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European Workplace Assessment

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9007178
 

EWOPLASS - European Workplace Assessment (PSYNDEX Tests Review)

 

European Workplace Assessment (EWOPLASS)/author
Synonym(e): Europäische Arbeitplatzbewertung; European Workplace Assessment (Verfahren gem. DIN / ÖNORM EN ISO 10075)

 Amon-Glassl, U., Aden, J., Aichberger, P., Fricke, S., Glassl, M. & Schützeneder, N.
 (2015). EWOPLASS - European Workplace Assessment [Verfahrensbeschreibung, Manual und Fragebogen bzw. Online-Befragung sowie Materialien für die Gruppenmoderation]. Wien: INDIVIDUAL COACHING GmbH & EUCUSA Processing GmbH.

 Bezugsquelle: INDIVIDUAL COACHING GmbH, Martinstraße 24, A-1180 Wien, Österreich; E-Mail: markus.glassl@individualcoaching.at; URL: http://www.individualcoaching.at; Stand: 27.10.2016
 Adresse(n): o EUCUSA Processing GmbH, Mariahilfer Straße 187/39, A-1150 Wien, Österreich ; E-Mail: epg@eucusa.com ; URL: https://www.eucusa.com/ ; Stand: 27.10.2016
o en-software GmbH, Tulbinger Straße 20, A-3433 Königstetten, Österreich ; E-Mail: info@en-software.com ; URL: http://www.en-software.com/ ; Stand: 4.11.2016
o Markus Glassl, Bakk. techn., INDIVIDUAL COACHING GmbH, Martinstraße 24, A-1180 Wien, Österreich ; E-Mail: markus.glassl@individualcoaching.at ; URL: http://www.individualcoaching.at ; Stand: 27.10.2016
o Mag. Ulrike Amon-Glassl, INDIVIDUAL COACHING GmbH, Martinstraße 24, A-1180 Wien, Österreich ; E-Mail: ulrike.amon-glassl@individualcoaching.at ; URL: http://www.individualcoaching.at ; Stand: 27.10.2016
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
EWOPLASS ist ein Screeningverfahren zur Erhebung von arbeitsbedingten psychischen Belastungen sowie zur Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen, um diese Belastungen zu reduzieren. Es erfüllt die Anforderungen der DIN/ÖNORM EN ISO 10075-3 und eignet sich daher insbesondere für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gemäß deutschem Arbeitsschutzgesetz bzw. für die Evaluierung psychischer Belastungen gemäß österreichischem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz. Es ist in allen Branchen und allen europäischen Ländern wirtschaftlich einsetzbar.


Aufbau:
EWOPLASS umfasst 35 Items in 6 Skalen sowie 7 Einzelitems die auf einer sechsstufigen Likert-Skala bewertet werden. Zusätzlich werden zwei bzw. drei (bei wiederholter Vorgabe) offene Fragen gestellt. Weiterhin werden bei der Online- und Papierbefragung demografische Variablen sowie die organisatorische Zuordnung und die Tätigkeitsgruppe erfasst. Dadurch sind entsprechende Gruppenvergleiche bei der Auswertung möglich. Bei der Gruppenmoderation werden die Gruppen repräsentativ unter Berücksichtigung dieser Merkmale ausgewählt.


