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Inventar zur Erfassung Interpersonaler Probleme (2000)

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9007354
 

IIP-D (2000) - Inventar zur Erfassung Interpersonaler Probleme (2000) (PSYNDEX Tests Review)

 

Inventory of Interpersonal Problems (IIP; Horowitz, L. M., Rosenberg, S. E., Bauer, B. A., Ureno, G. & Villasenor, V. S., 1988) - German version (2000)/author
Synonym(e): IIPD; IIP-C

 Horowitz, L. M., Strauß, B. & Kordy, H.
 (2000). IIP-D. Inventar zur Erfassung interpersonaler Probleme - Deutsche Version (2., überarbeitete und neu normierte Auflage) [Testmappe mit Manual, je 20 Fragebögen Kurz- und Langform, 40 Auswertungsbögen und Schablonensatz]. Göttingen: Hogrefe.

Bibliotheksstandort: Testsammlung Psychologie Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek: PT 835 (2., überarbeitete und neu normierte Auflage 2000)
Preis: 168,00 Euro (Test komplett in 3., überarbeiteter Auflage; Stand: 25.04.2017)

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: http://www.testzentrale.de/ ; Stand: 1.5.2016.
Anmerkung: Inzwischen liegt eine 3., überarbeitete Auflage vor (Horowitz, Strauß, Thomas & Kordy, 2017). Eine Computerversion wird ist im Hogrefe TestSystem (HTS) erhältlich, außerdem ist Testing on Demand im Internet möglich. Von Lutz, Tholen, Schürch und Berking (2006) wurde eine Kurzfassung IIP-12 erstellt.
 Adresse(n): o Prof. Dr. Bernhard Strauß, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum Jena, Institut für Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Stoystraße 3, D-07740 Jena ; E-Mail: bernhard.strauss@med.uni-jena.de ; URL: http://www.mpsy.uniklinikum-jena.de/Direktor.html ; Stand: 25.6.2013
o Dr. Hans Kordy, Forschungsstelle für Psychotherapie am Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg, Bergheimer Straße 54, D-69115 Heidelberg ; E-Mail: hans.kordy@med.uni-heidelberg.de ; Stand: 200506
o Prof. em. Leonard M. Horowitz, Stanford University, Department of Psychology, 450 Serra Mall, Stanford, CA 94305, USA ; E-Mail: lenh@stanford.edu ; URL: https://psychology.stanford.edu/people/leonard-m-horowitz ; Stand: 25.02.2017
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Das IIP-D erfasst interpersonale Probleme. Als etabliertes Standardverfahren wird es in der ambulanten und (teil)stationären Psychotherapie aller Schulen und Therapieformen, in der Psychotherapieforschung sowie im Bereich der Persönlichkeitspsychologie eingesetzt.


Aufbau:
Das Inventar setzt sich aus acht Subskalen zusammen: (1) zu autokratisch/dominant, (2) zu streitsüchtig/konkurrierend, (3) zu abweisend/kalt, (4) zu introvertiert/sozial vermeidend, (5) zu selbstunsicher/unterwürfig, (6) zu ausnutzbar/nachgiebig, (7) zu fürsorglich/freundlich und (8) zu expressiv/aufdringlich. Die Langform enthält 64 und die Kurzform 32 Items mit einem fünfstufigen Antwortformat.


