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Skalen zur Sozialen Angststörung

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9007352
 

SOZAS - Skalen zur Sozialen Angststörung (PSYNDEX Tests Review)

 

Scales for Social Anxiety Disorder/zpid

 Consbruch, K. v., Stangier, U. & Heidenreich, T.
 (2016). SOZAS. Skalen zur Sozialen Angststörung. Soziale-Phobie-Inventar (SPIN), Soziale-Interaktions-Angst-Skala (SIAS), Soziale-Phobie-Skala (SPS), Liebowitz-Soziale-Angst-Skala (LSAS) [Testbox mit Manual, 10 Fragebögen LSAS, 10 Fragebögen SIAS, 10 Fragebögen SPS, 10 Fragebögen SPIN und Schablone LSAS]. Göttingen: Hogrefe.

Preis: 98,00 Euro (Test komplett; Stand: 26.7.2017)

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: http://www.testzentrale.de/ ; Stand: 1.11.2017.
 Adresse(n): o Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe-Universität, Institut für Psychologie, - Klinische Psychologie und Psychotherapie -, Varrentrappstraße 40-42, D-60486 Frankfurt am Main ; E-Mail: stangier@psych.uni-frankfurt.de ; URL: http://www.psychologie.uni-frankfurt.de/59328125/10_Stangier_Ulrich ; Stand: 2.3.2017
o Prof. Dr. Thomas Heidenreich, Psychologie für Soziale Arbeit und Pflege, Hochschule Esslingen, University of Applied Sciences, Flandernstraße 101, D-73732 Esslingen ; E-Mail: Thomas.Heidenreich@hs-esslingen.de ; URL: http://www.hs-esslingen.de/mitarbeiter/thomas-heidenreich.html ; Stand: 24.10.2013
o Dr. Katrin von Consbruch, Technische Universität Dresden, IAP Dresden, Hohe Straße 53, D-01187 Dresden ; E-Mail: Katrin.von_Consbruch@mailbox.tu-dresden.de ; URL: http://www.psychologie.tu-dresden.de/i2/klinische/mitarbeiter/consbruch.html ; Stand: 26.7.2017
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Die Skalen zur Sozialen Angststörung (SOZAS; Consbruch, Stangier & Heidenreich, 2016) dienen der Erfassung einer Sozialen Phobie. Grundsätzlich werden die vier Teilfragebögen als Screenings in klinischen Setting eingesetzt. Im Rahmen einer Therapie helfen sie bei der Planung und Verlaufskontrolle bis hin zur Evaluation einer Intervention. Als Forschungsinstrument eignet sich die LSAS.


Aufbau:
Das Inventar besteht aus vier Fragebögen mit 17 Items (SPIN), 20 Items jeweils für SPS und SIAS und 24 Items (LSAS).


