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Allgemeiner Interessen-Struktur-Test mit Umwelt-Struktur-Test (UST-R) - Revision

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9005418
 

AIST-R - Allgemeiner Interessen-Struktur-Test mit Umwelt-Struktur-Test (UST-R) - Revision (PSYNDEX Tests Review)

 

General Interest Structure Test - Person-Environment Structure Test - Revised/zpid

 Eder, F. & Bergmann, C.
 (2005). AIST-R. Allgemeiner Interessen-Struktur-Test mit Umwelt-Struktur-Test (UST-R) - Revision [Testmappe mit Manual, 10 Testbögen AIST-R/UST-R mit Auswertungsblatt und Auswertungsschablone]. Göttingen: Beltz.

Preis: Euro 132,00 (Test komplett; Stand: 23.2.2016)

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: http://www.testzentrale.de/ ; Stand: 1.5.2019; Schuhfried GmbH, Hyrtlstraße 45, A-2340 Mödling, Österreich ; E-Mail: info@schuhfried.at ; URL: http://www.schuhfried.at/ ; Stand: 1.5.2019.
Anmerkung: Eine Computerversion wird im Rahmen des Wiener Testsystems von der Firma Schuhfried angeboten. Eine weitere Computerform ist im Rahmen des Hogrefe TestSystems (HTS) erhältlich. Mit dem AIST-3 wurde eine grundlegende Neubearbeitung vorgelegt (Bergmann & Eder, 2018; PSYNDEX Tests-Nr. 9007769).

 Adresse(n): o Prof. Dr. Christian Bergmann, Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Pädagogik und Psychologie, A-4040 Linz-Auhof, Österreich ; E-Mail: christian.bergmann@jku.at ; URL: http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ORGANISATIONORD/BERGMANNORD/Bergmann.html ; Stand: 24.10.2013
o Prof. Dr. Ferdinand Eder, Universität Salzburg, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Kultursoziologie, Erzabt-Klotz-Straße 1, A-5020 Salzburg, Österreich ; E-Mail: ferdinand.eder@sbg.ac.at ; URL: http://feder.sbg.ac.at/ ; Stand: 18.4.2012
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Der AIST-R dient der Erfassung schulisch-beruflicher Interessen und liefert Hinweise darauf, welche schulische bzw. berufliche Umwelt für eine Person am besten geeignet ist. Der UST-R erlaubt unter Verwendung der gleichen Items eine Beschreibung wahrgenommener schulischer und beruflicher Umwelten. Das Verfahren eignet sich für die Schul- und Berufslaufbahnberatung, die Personalauswahl und -entwicklung sowie die berufsbezogene Forschung.


Aufbau:
Die Fragebögen AIST-R und UST-R enthalten jeweils 60 Items, von denen je 10 die sechs Interesse- resp. Umweltdimensionen "praktisch-technisch", "intellektuell-forschend", "künstlerisch-sprachlich", "sozial", "unternehmerisch" und "konventionell" abbilden sollen. Neben den Interessenausprägungen können die Konsistenz der dominierenden Interessen, die Differenziertheit des Interessenprofils sowie die Kongruenz zwischen Interessen einer Person und ihrer schulischen oder beruflichen Umwelt ermittelt werden. Die Verfahren sind auch als Computerversionen innerhalb des Hogrefe- und des Wiener Testsystems erhältlich.