Grundlagen und Konstruktion:
Die Testkonstruktion des IIP-D beruht auf der Klassischen Testtheorie. Die englischsprachige Originalversion (Horowitz et al., 1988) bestand aus 127 Items. Kurze Zeit später erschien die stärker etablierte Kurzversion IIP-64 (Alden et al., 1990). Nachdem die deutsche Version 1994 von Horowitz und Kollegen herausgegeben worden war, erfolgte eine Normierung an N = 3 047 Personen. Die 2., überarbeitete und neu normierte Auflage erschien im Jahre 2000 (Horowitz et al., 2000). Nun liegt mit der 3., überarbeiteten Auflage neben der 64-Itemfassung eine 32-Item-Version (Thomas et al., 2011) des IIP mit Normen aus 2007 für die Kurzversion und Fallbeispielen vor. Die 64-Itemfassung entstand nach Überprüfung der Skalenkonstruktion und des Kreismodells durch Item-Skalen-Korrelationen und Faktorenanalysen. Trennschärfen und Schwierigkeiten der IIP-64 liegen zwischen rit = .25 und .66 sowie zwischen P = .17 und .51.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der IIP-64-Skalen liegen zwischen Alpha = .71 bis .82 und für die IIP-32 mit erwartungsgemäß etwas niedrigeren Werten zwischen Alpha = .60 und .85. Leising et al. (2007) erzielten Werte zwischen Alpha = .63 und .73.
Validität: Das zugrundeliegende Circumplexmodell wird durch faktorenanalytische Befunde bestätigt. Neben dem zweidimensionalen Modell wird in Studien ein weiterer Faktor berichtet, der als "Gesamtmaß interpersonaler Probleme" oder "emotionale Belastung" (Distress) bezeichnet wird. Als Nachweis für die (Konstrukt)Validität werden neben der theoriekonformen Darstellung der Skalen durch das Circumplex-Modell Interkorrelationen zwischen den acht Skalen berichtet. Die niedrigsten Korrelationskoeffizienten zeigen sich erwartungsgemäß zwischen den Skalen, die Gegenpole bilden, wie z. B. PA-HI mit r = .30 (IIP-64) bzw. r = .04 (IIP-32) oder JK-BC mit r = .41 (IIP-64) bzw. r = .21 (IIP-32). Die konvergente und divergente Validität der IIP-64 und IIP-32 wurden in zahlreichen Studien nachgewiesen.
Normen: Für die Langform werden geschlechts- und altersspezifische Normdaten angegeben, die 1994 an N = 3 047 Personen gewonnen wurden. Für die Kurzform werden Werte von N = 2 499 Personen aus dem Jahr 2007 aufgeführt. Es handelt sich jeweils um Staninewerte. Auch werden die Normen hinsichtlich der unipsatierten und ipsatierten Skalenwerte jeweils für beiden Fragebogenversionen getrennt angegeben.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Das Inventar zur Erfassung Interpersonaler Probleme (IIP-D; Horowitz, Strauß & Kordy, 1994, 2000; Horowitz, Strauß, Thomas & Kordy, 2017) ist ein klinisches Verfahren zur Erfassung von interpersonalen Problemen. Bereits in den fünfziger Jahren befassten sich Sullivan (1953) und Leary (1957) mit dem Konstrukt Interpersonale Probleme. Nach Sullivan (1953) spielen zwischenmenschliche Beziehungen eine entscheidende Rolle für die Persönlichkeitsentwicklung. In seiner Theorie der reziproken Emotion beschreibt er, dass die Integration in einer zwischenmenschlichen Situation einen wechselseitigen Vorgang darstellt, d. h. dass sich zwei Personen in ihrem Verhalten gegenseitig beeinflussen. Dadurch entstehen gegensätzliche Bedürfnisse, die sich verstärken oder es werden reziproke Handlungsschemata entwickelt oder desintegriert. Leary entwickelte auf der Grundlage von Sullivans Theorien das sog. Circumplex-Modell interpersonalen Verhaltens. Interpersonale Verhaltensweisen konnten damit in einem zweidimensionalen semantischen Raum mit den beiden Dimensionen Zuneigung (feindseliges vs. liebevolles Verhalten) und Dominanz (dominierendes vs. unterwürfiges Verhalten) abgebildet werden. Die Skalen des IIP wurden in Anlehnung an die acht Oktanten des interpersonalen Verhaltens von Leary konzipiert.
 

Testaufbau

Das IIP-D umfasst in der Langform mit 64 Items (= IIP-64) und in der Kurzform mit 32 Items (= IIP-32) folgende acht Skalen:
(1) PA = "zu autokratisch/dominant" (Item 17, 31, 44, 45, 50, 52, 57, 59): Betroffene Person kann andere nicht akzeptieren, will sie ändern oder beeinflussen oder kontrollieren. Sie ist oft mit anderen verstritten, will unabhängig sein und kann sich nicht unterordnen.
Gegenpol von PA = Skala HI (zu unterwürfig)
(2) BC = "zu streitsüchtig/konkurrierend" (Item 1, 22, 24, 29, 32, 40, 56, 64): Person vertraut keinem, ist misstrauisch gegenüber anderen und kann niemanden unterstützen. Die Probleme und Bedürfnisse anderer kümmert sie nicht. Sie beschreibt sich als missgünstig, streit- und rachesüchtig.
Gegenpol von BC = Skala JK (zu ausnutzbar)
(3) DE = "zu abweisend/kalt" (Item 11, 15, 16, 20, 23, 27, 36, 60): Person kann keine Nähe zu anderen herstellen, keine Zuneigung zeigen, empfindet keine Liebe zu anderen. Sie kann keine langfristigen Verpflichtungen zu anderen eingehen. Sie ist distanziert und nachtragend.
Gegenpol von DE = Skala LM (zu fürsorglich)
(4) FG = "zu introvertiert/sozial vermeidend" (Item 3, 7, 14, 18, 33, 35, 55, 62): Person kann keine Kontakte knüpfen, nicht auf andere zugehen oder mit anderen etwas unternehmen und kann keine Gefühle zeigen.
Gegenpol von FG = Skala NO (zu expressiv)
(5) HI = "zu selbstunsicher/unterwürfig" (Item 5, 6, 8, 9, 12, 13, 19, 39): Person kann keine Bedürfnisse äußern, sich nicht behaupten, standfest sein, andere mit Problemen konfrontieren, aggressiv sein, in der Gegenwart anderer nicht selbstbewusst sein. Sie scheut sich, die Rolle eines Vorgesetzten zu übernehmen.
Gegenpol von HI = Skala PA (zu autokratisch)
(6) JK = "zu ausnutzbar/nachgiebig" (Item 2, 10, 25, 34, 38, 42, 53, 61):
Person kann sich nicht von anderen abgrenzen, kein "Nein" sagen und ihre Wut zeigen. Sie lässt sich leicht für eine Sache überreden, ist leichtgläubig, wird eher ausgenutzt. Streit und Selbstbehauptung sind fremd für sie.
Gegenpol von JK = Skala BC (zu streitsüchtig)
(7) LM = "zu fürsorglich/freundlich" (Item 21, 28, 37, 46, 49, 51, 54, 63): Person zieht Bedürfnisse anderer vor, ist großzügig und sehr hilfsbereit. Sie ist nicht in der Lage, anderen Grenzen zu setzen.
Gegenpol von LM = Skala DE (zu abweisend)
(8) NO = "zu expressiv/aufdringlich" (Item 4, 26, 30, 41, 43, 47, 48, 58): Person kann Dinge nicht für sich behalten, gibt viel von sich preis, will viel Beachtung kriegen, spielt den Clown, will immer von anderen umgeben sein. Sie zeigt hohe Teilnahme und Gefühl von Verantwortung gegenüber den Problemen anderer.
Gegenpol von NO = Skala FG (zu introvertiert)
Das Antwortformat ist fünfstufig mit den Stufen 0 = "nicht", 1 = "wenig", 2 = "mittelmäßig", 3 = "ziemlich" und 4 = "sehr".
 

