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Lebensglückskala (PSYNDEX Tests Review)

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9006602
 

LGS - Lebensglückskala (PSYNDEX Tests Review)

 

Questionnaire for the Assessment of Happiness/author
Synonym(e): Fragebogen zur Erfassung von Lebensglück

 Ciccarello, L. & Reinhard, M.-A.
 (2011). Die Lebensglückskala: Ein Fragebogen zur Erfassung von Lebensglück. Klinische Diagnostik und Evaluation, 4 (4), 417-442.

Online im Internet: https://www.zpid.de/index.php?wahl=products&uwahl=frei&uuwahl=testarchiveintro

 Bezugsquelle: Das Verfahren ist im "Elektronischen Testarchiv" des ZPID enthalten und steht unter der "Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported (CC BY-NC-ND 3.0)"-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de); es kann für nichtkommerzielle Forschungs- und Unterrichtszwecke kostenlos eingesetzt werden. ; URL: https://www.zpid.de/index.php?wahl=products&uwahl=frei&uuwahl=userlog ; Stand: 1.5.2016.
 Adresse(n): o Dr. Liborio Ciccarello, Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Bismarckstraße 10, D-76133 Karlsruhe ; E-Mail: liborio.ciccarello@ph-karlsruhe.de ; URL: http://www.ph-karlsruhe.de/institute/ph/institut-fuer-psychologie/personen/dr-liborio-ciccarello/?no_cache=1 ; Stand: 27.1.2014
o Prof. Dr. Marc-André Reinhard, Professor für Sozialpsychologie, Institut für Psychologie, FB 01 Humanwissenschaften, Universität Kassel, Holländische Straße 36-38, D-34127 Kassel ; URL: http://www.uni-kassel.de/fb01/institute/psychologie/sozialpsychologie/prof-dr-marc-andre-reinhard.html ; Stand: 27.1.2014
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Die Lebensglückskala (LGS) ist ein deutschsprachiges Verfahren zur Erfassung von Lebensglück. Unter Berücksichtigung einer bitemporalen Perspektive (vergangenes und gegenwärtiges Glück) werden sowohl affektive als auch kognitive Komponenten des Wohlbefindens berücksichtigt.


Aufbau:
Der Fragebogen verfügt über insgesamt neun Items, welche den beiden Subskalen Vergangenes Glück (sechs Items) und Gegenwärtiges Glück (drei Items) zugeordnet sind. Die Items werden auf einer achtfach gestuften Likert-Skala beurteilt.


Grundlagen und Konstruktion:
Die Items der LGS wurden theoriegestützt generiert und anschließend zunächst faktoren- und später itemanalytisch untersucht. Daraus resultierten zwei Faktoren und neun erwartungskonform auf diesen Faktoren ladende Items. Die ermittelten Trennschärfen erzielten Werte zwischen rit = .70 und rit = .81; durch Faktor 1 konnten 58.8% der Gesamtvarianz aufgeklärt werden, durch Faktor 2 13.12%.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Die Reliabilität in Form interner Konsistenzen (Cronbachs Alpha) und Retestreliabilitäten (dreieinhalb Jahre) betrugen für den gesamten Fragebogen Alpha = .91 bzw. rtt = .49, für die Subskala Vergangenes Glück Alpha = .88 bzw. rtt = .55 und für die Subskala Gegenwärtiges Glück Alpha = .90.
Validität: Überprüft wurde die Konstruktvalidität in Form der konvergenten und prädiktiven Validität. Dabei fielen die Ergebnisse der Faktorenanalyse sowie der Korrelationen zu physischem/psychischem Wohlbefinden, Zielfortschritt und Zielrealisierungsgrad erwartungskonform aus.
Normen: Derzeit liegen keine Normen vor. Eine Normierung des Verfahrens ist jedoch beabsichtigt.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Glück stellt ein von der psychologischen Forschung bislang eher vernachlässigtes Konstrukt dar. Erst in jüngster Zeit scheint es, zusammen mit der zunehmenden Bedeutung von Ressourcenorientierung und Themen der Positiven Psychologie, vermehrtes Interesse an der Beschäftigung mit diesem Thema zu geben (Ciccarello & Reinhard, 2012). Dabei kann Glück sowohl Empfindungsglück im Sinne von Freude, Erregung und Lust (aktuelles Glück) als auch Lebensglück im Sinne von Seelenfrieden und allgemeiner (Lebens-) Zufriedenheit (habituelles Glück) bedeuten (vgl. Ciccarello, 2010; Ciccarello & Reinhard, 2012). Der enge Zusammenhang dieser beiden Glückskomponenten wird deutlich, folgt man der Annahme, Lebensglück beruhe auf Empfindungsglück (Ciccarello & Reinhard, 2012).
Vor diesem Hintergrund erfolgte die Konstruktion der Lebensglückskala (LGS; Ciccarello & Reinhard, 2012), deren Ziel in einer möglichst umfassenden Messung dieses Konstrukt bestand. Dementsprechend sollten einerseits affektive wie auch kognitive Komponenten des Wohlbefindens enthalten sein, andererseits aber auch eine bitemporale Perspektive des Lebensglücks verfolgt werden. Mithilfe zweier Subskalen sollte sowohl das vergangene (habituelle) als auch das gegenwärtige (aktuelle) Glück einer Person erfasst werden können. Dies berücksichtigend, kann Lebensglück mithilfe der LGS breiter erfasst werden als dies mit den bisher verfügbaren Instrumenten aus dem deutschsprachigen Raum möglich ist (z.B. die Skala Habituelles subjektives Wohlbefinden von Dalbert, 1992; die deutsche Version der Positive and Negative Affect Schedule von Krohne, Egloff, Kohlmann & Tausch, 1996; oder der Fragebogen zur temporalen Lebenszufriedenheit von Trautwein, 2004).
 