Grundlagen und Konstruktion:
Die SOZAS wurde auf der Grundlage der Klassischen Testtheorie konzipiert. Sie setzt sich aus vier Adaptationen zusammen, die aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurden. Bei der Zusammenstellung des Inventars wurden folgende Grundprinzipien beachtet: (1) Spezifität und Sensitivität der vier Fragebögen sollten überprüft sein. (2) Sie sollten sich in der klinischen Praxis bewährt haben. (3) Die Tests sollten veränderungssensitiv sein, sowohl in Laborsituationen als auch in der klinischen Praxis. (4) Es sollten die veränderten Kriterien im DSM-5 (vs. DSM-IV) für die Soziale Angststörung berücksichtigt werden.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Die Interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) sowie die Retestreliabilität der vier Fragebögen wurden überprüft. Diese liegen für SPIN zwischen Alpha = .89 und .95 und bei rtt = .80 (20-Wochen-Intervall), für SPS und SIAS bei Alpha = .94 und rtt = .94 bzw. rtt = .92 (3-Wochen-Intervall) und für LSAS zwischen Alpha = .83 und .94 und bei rtt = .82-.84 (20-Wochen-Intervall).
Validität: Die faktorielle Validität der SOZAS-Elemente wurde überprüft. Die vermutete dreifaktorielle Struktur des SPIN konnte nicht bestätigt werden. Für SPS und SIAS, die zwei unterschiedliche Konstrukte (Performanz-/Bewertungsangst vs. Interaktionsangst) messen, konnte mit einer explorativen Faktorenanalyse die erwartete Zweifaktorenstruktur nachgewiesen werden. Die Faktorenstruktur der LSAS wurde bislang nicht untersucht. Zwischen den vier SOZAS-Elementen fanden sich hohe Korrelationen. Als Nachweis der divergenten Validität werden vergleichsweise niedrigere Korrelationskoeffizienten mit den Verfahren BDI, SCL-90-R und HAMD berichtet. Weiterhin korrelieren die Verfahren SPS und SIAS mit SPAI, SVSS und SANB, die ebenfalls Soziale Phobie erfassen. Zwischen Patienten mit Sozialer Phobie vs. Depression vs. anderen Angststörungen vs. gesunde Kontrollgruppe konnten signifikante Unterschiede für SPS und SIAS festgestellt werden. Diskriminanzanalysen ergaben eine Überlegenheit für die SIAS gegenüber der SPS. Bei einem Prä-Post-Vergleich der erzielten SOZAS-Werte (Mittelwerte und SD) wurde die Änderungssensitivität der vier Fragebögen festgestellt. Die zweite Messung erfolgte nach 16 Therapiesitzungen, bei der die Patienten (N = 108) signifikant niedrigere Werte hatten, mit Effektstärken zwischen d = .61 und d = .79. Für SIAS und SPS werden Effektstärken in Höhe von d = .77 (SIAS) und d = .85 (SPS) aufgezeigt. Für das SPIN wurde eine Sensitivität von 85% und Spezifität von 12-32% ermittelt.
Normen: Für das SPIN liegen Normwerte in Form von Prozentrangwerten getrennt nach Gesamtstichprobe und Geschlecht aus dem Jahr 2002 vor, die an N = 2 043 Personen (n = 1 083 weiblich; Altersspanne: 14-93 Jahre) gewonnen wurden. Für die anderen Verfahren existieren Cut-off-Werte, Vertrauensintervalle und kritische Differenzen für die Rohwerte.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Die Skalen zur Sozialen Angststörung (SOZAS; Consbruch, Stangier & Heidenreich, 2016) bilden ein vierteiliges Instrument zur umfassenden Erfassung einer Sozialen Phobie. Eine Soziale Phobie (SP) gilt mit einer Einjahres-Prävalenz von 4% bis 8% als die häufigste Angststörung. Außerdem zählt sie in Deutschland mit Depression und Substanzabhängigkeit zu den häufigsten psychischen Störungen (S. 9). Dennoch wird berichtet, dass die Symptome einer Sozialen Phobie, d. h. Ängste in sozialen Situationen, meist unterschätzt oder sogar insbesondere bei Komorbidität kaum diagnostiziert werden (Stangier, Ehlers, Ginzburg & Clark, 2016). Andererseits wird die Diagnosefindung durch die Tatsache, dass viele Symptome sich mit denen anderer psychischer Störungen wie Depression, Agoraphobie, Generalisierte Angststörung oder ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung überlappen, erschwert. Weiterhin kann die Angst vor Leistungssituationen, die eine Subform der Sozialen Phobie darstellt, generell schwer überprüft werden. Mit dem SOZAS soll eine valide Diagnosestellung ermöglicht werden, um so eine auf den Patienten zugeschnittene Intervention zu gewährleisten.
 

Testaufbau

Das Inventar gliedert sich in vier kurze Fragebögen:
(1) Das Soziale-Phobie-Inventar (SPIN) ist ein Selbsteinschätzungsverfahren, welches als Screening eingesetzt wird. Die Patienten sollen 17 Items beantworten, die soziale Angst, Vermeidung und physiologische Aspekte der Sozialen Phobie erfassen, die innerhalb der letzten Woche auftraten. Das Antwortformat ist eine fünfstufige Skala mit "0 = überhaupt nicht belastet", "1 = wenig belastet", "2 = ziemlich belastet", "3 = sehr stark belastet" und "4 = extrem belastet".
(2) Die Soziale-Phobie-Skala (SPS) ist ein Selbsteinschätzungsverfahren mit 20 Items, welches Performanz-Ängste (= Angst vor der Bewertung des eigenen Verhaltens in der Öffentlichkeit) erfasst. Die Betroffenen schätzen auf einer fünfstufigen Ratingskala ein (0 = überhaupt nicht zutreffend, 1 = ein wenig zutreffend, 2 = ziemlich zutreffend, 3 = sehr stark zutreffend), inwiefern eine Aussage auf sie zutrifft.
(3) Die Soziale-Interaktions-Angst-Skala (SIAS) ist ein Selbsteinschätzungsverfahren mit 20 Items, welches Interaktionsangst erfasst. Die Items werden auf einer fünfstufigen Antwortskala - ähnlich wie bei SPS - beantwortet.
(4) Die Liebowitz-Soziale-Angst-Skala (LSAS) ist ein Fremdeinschätzungsverfahren, welches mit 24 Items auf insgesamt vier Subskalen (1 Furcht/Angst vor sozialer Interaktion, 2 Furcht/Angst vor Leistung, 3 Vermeidung sozialer Interaktion, 4 Vermeidung von Leistung) die erlebte Angst sowie das Vermeidungsverhalten des Patienten aus den letzten sieben Tagen erfasst. 11 Items erfassen die Interaktionssituationen und 13 Items beziehen sich auf Leistungssituationen (die Itemzuordnung findet sich im Manual in der Tabelle 6-3, S. 40). Die Ausprägung der erlebten Angst wird folgendermaßen kodiert: 0 = keine Angst, 1 = geringe Angst, 2 = mäßige Angst, 3 = starke Angst.
Das Vermeidungsverhalten wird anhand folgender Kodierung gemessen:
0 = nie vermieden,
1 = selten vermieden, nämlich in 10-33% der Fälle,
2 = häufig vermieden, nämlich in 33-67% der Fälle,
3 = fast immer vermieden, nämlich in 67-100% der Fälle.
 