Auswertungsmodus

Die Auswertung kann im Einzelfall manuell und beim Vorliegen mehrerer Daten mit einem Statistik-Software-Paket wie SPSS oder SAS erfolgen. Für Letztere wird im Anhang eine Auswertungssyntax jeweils für die Lang- und Kurzform angeboten. Zuvor sollte jedoch überprüft werden, ob die Bögen vollständig ausgefüllt worden sind. Eine Auswertung bleibt aus, wenn beim IIP-64 mehr als vier und beim IIP-32 mehr als zwei Itemantworten fehlen. Außerdem empfehlen die Autoren, die Berechnung ein zweites Mal durchzuführen, um sicherzugehen, dass richtig ausgewertet wurde.
Für jedes Item können 0 bis 4 Punkte erzielt werden. Die Punktzahl der Items, die zu einer Skala gehören, wird zusammengezählt und das arithmetische Mittel gebildet (8 als Divisor; bei fehlenden Items gilt die entsprechende Anzahl der Itemantworten, auf Skalenebene sollten jedoch für die Langform mindestens sechs und für die Kurzform mindestens drei Itemantworten vorliegen). Hierfür wird ein Schablonensatz bereitgestellt. Die Skalenrohwerte werden dann in den Auswertungsbogen übertragen und es wird ein Profil erstellt. Dann wird ein Gesamtwert - jeweils für IIP-64 und IIP-32 - berechnet aus der Summe aller Skalenrohwerte geteilt durch acht. Der Skalen- und Gesamtrohwert (64-Item- und 32-Item-Gesamtwert) bewegt sich zwischen 0 und 4. Überdies werden sog. ipsative Skalenwerte ermittelt, die als "individuelle Standardscores" (Horowitz et al., 2017, S. 27) gelten. Diesen Wert erhält man durch die Subtraktion des Gesamtwerts von einem Skalenwert (z. B. IPS-PA: = PA-IIPges). Die Skalenwerte aus den Normtabellen im Anhang gelten als obere Grenze des zugeordneten Staninewertes (Horowitz et al., 2017, S. 26-27).
 

Auswertungshilfen

Als Auswertungshilfen liegen Auswerteschablonen, Interpretationshinweise sowie vier ausgewählte klinische Fallbeispiele vor (Horowitz et al., 2017, S. 28-34, S. 59). Außerdem wird eine Auswertungssyntax für die Auswertung mit einem Statistikprogramm wie SPSS oder SAS angegeben (S. 95-97).
 

Auswertungszeit

Zur Dauer der manuellen und computergestützten Auswertung liegen keine Angaben vor.
 

Itembeispiele

Im Folgenden wird das Beispielitem vorgestellt.
"Wie sehr haben Sie unter diesen Problemen gelitten?"
"Es fällt mir schwer ..."
"00. mit meinen Angehörigen zurechtzukommen."
Antwortformat: (0) nicht, (1) wenig, (2) mittelmäßig, (3) ziemlich, (4) sehr.
 

