneschen Intelligenzkonzepts (Thurstone, 1938) entwickelt worden. Da das Leistungsprüfsystem sich als sehr aufwändig erwiesen hatte, wurde es unter dem Gesichtspunkt der Testökonomie und der diagnostischen Bedeutsamkeit für Schulwegentscheidungen optimiert und zum PSB verkürzt (Horn et al., 2002, S. 9). Dem PSB, als einem der gebräuchlichsten mehrdimensionalen Intelligenztestverfahren, war immer wieder Skepsis hinsichtlich der empirischen Überprüftheit und Güte entgegengebracht worden (Fay, 1997). Im Manual (Horn et al., 2002, S. 13-23) führen die Autoren deshalb Belege für die Güte des PSB auf. Nichtsdestotrotz sehen sie eine grundlegende Revision des Verfahrens und eine Neunormierung u.a. aufgrund veränderter Zusammensetzung der Schülerschaft (höherer Ausländeranteil, veränderte Geschlechterzusammensetzung nach Schularten), veränderter Lebensumwelten der Schüler und einer Abnutzung des Verfahrens als notwendig an.
 

Testaufbau

Das PSB-R 4-6 ist ein Papier-Bleistift-Test und besteht aus 10 Untertests, die 4-45 Items umfassen. Die Aufgaben werden vom Testleiter vorgelesen und unter Zeitbeschränkung vom Probanden im Testheft beantwortet. Folgende Untertests werden unterschieden:
(1) Allgemeinwissen (8 Minuten): Bei insgesamt 80 Wörtern ist ein falscher Buchstabe durchzustreichen. Es handelt sich um je 20 Wörter (je 2 Minuten) aus vier Bereichen:
(a) Natur/Mensch
(b) Erdkunde
(c) Kultur/Kunst/Musik
(d) Sprache/Medien.
Mit den Subtests (2), (3) und (4) soll Reasoning gemessen werden. Dabei soll bei Zahlen-, Buchstaben- und Figurenreihen jeweils das nicht passende Teil markiert werden. Jeder Subtest besteht aus 15 Items:
(2) Zahlenreihen (Reasoning 1) (6 Minuten).
(3) Buchstabenreihen (Reasoning 2) (5 Minuten).
(4) Figurale Reihen (Reasoning 3) (2 Minuten).
(5) Wortflüssigkeit: Zu vier Anfangsbuchstaben sollen so viele Wörter wie möglich aufgeschrieben werden (1 Min./1 Min./1 Min./20 Sek.).
(6) Gliederungsfähigkeit: Es wird ein Muster vorgegeben. Der Proband soll aus fünf kleinen Zeichen dasjenige markieren, welches in dem Muster versteckt ist (40 Items, 3 Min.).
(7) Raumvorstellung: Es werden 40 in Perspektive gezeichnete Körper vorgegeben. Der Proband hat anhand vorgegebener Zahlen anzustreichen, wie viele Flächen der Körper besitzt (4 Min.).
(8) Gemeinsamkeiten finden: Es werden fünf Wörter vorgegeben. Der Proband hat dasjenige zu markieren, welches nicht zu den anderen passt (25 Items, 5 Min.).
(9) Zahlenaddition - Konzentration: 25 siebenstellige Zahlen sollen addiert werden. Anschließend ist die letzte Ziffer des Endergebnisses durchzustreichen (5 Min.).
(10) Zahlenvergleich - Wahrnehmungstempo: In zwei Spalten stehen siebenstellige Zahlen, die sich durch eine Ziffer unterscheiden. Diese soll durchgestrichen werden (45 Items, 2 Min.).
 

Auswertungsmodus

Mit Hilfe von Schablonen wird für jeden Subtest (und gegebenenfalls Untergruppen, z.B. beim Allgemeinwissen) der Rohwert ermittelt und auf dem Profilbogen eingetragen. Anhand der testformspezifischen Normen (vgl. Normierung) können diese in Prozentränge oder Standardwerte umgesetzt und eingetragen werden. Durch Summieren lässt sich ein PSB-R-Gesamtwert errechnen. Die Standardwerte können mit Hilfe einer Tabelle auch in IQ-Werte umgerechnet werden. Eine grafische Darstellung auf dem Profilbogen ist möglich.
Bei Schülern mit anderer Muttersprache als Deutsch werden anschließend Korrekturwerte addiert oder subtrahiert, die den Vergleich der Leistungsfähigkeit mit deutschen Schülern ermöglichen sollen (vgl. unter "Normierung").
 

