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Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern erster und zweiter Klassen

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9005006
 

FEESS 1-2 - Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern erster und zweiter Klassen (PSYNDEX Tests Review)

 

Questionnaire for Emotional and Social School Experiences of Elementary School Students/zpid
Synonym(e): Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern 1-2

 Rauer, W. & Schuck, K.D.
 (2004). FEESS 1-2. Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern erster und zweiter Klassen [Testmappe mit Manual, Instruktionsheft, je 5 Fragebögen SIKS und SALGA, je 5 Auswertungsbögen mit Individualdaten und Klassendaten sowie 2 Schablonen]. Göttingen: Beltz.

Bibliotheksstandort: Testsammlung Psychologie Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek: PT 892
Preis: Euro 99,00 (Test komplett; Stand: 17.02.2017)

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: http://www.testzentrale.de/ ; Stand: 1.5.2016.
Anmerkung: Eine Computerform ist im Rahmen des Hogrefe TestSystems (HTS) erhältlich.
 Adresse(n): o Prof. Dr. Wulf Rauer, Universität Hamburg, Schulpädagogik, Sozialpädagogik, Behindertenpädagogik und Psychologie in Erziehung und Unterricht (EW 2), Von-Melle-Park 8, D-20146 Hamburg ; E-Mail: Wulf.Rauer@uni-hamburg.de ; URL: https://www.ew.uni-hamburg.de/ueber-die-fakultaet/personen/rauer.html ; Stand: 7.7.2016
o Prof. Dr. Karl Dieter Schuck, Universität Hamburg, Schulpädagogik, Sozialpädagogik, Behindertenpädagogik und Psychologie in Erziehung und Unterricht (EW 2), Von-Melle-Park 8, D-20146 Hamburg ; E-Mail: Karl.Dieter.Schuck@uni-hamburg.de ; URL: https://www.ew.uni-hamburg.de/ueber-die-fakultaet/personen/schuck.html ; Stand: 3.5.2016
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Der FEESS 1-2 erfasst die Kompetenzerwartung, die sozial-emotionale und leistungsmotivationale Integration, das Klassen-, Schul- und Lernklima sowie insgesamt die Einstellung zur Schule und zu den Lehrern von Erst- und Zweitklässlern. Er ermöglicht auf mehreren Ebenen (einzelne Schüler, Klassengruppe, Klasse, Schule) eine Erstellung von Profilen bzw. Diagnosen, deckt emotional-soziale Differenzen von Schulerfahrungen auf und trägt zur Evaluation von Klassen- und Schulprogrammen oder anderer größerer Systeme bei. Auch in der Forschung findet er Verwendung.


Aufbau:
Der FEESS 1-2 ist in zwei Teilfragebögen mit insgesamt sieben Subskalen unterteilt. Der Teilfragebogen zur sozialen Integration, zum Klassenklima und zum Selbstkonzept (TF-SIKS 1-2, 37 Items) besteht aus den Subskalen (1) Soziale Integration (SI), (2) Klassenklima (KK) und (3) Selbstkonzept der Schulfähigkeit (SK). Der Teilfragebogen zur Schuleinstellung, Anstrengungsbereitschaft, Lernfreude und Gefühl des Angenommenseins (TF-SALGA 1-2, 53 Items) besteht aus den Subskalen (1) Schuleinstellung (SE), (2) Anstrengungsbereitschaft (AB), (3) Lernfreude (LF) und (4) Gefühl des Angenommenseins (GA). Die Items sind als Aussagen formuliert, bei denen die Kinder für "stimmt nicht" ein Rechteck/Viereck und für "stimmt" ein großes Oval ankreuzen sollen. Eine Aufwärmphase mit je drei Übungsitems findet vor der eigentlichen Testung statt.