Grundlagen und Konstruktion:
Das Verfahren stellt eine Revision des AIST/UST dar, der seinerseits aus dem PUST hervorgegangen ist. Es basiert auf dem hexagonalen Modell der Person-Umwelt-Kongruenz von Holland (1985), in dem schulisch-berufliche Interessen als relativ stabile grundlegende Persönlichkeitsorientierungen aufgefasst werden. Es werden diejenigen Umwelten als am besten geeignet für die Person angesehen, deren Merkmale am besten zu dem individuellen Interessentyp passen. Die Testkonstruktion erfolgte nach Prinzipien der Klassischen Testtheorie über einen Zeitraum von mittlerweile mehr als 20 Jahren. Im Rahmen der Revision wurden 26 der 60 Items des Verfahrens aktualisiert, um es besser auf Anforderungen der heutigen Berufswelt abzustimmen.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Die interne Konsistenz der Skalen des AIST-R (Cronbachs Alpha) variiert zwischen .82 und .87. Für den UST-R liegen keine neuen Daten vor; die mitgeteilten Konsistenzkoeffizienten beziehen sich auf die Vorgängerversion UST und variieren zwischen .77 und .85. Die Stabilitätskoeffizienten des AIST-R (Test-Retest-Intervall von 1 Monat) variieren zwischen .85 und .92, die des UST von .56 bis .79 (Test-Retest-Intervall von 2 Jahren).
Validität: Die faktorielle Validität des AIST-R wurde durch eine Hauptkomponentenanalyse grundsätzlich bestätigt. Allerdings entsprechen die Skaleninterkorrelationen teils nicht den Annahmen des Modells von Holland; insbesondere konnte die postulierte Unabhängigkeit mancher Interessendimensionen nicht nachgewiesen werden. Für die konvergente Validität sprechen moderate bis hohe Korrelationen mit dem ebenfalls nach dem Holland-Modell entwickelten Verfahren EXPLORIX sowie geringe bis mittlere Korrelationen einzelner Skalen mit dem Persönlichkeitsinventar NEO-FFI. Daneben werden im Testmanual zahlreiche Befunde zur Konstruktvalidität, zur konvergenten und zur diskriminanten Validität der Vorläuferversion AIST mitgeteilt.
Normen: Es liegen geschlechtsunspezifische und -spezifische Standardwerte für die sechs Dimensionswerte sowie geschlechtsunspezifische Standardwerte für zwei Differenziertheitsmaße und den Differenziertheitsvektor vor. Die Werte wurden an N = 2496 14-28-jährigen österreichischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermittelt. Zudem werden Berufsprofile für verschiedene Berufs- und Ausbildungsgruppen sowie (in einem Berufsregister) Berufscodes für fast 950 Studienrichtungen und Ausbildungsberufe mitgeteilt.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Der Allgemeine Interessen-Struktur-Test (AIST-R; Bergmann & Eder, 2005) dient der Erfassung schulisch-beruflicher Interessen. Interessen werden in Anlehnung an Irle (1955) und Todt (1967) beschrieben als "relativ stabile, kognitiv, emotional und werthaft in der Person verankerte Handlungstendenzen, die sich nach Art, Richtung, Generalisiertheit und Intensität unterscheiden" (Bergmann & Eder, 2005, S. 12). Das Verfahren stützt sich auf das Person-Umwelt-Modell von Holland (1966, 1985), das seinerseits auf den folgenden Annahmen basiert (Bergmann & Eder, 2005, S. 14 ff.):
(1) Es gibt in unserem Kulturkreis sechs grundlegende Persönlichkeitstypen bzw. -orientierungen, die sich anhand von Interessen und Fähigkeiten sowie anhand bestimmter personbeschreibender Attribute charakterisieren lassen (Holland, 1985). Menschen können demjenigen Persönlichkeitstyp zugeordnet werden, zu dessen idealtypischen Merkmalen sie die größte Ähnlichkeit aufweisen.
(2) Entsprechend den Persontypen gibt es sechs Typen von beruflichen und schulischen Umwelten ("Umwelttypen").
(3) Personen suchen nach individuell "passenden" Umwelten, die es ihnen erlauben, ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten zu erproben, ihre Einstellungen und Werte zu verwirklichen und persongemäße Aufgabenstellungen und Rollen zu übernehmen.
(4) Das Verhalten einer Person (z.B. Ausbildungs- und Freizeitverhalten, Berufswechsel, schulische und berufliche Zufriedenheit und Leistungen) wird durch die Interaktion zwischen der Persönlichkeits- und der jeweiligen Umweltstruktur bestimmt.
(5) Die Höhe der Übereinstimmung von Person und Umwelt, bezeichnet als "Kongruenz", kann mit Hilfe des sog. hexagonalen Modells der Personorientierungen (Holland, 1985) geschätzt werden. In diesem Modell sind die sechs Persontypen so an den Ecken eines Sechsecks angeordnet, dass Typen, die eine hohe Verwandtschaft bzw. psychologischen Nähe aufweisen, räumlich näher beieinander liegen als solche, die eine geringere Verwandtschaft besitzen.
(6) Die "Konsistenz" eines Persönlichkeits- bzw. Umweltmusters wird bestimmt über die Nähe der zwei ausgeprägtesten Person- bzw. Umweltorientierungen einer Person resp. Umwelt innerhalb des hexagonalen Modells. Je konsistenter diese Orientierungen sind, desto besser lassen sich z.B. die beruflichen Präferenzen einer Person vorhersagen.
(7) Die Prognosegenauigkeit hängt ferner von der Differenziertheit des Profils ab. Hoch differenzierte Personen lassen sich durch eine dominante Grundorientierung charakterisieren. Besteht dagegen eine vergleichbare Ähnlichkeit mit allen Modelltypen, so wird die Person - unabhängig vom Niveau der Mittelwerte - als wenig differenziert gekennzeichnet.
Mit Hilfe des AIST-R und des dazu gehörigen Umwelt-Struktur-Tests UST-R lassen sich der Person- und Umwelttyp sowie die Modellparameter Kongruenz, Konsistenz und Differenziertheit ermitteln. Dabei erfasst der AIST-R die selbst eingeschätzte Präferenz der Testpersonen für bestimmte Tätigkeiten. Von anderen Interessentests unterscheidet er sich nach Bergmann und Eder (2005, S. 25) a) durch die stärkere Generalisiertheit der erfassten Interessen, b) die Konzeptualisierung von Interessen als "grundlegende Persönlichkeitsorientierungen" und c) die stärkere Einbettung in eine Theorie (das Person-Umwelt-Modell von Holland).
Der UST-R gibt einerseits Aufschluss darüber, wie die Person ihre aktuelle schulische oder berufliche Umwelt wahrnimmt, d.h. welche Tätigkeiten ihrem Eindruck nach dort besonders wichtig sind. Zudem misst er die berufliche Informiertheit der Probanden, indem er subjektive Konzepte von angestrebten Ausbildungs- oder Berufsmöglichkeiten erfragt; diese werden mit vorhandenen "realistischen" Schul- oder Berufsprofilen für die betreffenden Umwelten verglichen. Über den Vergleich der mittels AIST-R ermittelten Interessenprofile mit den vorliegenden Schul- und Berufsprofilen kann die individuell "passende" schulische oder berufliche Umwelt ausgewählt werden.
 