Auswertungshilfen

Die Auszählung der Rohwerte wird durch Schablonen erleichtert, Normen erleichtern die Interpretation. Zusätzlich werden Vertrauensintervalle angegeben. Die Interpretation der Testergebnisse wird außerdem durch Angaben über die Faktorenstruktur des Verfahrens, der korrelativen Zusammenhänge mit Schulleistungen und insbesondere durch viele Fallbeispiele illustriert (Übertrittsberatung, Schullaufbahnberatung, Hochbegabung, Legasthenie, Dyskalkulie, Förderschule).
 

Auswertungszeit

Die Auswertung nimmt ca. 5-10 Minuten in Anspruch.
 

Itembeispiele

Anmerkungen: Angegeben werden - soweit möglich - die Beispielitems der Untertests (die Untertests 4, 6, 7 können hier nicht dargestellt werden).
(1) Allgemeinwissen:
KRAIDE, TELLOR
(2) Zahlenreihen (Reasoning 1)
2 2 2 2 2 3 2 2 2
1 2 3 1 2 3 4 2 3
(3) Buchstabenreihen (Reasoning 2)
a b a b a b a a a
c b f e i h j k o
(5) Wortflüssigkeit: E, z.B. Erich, Esel, er...
(8) Gemeinsamkeiten finden:
Hund, Hamster, Meerschweinchen, Fuchs, Katze
blau, gelb, rot, hell, grün
(9) Zahlenaddition - Konzentration:
7346829 6734815
(10) Zahlenvergleich - Wahrnehmungstempo
7346829 7328829 6734815 6724815
 

Durchführung

 

Testformen

Der Test kann als Einzel- oder Gruppentest durchgeführt werden. Das Verfahren liegt in zwei echten Parallelformen vor. Eine PSB-R-Fassung für 6.-13. Schulklassen wurde von Horn, Lukesch, Mayrhofer und Kormann (2003) vorgelegt (PSYNDEX Tests -Dok.Nr. 4947).
 

Altersbereiche

4.-6. Schuljahr.
 

Durchführungszeit

Ca. 1 Zeitstunde.
 

Material

Der Testkoffer umfasst das Testmanual (Horn et al., 2002), Instruktion, 10 Testhefte Form A, 10 Testhefte Form B, 10 Profilbögen, je einem Satz Auswertungsschablonen Form A und B. Alle Testmaterialien können auch einzeln bezogen werden. Zusätzlich sind Schreibgerät und eine Stoppuhr vonnöten.
 

Instruktion

Die Instruktion wird vorgelesen, Lösungsbeispiele sind auf dem Testbogen schriftlich fixiert. Verständnisfragen können beantwortet werden, es dürfen jedoch keine über die Instruktion hinausgehenden Hinweise gegeben werden.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Die Testung kann durch eingewiesene Hilfskräfte erfolgen. Bei Durchführung als Gruppentest sind abwechselnd Form A und B auszuteilen, um ein Abschreiben zu verhindern.
 