Grundlagen und Konstruktion:
Das Verfahren wurde auf der Grundlage der Klassischen Testtheorie konzipiert. Die Items aus kurz und prägnant formulierten Selbstaussagen wurden so ausgewählt, dass sie von den Schülern selbst beantwortet werden, jedoch wegen der erwartbaren noch schwachen Lesekompetenzen von den Testleitern vorgelesen werden. Als Grundlage für die Erstellung der Subskalen und des Itempools dienten Grundschullehrpläne aller Bundesländer, Theorien der Persönlichkeitsforschung sowie die Analyse zahlreicher deutsch- und englischsprachiger Verfahren. Drei Diagnostiker überprüften den Itempool. Zunächst erfolgte eine Eliminierung ähnlicher Items. Dann wurden sie hinsichtlich der Verständlichkeit überprüft. Items wurden überarbeitet oder neuformulierte Items wurden aufgenommen. Anschließend wurden aus Gründen der Ökonomie die besten Items selegiert - darunter waren viele Items negativ gepolt -, sodass die Vorform mit zwei Teilfragebögen und je 49 (TF-SIKS) und 56 (TF-SALGA) Items entstand und anschließend erprobt wurde. Nach dem Pretest wurden die Erfahrungen der Testleiter sowie die Rückmeldungen der Lehrer ausgewertet, was zur sprachlichen Verbesserung der Instruktion sowie einiger Items führte. Außerdem wurden negativ gepolte Items, die ein "nicht" enthalten, umformuliert, da die doppelte Verneinung (wg. des Antwortformats "stimmt nicht") zur Verwirrung geführt hatte. Nach einer Item- und Reliabilitätsanalyse wurden die Skalen reduziert. Es blieben lediglich die Items übrig, die eine Vergleichbarkeit der Skalenergebnisse über die vier Schuljahre erlaubten.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Für die Interne Konsistenz werden Werte angegeben, die bei Schülern der ersten Klasse zwischen .63 (KK) und .91 (SE) und der zweiten Klasse zwischen .69 (KK) und .94 (SE) liegen. Auf Klassenebene bewegen sich die Werte für die erste Klassenstufe zwischen .76 (SK) und .94 (SE). Die höchsten Werte erreichen die Skalen für die zweite Klasse (.86 - .95). Für den Retest wurden die Erstklässler im zweiten Schuljahr (Ein-Jahres-Intervall) erneut erhoben. Die Stabilitätswerte variieren zwischen .34 und .53 auf der Ebene der Individualdaten. Weit höher liegen sie auf der Ebene der Klassendaten mit .61-.94. Die Profilreliabilität wurde nicht berechnet.
Validität: Für die Inhaltsvalidität des Verfahrens sprechen die Bemühungen, sich an die Lehrpläne aller Bundesländer zu halten, die theoretische Fundierung der Skalen und die Anlehnung an bisher vorhandene einschlägige Testverfahren. Als Nachweis der Konstruktvalidität wurden Interkorrelationen und Faktorenanalysen berechnet. Es werden erwartungsgemäß hochsignifikante Korrelationen (r = .53 - .81) zwischen den Skalen, die zu einem Teilfragebogen gehörig sind, berichtet. Eine Faktorenanalyse ergab ein Zweifaktorenmodell analog zu den zwei Teilfragebögen (SIKS und SALGA). Durch die Hinzunahme eines weiteren Aspekts des Fähigkeitsselbstkonzepts, des Relativen Selbstkonzepts (RSK), zeigte sich eine Dreifaktorenlösung. Die kriterienbezogene Validität wurde überprüft, indem Zusammenhänge zwischen mehreren Messinstrumenten und den entsprechenden Skalen des FEESS 1-2 ermittelt wurden. Das Relative Selbstkonzept der eigenen Schulfähigkeit (RSK) korreliert mit der Subskala Selbstkonzept der Schulfähigkeit (SK) zu r = .19. Ein Smilie-Tagebuch korreliert mit mehreren Subskalen des FEESS 1-2 zwischen r = .17 und r = .23. Mit dem BSSK finden sich für zwei Subskalen ähnlich hohe Zusammenhänge (SK: r = .18, AB: r = .16). Mit dem Verfahren "Was ich alles kann" finden sich deutlich höhere Korrelationskoeffizienten. (r = .30 bis .64). Die höchsten Zusammenhänge gibt es mit der Subskala Lernfreude (LF) und Schuleinstellungen (SE), was die konvergente Validität des Verfahrens unterstreicht. Zudem wurden Zusammenhänge zu Lehrerurteilen mit fünf FEESS 1-2-Subskalen (Soziale Integration, Selbstkonzept der schulischen Fähigkeit, Schuleinstellung, Anstrengungsbereitschaft, Lernfreude) ermittelt. Um die Zusammenhänge mit Leistungskennwerten zu ermitteln, wurden zusätzlich zum FEESS 1-2 Mathematik- und Rechtschreibtests durchgeführt und Lehrerurteile bezogen auf einen gegebenenfalls vorhandenen Sonderpädagogischen Förderbedarf erhoben: Mathematiktest: r = .13 - .40; Rechtschreibtest: r = .14 - .33; Sonderpädagogischer Förderbedarf: r = -.15 bis -.22; Lehrerurteil Sprache: r = .20 - .38; Lehrerurteil Mathematik: r = .22 - .41. Die prognostische Validität des FEESS 1-2 wird anhand mehrerer Variablen (z. B. biografische Variablen und Leistungsdaten im Fach Mathematik und Rechtschreibung) belegt.
Normen: Die Normierung fand in den Stadtgebieten Hamburg und Schleswig-Holstein an n = 1 645 (Testung des TF-SIKS) und n = 1 619 (Testung des TF-SALGA) Kindern statt. Darunter waren beide Geschlechter gleich verteilt, von denen 86% normal alt und 14% überaltert waren. Etwa 18% waren Kinder mit anderer Muttersprache als Deutsch. Für beide Klassenstufen liegen Individual- und Klassennormen in Form von Prozentrang- und T-Werten sowie Prozentrang- und T-Wert-Bändern vor.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Mit dem "Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern erster und zweiter Klassen (FEESS 1-2; Rauer & Schuck, 2004) werden Grundschulkinder der Klassenstufen 1 und 2 hinsichtlich ihrer Kompetenzerwartung, der sozialen, emotionalen und leistungsmotivationalen Integration, des Klassen-, Schul- und Lernklimas sowie insgesamt hinsichtlich der Schule und der Lehrer aus ihrer eigenen Perspektive befragt. Die Kinder entwickeln über die Zeit Überzeugungen bzw. subjektive Theorien, die die eigene Person, die schulisch bedingte Umwelt und die Beziehungen zu Lehrern und anderen Schülern betreffen. Diese Theorien sind zum einen deklarativ und zum anderen evaluativ (Epstein, 1980) und kristallisieren sich aus ihren Erfahrungen. Sie passen sich an die momentane Lebenssituation an (Assimilation), ändern sich aber durch neue Erfahrungen (Akkommodation).
Rauer und Schuck (2004) beziehen sich auf mehrere Theorien wie z. B. auf die "Theorie der Selbstwirksamkeit" von Bandura (1977, 1995, 1997) oder die "Selbstbestimmungstheorie" von Deci und Ryan (1985, 1993). Nach Bandura gibt es zwei Erwartungshaltungen, nämlich die Kompetenzerwartung und die Ergebniserwartung. Glaubt eine Person, eine bestimmte Handlung ausführen zu können, d. h. über die dafür notwenigen Kompetenzen zu besitzen, wird agiert. Kommt eine weitere positive Ergebniserwartung hinzu und werden positive Folgen erwartet, wird diese Handlung mit mehr Ausdauer und Intensität ausgeführt. Ähnlich beschreibt die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan, dass Menschen mit einem hohen Kompetenzbedürfnis sowie einem hohen Selbstbestimmungsbedürfnis eher Handlungen ausführen. Mit anderen Worten: Die Person sieht die Fähigkeit in sich und entscheidet selbst, ob sie handeln soll (Rauer & Schuck, S. 42-44).
Der FEESS 1-2 zielt darauf ab, emotional-soziale Schulerfahrungen zu bestimmen (Rauer & Schuck, 2004, S. 42).
 