Auswertungsmodus

Das SPIN mit einer fünfstufigen Skala ("0 = überhaupt nicht belastet" bis "4 = extrem belastet") misst die Belastungsstärke. Aus der Summe der Itemrohwerte wird ein Gesamtwert berechnet, wobei nicht mehr als zwei Antworten fehlen dürfen, sonst gilt das Abbruchkriterium. Für die maximal zwei Fehlantworten kann der Mittelwert der Skalenpunkte als Wert eingesetzt werden. Für die einzelnen Skalen wird kein eigener Wert berechnet. Ein hoher SPIN-Gesamtwert drückt eine starke Belastung durch soziale Ängste aus. Hierfür liegen Cut-off-Werte vor: Eine Soziale Phobie liegt vor, wenn der Wert größer als 25 ist. Die Werte können in Prozentrangwerte umgewandelt werden. Hierfür stehen Normtabellen zur Verfügung. Auch Vertrauensintervalle und kritische Differenzen wurden berechnet (Consbruch et al., 2016, S. 15, S. 23-24).
Die beiden Fragebögen SPS und SIAS sind fünfstufig und erfassen Performanz- und Interaktionsangst. Für beide Fragebögen wird der Summenwert durch Addition der Itemrohwerte gebildet, wobei bei dem SIAS drei invertierte Items (Items 5, 9, 11) zuvor umgepolt werden müssen. Es dürfen maximal zwei Fehlantworten vorliegen, für die der Mittelwert der Skalenpunkte herangezogen werden darf. Ein hoher (Summen-)Wert deutet auf das Vorliegen einer Sozialen Angststörung hin (Consbruch et al., 2016, S. 25, S. 35).
Bei der LSAS wird zum einen die erlebte Angst sowie das Vermeidungsverhalten auf einer vierstufigen Skala gemessen (siehe unter "Testaufbau"). Dabei bedeuten hohe Werte eine starke Belastung durch soziale Ängste (Consbruch et al., 2016, S. 37). Für alle vier Subskalen werden zunächst die Summenwerte durch Addition der Itemrohwerte gebildet und auf die Rückseite des Fremdbeurteilungsbogens eingetragen. Dann werden für die übergeordneten Skalen "Furcht/Angst gesamt" und "Vermeidung gesamt" die Summenwerte berechnet, wofür die Tabelle 6-3 im Manual heranzuziehen ist (S. 40). Schließlich wird ein LSAS-Gesamtwert aus der Summe dieser beiden Skalenwerte errechnet. Maximal können 144 Punkte erzielt werden (max. 72 Punkte pro Skala). Fehlende Werte können durch den Mittelwert der Skalenrohwerte ersetzt werden, wobei maximal zwei fehlende Itemantworten je Skala vorliegen dürfen. Für die LSAS liegen keine deutschen Referenzwerte vor. Es werden Cut-off-Werte für die Interpretation herangezogen, die aus den Untersuchungen des englischsprachigen Originals übernommen worden. Ein LSAS-Gesamtwert unter 30 Punkte bedeutet, dass eine Soziale Angststörung vorliegt. Mit Werten zwischen 30 und 60 kann eine Unterscheidung zwischen einfacher und generalisierter Sozialer Angststörung gemacht werden. Zu beachten ist, dass im DSM-5 der generalisierte Subtyp nicht weiter spezifiziert wird. Stattdessen wird der Subtyp "Nur Leistungsangst" verwendet (Stangier, 2016): Hohe Werte in der Subskala "Furcht/Angst vor Leistung" (40 und mehr) und geringe Werte in der Subskala "Furcht/Angst vor sozialer Interaktion" (30 und weniger) (S. 40-41) sprechen für das Vorliegen von "Nur Leistungsangst".
 