Grundlagen und Konstruktion:
Für die Fragenentwicklung wurden das Belastungs- und Beanspruchungsmodell von Richter und Hacker (1998), das JobDemands-Ressources-Modell von Bakker (2007) sowie das Merkblatt "Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz" als theoretische Grundlage verwendet. Das Fünf x Fünf-Wirkungsmodell von Wieland (Wieland & Hammes, 2014) diente des Weiteren für die Entwicklung der Skalen. Die Konstruktion des Fragebogens erfolgte in drei Schritten:
(1) Entwicklung von zwei vollständigen Itemsätzen - einen auf Basis der klassischen Testtheorie mit positiv und negativ formulieren Items und einem zweiten mit ausschließlich positiv formulierten Items auf Basis des hypnosystemischen Ansatzes.
(2) Nach der statistischen Prüfung mit Daten aus einer repräsentativen Panelbefragung in Österreich wurden die Fragen überarbeitet und mit ausschließlich positiv formulierten Items eine weitere Datensammlung in fünf österreichischen Betrieben unterschiedlicher Branchen durchgeführt.
(3) Nach einer weiteren statistischen Prüfung wurden die 42 Items der vorliegenden Version festgelegt und Daten mit einer repräsentativen Panelbefragung in Deutschland für die externe Validierung gesammelt.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Die Reliabilitätskoeffizienten (Cronbachs Alpha) basierend auf der deutschen Normstichprobe (N = 1 244) liegen für die Skalen zwischen Alpha = .81 und .90. Bei der Skala "Emotionale Anforderungen im Dienstleistungsbereich" liegt der Wert bei .70, wenn kein interner oder externer Kundenkontakt vorliegt.
Validität: Inhaltliche Validität kann aufgrund der Erfüllung der Anforderungen der DIN/ÖNORM EN ISO 10075-3 angenommen werden. Die Anforderungen der faktoriellen Validität als auch der konvergenten Validität werden gemäß o.a. Norm erfüllt. Die faktorielle Validität wurde mittels Hauptachsenfaktorenanalyse mit Promax-Rotation und Kaiser-Normalisierung geprüft. Für die Prüfung der konvergenten Validität wurden gleichzeitig erhobene Daten der Verfahren SALSA und FIT 1.0 verwendet. Im Zeitraum Herbst 2016 bis Frühjahr 2018 wird die Validität der Gruppenmoderation im Vergleich zu Online- und Papierbefragung geprüft.
Normen: Sowohl für die Skalen als auch für jedes Item liegen repräsentative Normen (Prozentränge) für Deutschland und Österreich vor. Weitere Normen sind in Arbeit.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Das European Workplace Assessment (EWOPLASS) wurde von Amon-Glassl, Aden, Aichberger, Fricke, Glassl und Schützeneder im Jahre 2015 zur Erfassung der psychischen Belastung am Arbeitsplatz entwickelt.
Für die Fragenentwicklung des vorliegenden Screeningverfahrens, das branchen- und länderübergreifend einsetzbar ist, wurden das Belastungs- und Beanspruchungsmodell von Richter und Hacker (1998), das Job Demands-Ressources-Modell von Bakker (2007) sowie das Merkblatt "Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz" (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Arbeitsinspektion, Wirtschaftskammer Österreich & Industriellenvereinigung, 2013) als theoretische Grundlage verwendet. Das Fünf x Fünf-Wirkungsmodell von Wieland (Wieland & Hammes, 2014) diente weiterhin für die Entwicklung der Skalen. Die Skala "Organisations- und Führungskultur" bildet den Faktor "Führung", die anderen Skalen und Einzelitems den Faktor "Arbeitsanforderungen und -bedingungen" des Modells ab. Zur Abbildung des Faktors "Beanspruchung und Kontrollerleben im Arbeitsprozess" empfehlen die Autoren zusätzlich die neun Items des Wuppertaler Screening Instruments Psychische Beanspruchung (WSIB; Wieland, & Hammes, 2014) vorzugeben.
 

Testaufbau

Das Verfahren umfasst insgesamt 42 Items (davon 35 in sechs Skalen sowie sieben Einzelitems), die auf einer sechsstufigen Likert-Skala (1 = volle Zustimmung bis 6 = volle Ablehnung) beantwortet werden. Zusätzlich können/sollen bis zu 10 Items als "wichtig" markiert werden.
EWOPLASS kann als Online- oder Papier-Befragung oder in einer Gruppenmoderation durchgeführt werden. In der Online- und Papierbefragung werden die 42 Items in randomisierter Reihenfolge gestellt, um Positionseffekten vorzubeugen. Danach kommen offene Fragen zur Erhebung von qualitativen Zusatzinformationen.
Zur optionalen Erhebung der psychischen Beanspruchung empfehlen die Autoren, danach die neun Items des WSIB von Wieland und Hammes (2014) vorzugeben. Weiterhin können optional noch weitere Fragen z. B. zur Erhebung der Mitarbeiterzufriedenheit gestellt werden. In der Papierbefragung kommen zum Abschluss Fragen zur Demografie (Alter, Geschlecht, Bildung, Arbeitszeitmodell, Anstellungsverhältnis) sowie Fragen zur organisatorischen Zuordnung und Tätigkeit. Bei der Online-Befragung können/sollten diese Fragen per Excel-Sheet ins Auswertungssystem übernommen werden.
Bei der Gruppenmoderation werden die 42 Items nach Skalen geordnet vorgegeben. Im ersten Schritt werden die Items ebenfalls auf einer sechsstufigen Likert-Skala beantwortet. Im zweiten Schritt werden bis zu 10 Items als wichtig markiert. In dieser Durchführungsform werden von den TeilnehmerInnen zwei bis drei Beispiele für Ressourcen auf der Moderationskarte mit den geringsten Belastungen sowie zwei bis drei konkrete Belastungsbeispiele auf den beiden Karten mit den höchsten Belastungen notiert.

Im Folgenden sind die drei Durchführungsvarianten kurz dargestellt.
(1) Online-Befragung:
(a) Einladungsemail - kundenindividuell erweiterbare Vorlage
(b) Startseite - Testinstruktion, kundenindividuell erweiterbar
(c) 42 EWOPLASS-Items aufgeteilt auf vier Bildschirmseiten mit sechsstufiger Likert-Skala und Markierspalte für reduktive Wichtigkeit
(d) Übersicht mit den Wichtigkeiten für alle 42 Items, um diese bei Bedarf noch zu ergänzen/korrigieren
(e) Seite mit den zwei bzw. drei offenen Fragen (bei wiederholter Vorgabe)
(f) optional: Instruktion und Items des WSIB
(g) optional: kundenindividuelle Zusatzfragen
(h) optional: Demografie, Organisationszuordnung und Tätigkeitsgruppe (wenn nicht via Excel-Sheet übernommen).

