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Dark Triad of Personality at Work

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9007384
 

TOP - Dark Triad of Personality at Work (PSYNDEX Tests Review)

 

Dark Triad of Personality at Work/author

 Schwarzinger, D. & Schuler, H.
 (2016). TOP. Dark Triad of Personality at Work [Testbox mit Manual, 10 Fragebögen Standardform, 10 Fragebögen Kurzform, 10 Auswerte- und Profilbögen Standardform, 10 Auswerte- und Profilbögen Kurzform und 1 Schablonensatz]. Göttingen: Hogrefe.

Preis: 159,00 Euro (Test komplett; Stand: 26.8.2017)

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: http://www.testzentrale.de/ ; Stand: 1.11.2017.
Anmerkung: Eine Computerversion ist im Hogrefe TestSystem (HTS) erhältlich.
 Adresse(n): o Prof. Dr. Heinz Schuler bei PsychAuthors: https://www.zpid.de/psychauthors/index.php?wahl=forschung&uwahl=psychauthors&uuwahl=p00832HS
o Dipl.-oec. Dominik Schwarzinger, HR Diagnostics AG, Königstraße 20, D-70173 Stuttgart ; E-Mail: Info@HR-Diagnostics.de ; URL: http://www.hr-diagnostics.de/ ; Stand: 26.8.2017
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Mit der TOP lassen sich die für das Berufsleben relevanten Aspekte der Dunklen Triade der Persönlichkeit (Narzissmus, Machiavellismus und subklinische Psychopathie) mittels berufsbezogen formulierter Items bei Personen ab 16 Jahren dimensional erfassen.


Aufbau:
Es stehen eine Standard- und eine Kurzform zur Verfügung. Die TOP-Standardform besteht aus 60 Items, drei Hauptskalen (Faktoren) sowie 11 Subskalen: Hauptskalen (A) Narzisstische Arbeitshaltung mit Subskalen 1-5, (B) Machiavellistische Arbeitseinstellung mit Subskalen 6-8, (B) Psychopathischer Arbeitsstil mit Subskalen 9-11; Subskalen (1) Führungsanspruch, (2) Überzeugungsglaube, (3) Autoritätsbedürfnis, (4) Risikofreude, (5) Überlegenheitsgefühl, (6) Unsentimentalität, (7) Durchsetzungsglaube, (8) Skepsis, (9) Flexibilität, (10) Impulsivität, (11) Beschönigung. Die TOP-Kurzform besteht aus 9 Items mit den drei Hauptskalen (A) Narzisstische Arbeitshaltung, (B) Machiavellistische Arbeitseinstellung, (C) Psychopathischer Arbeitsstil.