Auswertungshilfen

Für die einzelnen Inventarelemente liegen unterschiedliche Auswertungshilfen vor (Consbruch et al., 2016). So gibt es für die LSAS Auswertungshinweise (S. 40), einen Auswertungsbogen sowie Cut-off-Werte. Für den SPIN werden Cut-off-Werte, Normwerte (Prozentrang-Werte, S. 47-48) sowie Vertrauensintervalle und kritische Differenzen (S. 23-24) angegeben. Für SPS und SIAS liegen unterschiedliche Cut-off-Werte vor, die mit unterschiedlichen Vergleichsgruppen gewonnen wurden (S. 30). Es liegen auch Interpretationshinweise (S. 35), Vertrauensintervalle und kritische Differenzen für beide Verfahren vor (S. 36).
 

Auswertungszeit

Die Auswertung für jede Skala dauert ca. 3 bis max. 10 Minuten.
 

Itembeispiele

Anmerkung: Aus jedem der vier Fragebogenteile wird jeweils ein Item vorgestellt:
Soziales-Phobie-Inventar (SPIN)
Item 1: "Ich habe Angst vor Autoritätspersonen."
Soziale-Phobie-Skala (SPS)
Item 1: "Ich werde ängstlich, wenn ich vor anderen Personen schreiben muss."
Soziale-Interaktions-Angst-Skala (SIAS)
Item 1: "Ich werde nervös, wenn ich mit einer Autoritätsperson (Lehrer, Vorgesetzten) sprechen muss."
Liebowitz-Soziale-Angst-Skala (LSAS)
Instruktion für Fremdbeurteiler: "Bitte beurteil[t]en Sie, wie stark der Patient in den angegebenen Situationen (bezogen auf die letzte Woche) Angst erlebte. Bitte beurteilen Sie jeweils, wie groß die Angst/Furcht in dieser Situation ist und wie häufig diese Situation vermieden wurde. Falls die Situation längere Zeit nicht mehr aufgesucht wurde, tragen Sie bitte die Punktzahl ein, die zutreffen würde, wenn sie heute aufgesucht würde."
"In der letzten Woche ..."
Item 9: "Beim Schreiben beobachtet werden" Angst/Furcht | Vermeidungsverhalten
 

Durchführung

 

Testformen

Das Inventar besteht aus vier Fragebögen (SPIN, SPS, SIAS, LSAS), die aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurden (siehe unter "Testkonstruktion"). SPIN, SPS und SIAS können sowohl im Einzel- als auch Gruppensetting durchgeführt werden (Consbruch et al., 2016, S. 23, S. 35). Die LSAS kann nur im Einzelsetting eingesetzt werden (S. 40).
 

Altersbereiche

Das SPIN kann bei 14- bis 75-Jährigen angewendet werden. Die Interpretation der Ergebnisse erfolgt jedoch auf der Grundlage der Cut-off-Werte, die für den Altersbereich 18 bis 75 Jahre festgelegt wurden (Consbruch et al., 2016, S. 22). Die beiden Skalen SPS und SIAS sowie die LSAS wurden für deutschsprachige Erwachsene ab 18 Jahren entwickelt (S. 35, S. 39).
 

Durchführungszeit

Für die Testung des SPIN werden 5 Minuten und für die der Skalen SIAS und SPS 5 bis 10 Minuten benötigt (Consbruch et al., 2016, S. 23, S. 35). Wird die LSAS als Fremdbeurteilungsverfahren eingesetzt, dauert das klinische Interview 15 bis 20 Minuten, während sie als Selbsteinschätzung 10 Minuten dauert (S. 40).
 

Material

Die Testmappe enthält folgende Materialien: das Manual, 10 Fragebögen für jedes der vier Instrumente und eine Auswerteschablone für die LSAS. Zudem wird ein Schreibgerät benötigt. Verbrauchsmaterial (Fragebögen) kann separat bezogen werden.

Materialliste Testbox (Stand: Mai 2017):
- Manual (Artikelnummer 01 318 02)
- 10 Fragebögen LSAS
- 10 Fragebögen SIAS
- 10 Fragebögen SPS
- 10 Fragebögen SPIN
- Schablone LSAS.
 