(2) Papier-Befragung (vierseitiges-Layout):
(a) erste Seite: Testinstruktion und Anschreiben der Projektleitung, optional Bilder des Unternehmens
(b) zweite und dritte Seite: 42 EWOPLASS-Items aufgeteilt auf vier Bildschirmseiten mit sechsstufiger Likert-Skala und Markierspalte für reduktive Wichtigkeit
(c) vierte Seite: Demografie, Organisationszuordnung und Tätigkeitsgruppe.
Sechsseitiges-Layout:
Hier können auf zwei Zusatzseiten weitere Fragen gestellt werden, z. B. WSIB, Mitarbeiterzufriedenheit und individuelle Zusatzfragen.

(3) Gruppenmoderation:
Sechs Moderationskarten auf einem A3-Bogen (perforiert), die eine Skala abbilden mit Ausnahme der Skalen E und F, die gemeinsam der fünften Karte zugeordnet sind.
Skala A (erste Karte): Organisations- und Führungskultur (9 Items)
Skala B (zweite Karte): Arbeitsabläufe und Arbeitszeitregelung (6 Items)
Skala C (dritte Karte): Arbeitsplatzumgebung (7 Items)
Skala D (vierte Karte): Potentiale der Arbeitsgestaltung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten (6 Items)
Skala E (fünfte Karte): Weiterbildung und Karrieremöglichkeiten (3 Items)
Skala F (fünfte Karte): Emotionale Anforderungen im Dienstleistungsbereich (4 Items)
Auf der sechsten Karte sind sieben Einzelitems.
Auf der Rückseite der Karten sind jeweils drei Felder für konkrete Belastungs- bzw. Ressourcenbeispiele.
 

Auswertungsmodus

Die Items werden auf einer sechsstufigen Likert-Skala (1 = volle Zustimmung bis 6 = volle Ablehnung) beantwortet. Geringe Werte, d. h. Zustimmung der Aussagen deuten auf geringe Belastung hin. Umgekehrt steigt die Belastung am Arbeitsplatz, wenn die Itemaussagen abgelehnt werden. In einer zusätzlichen Markierspalte können/sollen bis zu 10 Items als "wichtig" markiert werden. Daraus wird die reduktive Wichtigkeit berechnet.

(1 & 2) Online- und Papierbefragung:
Es werden pro Item und pro Skala die Mittelwerte und die Standardabweichung berechnet, optional auf Basis der gewählten Normgruppe die Prozentränge. Zusätzlich wird die reduktive Wichtigkeit pro Item ausgewertet. Die maximale Anzahl der Nennungen als Wichtig wird als "100% wichtig" zur Normierung herangezogen.
Beispiel: maximale Nennung als wichtig Wmax = 155 (= 100%), das Item X wurde 84 Mal als wichtig markiert Wx = 84, Wichtigkeit in % = 84/155 * 100 = 54%.
Das sogenannte Handlungsportfolio wird nun als Koordinatensystem mit dem Mittelwert der Items auf der x-Achse (links geringe Zustimmung = hohe Belastung, rechts hohe Zustimmung = geringe Belastung bzw. Ressource) und y-Achse (Wichtigkeit in %, unten = 0%, oben = 100%) dargestellt. Damit ergibt sich im linken oberen Quadranten der höchste Handlungsbedarf. Neben dem Handlungsportfolio werden noch weitere Darstellungen auf Itembasis für die Arbeitsgestaltung automatisch generiert (z. B. Verteilungsgrafiken, Quartilsgrafiken der definierten Auswertungsgruppen, interne und externe Benchmarks etc.). Abteilungsberichte können auch automatisiert an Führungskräfte per Mail verschickt werden.
Auswertungen werden aus Datenschutzgründen ausschließlich auf Gruppenebene für Gruppen mit mindestens sechs Personen durchgeführt. Für die Gruppenbildung können alle demografischen Variablen, die organisatorischen Zuordnungen sowie die Tätigkeitsgruppe verwendet werden.

(3) Gruppenmoderation:
Die Auswertung erfolgt durch vereinfachte Auszählung der einzelnen Moderationskarten in drei Stufen:
Grün = Zustimmung (Wert 1 und 2),
Gelb (Wert 3 und 4) und
Rot = Ablehnung (Wert 5 und 6).
Die Moderationskarte mit dem jeweils höchsten Wert im grünen Bereich wird als Ressourcenkarte weiterbearbeitet. Dabei werden zwei bis drei positive Beispiele aus dem Arbeitsalltag auf der Rückseite der Karte notiert. Diese werden im Anschluss in der Gruppe präsentiert und auf der Summenkarte visualisiert.
Die beiden Moderationskarten mit dem höchsten Belastungswert (= Wert Gelb + 2 x Wert Rot) und Wichtigkeitswert (= Anzahl der Nennung als "wichtig" pro Karte) werden als Belastungskarten weiter bearbeitet. Hier werden ebenfalls zwei bis drei konkrete Beispiele auf der Rückseite der Karten notiert und anschließend in einer Kleingruppenarbeit (3-4 Personen) besprochen und als Gruppenkonsens zusammengefasst. Danach werden Lösungsvorschläge erarbeitet und das Ergebnis im Maßnahmenblatt zusammengefasst, welches mit der Geschäftsleitung/dem Auftraggeber nach dem Workshop besprochen wird.
Innerhalb eines Unternehmens bzw. Konzerns können die drei Durchführungsformen auch kombiniert eingesetzt und die Ergebnisse in einer gemeinsamen Auswertung dargestellt werden.
 