Testaufbau

Das Verfahren besteht aus insgesamt 9 Items, welche den beiden Subskalen Vergangenes Glück und Gegenwärtiges Glück zugeordnet werden können. Dabei umfasst die Skala Vergangenes Glück insgesamt 6 Items, wovon jeweils 3 langfristiges und mittelfristiges Glück erfassen. Die Skala Gegenwärtiges Glück wiederum umfasst 3 Items zur Erfassung des aktuellen Glücks. Die Items werden auf einer achtfach gestuften Likert-Skala beurteilt, wobei die quantitative Zuordnung der einzelnen Stufen je nach Item variiert (vgl. hierzu das Testfeld "Items").
 

Auswertungsmodus

Die Auswertung des Fragebogens kann sowohl für die Gesamtskala als auch für die beiden Subskalen erfolgen. Hierzu werden die Rohsummen der entsprechenden Items aufsummiert und durch die jeweilige Itemanzahl geteilt.
 

Auswertungshilfen

Derzeit existieren keine Auswertungshilfen.
 

Auswertungszeit

Die Auswertungszeit beläuft sich auf ein Minimum und dürfte 5 bis 10 Minuten nicht überschreiten.
 

Itembeispiele

Skala Vergangenes Glück:
gl1: "Mit meinem Leben insgesamt bin ich ... (1 = sehr unzufrieden, 9 = sehr zufrieden)"
Skala Gegenwärtiges Glück:
ga1: "Wie ist Ihre Stimmung in der letzten halben Stunde gewesen?" (1 = sehr unglücklich, 9 = sehr glücklich)
 

Alle Items

Skala Vergangenes Glück:
gl1: "Mit meinem Leben insgesamt bin ich ... (1 = sehr unzufrieden, 9 = sehr zufrieden)"
gl2: "Wenn Sie Ihr Leben als Ganzes betrachten, würden Sie sagen, es ist ein glückliches Leben?" (1 = nein, auf jeden Fall nicht, 9 = ja, auf jeden Fall)
gl3: "Als wie glücklich würden Sie Ihr Leben bezeichnen?" (1 = als sehr unglücklich, 9 = als sehr glücklich)
gm1: "Alles zusammengenommen, wie würden Sie sagen, steht es in Ihrem Leben dieser Tage? Ich bin ... (1 = absolut unglücklich, 9 = absolut glücklich)"
gm2: "Wie glücklich oder zufrieden waren Sie mit Ihrem Leben im vergangenen Monat?" (1 = immer oder meistens sehr unglücklich, 9 = immer oder meistens sehr glücklich)
gm3: "Wie oft haben Sie in den letzten zwei Wochen wirkliche Glücksmomente erlebt?" (1 = sehr selten, 9 = sehr oft)