Testaufbau

Der AIST-R besteht aus 60 Items, in denen schulisch-berufliche Tätigkeiten beschrieben sind, die mit jeweils 10 Items sechs Persönlichkeitsorientierungen abbilden sollen.
(1) Praktisch-technische Orientierung (R-realistic): Bevorzugung von Tätigkeiten, die Kraft, Koordination und Handgeschick erfordern und zu konkreten, sichtbaren Ergebnissen führen.
(2) Intellektuell-forschende Orientierung (I-investigative): Bevorzugung von Aktivitäten, bei denen das systematische Beobachten und Forschen im Mittelpunkt steht. Fertigkeiten und Fähigkeiten liegen im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich.
(3) Künstlerisch-sprachliche Orientierung (A-artistic): Bevorzugung offener, unstrukturierter Tätigkeiten mit Möglichkeiten der künstlerischen Selbstdarstellung oder der Schaffung künstlerischer Produkte.
(4) Soziale Orientierung (S-social): Bevorzugung von Tätigkeiten im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen, z.B. Lehren, Versorgen oder Pflegen.
(5) Unternehmerische Orientierung (E-enterprising): Bevorzugung von Tätigkeiten, bei denen andere Menschen geführt, u.U. auch manipuliert werden. Stärken liegen im Führungsbereich.
(6) Konventionelle Orientierung (C-conventional): Bevorzugung von ordnend-verwaltende Tätigkeiten, bei denen der strukturierte und regelhafte Umgang mit Daten im Vordergrund steht.
Die Probanden haben für jede der aufgelisteten Tätigkeiten anzugeben, wie sehr diese sie interessiert bzw. interessieren würden. Für jedes Item können 1 Punkt ("Das interessiert mich gar nicht; das tue ich nicht gern") bis 5 Punkte ("Das interessiert mich sehr; das tue ich sehr gern") vergeben werden.
Im UST-R werden die gleichen Items danach beurteilt, inwieweit die angesprochenen Tätigkeiten in einer spezifischen schulischen oder beruflichen Umwelt wichtig sind. Erneut können zwischen 1 Punkt ("nicht wichtig; darauf kann man sich nur schlecht vorbereiten") und 5 Punkten ("sehr wichtig; darauf kann man sich sehr gut vorbereiten") vergeben werden.
 

Auswertungsmodus

Auswertung und Indexbildung sind für AIST-R und UST-R identisch. Zunächst wird der Fragebogen auf vollständige Bearbeitung kontrolliert; fehlen mehrere Antworten, sollte keine Standardauswertung erfolgen. Mit einer Antwortschablone werden die Itemwerte pro Skala ermittelt, aus denen durch Addition über alle Items die Skalenrohwerte errechnet werden. Diese werden mit Hilfe der Normtabellen im Testmanual in Standardwerte umgerechnet. Der sog. Interessen- resp. Umwelttyp wird ermittelt, indem die sechs Dimensionsausprägungen in eine Rangreihe gebracht und die drei ausgeprägtesten Orientierungen als dreistelliger Buchstabencode - beginnend mit der dominierenden Orientierung - protokolliert werden (sog. "Holland-Code").
Daneben wird die Konsistenz der zwei dominierenden Interessenorientierungen innerhalb des hexagonalen Modells bestimmt. Diese variiert dreistufig in Abhängigkeit davon, wie nahe die beiden Orientierungen im Modell beieinander liegen; bei nebeneinander liegenden Orientierungen (z.B. RI, CE) wird der Wert "3", bei mäßig konsistenten (z.B. RA, SI) der Wert "2" und bei inkonsistenten Orientierungen (z.B. AC, EI) der Wert "1" vergeben. Als weiterer Index wird die Differenziertheit des Profils berechnet. Einfache Indizes ergeben sich als Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Standardwert oder als Streuung der sechs Standardwerte). Komplexere Maße werden im Manual (Bergmann & Eder, 2005, S. 30 ff.) vorgeschlagen.
Zusätzlich kann auf unterschiedlichen Wegen die Kongruenz von Person- und Umwelttyp ermittelt werden: Bei der einstelligen Kongruenzbestimmung wird lediglich der Grad an Übereinstimmung zwischen dem jeweils am höchsten ausgeprägten Persontyp und dem Umwelttyp berücksichtigt, der vier Abstufungen aufweist. Für eine differenziertere Beurteilung empfehlen Holland, Johnston und Asama (1994) den sog. Zener-Schnuelle-Index, der jeweils die drei ausgeprägtesten Person- bzw. Umwelttypen einbezieht (Bergmann & Eder, 2005, S. 32 ff.) sowie den Iachan-Index (Iachan, 1984).
 