Grundlagen und Konstruktion:
Das Verfahren beruht auf den Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Auf der Basis von Literaturanalysen und mit Bezug auf (nicht-berufsbezogene) Standardverfahren zur Erfassung der Dunklen Triade wurde ein erster Pool von 433 berufsbezogen formulierten Items entwickelt, aus dem anhand der teststatistischen Kennwerte 170 Items als Ausgangspunkt für die Entwicklung der TOP-Endversion mit 60 Items (Standardform) ausgewählt wurden. Diese wurde in fünf weiteren Schritten auf der Basis explorativer und konfirmatorischer Faktorenanalysen entwickelt. Für die TOP-Kurzform wurden die jeweils am höchsten ladenden Items aus den 11 Subskalen der Standardform ausgewählt und nach faktorenanalytischen Prüfungen 9 Items selektiert.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der Hauptskalen (Faktoren) liegen zwischen .81 und .94, für die Subskalen zwischen .65 und .83. Die Retestreliabilitäten liegen bei einem kürzeren Abstand (nach zwei bis vier Wochen) für die Hauptskalen zwischen rtt = .86 und .94, für die Subskalen zwischen rtt = .69 und .94; bei einem längeren Abstand (nach sechs Monaten) liegen sie für die Hauptskalen zwischen rtt = .69 und .76, für die Subskalen zwischen rtt = .41 und .77. Die Profilreliabilität wurde nicht berechnet.
Validität: Die faktorielle Validität wurde durch explorative und konfirmatorische Faktorenanalysen umfangreich geprüft. Die Konstruktvalidität konnte durch zahlreiche Vergleiche mit anderen, nicht berufsbezogenen Instrumenten zur Diagnostik der Dunklen Triade der Persönlichkeit (NPI, MK, KPI-R, SD3, Dirty Dozen) sowie mit Zusammenhangsanalysen zu allgemeinen Persönlichkeitsmerkmalen (nach dem Fünffaktorenmodell und dem HEXACO-Modell), zu berufsbezogenen Interessen sowie zu kognitiven Fähigkeiten (Selbsteinschätzungen und objektive Intelligenzmessung) nachgewiesen werden. Die kriterienbezogene Validität wurde mit Hilfe verschiedener Kriteriumsvariablen belegt.
Normen: Es liegen Normen (Standardwerte, Prozentrangwerte, Staninewerte) aus Erhebungen im Zeitraum von 2010 und 2015 bei berufserfahrenen Personen der Normalbevölkerung aus unterschiedlichen Branchen und unterschiedlichen Hierarchiestufen vor (1 298 Personen). Für die Narzisstische Arbeitshaltung liegen differenzierte Normen nach Geschlecht (637 Frauen, 506 Männer) sowie für Führungskräfte (258 Personen) vor.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Das Verfahren erfasst Aspekte der Dunklen Triade der Persönlichkeit, die für das Berufsleben relevant sind (Narzissmus, Machiavellismus und subklinische Psychopathie). Die Abkürzung TOP steht für die englische Bezeichnung "Triad of Personality". Auf den Namenszusatz "Dark" für das vorangestellte Akronym wurde bewusst verzichtet, um der Breite von Befunden für diese Eigenschaften Rechnung zu tragen, die auch positive Effekte miteinschließt (TOP; Dark Triad of Personality at Work; Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 9). Es handelt sich um einen Fragebogentest zur dimensionalen und subklinischen Erfassung der drei Persönlichkeitseigenschaften. Als Besonderheit des vorgelegten Verfahrens heben die Autoren hervor, (a) dass es erstmalig eine berufsbezogene und gleichzeitige Messung der Dunklen Triade erlaubt, (b) dass es ausschließlich mit Daten berufserfahrener Personen entwickelt, validiert und normiert wurde und (c) dass es eine akzeptierte und rechtlich unproblematische Messung im betrieblichen Umfeld und für Forschungszwecke erlaubt (S. 9).
Die Dunkle Triade der Persönlichkeit gehört zu einer Gruppe weiterer "dunkler Eigenschaften", die in der Arbeits- und Organisationspsychologie ein wachsendes Interesse gefunden haben und gewissermaßen als eine Gegenbewegung angesehen werden können zu der sehr umfangreichen Persönlichkeitsforschung zu dem Fünffaktorenmodell, die sich mit der "hellen Seite" der Persönlichkeit beschäftigt (Kaiser, LeBreton & Hogan, 2015; Wille, De Fruyt & De Clerq, 2013). Für die Personalauswahlpraxis wird dafür plädiert, nicht nur erwünschte Eigenschaften, sondern auch die dunklen Seiten der Persönlichkeit als relevante Prädiktoren beruflicher Leistung einzubeziehen. So ließen sich nicht nur die Voraussetzungen für gute Leistungen untersuchen, sondern auch die Wahrscheinlichkeit dafür, auf diesem Wege zu "entgleisen" (Dalal & Nolan, 2009, S. 434).