Auswertungshilfen

(1 & 2) Online- und Papierbefragung:
Als Auswertungshilfe liegt ein vollautomatisches Auswertungsprogramm von EUCUSA Processing GmbH sowie eine Excel-Vorlage für Maßnahmenableitung vor.
(3) Gruppenmoderation:
Für die Gruppenmoderation stehen zur Verfügung: der A3-Fragebogen perforiert mit sechs Moderationskarten mit den 42 Items, Summenkarten, Skalen zum Aufpinnen auf Pinnwand, eine Excel-Vorlage für Maßnahmenableitung, eine Word-Vorlage für Workshop-Protokoll und eine Excel-Vorlage mit Makros für optionale detaillierte qualitative Auswertung.
 

Auswertungszeit

(1 & 2) Online- und Papierbefragung:
Da eine vollautomatische Auswertung durch das Auswertungsprogramm von EUCUSA Processing GmbH gewährleistet wird und der Bericht in ca. einer Sekunde ausgewertet wird, können täglich bis zu 10.000 Papierfragebögen erfasst werden. Der Aufwand für die qualitative Auswertung der offenen Fragen ist abhängig von deren Anzahl und der Erfahrung des Testleiters.
(3) Gruppenmoderation:
Eine vereinfachte Auswertung der Fragebögen im Rahmen des Workshops benötigt ca. 15 bis 20 Minuten (bei 16 TeilnehmerInnen). Die optionale detaillierte quantitative Auswertung nach dem Workshop für Vergleichszwecke bei Wiederholung der Erhebung (empfohlen nach ca. 3 Jahren) kann ca. zwei bis drei Minuten pro TeilnehmerIn dauern.
 

Itembeispiele

Skala A: Organisations- und Führungskultur
"Meine Führungskraft gibt mir ausreichend wertschätzendes Feedback."
"Aufgaben, Prioritäten und Ziele werden im Unternehmen klar und verständlich kommuniziert."

Skala B: Arbeitsabläufe und Arbeitszeitregelung
"Die Arbeitsmenge ist in der verfügbaren/vorgegebenen Zeit gut bewältigbar."
"Meine Arbeitszeiten sind gut mit meinem Lebensrhythmus vereinbar (z. B.: Anzahl von Bereitschaften, Schicht- bzw. Wochenenddiensten, etc.)."

Skala C: Arbeitsplatzumgebung
"Mir stehen die notwendigen Arbeitsmittel (z. B. Schutzausrüstung, EDV, Werkzeuge, Maschinen, etc.) zur Verfügung."
"Der Geräuschpegel an meinem Arbeitsplatz ist angemessen, um meine Tätigkeit konzentriert ausführen zu können."

Skala D: Potentiale der Arbeitsgestaltung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten
"Mein Aufgabenbereich entspricht meiner Qualifikation."
"Ich kann bei meiner Arbeit selbständig Entscheidungen treffen und meine Arbeit selbst einteilen."

Skala E: Weiterbildung und Karrieremöglichkeiten
"Meine Tätigkeit erlaubt es mir, angebotene Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen."

Skala F: Emotionale Anforderungen im Dienstleistungsbereich
"Schwierige Kunden (z. B. laut, unfreundlich, gewalttätig, etc.) kommen in meinem Tätigkeitsbereich nicht bzw. nur selten vor."

Einzelitems
"Meine Tätigkeit erfordert ein gut verkraftbares Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit."
"Mein Arbeitsplatz ist zukunftssicher."
 

Durchführung

 

Testformen

EWOPLASS liegt in mehreren Varianten vor:
- Durchführung als Online-Befragung
- Durchführung als Papier-Befragung
- Durchführung als Gruppenmoderation.
Innerhalb eines Unternehmens bzw. Konzerns können die drei Durchführungsformen auch kombiniert eingesetzt werden. EWOPLASS ist in allen EU-Sprachen verfügbar. Das Verfahren kann auf Anfrage in weiteren Sprachen zur Verfügung gestellt werden. Die größte bisher von EUCUSA abgewickelte Befragung umfasste ca. 240 000 MitarbeiterInnen in 53 Sprachen teilweise in Papierform, die Distribution von ca. 8 000 Ergebnisberichten mittels Download-Center und Versand von Account-Daten per E-Mail an 1 500 Führungskräfte innerhalb von vier Wochen nach Befragungsende.
 

Altersbereiche

Da das Verfahren arbeitsbedingte psychische Belastungen erhebt, ist es für alle Menschen im Arbeitsprozess geeignet, d. h. ab Beginn einer Lehre bis zum Eintritt in den Ruhestand.
 