Durchführung

 

Testformen

Das IIP-D liegt als Paper-Pencil-Version und Computerversion im Hogrefe TestSystem vor. Es gibt eine Lang- und eine Kurzform, das IIP-64 und IIP-32. Beide können im Einzel- und Gruppensetting durchgeführt werden (Horowitz et al., 2017, S. 26). Lutz, Tholen, Schürch und Berking (2006) haben eine 12-Item-Fassung entwickelt, das IIP-12.
 

Altersbereiche

Das Verfahren ist für Erwachsene im Alter von 18 bis 92 Jahren normiert.
 

Durchführungszeit

Das IIP-D bzw. das IIP-64 dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten. Die Kurzform, das IIP-32, kann in 5 bis 10 Minuten durchgeführt werden. Es wird kein Zeitlimit gesetzt (Horowitz et al., 2017, S. 26).
 

Material

Die Testmappe enthält neben dem Manual je 20 Fragebögen für die Lang- und Kurzversion, 40 Auswertungsbögen und einen Schablonensatz. Alle Materialien können separat bezogen werden. Daneben ist ein Schreibgerät nötig.

Materialliste Testbox (Stand: 01.02.2017):
- Manual (Artikel-Nr. 04 164 02)
- 20 Fragebögen IIP-32 (Artikel-Nr. 04 164 03)
- 20 Fragebögen IIP-64 (Artikel-Nr. 04 164 04)
- 40 Auswertungsbögen (Artikel-Nr. 04 164 05)
- Schablonensatz (Artikel-Nr. 04 164 06).
 

Instruktion

Die Instruktionen sind auf der ersten Seite des Fragebogens abgedruckt. Sie werden von den Probanden selbst durchgelesen (Horowitz et al., 2017, S. 26).
 

Durchführungsvoraussetzungen

Für die Testung sind keine relevanten Hinweise vorgegeben. Das Ausfüllen des Bogens kann je nach Situation mit oder ohne Testleiter erfolgen. Davor sollte der Proband über Testinhalte und Ziele informiert werden; v. a. dass das Testergebnis die Grundlage für die Therapieauswahl bildet, sollte der Patient vorher wissen (Horowitz et al., 2017, S. 26).
 