Das Konzept der Dunklen Triade wurde von Paulhus und Williams (2002) eingeführt und erlebt seitdem eine steigende Zahl wissenschaftlicher Publikationen und gerade in jüngster Zeit auch eine wachsende mediale Aufmerksamkeit (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 17). Die Testautoren werten die umfangreiche Forschung zu diesen drei Persönlichkeitskonstrukten aus und fassen in der TOP deren beruflich relevante Kerndimensionen zusammen. Für die Rückmeldung an die Getesteten empfehlen sie, die drei Konstrukte bewusst mit weniger klinisch anmutenden Begriffen zu bezeichnen, um eine klinische Interpretation der Faktoren zu vermeiden (S. 29). Die mit der TOP erfassten berufsbezogenen Aspekte der Dunklen Triade lassen sich wie folgt beschreiben (S. 30, in Klammern Bezeichnungen für die Rückmeldung an die Testperson):
(1) Die Narzisstische Arbeitshaltung (Selbstbezogene Arbeitshaltung, SA) beinhaltet überzogenen Selbstwert und überzogene Selbstzuschreibungen in Bezug auf die eigene Bedeutung, die persönlichen Führungsfähigkeiten und die Wirkung auf andere. Sie ist verbunden mit Risikofreude, einem Führungsanspruch, dem Bedürfnis, Autorität über andere auszuüben, einer Überschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit und Überzeugungskraft sowie mit übertriebenen Erwartungen an die Umwelt.
(2) Die Machiavellistische Arbeitseinstellung (Durchsetzungsbezogene Arbeitseinstellung, DA) beinhaltet emotionale Härte und Abgeklärtheit, eine misstrauische und skeptische Haltung gegenüber anderen und die Überzeugung, dass Härte, Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wichtig sind, um die eigenen Ziele zu erreichen. Machiavellisten schätzen zwar ihre Mitmenschen negativ ein, haben aber einen realistischen Blick auf die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Als literarisches Vorbild für dieses Konstrukt diente die Schrift "Il Principe" von Niccolo Machiavelli aus dem Jahr 1513 (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 19).
(3) Der Psychopathische Arbeitsstil (Ungebunden-impulsiver Arbeitsstil, UA) beinhaltet einen impulsiven, sprunghaft-ungeplanten Lebensstil mit fehlender Planung und Kontrolle des eigenen Verhaltens sowie der Bereitschaft zu beschönigen oder zu lügen, um berufliche Vorteile zu erzielen. Dieser Arbeitsstil lässt sich als der problematischste Bestandteil der Dunklen Triade sehen (Schwarzinger & Schuler, S. 20, S. 63).
Die drei Konstrukte weisen inhaltliche Überlappungen, aber auch deutliche Unterschiede auf, die sich empirisch abbilden (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 22 ff.): So sind Narzissmus und Machiavellismus relativ unabhängig voneinander. Die Narzisstische Arbeitshaltung und der Psychopathische Arbeitsstil haben als Gemeinsamkeit das egoistische, kaltherzige und rücksichtslose Ausnutzen anderer. Emotionale Härte und Kälte haben auch Machiavellismus und Psychopathie gemeinsam. Ein eher alleinstehendes Merkmal von Psychopathie ist der impulsive Lebensstil, verbunden mit eher unberechenbaren Verhaltensweisen, fehlender Planung und Kontrolle des eigenen Handelns. Dies ist weder Kennzeichen von Machiavellismus noch von Narzissmus. Machiavellismus ist im Gegenteil von einem besonders kontrollierten und pragmatischen Naturell gekennzeichnet.
Ziel bei der Entwicklung der TOP war es, diese Überlappungen und Abgrenzungen der drei Konstrukte abzubilden. Es wurde darauf geachtet, möglichst alle zentralen Aspekte berufsbezogen zu erfassen, gleichzeitig aber eine möglichst gute Trennung der Konstrukte voneinander sicherzustellen. Operational sollte sich dies in gut abgrenzbaren Faktoren abbilden, die mittelhohe Zusammenhänge untereinander aufweisen (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 23). Die Autoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass mit der TOP nur die beruflich relevanten Aspekte der Dunklen Triade erhoben werden und nicht etwa der Anspruch erhoben wird, die theoretischen Konstruktinhalte vollständig zu erheben oder die damit gewonnenen Testergebnisse auf andere Lebensbereiche übertragen zu können. Das Verfahren soll somit auch nicht als klinisches Diagnoseinstrument eingesetzt werden, da es für den Berufskontext konzipiert und mit Daten von berufstätigen Personen aus der Allgemeinbevölkerung normiert und entwickelt wurde.
 