Durchführungszeit

(1) Online-Befragung
Für den EWOPLASS Fragebogen werden durchschnittlich 10 Minuten benötigt; mit dem WSIB (optional) zusätzlich 2 Minuten; mit Zusatzfragen (optional) 1 bis 5 Minuten und mit Fragen zur Demografie, organisatorischen Zuordnung und Tätigkeitsgruppe - auch optional - weitere 1 bis 2 Minuten.
Der Workshop zu Themen mit Handlungsbedarf mit ausgewählten Repräsentanten zur Präzisierung der Belastungen und Maßnahmenableitung beansprucht ca. 3 bis 3.5 Stunden.
(2) Papier-Befragung
Der EWOPLASS Fragebogen dauert mit Fragen zur Demografie, organisatorischen Zuordnung und Tätigkeitsgruppen durchschnittlich 15 Minuten. Weitere zwei Minuten entfallen bei der Nutzung des WSIB. Überdies können durch die Erhebung der Zusatzfragen 1 bis 5 Minuten zur Durchführungszeit angerechnet werden.
Der Workshop zu Themen mit Handlungsbedarf mit ausgewählten Repräsentanten zur Präzisierung der Belastungen und Maßnahmenableitung kann ca. 3 bis 3.5 Stunden beanspruchen.
(3) Gruppenmoderation
Der Workshop mit Einführung, Testinstruktion, Belastungserhebung, Auswertung und Maßnahmenableitung nimmt ca. 3.5 bis 4 Stunden in Anspruch.
 

Material

(1) Online-Befragung
Die standardisierte Vorgabe der Online-Befragung erfolgt entweder durch EUCUSA Processing GmbH oder durch das EWOPLASS-Befragungsmodul der Software SHERM. Kundenindividuelle Erweiterungen sind in beiden Fällen möglich.
(2) Papier-Befragung
Die scanfähigen Papierfragebögen werden ausschließlich durch EUCUSA Processing GmbH bereitgestellt und von deren Scancenter erfasst. Kundenindividuelle Erweiterungen sind ebenfalls möglich. Nach der Erfassung werden die Fragebögen datenschutzkonform vernichtet.
(3) Gruppenmoderation
Das standardisierte Moderationsmaterial und die Fragebögen sind ausschließlich für geschulte Kooperationspartner bei INDIVIDUAL COACHING GmbH zu beziehen. Die Fragebögen sind perforiert und werden im Zuge der Moderation in sechs Moderationskarten geteilt. Nach der Moderation sind diese an INDIVIDUAL COACHING GmbH zurückzusenden, wo diese datenschutzkonform vernichtet werden.
 

Instruktion

Die Instruktionen am Beginn der Befragung sind sowohl bei der Online- als auch Papierbefragung standardisiert. Für die Gruppenmoderation steht eine standardisierte Power-Point-Instruktion zur Verfügung.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Zur Sicherstellung der Validität sollte der Fragebogen immer in der Muttersprache vorgegeben werden. In einer Gruppenmoderation können daher auch Fragebögen unterschiedlicher Sprache zum Einsatz kommen. Für den Workshop ist eine gemeinsame Moderationssprache oder entsprechende Übersetzung erforderlich. Eine Vorabinformation über die Projektziele wird empfohlen.
 

Testkonstruktion

Im ersten Schritt wurden von Amon-Glassl und Glassl (2016) Testfragen nach der Klassischen Testtheorie entwickelt - sowohl positiv als auch negativ formulierte Items. Ein zweites Set von ausschließlich positiv formulierten Fragen - in Anlehnung an den hypnosystemischen Ansatz (Schmidt, 2008) - wurden von den Coautoren Aichberger und Schützeneder entwickelt. Die insgesamt 61 Fragen wurden gemeinsam randomisiert in einer österreichischen Panel-Befragung vorgegeben und 737 Datensätze im Dezember 2014 gesammelt. Diese wurden statistisch von Aden und Fricke (2015a) ausgewertet. Die eingehenden faktorenanalytischen Prüfungen und Reliabilitätsberechnungen ergaben, dass positiv formulierte Items signifikant bessere Qualitätswerte aufweisen (insbesondere bei Probanden ohne Matura/Abitur/Hochschulabschluss, welche jedoch den überwiegenden Anteil der arbeitenden Bevölkerung darstellen).
Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden die Fragen überarbeitet (13 umformuliert, 16 vollständig neu entwickelt). Dieser neue Fragensatz mit 47 Items wurde zwischen Januar und April 2015 in fünf Unternehmensprojekten vorgegeben und anschließend wieder von Aden und Fricke (2015b) statistisch ausgewertet (N = 774). Daraus ergaben sich die 42 Items von EWOPLASS.
Im zweiten Quartal 2015 wurden diese 42 Items in Deutschland in einer repräsentativen Panel-Befragung gemeinsam mit den Verfahren "Salutogenetische Subjektive Arbeitsanalyse" (SALSA; Rimann & Udris, 1997) und "Fragebogen zum Erleben von Intensität und Tätigkeitsspielraum in der Arbeit" (FIT 1.0; Richter, 2010) vorgegeben (N = 1 244). Diese Daten waren die Grundlage für die externe Validierung durch den Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre der Otto-Friedrich-Universität Bamberg unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Claus-Christian Carbon.
In der Online- und Papierversion werden die Fragen randomisiert vorgegeben und durch zwei bzw. drei offene Fragen ergänzt. In der Gruppenmoderation erfolgt die Vorgabe nach Skalen sortiert auf sechs Moderationskarten. Die offenen Fragen werden auf der Rückseite der Moderationskarten abgebildet.
Insgesamt umfasst EWOPLASS 35 Fragen in 6 Skalen, 7 Einzelitems und zwei bzw. drei (bei wiederholter Vorgabe) offene Fragen.
 