Testkonstruktion

Die Testkonstruktion erfolgte nach den Kriterien der Klassischen Testtheorie. Zunächst wurden die verschiedenen Subtests des PSB überarbeitet. In Analysen zeigten sich die unterschiedlichen Lösungshäufigkeiten in verschiedenen Altersgruppen, so dass die Entscheidung getroffen wurde, zwei altersspezifische Varianten des PSB zu entwickeln (Schulstufen 4 bis 6 sowie 6 bis 13), wobei für jede Altersstufe echte Parallelformen vorhanden sein sollten (Horn et al., 2002, S. 25):
(1) PSB-R 4-6 Subtest 1: Die früheren PSB-Subtests 1+2 sollten überarbeitet werden und es sollte stärker berücksichtigt werden, dass die Aufgaben in diesem Bereich deutlich wissensabhängig sind. Aus diesem Grund wurden unter Einbezug der ursprünglichen Items insgesamt 480 geeignete Begriffe aus abtrennbaren Wissensbereichen gesammelt. Für das PSB-R 4-6 wurden vier, für den PSB-R 6-13 fünf Wissensbereiche unterschieden.
(2) Waren im PSB bei den Subtests 3 und 4 Reihen mit figuralem Material, mit Zahlen und mit Buchstaben nach ihrem Aufbau zu erkennen und das nicht passende Zeichen durchzustreichen, sollte in Anlehnung an Jäger (1982) diese Fähigkeit (Reasoning) materialspezifisch erfasst werden. So wurden drei anstatt der bisher zwei Subtests konzipiert. Hierzu wurden einige Items beibehalten, andere neu entwickelt, in mehreren Durchgängen überprüft, verbessert und auf die beiden Testformen aufgeteilt.
(3) Der Subtest 5 (Wortflüssigkeit) wurde aus dem PSB übernommen, ebenso Subtest 6 (Gliederungsfähigkeit, früher Subtest 8).
(4) Die Aufgaben des Subtests 7 (Raumvorstellung) wurden dem LPS entnommen. Mit ihnen soll das räumliche Vorstellungsvermögen (S: Faktor Space) erfasst werden.
(5) Subtest 8 (Gemeinsamkeiten finden) wurde neu zur Erfassung des Faktor V (Verbal comprehension) entwickelt. Es wurden 130 Items generiert und in verschiedenen Stichproben erprobt. Aufgrund vorgenommener Item- und Testanalysen wurden Vorschläge für vier Subtestformen (Parallelformen A und B für die zwei Schwierigkeitsstufen) erarbeitet. Die Position des nicht passenden Wortes wurde systematisch variiert.
(6) Die Aufgaben des Subtests 9 (Zahlenaddition) wurden gegenüber dem PSB leicht verändert: Die Zahlen pro Aufgabe wurden von acht auf sieben gekürzt, die Itemanzahl auf 25 Aufgaben reduziert.
(7) Zur Konstruktion des Subtests 10 (Zahlenvergleich) werden keine Angaben gemacht.
Bei der Zusammenstellung des Verfahrens war darauf geachtet worden, dass sich verbal, bildlich orientierte und mit Zahlen durchzuführende Aufgaben abwechselten.
Anhand der Daten eines Teiles der Normierungsstichprobe wurden getrennt nach Schulstufen 4, 5 und 6 sowie gesondert nach Testform A (n = 316) und B (n = 312) die Itemkennwerte berechnet. Wie die Tabellen zeigen (vgl. Horn et al., 2002, S. 30 ff.) liegen die Schwierigkeits- und Trennschärfekoeffizienten zumeist in einem akzeptablen Bereich. Probleme zeigten sich vor allem für die Schulstufe 4, da für diese Schüler einige Items relativ schwierig waren, was geringere Trennschärfen nach sich zog. Die Analysen zeigten für verschiedene Stichproben keine ausreichende Parallelität der Testformen A und B, weshalb eine testformspezifische Normierung vorgenommen wurde (vgl. unter "Normierung").
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Aufgrund der vorgegebenen Instruktion und der gebundenen Beantwortung können Durchführung und Auswertung als objektiv gelten, ebenso die Interpretation (Normen).
 

Reliabilität

Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) für die Subtests der Testform A liegen zwischen .74 und .94, die der Subtests der Testform B zwischen .72 und .94 (vgl. Tabelle 1). Die Berechnung fand anhand der Daten eines Teiles der Normierungsstichprobe statt (Testform A: n = 316, Testform B: n = 312). Die daraus errechnete Profilreliabilität betrug für die Testform A .71, für die Testform B .75 (Horn et al., 2002, S. 47 f.).

Tabelle 1
Cronbachs Alpha für die beiden Testformen des PSB-R 4-6 (Horn, Lukesch, Kormann & Mayrhofer, 2002, S. 48)
-------------------------------------------------- 
PSB-Subtests Testform A Testform B
--------------------------------------------------
(1) Allgemeinwissen .94 .94
(2) Zahlenreihen .74 .72
(3) Buchstabenreihen .77 .76
(4) Figurale Reihen .74 .76
(2)-(4) Reasoning - Gesamt .86 .87
(5) Wortfluessigkeit .84 .76
(6) Gliederungsfaehigkeit .91 .90
(7) Raumvorstellung .88 .88
(8) Gemeinsamkeiten finden .81 .76
--------------------------------------------------
 