Testaufbau

Der Test besteht in der Standardform aus 60 Items, die drei Hauptskalen (Faktoren) und 11 Subskalen zugeordnet werden können. Aufgabe der Testperson ist es, Statements zu berufsbezogenen Verhaltensweisen und Einstellungen zu bewerten. Als Antwortmöglichkeiten sind sieben Stufen von 1 = "trifft gar nicht zu" bis 7 = "trifft voll zu" vorgegeben.

(A) Narzisstische Arbeitshaltung (31 Items). Dieser Faktor erfasst als berufsbezogene Variante des Narzissmus einen überzogenen Selbstwert im Hinblick auf die eigene Bedeutung, Führungsfähigkeiten und Wirkung auf andere sowie Gefallen am Ausüben von Autorität über andere und an der Übernahme risikoreicher Aufgaben. Zugehörige Subskalen und Beispielitems sind:
(1) Führungsanspruch (7 Items, z. B. "Ich habe große Führungsfähigkeiten").
(2) Überzeugungsglaube (9 Items, z. B. "Neue Kollegen sind schnell begeistert von mir").
(3) Autoritätsbedürfnis (4 Items, z. B. "Mir gefällt es, Autorität über Kollegen auszuüben").
(4) Risikofreude (3 Items, z. B. "Im Berufsleben brauche ich Action").
(5) Überlegenheitsgefühl (8 Items, z. B. "In meiner Abteilung kann es keiner mit mir aufnehmen").

(B) Machiavellistische Arbeitseinstellung (17 Items). Dieser Faktor erfasst als berufsbezogene Variante des Konstrukts Machiavellismus emotionale Härte und Abgeklärtheit, eine misstrauische Haltung gegenüber anderen sowie die Überzeugung, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wichtig sind. Zugehörige Subskalen und Beispielitems sind:
(1) Unsentimentalität (5 Items, z. B. "Tiefere Gefühle sind bei mir fehl am Platz").
(2) Skepsis (7 Items, z.B. "Man kann seinen Kollegen nicht trauen").
(3) Durchsetzungsglaube (5 Items, z. B. "Wer gewinnen will, muss hart sein").

(C) Psychopathischer Arbeitsstil (12 Items). Dieser Faktor erfasst als berufsbezogene Variante der gängigen Psychopathiekonzeption einen impulsiven, sprunghaft-ungeplanten Lebensstil sowie die Bereitschaft, zu beschönigen und zu lügen. Zugehörige Subskalen und Beispielitems sind:
(1) Flexibilität (5 Items, z. B. "Auch bei der Arbeit handle ich am liebsten so, wie mir gerade zumute ist").
(2) Impulsivität (3 Items, z. B. "Wenn etwas nicht so läuft, wie ich will, reagiere ich aufbrausend").
(3) Beschönigung (4 Items, z. B. "Notlügen sind im Geschäftsleben erlaubt").

Die Kurzform der TOP besteht aus neun Items der Standardform, die die drei Faktoren erfassen. Ausgewählt wurden je Faktor drei hochladende und faktorenanalytisch gut trennbare Items (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 52-55).
 

Auswertungsmodus

Zur Auswertung der Papierform werden die passenden Schablonen (für Standard- oder Kurzform) an Markierungen angelegt. Bei der Standardform werden zunächst je Fragebogenseite die Rohwerte je Subskala summiert, auf den Auswertungs- und Profilbogen übertragen und anschließend die Rohwertgesamtsumme je Subskala über alle drei Fragebogenseiten gebildet. In einem weiteren Schritt wird der Faktorwert als Summe der zugehörigen skalenweisen Rohwertsummen berechnet. Für die Subskalen- und Faktorwerte werden die zugehörigen Standardwerte aus den Normtabellen im Anhang des Manuals abgelesen und in den Auswertungs- und Profilbogen übertragen. Die numerischen Standardwerte können zusätzlich in ein Profil zur grafischen Darstellung übertragen werden.
Bei der Kurzform ist nur eine Fragebogenseite mittels Schablone zur Rohwerteermittlung auszuwerten, ansonsten ist analog zur Standardform vorzugehen.
 