Testaufbau

Der FEESS 1-2 ist in folgende zwei Teile und sieben Skalen gegliedert (Rauer & Schuck, 2004, S. 11-18, S. 54):
Teil 1: Teilfragebogen zur sozialen Integration, zum Klassenklima und zum Selbstkonzept (TF-SIKS 1-2, 37 Items)
(1) Soziale Integration (SI): Die Skala beschreibt das Ausmaß, in dem ein Kind sich durch die Mitschüler akzeptiert fühlt und sich wie die anderen als ein gleiches Gruppenmitglied sieht.
(2) Klassenklima (KK): Die Skala beschreibt das Ausmaß, in dem die Kinder innerhalb einer Klasse in einem positiven Verhältnis zueinanderstehen.
(3) Selbstkonzept der Schulfähigkeit (SK): Die Skala beschreibt das Ausmaß, in dem ein Kind seine schulischen Fähigkeiten mit den schulischen Anforderungen im Einklang sieht.
Teil 2: Teilfragebogen zur Schuleinstellung, Anstrengungsbereitschaft, Lernfreude und Gefühl des Angenommenseins (TF-SALGA 1-2, 53 Items)
(1) Schuleinstellung (SE): Die Skala beschreibt, inwieweit sich ein Kind in der Schule wohlfühlt.
(2) Anstrengungsbereitschaft (AB): Die Skala beschreibt, wie hoch die Bereitschaft eines Kindes ist, neue und schwere Schulaufgaben zu bewältigen.
(3) Lernfreude (LF): Die Skala beschreibt das Ausmaß der Freude an alltäglichen Schulaufgaben.
(4) Gefühl des Angenommenseins (GA): Die Skala beschreibt, inwieweit ein Kind sich von den Lehrern als akzeptiert, verstanden und unterstützt sieht.
Die Items sind als Aussagen formuliert. Sie werden von dem Testleiter vorgelesen. Das Antwortformat ist dichotom mit "stimmt nicht" und "stimmt". Die Kinder sollen für "stimmt nicht" ein Rechteck/Viereck und für "stimmt" ein großes Oval ankreuzen (Rauer & Schuck, 2004, S. 12, S. 23). Für beide Fragebogenteile werden drei Übungsitems vorgegeben (S. 25; siehe unter "Itembeispiele").
 