Testkonstruktion

Die Testkonstruktion des IIP-D beruht auf der Klassischen Testtheorie.
Die englischsprachige Originalversion des IIP-D (Horowitz, Rosenberg, Baer, Ureno & Villasenor, 1988) bestand aus 127 Items. Kurz nach der Publikation der Originalversion wurde die stärker etablierte Kurzversion IIP-64 (Alden, Wiggins & Pincus, 1990) herausgegeben. Die deutsche Version der ersten Auflage wurde 1994 von Horowitz, Strauß und Kordy entwickelt (PSYNDEX Tests-Nr. 9003253). Im selben Jahr wurde die Normierung an N = 3 047 Personen durchgeführt. Eine 2., überarbeitete und neu normierte Auflage erschien im Jahre 2000 (Horowitz, Strauß & Kordy, 2000). Nun liegt mit der dritten Auflage neben einer 64-Itemfassung eine 32-Item-Version des IIP mit neuen Normen aus 2007 für die Kurzversion und Fallbeispielen vor (Horowitz et al., 2017, S. 5; Thomas, Brähler und Strauß, 2011).
Die Itemselektion erfolgte in mehreren Schritten. Zunächst wurden Stundenprotokolle aus 100 psychoanalytischen Therapiesitzungen dahingehend überprüft, wie oft ein Typ-D-Verhalten (Dispersives Verhalten = Verhalten, welches Personen auseinandertreibt, z. B. durch Zurückweisung, Ablehnung oder Widerspruch) und ein Typ-C-Verhalten (Kohäsives Verhalten = Verhalten, welches zwischenmenschliche Beziehungen stärkt wie Kooperation, Übereinstimmung oder Teamwork) vorliegt. In einem zweiten Schritt wurden alle interpersonalen Probleme in zwei Listen zusammengefasst. Die erste Liste enthielt alle Äußerungen des Patienten, in denen es ihm schwerfällt, etwas zu tun. Die zweite Liste bestand aus Äußerungen, die ein Patient tun muss bzw. sich gezwungen fühlt, zu tun (z. B. einen Streit mit dem Ehemann). Eine weitere ähnliche Analyse erfolgte anhand von 28 psychoanalytischen Erstinterviews, die auf Video aufgezeichnet waren. Hieraus wurden alle Problemaussagen in sechs Cluster unterteilt. Eine Vorform bestehend aus 100 dieser Aussagen wurde an 101 Studenten erhoben. Eine Korrelationsberechnung ergab, dass Aussagen aus einem Cluster miteinander höher korrelierten als mit Aussagen anderer Cluster. Nach Aufnahme weiterer Aussagen und einer anschließenden Überprüfung auf Verständlichkeit der Aussagen resultierte eine Liste mit insgesamt 127 Items, die aus zwei Typen von Itemformulierungen ("Es fällt mir schwer ..." vs. "Ich tue ... zu sehr") bestand. Für diese Fassung des IIP wurden faktorenanalytisch sechs Subskalen gebildet. Alden et al. (1990) konstruierten in einem iterativen Wechsel zwischen Empirie und theoretischer Reflexion ein Circumplex-Modell mit acht Skalen, das genau auf die Datenstruktur des IIP zugeschnitten war. Die Werte von 470 Psychologiestudierenden wurden zunächst ipsatiert, d. h. von den Item-Rohwerten der einzelnen Personen wurde der Mittelwert aller 127 Items der jeweiligen Person abgezogen. Man erhält auf diesem Wege eine persönliche Antworttendenz der Person. Mit den Korrelationsmatrizen der ipsatierten Werte wurden Hauptkomponentenanalysen gerechnet. Die zwei berechneten Hauptkomponenten konnten nach der Rotation als die beiden Dimensionen "Dominanz" und "Zuneigung" interpretiert werden. Der durch die Hauptkomponenten aufgespannte Raum wurde in acht Sektoren aufgeteilt, deren Mitten bei 45 Grad, 90 Grad, 135 Grad, 180 Grad, 225 Grad, 315 Grad und 360 Grad lagen. Innerhalb der Sektoren wurden je acht Items mit der höchsten multiplen Korrelation zu den beiden Hauptkomponenten ausgewählt, um die Subskalen des Verfahrens zu bilden. In weiteren Schritten wurden diese Skalen verfeinert. 50 Items waren bereits ausgewählt worden, 13 weitere wurden nach Überprüfung der Kommunalitäten, der Item-Skalen-Korrelationen und Skaleninhalten präferiert. Eine Hauptkomponentenanalyse konnte zeigen, dass die beiden Dimensionen 65% der Varianz aufklärten. Die Skalenkonstruktion und das Kreismodell der 64-Itemfassung wurden an N = 947 Psychologiestudierenden untersucht, wobei davon n = 321 Personen die 127-Item-Fassung ausfüllte. Die zwei Dimensionen mit 65% gemeinsamer Varianzaufklärung wurden erneut bestätigt (Horowitz et al., 2017, S. 12-14).
Die Kurzform IIP-32 folgte einige Jahre später durch Thomas et al. (2011). Als Grundlage für die Itemauswahl dienten die Daten der Normstichprobe (N = 3 047) aus 1994. Die psychometrische Güte wurde überprüft und anschließend im Jahre 2007 an N = 2 499 Probanden im Alter von 14 bis 98 Jahren eine Normierung durchgeführt. Die Trennschärfe und Schwierigkeit beider Formen wurde überprüft. Die Trennschärfekoeffizienten liegen zwischen rit = .25 und .66 und die Schwierigkeitsindizes zwischen P = .17 und .51 (Horowitz et al., 2017, S. 11-18). Angaben zur Kurzform fehlen.
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Die Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität werden durch die standardisierten Instruktionen, die Auswertungshilfen (Schablonen, Auswertungsbögen mit Profildarstellung, Auswertungssyntax), Interpretationshinweise, Fallbeispiele und Normtabellen angestrebt.
 

Reliabilität

Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der IIP-64 und IIP-32 wurde berechnet. Diese liegt für die Skalen der Langform zwischen Alpha = .71 bis .82 und für die der Kurzform mit erwartungsgemäß etwas niedrigeren Werten zwischen Alpha = .60 und .85 (Horowitz et al., 2017, S. 19). Die niedrigsten Werte weisen die Skalen JK (zu ausnutzbar/nachgiebig) mit Alpha = .62 und NO (zu expressiv/aufdringlich) mit Alpha = .60 auf. Leising, Rehbein und Sporberg (2007, S. 119) erzielten an n = 92 Probanden interne Konsistenzen (Cronbachs Alpha) zwischen Alpha = .63 und .73. In einer Studie von Becker und Mohr (2005, S. 209; n = 129) konnte nachgewiesen werden, dass die internen Konsistenzen, die auf Grundlage der ipsatierten Skalenwerte berechnet wurden, sehr viel niedriger waren als unipsatierte Werte: Ipsatierte Skalenwerte liegen zwischen Alpha = .31 (Skala LM) und .70 (Skalen PA & FG), während untransformierte Werte zwischen mindestens Alpha = .65 (Skala LM) und .84 (Skala FG) liegen. Auch Grosse Holtforth, Lutz und Grawe (2006) haben die unipsatierten Skalen für die Berechnung der internen Konsistenz herangezogen. Sie berichten Werte in Höhe von Alpha = .71 bis .88. Weiterhin berichten sie von Stabilitätswerten (Pre-Post-Behandlung, Intervall: fünf Sitzungen in einem Zeitraum von 1991-2003), die etwas geringer ausfallen (rtt = .63 mit Distress als Faktor 1, siehe unter "Validität"; rtt = .68 für Dominanz und rtt = .71 für Zuneigung; S. 101, Table 3).
 