Skala Gegenwärtiges Glück:
ga1: "Wie ist Ihre Stimmung in der letzten halben Stunde gewesen?" (1 = sehr unglücklich, 9 = sehr glücklich)
ga2: "Welches Gesicht drückt am besten aus, wie Sie sich im Moment fühlen?" [zur Auswahl: neun Gesichter von sehr unglücklichem bis sehr glücklichem Gesichtsausdruck] (1 = sehr unglücklicher Gesichtsausdruck, 9 = sehr glücklicher Gesichtsausdruck)
ga3: "Wie fühlen Sie sich im Augenblick?" (1 = vollkommen unglücklich, 9 = vollkommen glücklich)
 

Durchführung

 

Testformen

Das Verfahren wird als Individual- oder Gruppentest durchgeführt. Es existieren keine Parallel- oder anderssprachigen Testversionen.
 

Altersbereiche

Der Fragebogen eignet sich für erwachsene Personen. Ein explizites Altersspektrum, innerhalb dessen die LGS eingesetzt werden kann, ist aufgrund der fehlenden Normierung nicht bekannt.
 

Durchführungszeit

Die Bearbeitung der LGS nimmt zwischen 5 und 10 Minuten in Anspruch.
 

Material

Das Testmaterial besteht aus einem Fragebogen, zu dessen Bearbeitung lediglich ein Stift notwendig ist.
 

Instruktion

Die Instruktion erfolgt standardisiert und ist auf dem Fragebogen abgedruckt.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Die Bearbeitung des Fragebogens sollte in einem ruhigen Raum mit möglichst geringem Störpotenzial stattfinden. Findet die Vorgabe im Rahmen von Gruppentests statt, sollte auf ausreichend Platz für die einzelnen Bearbeitenden geachtet werden. Während die alleinige Ausgabe der LGS durchaus auch durch Studierende oder psychologische Hilfskräfte erfolgen kann, sollte die Interpretation der Ergebnisse psychologischen Fachkräften oder Personen mit vergleichbarer Qualifikation vorbehalten sein.
 

Testkonstruktion

Zur Konstruktion der LGS wurden zunächst die 21 theoriegestützt generierten Items im Rahmen einer Vorstudie an n = 100 Studierenden unterschiedlicher Studienfächer der Universitäten Mannheim und Heidelberg (Alter: M = 23.85, SD = 3.5; 48 Frauen und 52 Männer) faktorenanalytisch untersucht. Hierzu wurde eine exploratorische Faktorenanalyse (Hauptachsenanalyse) mit obliquer Faktorenrotation durchgeführt, zur Bestimmung der Faktorenzahl die Parallelanalyse nach Horn (1965) gewählt. Auf diese Weise konnten zwei Faktoren und insgesamt neun Items mit besonders hohen Ladungen auf diesen beiden Faktoren extrahiert werden (sechs/drei Items zur Erfassung von Faktor 1/2).
Daran anschließend wurden die psychometrischen Eigenschaften dieser 9-Item-Fragebogenversion im Rahmen einer Längsschnittstudie mit zwei Messzeitpunkten untersucht. Die erste Erhebung erfolgte im Juli 2004 per Paper-Pencil an n = 511 Personen zwischen 17 und 80 Jahren (M = 23.7, SD = 6.44; 195 Männer und 316 Frauen), die zweite Erhebung im Januar 2008 per Onlinebearbeitung an n = 159 Personen zwischen 18 und 62 Jahren (M = 23.69, SD = 6.62; 57 Männer und 102 Frauen). Dabei stellt die Stichprobe der zweiten eine Teilstichprobe der ersten Erhebung dar; sie umfasst all diejenigen Personen, die ihre E-Mail-Adresse hinterlassen hatten und bereit waren, erneut an einer Untersuchung teilzunehmen. Die resultierenden Trennschärfen lagen zwischen rit = .70 und rit = .81. Die Faktorladungen fielen erwartungskonform aus, wobei 58.8% der Varianzaufklärung durch Faktor 1 und 13.12% durch Faktor 2 erfolgte (vgl. Tabelle 1). Auffallend ist hierbei auch die hohe Korrelation der beiden Faktoren (r = .62).