Validität

Horn et al. (2002, S. 49) berichten die Ergebnisse von Faktorenanalysen unterschiedlicher Autoren (Heinl, 2000; Heuberger, 1999) sowie eigene Analysen anhand der Normierungsstichprobe. Es ergaben sich unterschiedliche Faktorenlösungen, wobei sich zwei Dimensionen als relativ übergreifend erwiesen: ein Faktor des Wissens und der sprachlichen Leistungsfähigkeit (V: verbal comprehension) sowie ein Faktor des schlussfolgernden Denkens (R: inductive reasoning). Auch der im PSB-R enthaltene Faktor des "Wahrnehmungstempos und der Konzentration" hat Horn et al. (2002, S. 53) zufolge vermutlich für kognitive und schulische Leistungen in einem schulnahen Intelligenztest eine hohe Bedeutung. Hingegen ließ sich eine eigenständige Dimension des räumlichen Vorstellungsvermögens (ursprünglich durch Subtest Raumvorstellung und Gliederungsfähigkeit angezielt) nicht nachweisen. Nur der Faktor der flexibility of closure bzw. der Feldabhängigkeit (Subtest Gliederungsfähigkeit) konnte in den Analysen herausgearbeitet werden.
Ausführlich werden im Manual Studien dargestellt, die den Zusammenhang zwischen dem PSB-R 4-6 und schulischen Leistungskriterien zum Gegenstand haben. Verschiedentlich zeigte sich ein recht hoher Zusammenhang zwischen dem PSB-R 4-6 und den Schulnoten in Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachkunde. Exemplarisch soll kurz die Studie von Schätz (2000) erwähnt werden, bei der 152 Schüler der 4. Schulstufe mit dem PSB-R 4-6 untersucht wurden. Mit der Deutschnote korrelierte das "Allgemeinwissen" am höchsten, aber auch "Gemeinsamkeiten finden" und "Wortflüssigkeit" zeigten (erwartungsgemäß) starke Zusammenhänge (vgl. Tabelle 2). Mit der Mathematiknote stand der Summenwert der Reasoning-Aufgaben am engsten in Verbindung, allerdings zeigten sich auch recht hohe Beziehungen zum Allgemeinwissen und zur Wortflüssigkeit. Insgesamt etwas niedriger fielen die Korrelationen zwischen PSB-R 4-6 und den Noten in Heimat- und Sachkunde aus. Die PSB-R 4-6-Gesamtleistung korrelierte recht hoch mit der Deutschnote (.62) und der Mathematiknote (.61), deutlich niedriger mit der Note in Heimat- und Sachkunde (.38).

Tabelle 2
Korrelationen zwischen PSB-R 4-6 und Schulnoten (Horn, Lukesch, Kormann & Mayrhofer, 2002, S. 53)
---------------------------------------------------------------------- 
PSB-R 4-6-Subtests:
1 2 3 4 2,3,4 5 6 7 8 9 10 GL
----------------------------------------------------------------------
Noten:
Deutsch .63 .39 .35 .24 .41 .48 .28 .26 .53 .42 .21 .62
Mathematik .42 .46 .39 .39 .52 .41 .35 .39 .40 .43 .24 .61
Heimat- und
Sachkunde .38 .32 .28 .23 .35 .31 .23 .27 .38 .27 .15 .47
----------------------------------------------------------------------
Deutsch Mathematik Heimat- und Sachkunde
------------------------------------------------------------
Deutsch -- .72 .72
Mathematik -- .74
Heimat- und Sachkunde --
------------------------------------------------------------
Anmerkungen. n = 152 Schüler der 4. Schulstufe, Schulen Landau und Mamming. Alle Korrelationen r > = .22 sind auf dem 1%-Niveau signifikant und alle r > = .16 auf dem 5%-Niveau. Die Schulnoten sind umgepolt dargestellt.