Validität

Als Nachweis für die (Konstrukt)Validität werden neben der theoriekonformen Darstellung der Skalen durch das Circumplex-Modell Interkorrelationen (nach Pearson) zwischen den acht Skalen berichtet. Die niedrigsten Korrelationskoeffizienten zeigen sich erwartungsgemäß zwischen den Skalen, die Gegenpole bilden, wie z. B. PA-HI mit r = .30 (IIP-64) bzw. r = .04 (IIP-32) oder JK-BC mit r = .41 (IIP-64) bzw. r = .21 (IIP-32). Eine Hauptkomponentenanalyse der Rohskalenkorrelationen anhand eines riesigen Datensatzes (Patienten, die zwischen 1995 und 2012 in einer Klinik behandelt wurden und den IIP-D ausgefüllt haben; IIP-64: N = 13 320; IIP-32: N = 3 380) ergab ein Dreifaktorenmodell (die Faktoren werden nicht weiter erläutert; Horowitz et al., 2017, S. 19-23). Durch eine explorative und konfirmatorische Analyse (Fisher-Test zur Überprüfung der Eigenschaften des konstanten Radius; Gap-Test zur Messung der Winkelabstände, Vektorenlängen, Kommunalitäten) konnte das dem IIP-D zugrundeliegende Kreismodell bestätigt werden. Die Dimensionen Dominanz und Zuneigung konnten zusammen 60%-70% der Varianz aufklären (Horowitz et al., 2017, S. 20-23). Auch für die Kurzform konnte die Zweidimensionalität, die gleichmäßigen Abstände zwischen den Skalen und die gleichen Skalenvektorlängen nachgewiesen werden (Thomas et al., 2011). Grosse Holtforth et al. (2006, S. 100) fanden ein Dreifaktorenmodell, den Faktor 1 Distress als allgemeinen Faktor und erwartungsgemäß die beiden Faktoren Dominanz und Zuneigung. Alle drei Faktoren blieben durch erneute Faktorenanalyse (Hauptkomponentenanalyse mit Varimaxrotation) nach einer Behandlung mit leichten Veränderungen in den Ladungen konstant.
Bei Becker und Mohr (2005, S. 209) ergab eine Faktorenanalyse mit obliquer Oblimin-Rotation mit den ipsatierten Werten ein zweidimensionales Modell (Faktor 1: Nachgiebigkeit, Faktor 2: Aufdringlichkeit). Mit den untransformierten Werten dagegen konnte sowohl mit als auch ohne Rotation ein dreifaktorielles Modell mit den Faktoren Nachgiebigkeit, Aufdringlichkeit und Abweisung/Kälte (bei Rotation) bzw. "Gesamtmaß interpersonaler Probleme" (ohne Rotation) gefunden werden.
Horowitz et al. (2017) überprüften die Konvergenz zwischen der 64- und 32-Itemfassung anhand einer repräsentativen und klinischen Stichprobe. Für die Skalen beider Fassungen wurden eine gemeinsame Hauptkomponentenanalyse durchgeführt. Die Skalenmittel bewegen sich für beide Fassungen ähnlich auf dem Kreismodell bzw. hinsichtlich der dazugehörigen Dimensionalität auch mit ähnlich mittlerer Winkelabweichung, die mit einem chi-Quadrat-Test überprüft und bestätigt wurde (Horowitz et al., 2017, S.49).
Als Nachweis der divergenten und konvergenten Validität der Kurzform wurden der Relationship Questionnaire (RQ; Griffin & Bartholomew, 1994) zur Abbildung von Bindungsstilen, der Intrex-Fragebogen der Strukturalen Analyse Sozialen Verhaltens (SASB; Tress, 1993) und die Symptom-Checkliste-90 (SCL-90-R; Franke, 2002) herangezogen. Mit dem RQ fanden sie heraus, dass Bindungsstile mit bestimmten Skalen Zusammenhänge aufweisen, z. B. haben Patienten mit sicherer Bindung auf den Skalen LM und JK hohe Werte, d. h. sie sind zu freundlich und zu ausnutzbar. Mit dem SASB, welcher ebenfalls eine Circumplex-Struktur hat und aus acht Clustern besteht, zeigen sich mit den Clustern 1-4 überwiegend negative und mit den Clustern 5-8 positive Korrelationen. Mit der SCL-90 werden erwartungsgemäß schwache positive Werte für die Rohskalen angegeben. Der IIP-32-Gesamtwert korreliert mit den einzelnen SCL-90-Skalen zwischen r = .31 und .65 (Horowitz et al., 2017, S. 49-53).
Braungardt und Schneider (2016, S. 166-168) haben eine Studie mit n = 100 Rentenantragsstellern (M = 48.7 Jahre, SD = 6.6; 60% Frauen) durchgeführt und mehrere Verfahren eingesetzt, darunter auch das IIP-D. Etwa die Hälfte der Rentenantragssteller schätzten ihre interaktionalen Probleme mit Ausnahme in den Subskalen FG (zu introvertiert/sozial vermeidend) und HI (zu selbstunsicher/unterwürfig) geringer ein als die gesunde Gruppe.
Leising et al. (2007) führten eine Studie an n = 95 Frauen (M = 25.2 Jahre, SD = 6.9) durch, die den IIP-64 ausgefüllt haben, danach wurde in einem Rollenspiel Durchsetzungsfähigkeit evoziert. Sie berichten, dass die Skala HI (zu selbstunsicher/unterwürfig) der beste Prädiktor für fehlendes Durchsetzungsvermögen im Rollenspiel ist - gemessen mit zwei Skalen der Interpersonal Adjective Scales - deutsche Version (IAS; Ostendorf, 2001). Die Skala FG (zu introvertiert/sozial vermeidend) erweist sich als Prädiktor für selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung (AvPD = Avoidant personality disorder). Ebenso kann mithilfe des IIP-D-Gesamtscores eine allgemeine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert werden (Leising, Rehbein & Eckardt, 2009). Zu ähnlichen Ergebnisse kamen bereits Wolf, Gallas und Kordy (2005).
 