Instruktion

Die standardisierten Instruktionen sind im Manual sowie auf jedem der vier Fragebögen abgedruckt. Lediglich bei der LSAS wird sie vorgelesen, wenn sie als Fremdbeurteilung eingesetzt wird. Die Instruktion kann auch in der Selbstbeurteilungsversion vorgelesen werden.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Die Autoren weisen auf die standardisierten Anweisungen hin, die es zu beachten gilt (Consbruch et al., 2016, S. 23, S. 35, S. 39-40). Des Weiteren soll eine störungsfreie Umgebung bei der Testung des SPIN, der SPS und SIAS realisiert werden. Am Ende der Testung soll auf Vollständigkeit geprüft werden und ggf. bei fehlenden Itemantworten sollen die Probanden diese noch angeben. Die Tester sollten Ärzte oder Psychologen sein, um eine fachgerechte Interpretation der Ergebnisse zu gewährleisten (S. 22-23, S. 35).
Bei der Anwendung der LSAS als klinisches Interview wird keine Schulung erfordert, jedoch sollte der Testleiter (= Therapeut) mit dem Störungsbild vertraut sein. Es wird empfohlen, sie nicht als Selbsteinschätzungsverfahren einzusetzen, weil die psychometrische Güte dieser Version noch nicht überprüft worden ist (Consbruch et al., 2016, S. 39-40).
 

Testkonstruktion

Die SOZAS wurde auf der Grundlage der Klassischen Testtheorie konzipiert. Sie umfasst vier bereits existierende Testinstrumente. Alle vier Testinstrumente sind deutsche Adaptationen von original englischsprachigen Verfahren (Consbruch et al., 2016, S. 15, S. 25, S. 37): Social Phobia Inventory (SPIN; Connor et al., 2000), Social Phobia Scale (SPS; Mattick & Clarke, 1998), Social Interaction Anxiety Scale (Mattick & Clarke, 1998) und Liebowitz Social Anxiety Scale (LSAS; Liebowitz, 1987). Die deutschen Übersetzungen stammen von Stangier und Mitarbeitern: Das SPIN wurde von Stangier und Steffens im Jahre 2001 ins Deutsche adaptiert. Die Autoren der deutschen SIAS und SPS sind Stangier, Heidenreich, Berardi, Golbs und Hoyer (1999). Die deutsche LSAS wurde von Stangier und Heidenreich (2005) publiziert.
Bei der Zusammenstellung der SOZAS wurden folgende Grundprinzipien beachtet (Consbruch et al., 2016, S. 10-12):
(1) Spezifität der erfassten Dimensionen für die Soziale Angststörung: Die Spezifität und Sensitivität der vier Fragebögen sollten überprüft sein.
(2) Brauchbarkeit im therapeutischen Prozess: Die Testinstrumente haben sich in der klinischen Praxis bewährt.
(3) Sensitivität gegenüber Behandlungseffekten: Die Tests sollten veränderungssensitiv sein, sowohl in Laborsituationen als auch in der klinischen Praxis.
(4) Die veränderten Kriterien im DSM-5 (vs. DSM-IV) für die Soziale Angststörung sollten berücksichtigt sein. Eine Kompatibilität mit dem ICD-10 bzw. ICD-11 sollte auch bestehen. Die Items bzw. die Skalen sollten weiterhin repräsentativ für die Kriterien sein.
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Die Autoren geben an, dass die Objektivität in Durchführung, Auswertung und Interpretation für alle vier Fragebögen als gegeben angenommen werden kann, da für eine Standardisierung der Instruktionen und des Antwortformats gesorgt wurde und Cut-off-Werte vorliegen (Consbruch et al., 2016, S. 16, S. 27, S. 37-38). Die Cut-off-Werte der LSAS sind jedoch aus dem englischen Original übernommen worden, weswegen die LSAS-Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren sind (S. 38).
 

Reliabilität

Die Interne Konsistenz sowie die Retestreliabilität der vier Fragebögen wurden überprüft (siehe Tabelle 1).