Auswertungsmodus

Für jede als zutreffend eingeschätzte Antwort wird 1 Punkt vergeben, für nicht zutreffende entsprechend 0 Punkte. Bei einer fehlenden Antwort wird per Münzwurf entschieden, ob der Schüler einen Punkt erhält oder nicht. Bei mehr als einer fehlenden Ankreuzung darf die jeweilige Subskala nicht ausgewertet werden. Mittels der Schablonen, auf der die Punktevergabe sowie die Zugehörigkeit der Items zu den Subskalen farblich kenntlich gemacht sind, werden für jede Seite Teilwerte für jede Subskala durch Addition der Punktzahl ermittelt. Diese Werte werden dann auf den "Auswertungsbogen - Individualdaten" seiten- und skalenweise übertragen. Danach werden die Teilsummen aufaddiert und ein Subskalenrohwert gebildet. Diese werden in Normwerte (Prozentrang- und T-Werte, Prozentrang- und T-Wertbänder) umgewandelt, anhand derer ein Ergebnisprofil erstellt werden kann. Auch auf Klassenebene kann eine Auswertung vorgenommen werden. Hierfür liegt ein ähnlicher Auswertungsbogen vor, auf der die Klassendaten eingetragen werden. Alle Subskalenrohwerte für alle Schüler einer Klasse können eingetragen werden. Dann können für alle Subskalen die Rohwertsummen, Klassenmittelwerte, Prozentränge und Prozentrangbänder der Klassenmittelwerte sowie T-Werte und T-Wertbänder der Klassenmittelwerte berechnet werden. Zudem stehen kritische Differenzen zur Verfügung, wenn überprüft werden soll, ob sich zwei Kinder in einer Skala oder zwei Subskalenwerte einer Person voneinander unterscheiden (Rauer & Schuck, 2004, S. 26-30).
 

Auswertungshilfen

Für beide Testbögen (TF-SIKS 1-2 und TF-SALGA 1-2) werden je eine Auswertungsschablone sowie Antwortbögen bereitgestellt. Außerdem liegt ein Auswertungsbogen jeweils für die gesamte Klasse und für den einzelnen Schüler vor. Des Weiteren geben die Autoren Interpretationshinweise, Auswertungsbeispiele (Rauer & Schuck, 2004, S. 30-35) und Normtabellen (S. 101-113) an.
 

Auswertungszeit

Es fehlen Angaben zur Auswertungszeit.
 

Itembeispiele

Es werden die Übungsbeispiele für den Teilfragebogen SALGA 1-2 vorgestellt. Die dazugehörigen Bildvorlagen können an dieser Stelle nicht wiedergegeben werden (Rauer & Schuck, 2004; S. 25):
"Ich fahre gerne Fahrrad."
"Ich mag Fischstäbchen."
"Ich höre gern laute Musik."
 

Durchführung

 

Testformen

Das Verfahren kann sowohl im Einzel- als auch Gruppensetting (ganze Klasse oder Klassengruppe) durchgeführt werden (Rauer & Schuck, 2004, S. 22). Es liegt eine Version für die Klassenstufen 3 und 4 vor, der "Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern dritter und vierter Klassen (FEESS 3-4; Rauer & Schuck, 2003; PSYNDEX Tests-Nr. 9004816).
 

Altersbereiche

Das Verfahren wurde für Kinder der Klassenstufen 1 und 2 konzipiert (Rauer & Schuck, 2004, S. 18).
 

Durchführungszeit

Für die Testung eines Teilfragebogens wird jeweils eine Schulstunde benötigt. Der zweite Teilfragebogen sollte am nächsten Schultag durchgeführt werden (Rauer & Schuck, 2004, S. 22).
 

Material

In der Testmappe sind enthalten das Manual, ein Instruktionsheft, je eine Schablone für einen Teilfragebogen, ein Antwortbogen SIKS, ein Antwortbogen SALGA, der "Auswertungsbogen - Individualdaten" und der "Auswertungsbogen - Klassendaten". Verbrauchsmaterialien (Antwort- und Auswertungsbögen) können separat nachbestellt werden. Zusätzlich wird ein Schreibstift für jedes Kind benötigt.

Testmaterial der Testmappe (Stand: Februar 2017):
- Testmanual (Artikelnummer 0420602)
- Instruktionsheft
- 2 Schablonen (SIKS & SALGA) (Artikelnummer 0420605)
- 5 Antwortbögen SIKS
- 5 Antwortbögen SALGA
- 5 Auswertungsbögen - Individualdaten
- 5 Auswertungsbögen - Klassendaten.
 