Auswertungshilfen

Für die Auswertung der Paper-and-Pencil-Verfahren steht eine Schablone zur Verfügung. Im Testmanual (Bergmann & Eder, 2005, S. 35 ff.) sind Konfidenzintervalle für die einzelnen Dimensionen sowie kritische Differenzen zwischen jeweils zwei Dimensionen (basierend auf der Formel von Lienert, 1969) tabelliert. Interpretationshinweise beziehen sich auf die Typisierung von Personen und Umwelten, Möglichkeiten der Einbeziehung von person- und umweltspezifischen Zusatzinformationen sowie die kommunikative Validierung der Testergebnisse im Gespräch mit den Probanden. Die Interpretation wird zusätzlich an fünf ausführlich dokumentierten Beispielfällen veranschaulicht.
 

Auswertungszeit

Die vollständige Auswertung der Paper-and-Pencil-Versionen von AIST-R und UST-R beansprucht jeweils ca. 5 Minuten.
 

Itembeispiele

1. mit Maschinen oder technischen Geräten arbeiten (R)
11. ein Geschäft oder ein Unternehmen führen (E)
12. mit einem Schreibprogramm arbeiten (C)
26. das Verhalten von Tieren oder Pflanzen untersuchen (I)
39. eine fremde Sprache lernen (A)
46. hilfsbedürftige Kinder oder Erwachsene betreuen (S)
 

Durchführung

 

Testformen

Das Verfahren kann als Einzel- oder Gruppentest durchgeführt werden. Parallelformen liegen nicht vor. Neben der Paper-and-Pencil-Version existieren innerhalb des Wiener Testsystems und des Hogrefe-Testsystems Computerversionen des AIST-R.
 

Altersbereiche

Das Verfahren ist bei Jugendlichen ab 14 Jahren und bei Erwachsenen einsetzbar. Eine obere Altersgrenze existiert nicht.
 

Durchführungszeit

Die Durchführung ist nicht zeitbegrenzt und nimmt ca. 10-15 Minuten für jede Teilform (AIST-R/UST-R) in Anspruch.
 

Material

Benötigt werden pro Testperson ein Fragebogen mit Auswertungsblatt (zu beziehen über den Verlag) und Schreibgerät, für die Auswertung zusätzlich die Auswertungsschablone und das Manual mit Normtabellen und Interpretationshilfen. Zum Einsatz der PC-Versionen muss auf dem PC neben der Testsoftware auch die Programmoberfläche des jeweiligen Testsystems (Wiener Testsystem resp. Hogrefe Testsystem) installiert sein.
 

Instruktion

Eine kurze Instruktion ist auf den Fragebögen abgedruckt. Zusätzliche standardisierte Bearbeitungshinweise, die vom Testleiter mündlich vorzutragen sind, finden sich im Manual (Bergmann & Eder, 2005, S. 27 f.).
 

Durchführungsvoraussetzungen

Für die Durchführung des Verfahrens werden keine besonderen Qualifikationen vorausgesetzt.
 

Testkonstruktion

Die Konstruktion des AIST-R und UST-R erfolgte auf Basis der Klassischen Testtheorie. Seine Entstehungsgeschichte wird bei Bergmann und Eder (2005, S. 49 ff.) folgendermaßen beschrieben: Das Verfahren entstand aus dem Bedarf nach einem Instrument, das an Schulen mit zahlreichen Problemschülern die "Passung" zwischen einem Schüler und seiner schulisch-beruflichen Umwelt zu untersuchen (Eder, 1985). Die Konstruktion des ursprünglichen Verfahrens umfasste mehrere Schritte (eine Übersicht der zahlreichen Konstruktionsstudien findet sich bei Bergmann & Eder, 2005, S. 50):
(1) Entwicklung einer Erstform mit insgesamt 61 Items (10 bzw. 11 Items für jeden Persönlichkeitsbereich) und Vorgabe an etwa 400 Gymnasiasten.
(2) Vorgabe einer leicht geänderten und erweiterten Version mit 64 Items im Rahmen des Projektes "Schulklima an weiterführenden Schulen" bei n = 1676 Schülern im Alter von 15 bis 18 Jahren aus allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen Oberösterreichs. Auf Grundlage faktorenanalytischer Befunde und teststatistischer Überprüfung erfolgte eine Reduktion auf 48 Items, die als "Person-Umwelt-Struktur-Test 1987" (PUST 87) publiziert wurden (Eder & Bergmann, 1988).
(3) Erneute Befragung an einer Stichprobe von n = 1425 Schülern mit einer (wegen unbefriedigender teststatistischer Kennwerte der Vorversion) auf 64 Items verlängerten Testform.
(4) Entwicklung der vorläufigen Endform mit 60 Items auf Grundlage dieser Daten und einer Reihe weiterer Studien (Bergmann & Eder, 1992, S. 47). Diese wurde wegen der Fokussierung auf die Erfassung beruflicher Interessen bezeichnet als "Allgemeiner Interessen-Struktur-Test" (AIST). Der ursprüngliche Teil B des PUST, der zur Erfassung der Umweltanforderungen diente, wurde als eigenständiges Verfahren ("Umwelt-Struktur-Test" UST) ausgegliedert.