Tabelle 1
Trennschärfen (rit) und Faktorladungen der Lebensglückskala (Ciccarello & Reinhard, 2012, S. 421)
-------------------------------------------------- 
Item rita ritb ritc Faktor1 Faktor2
--------------------------------------------------
gl1 .74 .79 .78 .02
gl2 .75 .79 .84 .06
gl3 .80 .86 .97 .10
gm1 .81 .81 .57 -.30
gm2 .74 .80 .64 -.09
gm3 .73 .76 .48 -.23
ga1 .70 .89 .01 -.74
ga2 .81 .92 .04 -.89
ga3 .81 .93 .00 -.94
--------------------------------------------------
Eigenwert 5.29 1.18
%Varianz 58.80 13.12
--------------------------------------------------
Anmerkungen. N = 511; rita = Trennschärfen der Gesamtskala, ritb = Trennschärfen der Subskala Vergangenes Glück, ritc = Trennschärfen der Subskala Gegenwärtiges Glück.
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Während die standardisierten Instruktionen die Durchführungsobjektivität sicherstellen, gewährleistet der simple Auswertungsmodus die Auswertungsobjektivität des Verfahrens. Demgegenüber liegen zur Bewertung der Interpretationsobjektivität zu wenige Angaben vor.
 

Reliabilität

Die Reliabilität der LGS wurde im Rahmen der unter "Testkonstruktion" näher erläuterten Längsschnittstudie überprüft. Hierzu wurden jeweils die interne Konsistenz in Form von Cronbachs Alpha und die Retestreliabilität in einem Zeitraum von dreieinhalb Jahren bestimmt. Dabei lag die interne Konsistenz des gesamten Fragebogens bei Alpha = .91, die ihrer Subskalen bei Alpha = .88 (Vergangenes Glück) und Alpha = .90 (Gegenwärtiges Glück); die Retestreliabilität betrug für den gesamten Fragebogen rtt = .49 und für die Subskala Vergangenes Glück rtt = .55.
 

Validität

Die Validität des Verfahrens wurde im Hinblick auf dessen Faktorstruktur sowie dessen konvergente und prädiktive Validität untersucht. Dabei konnte die im Vorfeld der Testkonstruktion postulierte zweifaktorielle Struktur anhand einer exploratorischen Faktorenanalyse (nähere Angaben unter "Testkonstruktion") bestätigt werden. Darüber hinaus zeigten sich erwartungskonforme Ladungen der Items auf den entsprechenden Faktoren (vgl. Tabelle 1). Der mittels Korrelationen berechnete Zusammenhang zwischen LGS und allgemeinem subjektivem Wohlbefinden (r = .68), physischem Wohlbefinden (r = .44) und psychischem Wohlbefinden (r = .71) fiel ebenfalls erwartungskonform aus. Wenngleich in geringerem Ausmaß, entsprachen ferner auch die Korrelationen zwischen Zielfortschritt zu t1 und LGS zu t2 (r = .36) sowie zwischen Zielrealisierungsgrad zu t1 und LGS zu t2 (r = .29) den Erwartungen. Dabei wurden zur Messung des physischen und psychischen Wohlbefindens jeweils zwei und zur Messung von Zielfortschritt und Zielrealisierungsgrad jeweils acht von den Testautoren selbst konstruierte Items verwendet (vgl. Ciccarello & Reinhard, 2012).
 

Normierung

Eine Normierung des Verfahrens liegt derzeit (Januar 2014) noch nicht vor, ist jedoch beabsichtigt. Zur Interpretation der Testergebnisse kann jedoch näherungsweise der an der Validierungsstichprobe (N = 511; vgl. "Testkonstruktion") ermittelte Mittelwert in Höhe von M = 6.4 (SD = 1.24) herangezogen werden.
 

Anwendungsmöglichkeiten

Die Lebensglückskala (LGS) ist ein deutschsprachiges Verfahren zur Erfassung von Lebensglück. Unter Berücksichtigung einer bitemporalen Perspektive (vergangenes und gegenwärtiges Glück) werden sowohl affektive als auch kognitive Komponenten des Wohlbefindens berücksichtigt. Die LGS eignet sich primär für den forschungsbezogenen Einsatz. Darüber hinaus ist jedoch auch eine Anwendung im Rahmen (psycho-)therapeutischer Settings, gesundheitspsychologischer Interventionsmaßnahmen u.Ä. denkbar.
 