Tabelle 1
Interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) und Retestreliabilität (rtt) des SOZAS (Consbruch et al., 2016, S. 17, S. 27, S. 38)
------------------------------------------------------------ 
Alpha rtt
------------------------------------------------------------
SPIN (N = 164) .95
(n = 39) .91
-------------------------------------------------------
(N = 117) .89 .80 (Intervall: 20 Wochen)
------------------------------------------------------------
SPS (N = 136)
(n = 43) .94
-------------------------------------------------------
(n = 25) .96 (Intervall: 3 Wochen)
------------------------------------------------------------
SIAS (N = 136)
(n = 43) .94
-------------------------------------------------------
(n = 25) .92 (Intervall: 3 Wochen)
------------------------------------------------------------
LSAS (N = 117)
LSAS-Gesamt .94 .84 (Intervall: 20 Wochen)
Furcht/Angst gesamt .83 .82 (Intervall: 20 Wochen)
Vermeidung gesamt .87 .82 (Intervall: 20 Wochen)
------------------------------------------------------------
Anmerkungen: N = Gesamtstichprobe n = Teilstichprobe (= Patienten mit Sozialer Phobie).
 

Validität

Faktorielle Validität
(1) Mit einer repräsentativen Stichprobe bestehend aus N = 2 043 Probanden wurde eine explorative Faktorenanalyse sowie eine Hauptkomponentenanalyse mit Promax-Rotation durchgeführt, ob die vermutete dreifaktorielle Struktur des SPIN nachgewiesen werden kann. Nur im zweiten Fall konnten die Faktoren "Angst und Vermeidung sozialer Situationen", "Angst vor Kritik und negativer Wirkung auf andere" sowie "Vermeidung von Aufmerksamkeit/im Mittelpunkt stehen" extrahiert werden, wobei die Items auf fast allen drei Faktoren luden, sodass diese Annahme verworfen wird (Sosic, Gieler & Stangier, 2008).
(2) Heidenreich, Schermelleh-Engel, Schramm, Hofmann & Stangier (2011) haben untersucht, ob die beiden Verfahren SPS und SIAS zwei unterschiedliche Konstrukte (Performanz-/Bewertungsangst vs. Interaktionsangst) messen. Es wurden eine gemeinsame und eine getrennte Faktorenanalyse berechnet. Im ersten Fall konnte exploratorisch die erwartete Zweifaktorenstruktur nachgewiesen werden. Mit der zweiten Analysemethode konnten ein gemeinsamer und zwei korrelierte Faktoren jeweils für SPS und SIAS extrahiert werden, wobei die Autoren argumentieren, dass ein Zweifaktorenmodell mit hoher Korrelation (z. B. bei SPS: r = .84) verworfen werden kann.
(3) Die Faktorenstruktur der deutschsprachigen LSAS wurden bislang nicht untersucht. Für die englische Version konnte kein Zweifaktorenmodell nachgewiesen werden. Die Autoren der deutschen Version empfehlen aufgrund des im DSM-5 eingeführten Subtyps Soziale Angst (= entspricht Leistungsangst) die Unterteilung in Leistungs- vs. Vermeidungsangst für die Auswertung (Consbruch et al., 2016, S. 39).

Kriteriumsvalidität
(1) In einer Studie von Sosic et al. (2008) wurde die divergente und konvergente Validität des SPIN anhand mehrerer Verfahren überprüft. Zur Bestimmung der konvergenten Validität wurden das SPIN mit den beiden Verfahren SPS und SIAS korreliert sowie auf Gruppenunterschiede (Soziale Phobie vs. Patienten mit Depression und andere Angststörungen) getestet. Mit dem SPIN und der SIAS konnten signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden (Consbruch et al., 2016, S. 18). Das SPIN korreliert hochsignifikant mit SPS und SIAS (r = .80 und r = .88). Mit der deutschen Version der Symptom-Checkliste (SCL-90-R; Franke, 1995) und dem Beck-Depressions-Inventar (BDI; Hautzinger, Bailer, Worall & Keller, 1994) wurden niedrige Korrelationskoeffizienten (r = .23 und r = .38) als Nachweis für die divergente Validität vorgelegt.
(2) Stangier et al. (1999) führten zur Bestimmung der Kriteriumsvalidität der Verfahren SPS und SIAS eine Korrelationsstudie mit folgenden Tests durch: Soziale Phobie und Angst Inventar (SPAI; Fydrich, 2002), Skala Vermeidung sozialer Situationen (SVSS) und Skala Angst vor negativer Bewertung (SANB) aus dem Fragebogen "Angst in sozialen Situationen (ASS; Vormbrock & Neuser, 1983), BDI (Hautzinger et al., 1994), Beck Angst Inventar (BAI; Margraf & Ehlers, 2007) und dem LSAS. Der niedrigste Koeffizient lag bei r = .42 (SIAS-BDI) und der höchste bei r = .86 (SIAS-SPAI). Die letzten drei Tests (BDI, BAI und LSAS-Skalen "Interaktionsangst" und "Leistungsangst") eigneten sich aufgrund der unerwartet hohen Zusammenhänge nicht als externe Kriterien. Anhand mehrere Gruppenvergleiche (Patienten mit Sozialer Phobie vs. Depression vs. anderer Angststörung vs. gesunde Kontrollgruppe) konnten signifikante Unterschiede zwischen SPS und SIAS festgestellt werden. Deswegen wurden Diskriminanzanalysen durchgeführt, um den Unterschied zwischen beiden Verfahren zu quantifizieren. SIAS war überlegener als SPS, d. h. der prozentuale Anteil richtig klassifizierter Patienten in allen Gruppenvergleichen lag bei SIAS zwischen 64.5% und 89.6% und bei SPS zwischen 60% und 77.6% (Consbruch et al., 2016, S. 28-29).
(3) Stangier, Schramm, Heidenreich, Berger und Clark (2011) konnten zeigen, dass die vier SOZAS-Fragebögen untereinander hoch korrelieren. Es liegen auch Belege für die divergente Validität des Verfahrens vor, die mit den Verfahren BDI, HAMD (Hamilton-Depressions-Skala; Collegium Internationale Psychiatriae Scalarum, 1986) und SCL-90-R erzielt wurden (siehe Tabelle 2; Stangier et al., 2011; Consbruch et al., 2016, S. 38).