Eine grundlegende Revision des AIST wurde nötig, da einige Items Tätigkeiten ansprachen, die in der modernen Berufswelt nicht mehr vorkommen, während andere Tätigkeiten (v.a. der Umgang mit neuen Informationstechnologien) noch gar nicht abgebildet wurden. Die Neufassung wurde im Zeitraum von 1999 bis 2003 in einer Serie von Voruntersuchungen mit umfangreichen Stichproben (223 < = n < = 1563) entwickelt (Bergmann & Eder, 2005, S. 51). Insgesamt wurden 26 der 60 Items durch neue ersetzt oder substanziell umformuliert. In zwei Studien wurde die alte Fassung AIST 92 gemeinsam mit einer Vorversion der neu konstruierten Fassung (n = 223 Studierende; Abel, 2003) resp. der Endform (n = 740 Schüler der 12. Klasse; Bergmann & Eder, 2005, S. 51) vorgegeben; hier ergab sich, dass die beiden Versionen nicht austauschbar sind, sondern leicht unterschiedliche Ergebnisse erbringen.
Die Itemkennwerte des AIST-R (Mittelwerte, Standardabweichungen, Trennschärfen, Itemschwierigkeiten) werden im Testmanual (Bergmann & Eder, 2005, S. 53 ff.) mitgeteilt. Tabelle 1 fasst die wichtigsten Befunde zusammen. Alle Items weisen mittlere Schwierigkeiten auf. Die Trennschärfekoeffizienten sind durchweg als mindestens befriedigend zu interpretieren.

Tabelle 1
Itemkennwerte des AIST-R in der Eichstichprobe (n = 2496; Bergmann & Eder, 2005, S. 53 ff.)
-------------------------------------------------- 
Skala Itemschwierigkeiten Trennschärfen
Bereich 1) Bereich
--------------------------------------------------
Realistic .26-.55 .53-.70
Investigative .35-.53 .49-.71
Artistic .29-.52 .44-.67
Social .35-.68 .43-.70
Enterprising .43-.56 .46-.68
Conventional .29-.51 .41-.63
--------------------------------------------------
Anmerkungen: 1) berechnet als Verhältnis von Mittelwert/Skalenbreite nach der Formel (M-1)/(k-1), wobei M = Itemmittelwert und k = Anzahl der Antwortkategorien = 5.
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Aufgrund der Fragebogenform mit gebundener Beantwortung sowie der im Manual enthaltenen exakten Richtlinien für die Vorgabe und Auswertung des Verfahrens können Durchführung, Auswertung und Interpretation als objektiv gelten. Dies gilt insbesondere für die Computerversion des AIST-R, da hier die Datenregistrierung und -auswertung vom Programm übernommen wird.
 

Reliabilität

Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) und die Retestreliabilität über ein 1-Monats-Intervall, die in Tabelle 2 enthalten sind, lassen sich als gut interpretieren. Das Manual enthält weitere Daten zur Konsistenz und Retestreliabilität der Skalenwerte und der Interessentypen über Zeiträume bis zu zwei Jahren, doch beziehen diese sich offenbar auf die Vorform AIST 92. Teststatistische Kennwerte des UST sind Tabelle 3 zu entnehmen; die Werte beziehen sich jedoch vermutlich auf die vorherige Version des Verfahrens (also nicht den UST-R!).

Tabelle 2
Ausgewählte Reliabilitätskennwerte des AIST-R (Bergmann & Eder, 2005, S. 57)
---------------------------------------- 
Skala Cronbachs Stabilität
Alpha 1 Monat
----------------------------------------
Realistic .85 .91
Investigative .86 .85
Artistic .82 .92
Social .87 .85
Enterprising .87 .90
Conventional .82 .86
----------------------------------------
n 2496 57
Eichstichprobe Studierende
----------------------------------------

Tabelle 3
Ausgewählte Reliabilitätskennwerte des UST (Bergmann & Eder, 2005, S. 58)
---------------------------------------- 
Skala Cronbachs Stabilität
Alpha
----------------------------------------
Realistic .85 .91 .76
Investigative .84 .83 .56
Artistic .77 .88 .68
Social .78 .82 .62
Enterprising .83 .87 .58
Conventional .80 .85 .79
----------------------------------------
n 960* 1388** 1150***
----------------------------------------
Anmerkungen. * n = 960 Lehrlinge und jüngere Berufstätige aus handwerklichen Berufen; ** n = 1388 Schüler aus allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen; *** Retestreliabilität über 2 Jahre, n = 1150 Schüler aus allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen.
 