Scheele (2000) konnte in einer Studie an 83 Schülern der 4. Schulstufe darüber hinaus zeigen, dass die Schulnoten durch den PSB-Gesamtwert besser vorhergesagt werden können als durch die Ergebnisse des Grundintelligenztest Skala 2 (CFT 20; Weiß, 1987; Horn et al., 2002, S. 55).
Schätz verglich die Gleichzeitigkeits- und Vorhersagekorrelationen zwischen den PSB-R-Daten und den Schulnoten. Die Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachkunde wurden am Ende der 3. Schulstufe und zur Mitte des 4. Schuljahres erhoben, der PSB-R 4-6 zu Beginn des Schuljahres. Einerseits zeigte sich zwischen beiden Erhebungszeiträumen eine hohe Retestreliabilität der Schulnoten. Wurden aber die Gleichzeitigkeitskorrelationen mit den Vorhersagekorrelationen verglichen, so zeigten sich keinerlei Unterschiede. Die schulfachspezifischen Korrelationsmuster blieben bestehen (Horn et al., 2002, S. 56).
Des Weiteren wurde untersucht, inwieweit die PSB-R 4-6-Ergebnisse mit der Übertrittsempfehlung an weiterführende Schulen in Verbindung stehen (Horn et al., 2002, S. 57 ff.). In einer Studie von Scheele (2000) an 83 Viertklässlern zeigten sich zwischen den drei Schülergruppen (Hauptschulempfehlung, Realschul- oder Gymnasialempfehlung) deutliche Leistungsunterschiede im PSB-R 4-6 fast ausschließlich in erwarteter Richtung. Diese waren lediglich für die Subtests Gliederungsfähigkeit, Raumvorstellung und Zahlenvergleich nicht signifikant. Bestätigt wird dieser Befund durch eine Untersuchung von Heinl (2000) an 117 Schülern, bei der die PSB-R-Ergebnisse signifikant mit der Übertrittsempfehlung korrelierten. Eine Überprüfung dieser Zusammenhänge anhand einer Teilstichprobe aus den Normierungsdaten führte zu übereinstimmenden Ergebnissen.
In der Studie von Heinl (2000) mit Schülern aus 4. Grundschulklassen wurden die Klassenlehrer gebeten, Ratings über die Leistungsfähigkeit ihrer Schüler abzugeben, indem sie 10 Adjektive (z.B. wendig, aufmerksam, gründlich...) hinsichtlich ihres Zutreffens auf einer fünfstufigen Skala beurteilen sollten. Die Korrelationsmatrix (Horn et al., 2002, S. 59) zeigt, dass die Lehrerurteile und die PSB-R Leistungen in einem engen Zusammenhang stehen.
Auch die konvergente Validität des PSB-R 4-6 wurde geprüft. Hierzu wurde die Beziehung des PSB-R 4-6 zu anderen Intelligenztests untersucht. In den bereits erwähnten Studien von Scheele (2000) und Heinl (2000) ergaben sich zwischen dem PSB-Gesamtwert und dem CFT 20 recht hohe Korrelationen von .55 bzw. .63. Auf Subtestebene korrelierten erwartungsgemäß die Reasoning-Untertests besonders hoch mit dem CFT 20.
Schätz (2000) untersuchte 152 Schüler der 4. Schulstufe zusätzlich mit der Kurzform des Kognitiven Fähigkeitstests (KFT 4-12+R; Heller & Perleth, 2000), welcher aus einem verbalen, einem nonverbalen und einem quantitativen Teil besteht (Messung sprachgebundenes Denken, formallogisches Denken und zahlengebundenes Denken). Im Wesentlichen fielen die Subtestkorrelationen zwischen beiden Verfahren erwartungsgemäß aus. Lediglich die Subtests 9 und 10 zeigten relativ niedrige Beziehungen zu den KFT-Werten. Die Gesamtleistungen beider Tests korrelierten mit .69 ausgesprochen hoch miteinander.
 

Normierung

Es liegen schulstufenbezogene Normen (Prozentränge, Standardwerte mit M = 100, SD = 10) getrennt nach Testform A und B vor. Außerdem werden für die 5. und 6. Schulstufe schulformspezifische Gesamtleistungswerte angegeben. Eine Tabelle erlaubt die Umrechnung von Standardwerten in IQ-Werte (Horn et al., 2002, S. 129). Die Normierungsstichprobe umfasste 1559 Schüler der 4.-6. Schulstufen aus Bayern und Baden-Württemberg (zu weiteren Stichprobencharakteristika vgl. Horn et al., 2002, S. 62). Da sich eine signifikant bessere Leistung der muttersprachlich deutschen Kinder gezeigt hatte, wurden nur diese in die Normierung einbezogen (n = 1346; S. 69 ff.). Für Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch wurden entsprechende Korrekturwerte errechnet. Auf eine altersgetrennte Normierung wurde verzichtet, da durch die schulstufenbezogene Normierung (die angesichts der im wesentlichen signifikanten Unterschiede zwischen den Schulformen notwendig war) die wesentliche Altersvarianz bereits erfasst wurde. Da auch nur vereinzelt recht geringe und z.T. widersprüchliche Ergebnisse hinsichtlich möglicher geschlechtsspezifischer Leistungsunterschiede gefunden wurden, wurde auf eine geschlechtsgetrennte Normierung verzichtet. Die Erhebung fand im Schuljahr 1999/2000 statt. Bei der schulstufenbezogenen Normberechnung wurden die Anteile nach Schularten entsprechend der Aufteilung der Schüler in bayerischen Schulen gewichtet und auf Stichproben mit einer Größe von n = 1000 hochgerechnet. Zusätzlich werden Vergleichswerte von 218 Schülern aus Schulen zur individuellen Sprachförderung und von 361 Schülern der 5. Jahrgangsstufe aus "Schulen besonderer Art" (schulartunabhängige Orientierungsstufe sowie integrierte und teilintegrierte Gesamtschulen) angegeben.
 