Bewertung

Mit der Lebensglückskala (LGS; Ciccarello & Reinhard, 2012) liegt erstmals ein deutschsprachiges Verfahren zur Erfassung des Lebensglücks vor, welches sowohl affektive als auch kognitive Komponenten einbezieht. Die Berücksichtigung von sowohl vergangenem als auch gegenwärtigem Glück ermöglicht eine näherungsweise idealtypische Messung dieses komplexen Konstrukts. So kommt die mithilfe der beiden Subskalen ermöglichte retro- und introspektive Erfassung dem Ideal einer im Verlauf des Lebens wiederholten Messung näher als die für den deutschsprachigen Raum bisher verfügbaren Verfahren (vgl. Ciccarello & Reinhard, 2012).
Dabei handelt es sich um einen intern konsistenten und stabilen Fragebogen. Insbesondere die für Cronbachs Alpha berechneten Kennwerte können als gut bis sehr gut beurteilt werden. Die Testkonstruktion ist gut dokumentiert, nachvollziehbar und fundiert, wobei die faktorenanalytischen Ergebnisse die im Vorfeld postulierte bitemporale Struktur bestätigen. Zwar weisen auch die zur Überprüfung der Konstruktvalidität durchgeführten Untersuchungen auf dessen konvergente und prädiktive Validität hin, allerdings wäre an dieser Stelle der Einsatz etablierter Verfahren anstatt selbst konstruierter Items wünschenswert gewesen. Weiterhin liegt derzeit (Januar 2014) noch keine Normierung des Fragebogens vor. Da eine solche jedoch beabsichtigt ist und es sich darüber hinaus um ein a) noch relativ junges und b) primär für Forschungszwecke entwickeltes Verfahren handelt, liegen die beiden letztgenannten Aspekte durchaus im Rahmen des Akzeptablen.
 

Literatur

  • Ciccarello, L. (2010). Lebenssinn, Ziele und Glück: Das Kausalverhältnis zwischen Lebenssinnauffassung und Ziel- und Glücksaspekten. Digitale Dissertation, Universität Mannheim, Fakultät für Sozialwissenschaften.
  • Ciccarello, L. & Reinhard, M.-A. (2011). Die Lebensglückskala: Ein Fragebogen zur Erfassung von Lebensglück. Klinische Diagnostik und Evaluation, 4 (4), 417-442.
  • Dalbert, C. (1992). Subjektives Wohlbefinden junger Erwachsener: Theoretische und empirische Analysen der Struktur und Stabilität. Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 13 (4), 207-220.
  • Horn (1965). A rationale and test for the number of factors in factor analysis. Psychometrika, 30 (2), 179-185.
  • Krohne, H.W., Egloff, B., Kohlmann, C.-W. & Tausch, A. (1996). Untersuchungen mit einer deutschen Version der "Positive and Negative Affect Schedule" (PANAS). Diagnostica, 42(2), 139-156.
  • Trautwein, U. (2004). Die temporalen Facetten der Lebenszufriedenheit. Eine deutsche Adaptation der Skala von Pavot, Diener und Suh (1998). Diagnostica, 50 (4), 182-192.
 
 Jennifer Schroth (15.01.2014)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Questionnaires; Rating Scales; Attitude Measures; Personality Measures; Positive Psychology; Emotional States; Happiness; Life Satisfaction; Personality Traits; Philosophies; Quality of Life; Well Being

Klassische Testtheorie; Fragebögen; Rating-Skalen; Einstellungstests; Persönlichkeitstests; Positive Psychologie; Emotionale Zustände; Glück; Lebenszufriedenheit; Persönlichkeitsmerkmale; Philosophie; Lebensqualität; Wohlbefinden

 weitere Schlagworte:

2011 (LGS); Open Access; Empfindungsglück; Glücklichsein; Habituelles Glück; Lebensglück; 9 Items; Subskalen: 1 Vergangenes Glück, 2 Gegenwärtiges Glück; Normierungsjahr: 2008; Normstichprobe: 511
 Klassifikation:

Gesundheitspsychologische Tests; Motivation und Emotion; Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse
Verfahren zur Erfassung von Lebensqualität und Lebenszufriedenheit
11.15
 Anwendungstyp: Research (Tests)
 Art der Publikation: Test; Electronic Resources (90; 94)
 Sprache: German
 Land: Germany
 Publikationsjahr: 2011
 Änderungsdatum: 201401
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