Validität

Die logische Validität des Verfahrens ist Bergmann und Eder (2005, S. 59 f.) zufolge insofern gegeben, als Konstruktionsweise, Items und Antwortformat bereits bestehenden Interessenverfahren ähneln und unmittelbar an das Alltagsverständnis von Interesse anknüpfen. Mit dem AIST-R wird die überwiegende Zahl derjenigen Interessendimensionen erfasst, die auch in anderen Interessentests enthalten sind.
Zur faktoriellen Validität des AIST-R werden Ergebnisse einer Hauptkomponentenanalyse der 60 Items sowie der sechs Dimensionswerte dokumentiert. Nach schiefwinkliger Rotation der Sechsfaktorenlösung ergab sich eine Varianzaufklärung von 52.0 Prozent; die Faktorenzuordnungen entsprachen im Wesentlichen den Erwartungen.
Darüber hinaus werden die Interkorrelationen der AIST-R-Skalen getrennt für Frauen und Männer der Eichstichprobe mitgeteilt. Hier zeigten sich trotz einzelner hypothesenkonformer Ergebnisse teils deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Darüber hinaus traten modellkonträre Zusammenhänge zwischen solchen Interessendimensionen auf, die einander im hexagonalen Modell Hollands gegenüber liegen und daher unkorreliert oder negativ korreliert sein müssten (v.a. zwischen E und I sowie A und C).
Von Eder und Bergmann (2005, S. 62 ff) werden zahlreiche Untersuchungen aufgeführt, die Hinweise auf die kriterienbezogene Validität und die Konstruktvalidität des AIST-R liefern sollen. Diese beziehen sich jedoch mehrheitlich auf die Vorform AIST 92. So ergaben sich überwiegend erwartungskonforme moderate bis hohe Korrelationen der Dimensionen mit vergleichbaren Dimensionen anderer gebräuchlicher Interessentests.
Für den AIST-R wurden an n = 71 Wirtschaftspädagogik-Studierenden die Korrelationen mit dem Verfahren EXPLORIX (Jörin, Stoll, Bergmann & Eder, 2003) ermittelt, das ebenfalls auf dem Modell von Holland basiert. Es ergaben sich mittlere bis hohe konvergente Validitätskoeffizienten zwischen korrespondierenden Interessendimensionen (.55 < = r < = .75).
An einer aus Studierenden und Finanzbeamten zusammengesetzten Stichprobe (n = 136 Männer, n = 241 Frauen) konnten ferner die in Studien aus dem angloamerikanischen Raum ermittelten Korrelationen zwischen Interessenorientierungen im AIST-R und Persönlichkeitsmerkmalen (gemessen mittels NEO-FFI; Borkenau & Ostendorf, 1993) weitgehend repliziert werden. Jeder der fünf Persönlichkeitsfaktoren korrelierte mit einer bis drei Interessenorientierungen statistisch bedeutsam. Es ergaben sich ferner Korrelationen des AIST-R mit dem Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP; Hossiep & Paschen, 1998). Beispielsweise korrelierten acht der vierzehn BIP-Skalen mit der AIST-R-Skala "E" (Enterprising), wobei der Zusammenhang mit der BIP-Skala "Führungsmotivation" (r = .75) am höchsten lag. Die AIST-R-Skala "I" korrelierte mit "Gestaltungsmotivation" (r = .48) und "Flexibilität" (r = .43).
Wiederum auf ältere Versionen des AIST beziehen sich die berichteten Zusammenhänge mit schulischen Zielen und Werthaltungen sowie Fähigkeitsindikatoren (z.B. verschiedenen Intelligenztests, Schulnoten; Bergmann & Eder, 2005, S. 68 ff.). Hier bestehen nur mäßige Korrelationen bzw. Nullkorrelationen. Selbsteinschätzungen der Fähigkeiten auf den einzelnen Interessendimensionen korrelieren dagegen mit der Ausprägung des entsprechenden Interesses zu .48 < = r < = .70 (S. 72).
Ferner ergaben sich erwartungskonforme Differenzen zwischen verschiedenen Probandengruppen, z.B. Jungen vs. Mädchen, Schülern verschiedener Schularten und Auszubildenden bzw. Berufstätigen verschiedener Fachrichtungen. Diskriminanzanalytischen Befunden an einer Stichprobe von Berufstätigen aus sechs Berufen zu Folge weist der AIST eine erhebliche Diskriminierungsfähigkeit auf: Aufgrund der Interessenorientierungen ließen sich im Schnitt 66 Prozent der Probanden der richtigen Berufsgruppe zuordnen (Bergmann & Eder, 1992).
Befunde zur Validität des UST beziehen sich offenbar (auch wenn dies nicht explizit mitgeteilt wird) ebenfalls auf seine älteren Versionen (Bergmann & Eder, 2005, S. 76 ff.): Zwischen den mittels UST erfassten Anforderungsprofilen in sechs unterschiedlichen Ausbildungsberufen waren auf allen sechs Dimensionen signifikante Unterschiede nachweisbar. Über die berechnete Diskriminanzfunktion konnten 91 Prozent der Probanden korrekt ihrer beruflichen Umwelt zugeordnet werden. Auch zwischen den Profilen verschiedener Schultypen ergaben sich hochsignifikante Mittelwertsdifferenzen. Allerdings entsprechen die beobachteten Korrelationen zwischen den verschiedenen Dimensionen nicht vollständig dem Modell von Holland (1985). Insgesamt sind die Hinweise auf die Validität des UST bisher vergleichsweise spärlich.
Zur Validität des Zuordnungs- und Kongruenzmodells von Person und Umwelt sowie der Konzepte "Konsistenz" und "Differenziertheit" finden sich im Manual ebenfalls zahlreiche Belege, deren Bezug zu einer Verfahrensversion unklar bleibt (Bergmann & Eder, 2005, S. 78 ff.), z.B.:
- Dominanter Interessentyp und dominanter Umwelttyp (erfasst mit Blick auf den Berufswunsch, die Ausbildung oder die berufliche Tätigkeit) stimmen weitaus überzufällig häufig überein.
- Die ermittelte Kongruenz korreliert sowohl konkurrent als auch prädiktiv (über einen Vorhersagezeitraum von fünf Monaten bis hin zu drei Jahren) schwach positiv mit der selbsteingeschätzten "Richtigkeit" der Berufswahl (.15 < = r < = .29), mit der beruflichen Zufriedenheit (.15 < = r < = .29) sowie schwach mit Indikatoren des schulischen bzw. beruflichen Erfolges, z.B. Schulnoten bzw. Selbsteinschätzungen (r < = .13).
- Differenzierte Schüler sind eher imstande, zwischen beruflichen Alternativen zu wählen, äußern und realisieren häufiger interessengemäße Berufswünsche und sind mit ihrer Studienfachwahl und dem Studium insgesamt zufriedener (Bergmann & Eder, 2005, S. 90).
 