Instruktion

Die Instruktionen sollen genau eingehalten werden (Rauer & Schuck, 2004, S. 23). Die Angaben aus dem beiliegenden Instruktionsheft sollen befolgt werden. Die Items werden von den Lehrpersonen aus dem Instruktionsheft wortwörtlich vorgelesen. Die zu vorlesenden Stellen sind kursiv abgedruckt.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Der Test sollte an zwei aufeinander folgenden Tagen durchgeführt werden. Am ersten Tag sollte der TF-SIKS 1-2 erhoben werden, da dieser Teilfragebogen kürzer ist und somit reichlich Zeit für die Instruktionsphase übrigbleibt. Es ist auch möglich, nur den interessierenden Teilfragebogen durchzuführen. Bei einer Gruppentestung muss gewährleistet werden, dass jedes Kind freiwillig und - wenn gewünscht - anonym teilnimmt. Testleiter sollte jemand sein, der nicht in der Klasse unterrichtet. Eine weitere Person sollte bei der Beantwortung der Fragen der Kinder sowie bei der Überprüfung der Testbögen auf Vollständigkeit unterstützend mitwirken. Es ist hilfreich und zeitökonomisch, die Antwortvorgaben vor Beginn der Schulstunde an die Tafel zu schreiben (Rauer & Schuck, 2004, S. 23).
 

Testkonstruktion

Das Verfahren wurde auf der Grundlage der Klassischen Testtheorie konzipiert (Rauer & Schuck, 2004, S. 29).
Bei der Itemgestaltung sind folgende Kriterien berücksichtigt worden (Rauer & Schuck, 2004, S. 41-42):
(1) Die Items sollen von den Schülern selbst ausgefüllt werden, da sie "selbst am kompetentesten über ihre Gefühlslage und ihre Sicht der Dinge Auskunft geben" können (S. 42).
(1) Items werden den Probanden vorgelesen, weil die Lesekompetenz von (jüngeren) Schülern erfahrungsgemäß schwach ist.
(2) Items müssen kurz und prägnant sein, damit sie verständlich sind und nicht weiter im Gedächtnis verarbeitet werden sollen.
(3) Das dichotome Antwortformat sollte durch zwei geometrische Abbildungen (Rechteck = "stimmt nicht" & Oval = "stimmt") assoziiert werden.
Die zu erfassenden Inhaltsbereiche wurden auf Basis der Grundschullehrpläne aller Bundesländer sowie der Theorien der Persönlichkeitsforschung (siehe unter "Theoretischer Hintergrund") konstruiert (Rauer & Schuck, 2004, S. 42-49). Die Itemgenerierung erfolgte anhand der Analyse zahlreicher deutsch- und englischsprachiger Verfahren, z. B. Fragebogen zum Selbstkonzept für 4.-6. Klassen (FSK 4-6; Wagner, 1977a), Landauer Skalen zum Sozialklima für 4.-13. Klassen (LASSO 4-13; Saldern & Littig, 1987), Fragebogen: Einstellung zur Schule für 4.-6. Klassen (FES 4-6; Wagner, 1977b), Fragebogen zum schulischen Leistungsmotiv 5-7 (FSL 5-7; Widdel, 1977), Animal Crackers (Adkins & Ballif, 1973), Sozialfragebogen für Schüler (SFS 4-6; Petillon, 1984). Drei Diagnostiker überprüften den Itempool. Zunächst erfolgte eine Eliminierung ähnlicher Items. Dann wurden sie hinsichtlich der Verständlichkeit überprüft. Items wurden überarbeitet oder neuformulierte Items wurden aufgenommen. Anschließend wurden aus Gründen der Ökonomie die besten Items selegiert, sodass die Vorform mit zwei Teilfragebögen und je 49 (TF-SIKS) und 56 (TF-SALGA) Items entstand. Darunter waren viele Items negativ gepolt. Es wurde ein Pretest an Schülern der 1., 2. und 3. Klasse zum Ende des Schuljahres mithilfe von trainierten Studierenden durchgeführt. Die Stichprobe bestand aus 10 Klassen pro Klassenstufe mit insgesamt n = 609 bis 649 Kindern (1. Klasse: n = 212-219, 2. Klasse: n = 185-240, 3. Klasse: n = 190-212). Nach der Testung wurden die Erfahrungen der Testleiter sowie die Rückmeldungen der Lehrer ausgewertet. Dies führte zur sprachlichen Verbesserung der Instruktion sowie einiger Items. Außerdem wurden negativ gepolte Items, die ein "nicht" enthalten, umformuliert, da die doppelte Verneinung (wg. des Antwortformats "stimmt nicht") zur Verwirrung führte. Nach einer Item- und Reliabilitätsanalyse wurden die Skalen reduziert. Es blieben lediglich die Items übrig, die eine Vergleichbarkeit der Skalenergebnisse über die vier Schuljahre erlaubten. Außerdem wurden Items mit einer Trennschärfe kleiner rit = .20 herausgenommen, mit Ausnahme solcher Items, die in den beiden anderen Klassenstufen trennscharf gewesen waren und deren Eliminierung nicht die Interne Konsistenz erhöhte. Die Endversion des FEESS 1-2 umfasst 37 Items für den TF-SIKS 1-2 und 53 Items für den TF-SALGA 1-2 (S. 50-54).
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Die Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität werden durch standardisierte Vorgehensweisen (vorgegebene Instruktionen, Auswertungsschablonen, Normen, Interpretationshinweise und -beispiele) angestrebt (Rauer & Schuck, 2004, S. 54-55).
 