Tabelle 2
Korrelationen zwischen den Gesamtwerten von LSAS, SPIN, SPS, SIAS, BDI, HAMD, SCL-90-R (N = 161; nach Stangier, Schramm, Heidenreich, Berger & Clark, 2011)
---------------------------------------------------------------------- 
LSAS SPIN SPS SIAS BDI HAMD SCL-90-R
----------------------------------------------------------------------
LSAS 1.00 .70* .60* .76* .33* .22 .43*
SPIN 1.00 .67* .69* .37* .19 .52*
SPS 1.00 .57* .32 .06 .44*
SIAS 1.00 .42* .16 .52*
BDI 1.00 .63* .69*
HAMD 1.00 .49*
SCL-90-R 1.00
----------------------------------------------------------------------
Anmerkungen. N = Gesamtstichprobe. BDI = Beck-Depressions-Inventar (Hautzinger et al., 1991), HAMD = Hamilton-Depressions-Skala (Collegium Internationale Psychiatriae Scalarum, 1986), SCL-90-R = Symptom-Checkliste (Franke, 1995). * = Signifikanzniveau p < .05.

Änderungssensitivität
Bei einem Prä-Post-Vergleich der erzielten Werte (Mittelwerte und SD) wurde die Änderungssensitivität der vier Fragebögen bestimmt. Die zweite Messung erfolgte nach 16 Therapiesitzungen, bei der die Patienten (n = 108) signifikant niedrigere Werte hatten. Die Effektstärken für alle vier Fragebögen liegen zwischen d = .61 und d = .79, was als sehr hoch einzustufen ist.
Eine Studie von Heinrichs et al. (2002) zur Untersuchung der Therapiesensitivität von SIAS und SPS zeigt mit Effektstärken in Höhe von d = .77 (SIAS) und d = .85 (SPS) ausreichend hohe Werte (Consbruch et al., 2016, S. 31).

Sensitivität und Spezifität
Für das SPIN wurden Sensitivität und Spezifität ermittelt (Sosic et al., 2008; siehe Tabelle 3).

Tabelle 3
Sensitivität und Spezifität vom SPIN (Sosic, Gieler & Stangier, 2008, modifiziert nach Consbruch, Stangier & Heidenreich, S. 18, Tabelle 4-2)
---------------------------------------------------------------------- 
Cut-off Sensitivitaet Spezifität
----------------------------------------------------------------------
SP (n = 39) vs. Patienten (n = 76) 25 85% 32%
SP (n = 39) vs. Gesunde (n = 49) 25 85% 12%
----------------------------------------------------------------------
Anmerkungen. SP = Soziale Phobie, Patienten = Depression und andere Angststörungen, Gesunde = Personen ohne psychische Störung.
 

Normierung

Für das SPIN liegen Normwerte in Form von Prozentrangwerten getrennt nach Gesamtstichprobe und Geschlecht aus dem Jahr 2002 vor, die an N = 2 043 Personen (n = 1 083 weiblich; Altersspanne: 14-93 Jahre) gewonnen wurden (Consbruch et al., 2016, S. 21-23). Für die anderen Verfahrensteile existieren Cut-off-Werte (für die LSAS wurden sie aus den Untersuchungen des englischen Originals übernommen), Vertrauensintervalle und kritische Differenzen für die Skalenrohwerte (S. 36, S. 39).
 