Normierung

Die Normierungsstichprobe setzte sich zusammen aus drei Teilstichproben mit insgesamt N = 2496 österreichischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 28 Jahren (Daten aus der PISA-Studie 2000 sowie zwei Evaluationsprojekten an berufsbildenden Pflichtschulen, mittleren und höheren Schulen). Aus dem verfügbaren Datenpool wurde durch Gewichtung eine Stichprobe erstellt, deren Zusammensetzung den Quoten der beiden Geschlechter und der verschiedenen Schultypen entspricht (Bergmann & Eder, 2005, S. 91).
Es sind für jede Interessendimension Standard-z-Werte tabelliert (Gesamtstichprobe, Frauen, Männer). Für die zwei genannten Differenziertheitsindizes sowie den Differenziertheitsvektor werden ebenfalls z-Werte (für die Gesamtstichprobe) aufgeführt. Alle Normtabellen gelten sowohl für den AIST-R als auch den UST-R.
Zusätzlich liegen Interessen- und Anforderungsprofile für wichtige weiterführenden Schularten vor (z.B. Gymnasien mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung, Handelsakademie, Höhere Technische Lehranstalten, Höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe) und für verschiedene Berufsgruppen. Im Berufsregister werden die Holland-Codes für fast 950 Studienrichtungen und Berufsgruppen mitgeteilt.
 

Anwendungsmöglichkeiten

Das Verfahren eignet sich zum klientenzentrierten Einsatz in Zusammenhang mit Berufslaufbahnentscheidungen (Berufsorientierung, Schullaufbahnberatung, Studienfach- und Berufswahl, psychologische Beratung von Schülern und Studierenden, Organisationsberatung und -entwicklung, betriebliche Laufbahn- und Personalentscheidungen) sowie als Forschungsinstrument.
 

Bewertung

Was die Konstruktionsgrundlagen anbelangt, so basieren AIST-R und UST-R im Gegensatz zu vielen anderen Interessentests auf einer elaborierten und weithin akzeptierten Theorie beruflicher Interessen. Die empirischen Befunde lassen allerdings Zweifel an einzelnen Annahmen der Theorie, insbesondere an der Unabhängigkeit mancher Interessendimensionen aufkommen, sodass weitere modellprüfende Untersuchungen (z.B. auch konfirmatorische Faktorenanalysen) geboten scheinen. Dennoch zeichnet sich der AIST-R wie auch seine Vorgängerversion durch zumindest befriedigende, überwiegend sogar gute psychometrische Reliabilitätskennwerte aus. Alles in allem entsteht jedoch der Eindruck, dass zur Revision der Verfahren bislang nur sehr spärliche (im Falle des AIST-R) resp. keine (im Falle des UST-R) Reliabilitäts- und Validitätsbelege vorliegen. Das Testmanual müsste hier transparenter und übersichtlicher gestaltet werden, denn es wird nicht immer klar, auf welche der Vorläuferversionen des Verfahrens sich die zahlreichen referierten Befunde beziehen. Die ausführlichen Interpretationshinweise und -beispiele illustrieren die Einsatzmöglichkeiten des Verfahrens in hervorragender Weise. Alles in allem handelt es sich bei AIST-R und UST-R um ökonomische, nützliche und gut handhabbare Instrumente für die Bildungs-, Berufs- und Studienberatung.
 