Gütekriterien

 

Objektivität

(1 & 2) Online- und Papierbefragung:
Die Objektivität wird dadurch sichergestellt, dass die Befragung nur durch EUCUSA Processing bzw. durch das EWOPLASS-Befragungsmodul von SHERM vorgegeben wird. Die Auswertung erfolgt ausschließlich automatisiert durch EUCUSA Processing. Die Datenqualität bei der Erfassung von Papierfragebögen wird durch das Scancenter von EUCUSA Processing sichergestellt.
(3) Gruppenmoderation:
Die Verwendung des standardisierten Moderationsmaterials (Fragebögen, Auswertungshilfen) ausschließlich durch geschulte Kooperationspartner stellt die Durchführungsobjektivität sicher.
 

Reliabilität

Die Reliabilitätskoeffizienten (Cronbachs Alpha) basierend auf der deutschen Normstichprobe (N = 1 244) liegen für die Skalen zwischen Alpha = .81 und .90. Bei der Skala "Emotionale Anforderungen im Dienstleistungsbereich" liegt der Wert bei .70, wenn kein interner oder externer Kundenkontakt vorliegt. Daher sollte diese Skala bei Tätigkeitsgruppen ohne Kundenkontakt nicht vorgegeben werden. In Tabelle 1 werden die Koeffizienten der internen Konsistenz vorgestellt.

Tabelle 1
Interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der EWOPLASS-Skalen
---------------------------------------------------------------------- 
EWOPLASS-Skala Items Cronbachs
Alpha
----------------------------------------------------------------------
A: Organisations- und Fuehrungskultur 9 .90
B: Arbeitsablaeufe und Arbeitszeitregelung 6 .83
C: Arbeitsplatzumgebung 7 .81
D: Potentiale der Arbeitsgestaltung und
Weiterentwicklungsmoeglichkeiten 6 .81
E: Weiterbildung und Karrieremoeglichkeiten 3 .83
F: Emotionale Anforderungen im Dienstleistungsbereich 4 .70*/.81**
----------------------------------------------------------------------
Anmerkungen. * Gesamtstichprobe, ** Dienstleistungsbereich.
 

Validität

Inhaltsvalidität:
Die Erfüllung der Anforderungen der DIN/ÖNORM EN ISO 10075-3 (Austrian Standards Institute, 2004) wurde durch eine Studie des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre der Otto-Friedrich-Universität Bamberg unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Claus-Christian Carbon geprüft und bestätigt (Carbon & Fischer, 2015).

Faktorielle Validität:
Die faktorielle Validität wurde mittels Hauptachsenfaktorenanalyse mit Promax-Rotation und Kaiser-Normalisierung geprüft. Die Rotation ist in acht Iterationen konvergiert. Es wurden nur Items mit Faktorenladung > .4 in die Skalen aufgenommen. Z. B. betragen die Ladungen der Items in der Skala Organisations- und Führungskultur zwischen .54 und .85. Damit sind die Anforderungen erfüllt.

Kriteriumsvalidität:
Die Konvergente Validität wurde im Vergleich zu SALSA und FIT 1.0 geprüft und erfüllt ebenfalls die Anforderungen (siehe Tabelle 2).

Tabelle 2
Vergleich der EWOPLASS-Skalen mit SALSA und FIT 1.0
---------------------------------------------------------------------- 
EWOPLASS-Skala r Vergleich
----------------------------------------------------------------------
A: Organisations- und Fuehrungskultur .52-.66 (SALSA)
B: Arbeitsablaeufe und Arbeitszeitregelung .44-.63 (SALSA)
.51 (FIT)
C: Arbeitsplatzumgebung .35-.56 (SALSA)
D: Potentiale der Arbeitsgestaltung und .42-.56 (SALSA)
Weiterentwicklungsmoeglichkeiten .62 (FIT)
E: Weiterbildung und Karrieremoeglichkeiten .53 (SALSA)
----------------------------------------------------------------------
Anmerkungen. SALSA = Salutogenetische Subjektive Arbeitsanalyse (Rimann & Udris, 1997), FIT 1.0 = Fragebogen zum Erleben von Intensität und Tätigkeitsspielraum in der Arbeit (Richter, 2010).