Normierung

Die Manuale der 2., überarbeiteten und neu normierten Auflage 2000 wie auch der 3., überarbeiteten Auflage 2017 enthalten weiterhin die Normwerte, die 1994 an insgesamt N = 3 047 Personen im Alter von 14 bis 92 Jahren (M = 46.32, SD = 17.82, 55.8% weiblich) gewonnen wurden (und noch nicht in der Erstauflage von 1994 enthalten waren). Was in der 3., überarbeiteten Auflage 2017 neu an Normen hinzukommen ist, sind die Normdaten für die Kurzform, IIP-32, die 2007 an N = 2 499 Personen (M = 47.17, SD = 18.7; 51.6% weiblich) erzielt wurden. Es liegen für die Lang- und Kurzform geschlechts- und altersspezifische Normen in Formen von Staninewerten vor. Zudem befinden sich im Anhang Normen für unipsatierte und ipsatierte Skalenwerte jeweils für beide Fragebogenversionen (Horowitz et al., 2017, S. 11, S. 15, S. 27-28).
 

Anwendungsmöglichkeiten

Das IIP-D als klinisches Verfahren zur Anwendung als Status- und Prozessdiagnostik wird für die Bereiche (ambulante und stationäre) Psychotherapie, Psychotherapieforschung und Persönlichkeitspsychologie eingesetzt (Horowitz et al., 2017, S. 5, S. 11, S. 59). Es findet aufgrund seiner nicht schulorientierten Konzeption genauso Einsatz bei Psychoanalytikern wie auch bei Verhaltenstherapeuten. Da interpersonale Probleme auch Beziehungen zu anderen beeinflussen, gelten die Paar- und Familientherapie sowie Einzel- und Paartherapie als weitere Anwendungsfelder. Darüber hinaus eignet sich das IIP-D auch bei Fragestellungen der Krankheitsbewältigung und Rehabilitationspsychologie. Das IIP-D (Horowitz et al., 2000) in seiner zweiten Auflage wurde bisher als Standardinstrument zur Messung von interpersonalen Problemen eingesetzt (S. 6).
 

Bewertung

Das IIP-D erfasst mit acht Skalen interpersonale Probleme und gilt als das diesbezügliche Standardverfahren. Es ist theoretisch fundiert und die Testkonstruktion ist nachvollziehbar. Die Auswertung anhand der ipsativen Skalenwerte wird genau beschrieben und begründet. Becker und Mohr (2005, S. 205) empfehlen jedoch auf Grundlage ihrer Ergebnisse zur Reliabilität und faktoriellen Validität sowie eines klinischen Fallbeispiels bei der Auswertung nicht die ipsatierten Werte zu nehmen. Für beide Versionen liegen zahlreiche Belege zur Reliabilität und Validität vor. Die Kurzform stellt eine ökonomischere Alternative der 64-Itemfassung dar. Thomas et al. (2011) betonen jedoch, dass die Kurzform aufgrund ihrer schlechteren Skalenreliabilität - bedingt durch die Itemkürzungen - nicht für die Individualdiagnostik geeignet erscheint. Sie raten, hierfür die IIP-D anzuwenden (S. 82).
Beide Versionen sind zwar normiert, aber die Normdaten sind veraltet. Das Manual der vorliegenden 3., überarbeiteten Auflage enthält die Normdaten aus dem Normierungsjahr 1994, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der ersten Auflage 1994 gewonnen, jedoch erst in der zweiten Auflage abgedruckt wurden. Diese sind inzwischen weit über 20 Jahre alt. Die Kurzform wurde 2007 normiert, sodass auch diese Normdaten als veraltet betrachtet werden müssen. Wünschenswert sind aktuelle Normen für beide Fragebogenversionen.
Auch wenn die Normen so als völlig veraltet betrachtet werden müssen (und natürlich weiter veralten), bleibt das IIP-D ein wichtiges Werkzeug zur Erfassung von interpersonalen Problemen im Bereich der Psychotherapie sowie Persönlichkeitspsychologie.
 