Anwendungsmöglichkeiten

Das PSB-R 4-6 kann bei Schülern der 4. bis 6. Schulstufe angewendet werden, um schullaufbahnbezogene Fragestellungen zu beantworten. In der vierten Klasse kann es dazu dienen, Empfehlungen für die zu wählende Schulform (Hauptschule, Realschule etc.) abzugeben. In der 5. und 6. Klasse kann es u.a. verwendet werden, um einen möglichen Wechsel in eine andere Schulform zu überprüfen. Aber auch zur Erarbeitung individueller Fördermaßnahmen bei erkannten Schwächen kann das PSB-R 4-6 eingesetzt werden.
 

Bewertung

Das Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung für 4.-6. Klassen ist ein recht ökonomisch anwendbares Verfahren zur Erhebung verschiedener für den Schulerfolg relevanter Leistungsbereiche. Das separate Instruktionsheft erleichtert die Durchführung des Verfahrens. Die Testkonstruktion wird nachvollziehbar erläutert, auch wenn nicht alle Analyseschritte der neu entwickelten oder überarbeiteten Subtests detailliert beschrieben werden. Dies hätte sicherlich den Rahmen des Manuals gesprengt. Die Reliabilität des Verfahrens ist befriedigend, Belege für die Validität konnten angeführt werden. Zwar ließ sich die angestrebte Faktorenstruktur nicht empirisch belegen (so konnte eine eigene Dimension "Räumliches Vorstellungsvermögen" nicht nachgewiesen werden), doch zeigten sich zahlreiche enge Zusammenhänge zu Schulnoten und zu Übertrittsempfehlungen. Die Normierung fand an ausreichend großen Stichproben statt. Da sich die entwickelten Parallelformen trotz mehrfacher Itemveränderungen und Umsetzungen z.T. signifikant unterschieden, wurden konsequenterweise testformspezifische Normen entwickelt.
Insgesamt scheint die Überarbeitung des PSB gelungen zu sein, so dass diese revidierte Fassung in der schulischen Praxis sicherlich mit Nutzen eingesetzt werden kann. Hilfreich hierfür sind auch die zahlreichen Interpretationsbeispiele im Manual.
 