Literatur

  • Abel, J. (2003). Testtheoretischer Vergleich von Versionen des Allgemeinen-Interessen-Strukturtests (AIST) (Sozialwissenschaftliche Forschungsdokumentationen 17). Münster: Institut für sozialwissenschaftliche Forschung e.V.
  • Bergmann, C. & Eder, F. (1992). Allgemeiner Interessen-Struktur-Test. Umwelt-Struktur-Test. Weinheim: Beltz.
  • Bergmann, C. & Eder, F. (2005). AIST-R. Allgemeiner Interessen-Struktur-Test mit Umwelt-Struktur-Test (UST-R) - Revision -. Göttingen: Beltz.
  • Borkenau, P. & Ostendorf, F. (1993). NEO-Fünf-Faktoren Inventar nach Costa und McCrae. Göttingen: Hogrefe.
  • Eder, F. (1985). Schul- und Lernprobleme am BORG. Ein Vergleich zwischen Schülern der Langform und der Oberstufenform des Gymnasiums (Forschungsbericht). Linz: Pädagogisches Institut des Bundes.
  • Eder, F. & Bergmann, C. (1988). Der Person-Umwelt-Struktur-Test. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 35, 299-309.
  • Holland, J.L. (1966). The psychology of vocational choice: A theory of personality types and model environments. Waltham, Mass.: Blaisdell.
  • Holland, J.L. (1985). Making vocational choices. A theory of vocational personalities and work environments. Eaglewood Cliffs, New Jersey: Prentice Hall.
  • Holland, J.L., Johnston, J.A. & Asama, N.F. (1994). More evidence for the relationship between Holland's personality types and personality variables. Journal of Career Assessment, 2, 331-340.
  • Hossiep, R. & Paschen, M. (1998). Das Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP). Göttingen: Hogrefe.
  • Iachan, R. (1984). A family of differentiation indices. Psychometrika, 49, 217-222.
  • Irle, M. (1955). Berufs-Interessen-Test (BIT). Göttingen: Hogrefe.
  • Jörin, S., Stoll, F., Bergmann, C. & Eder, F. (2003). EXPLORIX - das Werkzeug zur Berufswahl und Laufbahnplanung. Deutschsprachige Adaptation des Self-directed Search (SDS) nach John Holland. Bern: Huber.
  • Lienert, G.A. (1969). Testaufbau und Testanalyse (3. Auflage). Weinheim: Beltz.
  • Todt, E. (1967). Interesse. In W. Sargas & R. Fricke (Hrsg.). Psychologie für die Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Ein Handbuch in Grundbegriffen (S. 272-277). Göttingen: Hogrefe.
 

Wichtige neuere Publikationen

  • Bergmann, C. & Eder, F. (2018). AIST-3. Allgemeiner Interessen-Struktur-Test mit Umwelt-Struktur-Test (UST-3) - Version 3 [Testbox mit Manual, 10 Fragebögen AIST-3, 10 Fragebögen UST-3, 10 Auswertungsblättern und Auswertungsschablone]. Göttingen: Hogrefe.
  • Jaensch, V. K., Hirschi, A. & Spurk, D. (2016). Relationships of vocational interest congruence, differentiation, and elevation to career preparedness among university students. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 60 (2), 79-89.
  • Wetzel, E. & Hell, B. (2012). NIE-Richtlinien zur Gender Fairness von Interessentests. Sind deutschsprachige Interessentests gender-fair? Eine qualitative Analyse. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie A & O, 56 (1), 37-47.
  • Wetzel, E. & Hell, B. (2013). Gender-related differential item functioning in vocational interest measurement: An analysis of the AIST-R. Journal of Individual Differences, 34 (3), 170-183.
  • Wetzel, E. & Hell, B. (2014). Multidimensional item response theory models in vocational interest measurement: An illustration using the AIST-R. Journal of Psychoeducational Assessment, 32 (4), 342-355. -PSYNDEX-Lit Dok.-Nr. 0281809
 

Originalfassung/Anderssprachige Fassungen

  • Eder, F. & Bergmann, C. (2005). Test struktury zájmu AIST-R. Orientacní metoda pro volbu povolání. Praha: Testcentrum. (Tschechische Fassung)
 

Rezensionen

  • Muck, P.M. (2007). AIST-R - Allgemeiner Interessen-Struktur-Test mit Umwelt-Struktur-Test (UST-R) - Revision [Instrumente der Arbeits- und Organisationspsychologie]. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 51 (1), 26-31.
  • Trapmann, S. (2006). Allgemeiner Interessen-Struktur-Test mit Umwelt-Struktur-Test Revision (AIST-R/UST-R) [Tests und Tools]. Zeitschrift für Personalpsychologie, 5 (3), 131-134.
 
 Anne-Kathrin Mayer (23.02.2008)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Item Response Theory; Computerized Assessment; Test Norms; Personality Measures; Occupational Interest Measures; Interest Inventories; High School Graduates; Students; Educational Counseling; Occupational Guidance; Educational Placement

Klassische Testtheorie; Item-Response-Theorie; Computergestützte Messung; Testnormen; Persönlichkeitstests; Berufsinteressentests; Interessenfragebögen; Abiturienten; Schüler und Studierende; Bildungsberatung; Berufsberatung; Schullaufbahnentscheidung

 weitere Schlagworte:

1988 (Person-Umwelt-Struktur-Test); 1992 (1. Auflage); 1999 (2., korrigierte Auflage); 2005 (AIST-R); 2018 (AIST-3); Hogrefe TestSystem; Wiener Testsystem; Berufsregister; ab 14 Jahre; bis 20 Jahre; 60 Items; RIASEC-Interessendimensionen: R: Praktisch-technische Interessen (Realistic), I: Intellektuell-forschende Interessen (Investigative), A: Künsterisch-sprachliche Interessen (Artistic), S: Soziale Interessen (Social), E: Unternehmerische Interessen (Enterprising), C: Konventionelle Interessen (Conventional); Normierungs-/Untersuchungsjahr: keine Angaben; Stichprobe(n): 2496
 Klassifikation:

Persönlichkeitstests; Berufs- und arbeitspsychologische Tests; Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse; Berufliche Interessen, berufliche Laufbahn und Berufsberatung
Allgemeine Interessentests; Berufliche Interessentests
8.1; 8.2
 Anwendungstyp: Individual Diagnosis
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Übersetzungen: Czech
 Land: Austria
 Publikationsjahr: 2005
 Änderungsdatum: 201602
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