Reliabilität

Als Reliabilitätsmaß wurden die Interne Konsistenz und die Stabilität ermittelt. Für die Interne Konsistenz werden Werte angegeben, die bei Schülern der ersten Klasse zwischen .63 (KK) und .91 (SE) und der zweiten Klasse zwischen .69 (KK) und .94 (SE) liegen. Auf Klassenebene bewegen sich die Werte für die erste Klassenstufe zwischen .76 (SK) und .94 (SE). Die höchsten Werte erreichen die Skalen für die zweite Klasse (.86 - .95). Für den Retest wurden die Erstklässler im zweiten Schuljahr (Ein-Jahres-Intervall) erneut befragt. Die Stabilitätswerte variieren zwischen .34 und .53 auf der Ebene der Individualdaten. Weit höher liegen sie auf der Ebene der Klassendaten mit .61 - .94 (Rauer & Schuck, 2004, S. 56-57).
Die Profilreliabilität wurde nicht berechnet.
 

Validität

Für die Inhaltsvalidität des Verfahrens sprechen die Bemühungen, sich an die Lehrpläne aller Bundesländer zu halten, die theoretische Fundierung der Skalen und die Anlehnung an bisher vorhandene einschlägige Testverfahren. Als weiteres Kriterium wird genannt, dass der FEESS 1-2 als Selbsteinschätzungsverfahren die Wahrnehmungen und Bewertungen der Kinder erfassen soll (Rauer & Schuck, 2004, S. 58).
Als Nachweis der Konstruktvalidität wurden Interkorrelationen und Faktorenanalysen berechnet. Im Hinblick auf die Interkorrelation zeigen sich erwartungsgemäß hohe Korrelationen (r = .53 - .81) zwischen den Skalen, die zu einem Teilfragebogen gehörig sind, während sich zwischen den Skalen beider Teilfragebögen ein vergleichsweise niedriger Zusammenhang ergeben hat (r = .30). Betrachtet man die einzelnen Werte, lassen sich keine großen Unterschiede zwischen den beiden Schulklassen zeigen. Zusammengehörige Skalen korrelieren miteinander am höchsten. Es wird zudem berichtet, dass alle Koeffizienten hochsignifikant sind. Des Weiteren konnte faktorenanalytisch ein Zweifaktorenmodell (1. Faktor: Schul- und Lernklima, 2. Faktor: Sozialklima) - gemäß der Verteilung der Subskalen zu zwei Teilfragebögen (SIKS und SALGA) - ermittelt werden. Die Autoren machen keine Angaben zu den Ladungen der Items, berichten aber über Ladungen der Subskalen. Mit Ausnahme der Ladungen für die Subskala GA (ladet auf beiden Faktoren hoch) laden die Subskalen des TF-SIKS hoch auf dem zweiten Faktor (.61 - .88), und umgekehrt ergeben sich hohe Ladungen für die Subskalen des TF-SALGA mit .64 bis .92. Durch die Hinzunahme eines weiteren Aspekts des Fähigkeitsselbstkonzepts, des Relativen Selbstkonzepts (RSK), zeigt sich eine Dreifaktorenlösung. Auf dem dritten Faktor ("Selbstkonzept der Fähigkeit") laden zwei Subskalen (SK und RSK; Rauer & Schuck, 2004, S. 58-62).
Die Autoren berechneten eine Faktorenanalyse anhand der Klassenmittelwerte der Skalen für jede Klassenstufe. Auch hier wird eine Zweifaktorenstruktur nachgewiesen, die 81% der Varianz aufklärt (S. 62). Mittels Regressionsanalysen mit den Variablen Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Überalterung wurde überprüft, ob es diesbezüglich Unterschiede zwischen Schülern oder Klassen gibt. Hierbei konnte festgestellt werden, dass in der Skala Schuleinstellung (SE) die nicht deutschen Zweitklässler, insbesondere Mädchen, positivere Werte haben (r = .15) mit einer Varianzaufklärung von 3.5%. Die Autoren berichten, dass für den FEESS 3-4 dieser Beleg auch erbracht werden konnte. Des Weiteren erzielten Mädchen in der Skala Gefühl des Angenommenseins (GA) mehr Punkte als Jungen. Ältere Kinder hatten weniger das Gefühl des Angenommenseins als die jüngere Altersgruppe. Zudem wurde untersucht, inwiefern unterschiedliche Variablen (Anteil der Mädchen, Anteil nichtdeutscher Kinder, Anteil überalterter Kinder, Integrationsauftrag der Klasse, Klassengröße) die Klassenunterschiede erklären können. Eine entscheidende Rolle spielt demnach im ersten und zweiten Schuljahr, ob eine Klasse einen Integrationsauftrag hat oder nicht. Solche mit Integrationsauftrag und überwiegend Zweitklässlern weisen in fünf von sieben Skalen negative Zusammenhänge auf. Bei den Erstklässlern sind es nur drei Skalen, die negativ korreliert mit Integration sind. Die Werte bewegen sich zwischen r = -.33 bis -.44 und sind signifikant (Rauer & Schuck, 2004, S. 64).