Im Zeitraum vom Herbst 2016 bis Frühjahr 2018 wird die Validität der Gruppenmoderation im Vergleich zu Online- und Papierbefragung geprüft. Bei ausgesuchten Referenzprojekten werden zusätzlich zu den Gruppenmoderationen alle MitarbeiterInnen, die an keinem Workshop teilgenommen haben, online oder mittels Papierfragebogen befragt. Zusätzlich werden die Workshop-Ergebnisse qualitativ mit den verbalen Kommentaren der Befragung verglichen. Die ersten Ergebnisse zeigen die Gleichwertigkeit beider Durchführungsvarianten.
 

Normierung

Im zweiten Quartal 2015 wurden die 42 Items des EWOPLASS in Deutschland in einer repräsentativen Panel-Befragung gemeinsam mit den Verfahren SALSA und FIT 1.0 vorgegeben. Die Normstichprobe (N = 1 244 Datensätze) wurden hinsichtlich Altersgruppe, Geschlecht, Bildungsniveau, Branche und Tätigkeitsgruppe erhoben. Sowohl für die Skalen als auch für jedes Item liegen repräsentative Normdaten (Mittelwert und Standardabweichung) vor. Daraus werden in der Auswertung Prozentränge berechnet. Eine österreichische Gesamtnorm (dynamische Berechnung) ist verfügbar. Weitere Normen sind in Arbeit.
 

Anwendungsmöglichkeiten

EWOPLASS ist ein Screeningverfahren zur Erhebung von arbeitsbedingten psychischen Belastungen sowie zur Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen, um diese Belastungen zu reduzieren. Es erfüllt die Anforderungen der DIN/ÖNORM EN ISO 10075-3 und eignet sich daher insbesondere für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gemäß deutschem Arbeitsschutzgesetz bzw. für die Evaluierung psychischer Belastungen gemäß österreichischem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz. Es ist in allen Branchen und allen europäischen Ländern einsetzbar. Aufgrund der Verfügbarkeit und Kombinierbarkeit von drei Durchführungsvarianten (Online- und Papierbefragung, Gruppenmoderation) zeichnet das Verfahren eine hohe Wirtschaftlichkeit und Gebrauchstauglichkeit aus. Die Gruppenmoderation ist in Unternehmen bzw. Niederlassungen mit bis zu 250 MitarbeiterInnen wirtschaftlich und sinnvoll einsetzbar. Die Online- bzw. Papierbefragung ist ab ca. 100 MitarbeiterInnen wirtschaftlich einsetzbar.
 

Bewertung

EWOPLASS ist ein wirtschaftliches Erhebungsverfahren für arbeitsbedingte psychische Belastungen, das in allen Branchen und allen europäischen Ländern und unabhängig von der Unternehmensgröße einsetzbar ist. Besonders gut geeignet ist es für konzernweite länderübergreifende Belastungserhebungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung bzw. Evaluierung psychischer Belastungen gemäß der einschlägigen Gesetze zum Arbeitnehmerschutz.
Besonders hervorzuheben sind die handlungsanleitenden und flexiblen Berichte und die rasche Auswertung - vor allem auch bei großen Mengen an Papierfragebögen durch die Erfassung mittels Scan und Nachkontrolle.
Die positiv formulierten Items sind auch für Probanden mit geringem Bildungsniveau verständlich und liefern somit valide Ergebnisse. In den bisherigen Projekten konnten auch überdurchschnittlich hohe Rücklaufquoten von durchschnittlich mehr als 85% festgestellt werden (N > 10 000).
Zusätzlich sind noch Erweiterungsmöglichkeiten durch Kombination mit weiteren Fragebögen (z. B. WSIB) oder kundenindividuellen Fragen (z. B. zur Erhebung von Zufriedenheitswerten) bzw. Vorab-Befragungen der Führungskräfte (Einschätzung der Antworten ihrer MitarbeiterInnen) hinzuweisen.
Die Praxistauglichkeit wird weiterhin durch Kombinierbarkeit der drei Durchführungsformen, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und die Erfüllung höchster Datenschutzanforderungen unterstrichen.
 