Anwendungsmöglichkeiten

Alle vier SOZAS-Verfahren erfassen eine Soziale Angststörung im Sinne einer Screeningdiagnose. Die einzelnen Fragebögen haben dabei unterschiedliche Zielsetzungen und ergänzen sich dabei in ihren Stärken und Schwächen. Das SPIN erfasst unterschiedliche situationale Symptome, ermöglicht aber keine Einteilung in Subtypen, sondern differenziert zwischen Personen mit Sozialer Phobie und Personen ohne psychische Störung sowie zwischen Personen mit Sozialer Phobie vs. anderen psychischen Störungen. SIAS und SPS unterscheiden verschiedene Typen sozialer Situationen. Sie eignen sich für eine individuelle Therapieplanung und -evaluation. Die LSAS als Fremdeinschätzungsinstrument kann in der Forschung angewendet werden. Sie ist auch wie die anderen drei Screeninginstrumente einsetzbar bei der Beurteilung von Interventionsverläufen (Consbruch et al., 2016, S. 13-14, S. 22, S. 34-35, S. 39).
 

Bewertung

Bei SOZAS handelt es sich um ein aus vier Screeninginstrumenten bestehendes, kompaktes Inventar zur Messung der Sozialen Phobie. Die einzelnen Teile sind in der Durchführung und Auswertung ökonomisch gestaltet, eine einheitliche Struktur wurde angestrebt, die Testkonstruktion der einzelnen Instrumente wird beschrieben und ihre psychometrische Güte wurde ausreichend überprüft und nachgewiesen. Lediglich die faktorielle Struktur konnte nicht klar belegt werden. Die zur divergenten Validität herangezogenen Verfahren werden lückenhaft vorgestellt und fehlen zum Teil im Literaturverzeichnis. Ein weiterer Kritikpunkt gilt der Auswertung. Die Bögen mit Ausnahme der LSAS enthalten keinen Platz für die Eintragung der Berechnungen. Auch liegen für diese drei Instrumente keine Auswertungsschablonen vor. Zur Interpretation der Ergebnisse wären zudem Normwerte hilfreich. Lediglich das SPIN wurde normiert, wobei die Normwerte jedoch bereits veraltet sind. Petermann (2017) kritisiert auch die sprachliche und nicht einheitliche Gestaltung des Antwortformats. Nichtsdestotrotz eigne es sich als "Erhebungspaket" sehr gut zur Indikationsstellung und Therapieverlaufsmessung von Personen mit Sozialer Phobie (S. 134).
 

Literatur

  • Collegium Internationale Psychiatriae Scalarum (CIPS). (Hrsg.). (1986). Hamilton Depression Scale (Hamilton Psychiatric Rating Scale for Depression). Hamilton-Depressions-Skala. Fremdbeurteilungs-Skala (F). Hamilton, M. Internationale Skalen für Psychiatrie (3. veränderte Auflage). Weinheim: Beltz.
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Rezensionen

  • Petermann, F. (2017). Skalen zur Sozialen Angststörung (SOZAS) [Klinische Untersuchungsverfahren]. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 65 (2), 133-134.

 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Questionnaires; Rating Scales; Screening Tests; Test Norms; Subtests; Clinical Psychology; Anxiety; Phobias

Klassische Testtheorie; Fragebögen; Rating-Skalen; Screening Tests; Testnormen; Untertests; Klinische Psychologie; Angst; Phobien

 weitere Schlagworte:

2016 (SOZAS); Eingangsdiagnostik; Therapieplanung; 81 Items; Untertests: 1 Soziale-Phobie-Inventar SPIN, 2 Soziale-Interaktions-Angst-Skala SIAS, 3 Soziale-Phobie-Skala SPS, 4 Liebowitz-Soziale-Angst-Skala LSAS; Normierungs-/Untersuchungsjahr: 2002; Stichprobe(n): 2043+136+577+177
 Klassifikation:

Klinische Psychodiagnostik; Neurosen und Angststörungen; Psychotherapie und psychotherapeutische Beratung
Persönlichkeitstests zur Angst; Klinische Tests zur Angsterfassung
9.3; 11.6
 Anwendungstyp: Clinical Diagnosis
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Übersetzungen: English
 Land: Germany
 Publikationsjahr: 2016
 Änderungsdatum: 201707
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