Literatur

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  • Braungardt, T. & Schneider, W. (2016). Der Stellenwert der testpsychologischen Befunde bei der Begutachtung von Rentenantragsstellern wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 64 (3), 163-170.
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  • Horowitz, L. M., Strauß, B. & Kordy, H. (1994). IIP-D. Inventar zur Erfassung Interpersonaler Probleme - Deutsche Version. Weinheim: Beltz.
  • Horowitz, L. M., Strauß, B. & Kordy, H. (2000). IIP-D. Inventar zur Erfassung Interpersonaler Probleme - Deutsche Version (2., überarbeitete und neu normierte Auflage). Göttingen: Hogrefe.
  • Horowitz, D., Strauß, B., Thomas, A. & Kordy, H. (2017). IIP-D. Inventar zur Erfassung Interpersonaler Probleme - Deutsche Version (3., überarbeitete Auflage). Göttingen: Hogrefe.
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  • Leising, D., Rehbein, D. & Sporberg, D. (2007). Validity of the Inventory of Interpersonal Problems (IIP-64) for predicting assertiveness in role-play situations. Journal of Personality Assessment, 89 (2), 116-125. (DOI: 10.1080/00223890701468428) -PSYNDEX-Lit Dok.-Nr. 0201565
  • Lutz, W., Tholen, S., Schürch, E. & Berking, M. (2006). Die Entwicklung, Validierung und Reliabilität von Kurzformen gängiger psychometrischer Instrumente zur Evaluation des therapeutischen Fortschritts in Psychotherapie und Psychiatrie. Diagnostica, 52 (1), 11-25.
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  • Sullivan, H. S. (1953). The interpersonal theory of psychiatry. New York: Norton.
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  • Tress, W. (Hrsg.). (1993). Die strukturale Analyse sozialen Verhaltens - SASB. Ein Arbeitsbuch für Forschung und Ausbildung in der Psychotherapie. Heidelberg: Asanger.
  • Wolf, M., Gallas, C. & Kordy, H. (2005). Zur diskriminativen Validität des Inventars zur Erfassung Interpersonaler Probleme (IIP). Interpersonale Probleme von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 34 (4), 233-240.
 

Originalfassung/Anderssprachige Fassungen

  • *Horowitz, L. M., Rosenberg, S. E., Baer, B. A. Ureno, G. & Villasenor, V. S. (1988). Inventory of Interpersonal Problems: Psychometric properties and clinical applications. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 56, 885-892.
 
 Svenja Wahl und Gülay Karadere (27.03.2017)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Computer Assisted Testing; Classical Test Theory; Questionnaires; Test Norms; Social and Interpersonal Measures; Patients; Clinical Psychology; Psychotherapy; Social Behavior; Interpersonal Interaction; Treatment Effectiveness Evaluation; Psychotherapeutic Outcomes

Computerunterstütztes Testen; Klassische Testtheorie; Fragebögen; Testnormen; Soziale und interpersonale Messverfahren; Patienten; Klinische Psychologie; Psychotherapie; Soziales Verhalten; Interpersonale Interaktion; Therapieerfolgskontrolle; Psychotherapieergebnisse

 weitere Schlagworte:

1988 (Originalfassung); 1994 (1. deutsche Auflage); 2000 (2., überarbeitete und neu normierte Auflage); 2017 (3., überarbeitete Auflage); Hogrefe TestSystem; Testing-on-Demand; Circumplexmodell; Interpersonale Probleme; 32 Items (Kurzform IIP-32); 64 Items (IIP-64); Problembereiche: 1 zu Autokratisch/dominant, 2 zu Streitsüchtig/konkurrierend, 3 zu Abweisend/kalt, 4 zu Introvertiert/sozial vermeidend, 5 zu Selbstunsicher/unterwürfig, 6 zu Ausnutzbar/nachgiebig, 7 zu Fürsorglich/freundlich, 8 zu Expressiv/aufdringlich; Normierungsjahr: 2007; Normstichprobe: 3047+2499
 Klassifikation:

Klinische Psychodiagnostik; Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse; Psychotherapie und psychotherapeutische Beratung
Verfahren zur Therapieverlaufs-, Therapieprozess- und Therapieveränderungsdiagnostik; Sonstige Verfahren im Bereich der Klinischen Psychologie
11.24; 11.99
 Anwendungstyp: Clinical Diagnosis
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Übersetzungen: English
 Land: United States
 Publikationsjahr: 2000
 Änderungsdatum: 201704
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