Literatur

  • Amon-Glassl, U., Aden, J., Aichberger, P., Fricke, S., Glassl, M. & Schützeneder, N. (2015). EWOPLASS - European Workplace Assessment. Wien: INDIVIDUAL COACHING GmbH & EUCUSA Processing GmbH.
  • Amon-Glassl, U. & Glassl, M. (2016). Erhebung psychischer Belastungen mit EWOPLASS (European Workplace Assessment) - positiv, konzernweit und länderübergreifend. In R. Wieland, K. Seiler & M. Hammes (Hrsg.), Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit. 19. Workshop 2016 (S. 261-264). Kröning: Asanger.
  • Aden, J. & Fricke, S. (2015a). Unveröffentlichter Auswertungskurzbericht der ersten Erhebung. Wien: INDIVIDUAL COACHING GmbH.
  • Aden, J. & Fricke, S. (2015b). Unveröffentlichte Ergebnisdarstellung der zweiten Erhebungsphase. Wien: INDIVIDUAL COACHING GmbH.
  • Austrian Standards Institute. (Hrsg.). (2004). Ergonomische Grundlagen bezüglich psychischer Arbeitsbelastung - Teil 3: Grundsätze und Anforderungen an Verfahren zur Messung und Erfassung psychischer Arbeitsbelastung (ISO 10075-3:2004). ÖNORM EN ISO 10075-3:2004 11 01. Wien: Austrian Standards Institute.
  • Bakker, A. (2007). The Job Demands-Ressources-Model: State of the art. Journal of Managerial Psychology, 22, 309-328.
  • Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (bmask), Arbeitsinspektion (AI), Wirtschaftskammer Österreich (WKO) & Industriellenvereinigung (IV). (Hrsg.). (2013). Merkblatt: Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG). Wien: bmask.
  • Carbon, C. C. & Fischer, U. (2015). Überprüfung und Einordnung der Skalen von EWOPLASS orientiert an ÖNORM EN ISO 10075-3 Kriterien. Bamberg: Otto-Friedrich-Universität.
  • DIN EN ISO 10075-3, Ergonomische Grundlagen bezüglich psychischer Arbeitsbelastung. Teil 3: Grundsätze und Anforderungen an Verfahren zur Messung und Erfassung psychischer Arbeitsbelastung (ISO 10075-3:2004).
  • Richter, P. (2010). FIT-Fragebogen. Erleben von Arbeitsintensität und Tätigkeitsspielraum - ein Fragebogen zur orientierenden Analyse. In W. Sarges, H. Wottawa & C. Roos (Hrsg.), Handbuch wirtschaftspsychologischer Testverfahren. Band II: Organisationspsychologische Instrumente (Testkurzdarstellung FIT S. 97-105; Anhang: Einsatzform des FIT-Fragebogens). Lengerich: Pabst.
  • Richter, P. & Hacker, W. (1998). Belastung und Beanspruchung: Streß, Ermüdung und Burnout im Arbeitsleben. Heidelberg: Asanger.
  • Rimann, M. & Udris, I. (1997). Subjektive Arbeitsanalyse: Der Fragebogen SALSA. In O. Strohm & E. Ulich (Hrsg.), Unternehmen arbeitspsychologisch bewerten. Ein Mehr-Ebenen-Ansatz unter besonderer Berücksichtigung von Mensch, Technik und Organisation (S. 281-298). Zürich: vdf Hochschulverlag.
  • Schmidt, G. (2008). Hypnosystemische Konzepte in Coaching, Team- & Organisationsentwicklung (10 DVDs). Panketal: Metaforum.
  • Wieland, R. & Hammes, M. (2014). Wuppertaler Screening Instrument Psychische Beanspruchung (WSIB) - Beanspruchungsbilanz und Kontrollerleben als Indikatoren für gesunde Arbeit. Psychologie des Alltagshandelns, 7 (1), 30-50.

 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Questionnaires; Group Discussion; Computer Assisted Testing; Rating Scales; Screening Tests; Test Norms; Industrial and Organizational Psychology; Occupational Stress; Working Conditions; Work Load; Employee Attitudes; Job Characteristics; Organizational Structure; Quality of Work Life

Klassische Testtheorie; Fragebögen; Gruppendiskussion; Computerunterstütztes Testen; Rating-Skalen; Screening Tests; Testnormen; Arbeits- und Organisationspsychologie; Beruflicher Stress; Arbeitsbedingungen; Arbeitsbelastung; Arbeitnehmereinstellungen; Arbeitsplatzmerkmale; Organisationsstruktur; Arbeitsplatzqualität

 weitere Schlagworte:

2015; PsyBel Expert; Handlungsportfolio; Belastungsfaktoren; Arbeitsbedingte psychische Belastungen; 42 Items; 7 Einzelitems; Optionale Zusatzfragen; Skalen: 1 Organisations- und Führungskultur, 2 Arbeitsabläufe und Arbeitszeitregelung, 3 Arbeitsplatzumgebung, 4 Potentiale der Arbeitsgestaltung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, 5 Weiterbildung und Karrieremöglichkeiten, 6 Emotionale Anforderungen im Dienstleistungsbereich; Normierungs-/Untersuchungsjahr: 2015; Stichprobe(n): 1244
 Klassifikation:

Gesundheitspsychologische Tests; Berufs- und arbeitspsychologische Tests; Arbeitsbedingungen und Arbeitssicherheit; Arbeitnehmereinstellungen und Arbeitszufriedenheit
Verfahren zur Ermittlung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz
7.3.1.4
 Anwendungstyp: Job, Task, & Behavior Analysis
 Art der Publikation: Test; Unpublished Paper (90; 921)
 Sprache: German
 Übersetzungen: Bulgarian, Czech, Danish, Dutch, English, Estonian, Finnish, French, Greek, Hungarian, Italian, Latvian, Lithuanian, Polish, Portuguese, Romanian, Russian, Serbo-Croatian, Slovakian, Slovenian, Spanish, Swedish, Turkish
 Land: Austria
 Publikationsjahr: 2015
 Änderungsdatum: 201611
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