Die kriterienbezogene Validität wurde überprüft, indem Zusammenhänge zwischen mehreren Messinstrumenten und den entsprechenden Skalen des FEESS 1-2 ermittelt wurden. Das Relative Selbstkonzept der eigenen Schulfähigkeit (RSK), das analog zur Vorgehensweise von Helmke (1991) erfasst wurde, korreliert mit der Subskala Selbstkonzept der Schulfähigkeit (SK) mit r = .19. Ein Smilie-Tagebuch (ohne weitere Angaben), welches die Tagesbefindlichkeit der Kinder am Ende eines Schultages erfasst, korreliert mit mehreren Subskalen des FEESS 1-2 zwischen r = .17 und r = .23. Mit dem "Bildertest zum sozialen Selbstkonzept" (BSSK) von Langfeldt und Prücher (2004) finden sich für zwei Subskalen ähnlich hohe Zusammenhänge (SK: r = .18, AB: r = .16). Mit dem Verfahren "Was ich alles kann" (Prücher, Langfeldt & Hasenfratz, o. J.), das Lernfreude in den Fächern Deutsch, Mathematik und insgesamt misst (weitere Angaben fehlen), finden sich deutlich höhere Korrelationskoeffizienten. Die Werte variieren stark zwischen den FEESS 1-2-Subskalen und liegen größtenteils über r = .30 bis .64. Die höchsten Zusammenhänge gibt es mit der Subskala Lernfreude (LF) und Schuleinstellungen (SE), was die konvergente Validität des Verfahrens unterstreicht (Rauer & Schuck, 2004, S. 66-69).
Zudem wurden Zusammenhänge zu Lehrerurteilen mit fünf FEESS 1-2-Subskalen ermittelt (Soziale Integration, Selbstkonzept der schulischen Fähigkeit, Schuleinstellung, Anstrengungsbereitschaft, Lernfreude). Es wurden keine hohen Zusammenhänge zwischen den Selbstaussagen der Kinder und den Lehrerurteilen erwartet. Die Korrelationskoeffizienten fielen jedoch unerwartet hoch aus (r = .19 - .44; S. 70-71). Weiterhin wurde nachgewiesen, dass SI, eingeschränkt aber auch KK, GA und SE, mit soziometrischen Variablen (positiv integrierter Typ versus Gegentyp) in Verbindung stehen. Kinder, die sich sozial integrierter fühlen, erwarten häufiger gewählt bzw. weniger abgelehnt zu werden (Rauer & Schuck, 2004, S. 72-73).
In einer Untersuchung von Fischbach, Schuchardt, Mähler und Hasselhorn (2010) wurde belegt, dass Kinder mit einer diagnostizierten Lernstörung und/oder Lernschwäche sozial-emotionale Probleme haben. Kinder mit einer Lese-Rechtschreibstörung zeigen tendenziell ein geringeres Gefühl des Angenommenseins durch die Lehrkräfte, während Kinder mit Rechenproblemen in den Subskalen Selbstkonzept und Anstrengungsbereitschaft niedrigere Werte aufweisen (S. 206-207).
Um die Zusammenhänge mit Leistungskennwerten zu ermitteln, wurden zusätzlich zum FEESS 1-2 Mathematik- und Rechtschreibtests (ohne weitere Erläuterung) durchgeführt und Lehrerurteile bezogen auf einen gegebenenfalls vorhandenen sonderpädagogischen Förderbedarf erhoben. Die Zusammenhänge zu den Skalen des FEESS 1-2 sind alle theorie- und erwartungskonform (Mathematiktest: r = .13 - .40; Rechtschreibtest: r = .14 - .33; Sonderpädagogischer Förderbedarf: r = -.15 bis -.22; Lehrerurteil Sprache: r = .20 - .38; Lehrerurteil Mathematik: r = .22 - .41; Rauer & Schuck, 2004, S. 75-78). Krull, Wilbert und Hennemann (2014) wandten den FEESS 1-2 bei N = 448 Erstklässlern an, um zu überprüfen, ob Kinder mit einem sonderpädagogischem Förderbedarf sozial-emotionale Probleme aufweisen. Diese Gruppe von Kindern fühlte sich sozial abgelehnt.
Zudem wurde belegt, dass sich FEESS-Kennwerte durch andere bereits besprochene Variablen vorhersagen lassen bzw. sich durch FEESS-Kennwerte die Ausprägungen in weiteren Variablen vorhersagen lassen (Rauer & Schuck, 2004, S. 75-81).
 