Literatur

  • Fay, E. (1997). Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung (PSB). Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 18 (1/2), 36-38.
  • Heinl, J. (2000). Validierungsstudie zum PSB. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Psychologie VI.
  • Heller, K.A. & Perleth, C. (2000). KFT 4-12+R. Kognitiver Fähigkeitstest für 4. bis 12. Klassen, Revision (3., revidierte Auflage des KFT 4-13+). Göttingen: Beltz.
  • Heuberger, S. (1999). Begabungs- und Interessenschwerpunkt Musik - psychologisch bedeutsame Aspekte und Erkenntnisse sowie deren Umsetzung in der Elternberatung, aufgezeigt an ausgewählten Beratungsfällen (4. Jgst.) aus meinem schulpsychologische Praktikum. Schriftliche Hausarbeit, Seminarbezirk Dingolfing-Landau.
  • Horn, W. (1969). Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung (P-S-B). Göttingen: Hogrefe.
  • Horn, W. (1983). Leistungsprüfsystem. L-P-S (2., erweiterte Auflage). Göttingen: Hogrefe.
  • Horn, W., Lukesch, H., Kormann, A. & Mayrhofer, S. (2002). PSB-R 4-6. Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung für 4. bis 6. Klassen. Revidierte Fassung. Göttingen: Hogrefe.
  • Horn, W., Lukesch, H., Mayrhofer, S. & Kormann, A. (2003). PSB-R 6-13. Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung für 6. bis 13. Klassen. Revidierte Fassung. Göttingen: Hogrefe.
  • Jäger, A.O. (1982). Mehrmodale Klassifikation von Intelligenzleistungen. Experimentell kontrollierte Weiterentwicklung eines deskriptiven Intelligenzstrukturmodells. Diagnostica, 28, 195-226.
  • Schätz, S. (2000). Möglichkeiten zur Qualitätssicherung von pädagogisch-psychologischen Tests - beispielhaft dargestellt an der Revision des "Prüfsystems für Schul- und Bildungsberatung" (PSB-R 4-6) unter besonderer Berücksichtigung der Validität. Schriftliche Hausarbeit, Katholische Universität Eichstätt.
  • Scheele, T. (2000). Intelligenz und Schulleistung. Unveröffentlichte Zulassungsarbeit, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Psychologie VI.
  • Thurstone, L.L. (1938). Primary mental abilities. Chicago: University of Chicago Press.
  • Weiß, R.H. (1987). Grundintelligenztest Skala 2. CFT 20 (Westermann Test. 3., verbesserte und erweiterte Auflage mit Wortschatztest WS und Zahlenfolgentest ZF). Göttingen: Hogrefe.
 

Wichtige neuere Publikationen

  • Treutlein, A., Roos, J. & Schöler, J. (2009). Einsatz des Prüfsystems für Schul- und Bildungsberatung für 4. bis 6. Klassen PSB-R 4-6 am Ende der 3. Klasse: Für und Wider (Arbeitsberichte aus dem Forschungsbereich "Differentialdiagnostik", Nr. 25). Heidelberg: Pädagogische Hochschule, Institut für Sonderpädagogik, Abt. Psychologie in sonderpädagogischen Handlungsfeldern.
 

Rezensionen

  • Gienger, C. & Petermann, U. (2006). Wolfgang Horn (2002). PSB-R 4-6. Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung für 4. bis 6. Klassen - revidierte Fassung (Testbesprechungen). Kindheit und Entwicklung 15 (2), 128-132.
  • Kastner-Koller, U. & Deimann, P. (2003). Horn, W., Lukesch, H., Kormann, A. & Mayrhofer, S. (2002). Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung für 4. bis 6. Klassen - revidierte Fassung (PSB-R 4-6) [Testbesprechung]. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 35 (4), 238-240.
 
 Jutta Wolff (03.09.2003)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Intelligence Measures; Test Norms; Computerized Assessment; Subtests; Multiple Choice (Testing Method); Students; Spatial Ability; Divergent Thinking; Logical Thinking; Verbal Fluency; Number Comprehension; Concentration; Knowledge Level; Educational Counseling; School Counseling

Klassische Testtheorie; Intelligenztests; Testnormen; Computergestützte Messung; Untertests; Multiple-Choice-Methode; Schüler und Studierende; Räumliches Vorstellungsvermögen; Divergentes Denken; Logisches Denken; Sprachgewandtheit; Zahlenverständnis; Konzentration; Wissensstand; Bildungsberatung; Schulberatung

 weitere Schlagworte:

1969; 2002; Paper and Pencil Test; Hogrefe TestSystem; Testing-on-Demand; Speedtests; Parallelformen; ab 10 Jahre; bis 12 Jahre; Subtests: 1 Allgemeinwissen, 2 Zahlenreihen, 3 Buchstabenreihen, 4 Figurale Reihen, 5 Wortflüssigkeit, 6 Gliederungsfähigkeit, 7 Raumvorstellung, 8 Gemeinsamkeiten finden, 9 Zahlenaddition, 10 Zahlenvergleich; Normierungs-/Untersuchungsjahr: 2000; Stichprobe(n): 1559
 Klassifikation:

Persönlichkeitstests; Pädagogische Messung und Beurteilung; Kognitive Prozesse; Schul- und Bildungsberatung
Mehrdimensionale Intelligenztests
2.2
 Anwendungstyp: Educational Diagnosis, Research (Tests)
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Land: Germany
 Publikationsjahr: 2002
 Änderungsdatum: 201412
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