Normierung

Für die Normierung wurden aus den Stadtgebieten Hamburg und Schleswig-Holstein N = 4 053 Kinder aus 33 Schulen und insgesamt 198 Klassen (1. und 2. Klasse) rekrutiert. An der Testung des TF-SIKS 1-2 nahmen n = 1 645 Kinder teil und n = 1 619 an der TF-SALGA. Es gab je 50% Jungen und Mädchen, von denen 86% normal alt und 14% überaltert waren. Etwa 18% waren Kinder mit anderer Muttersprache als Deutsch. Für beide Klassenstufen liegen Individual- und Klassennormen in Form von Prozentrang- und T-Werten sowie Prozentrang- und T-Wert-Bändern vor (Rauer & Schuck, 2004, S. 82-86, S. 101 ff.).
 

Anwendungsmöglichkeiten

Der FEESS 1-2 kann zusammen mit dem FEESS 3-4 in der gesamten Grundschulzeit angewendet werden. Damit sind auf Individual-, Klassen- und Schulebene Diagnosen bzw. Profile möglich. Intra- und interindividuelle Differenzen (Klassenunterschiede, Entwicklungsverläufe) im Bereich der emotionalen und sozialen Schulerfahrungen können ermittelt werden. Zudem ermöglicht das Verfahren eine Evaluation von Klassen- und Schulprogrammen oder sogar größerer Systeme (z. B. bei Schulversuchen, bei denen unterschiedliche pädagogische Innovationen getestet werden). Schließlich kommt es in der Forschung zum Einsatz (Rauer & Schuck, 2004, S. 18-21).
 

Bewertung

Mit dem FEESS 1-2 von Rauer und Schuck (2004) werden sozial-emotionale Schulerfahrungen von Grundschulkindern der Klassenstufen 1 und 2 erfasst. Er ist in zwei Teilfragebögen mit insgesamt sieben Subskalen unterteilt, ist theoretisch fundiert, normiert und objektiv. Die Reliabilität und die Validität wurden überprüft. Die Interne Konsistenz liegt im moderaten bis hohen Bereich und die Stabilitätswerte sind sehr niedrig, was auf den gewählten Zeitraum zwischen beiden Testungen zurückzuführen ist. In einem Zeitraum von einem Jahr sind bei Kindern starke Entwicklungssprünge zu erwarten. Ein Retest mit einem kürzeren Intervall sowie die Profilreliabilität sollten überprüft werden. Die Validität wurde ausführlich untersucht. Nachweise für die inhaltliche, faktorielle, konvergente und divergente sowie prognostische Validität wurden erbracht. Für die Durchführung des gesamten Verfahrens werden zwei Tage (insg. zwei Schulstunden) benötigt. Insgesamt erweist sich das Verfahren somit als zeitaufwändig.
Die kindergerechte Gestaltung der Items - auch hinsichtlich der Berücksichtigung von vorhandenen Leseproblemen - ist als sehr positiv zu bewerten und findet sicherlich große Akzeptanz bei den Kindern. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die Möglichkeit, die Kinder zusammen mit dem darauf aufbauenden FEESS 3-4 über die gesamte Grundschulzeit zu beobachten.
 

Literatur

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 Gülay Karadere (02.03.2017)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Questionnaires; Test Norms; Computer Assisted Testing; Rating Scales; Attitude Measures; Elementary School Students; Student Attitudes; School Environment; Social Integration

Klassische Testtheorie; Fragebögen; Testnormen; Computerunterstütztes Testen; Rating-Skalen; Einstellungstests; Grundschüler; Schüler- und Studierendeneinstellungen; Schulumwelt; Soziale Integration

 weitere Schlagworte:

2004; Hogrefe TestSystem; ab 1. Schuljahr; bis 2. Schuljahr; 37 Items und 53 Items; Teilfragebögen: 1 TF-SIKS 1-2: a Selbstkonzept der Fähigkeit, b Soziale Integration, c Klassenklima; 2 TF-SALGA 1-2: a Schuleinstellung, b Lernfreude, c Anstrengungsbereitschaft, d Gefühl des Angenommenseins; Normierungsjahr: keine Angaben; Normstichprobe: 4053
 Klassifikation:

Pädagogische Messung und Beurteilung; Interaktion, Anpassung und Einstellungen; Lernen und Leistung
Schulbezogene Einstellungstests
7.5.1
 Anwendungstyp: Educational Diagnosis
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Land: Germany
 Publikationsjahr: 2004
 Änderungsdatum: 201705
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