Auswertungshilfen

Es stehen Schablonen und Auswertungsbögen zur Ermittlung der Rohwerte der Haupt- und Subskalen zur Verfügung. Die Rohwerte können in Standardwerte umgerechnet und mit Hilfe von Testprofilen interpretiert werden. Des Weiteren liegen Tabellenwerte zur Bestimmung der Vertrauensintervalle und kritischen Differenzen der Standardwerte (Haupt- und Subskalen) vor. In einer allgemeinen Umrechnungstabelle werden darüber hinaus Staninewerte und Prozentrangwerte zur Verfügung gestellt. Es werden Auswertungsbeispiele gegeben und zwei ausführliche Fallbeispiele (Einsatz bei der Auswahl und beim Coaching von Führungskräften) als Interpretationshilfen bereitgestellt.
 

Auswertungszeit

Zu der benötigten Auswertungszeit finden sich keine Angaben im Manual, sie dürfte jedoch für die Papierform innerhalb weniger Minuten zu bewältigen sein. Die Auswertung der Computerform erfolgt automatisiert und entsprechend schnell.
 

Itembeispiele

Itembeispiele sind unter "Testaufbau" dargestellt.
 

Durchführung

 

Testformen

Die TOP kann als Einzel- oder Gruppentest durchgeführt werden. Neben der Standardform mit 60 Items liegt eine Kurzfassung mit neun Items vor. Es wird sowohl eine Papierform als auch eine Computerform im Hogrefe Testsystem angeboten.
 

Altersbereiche

Ab 16 Jahren (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 31).
 

Durchführungszeit

10 Minuten für die Standardform, 5 Minuten für die Kurzform.
 

Material

Die Testmappe enthält das Manual und das vollständige Testmaterial. Daneben ist nur Schreibgerät erforderlich. Verbrauchsmaterial (Antwortbögen, Auswertungs- und Profilbögen) kann separat bezogen werden. Testhefte sind wieder verwendbar. Für die Computerversion sind die entsprechenden Hard- und Softwarevoraussetzungen zu erfüllen. Alle Teile sind separat erhältlich.

Material Testbox (Stand: 7.3.2017):
- Manual
- 10 Fragebögen Standardform
- 10 Fragebögen Kurzform
- 10 Auswerte- und Profilbögen Standardform
- 10 Auswerte- und Profilbögen Kurzform
- 1 Schablonensatz.
 

Instruktion

Der Fragebogenbearbeitung geht eine standardisierte mündliche Instruktion durch den Testleiter voraus, die vollständig vorgegeben ist. Des Weiteren findet sich eine ausführliche Instruktion auf dem Fragebogen.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Für die Durchführung sind auf Seiten der Testperson ausreichende Deutschkenntnisse erforderlich; im Zweifelsfall sollte das Sprachverständnis vor der Durchführung geprüft werden. Der Testleiter sollte sich vorab mit dem Manual und den Testmaterialien gut vertraut gemacht haben, um Rückfragen nach Inhalten und Anwendungszwecken angemessen beantworten zu können. Bei Testung größerer Gruppen wird der Einsatz mehrerer Testleiter geraten. Es sollte eine ruhige und störungsfreie Testatmosphäre sichergestellt werden und im Falle einer Gruppentestung an Einzeltischen gearbeitet werden (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 31 ff.).
 

Testkonstruktion

Das Verfahren beruht auf den Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Es wurde mit dem Ziel entwickelt, die Eigenschaften der dunklen Triade der Persönlichkeit gemeinsam in einem Instrument zu messen. Die TOP sollte berufsbezogen sein, psychometrischen Standards und insbesondere auch den Anforderungen der DIN 33430 nach rechtlichen und Akzeptanzansprüchen genügen. Ziel war es, vor allem die berufsrelevanten Aspekte der Triade-Eigenschaften abzubilden. Ziel war es nicht, alle Einzelfacetten der eher klinischen Originalkonstrukte abzubilden. Es sollten aber durchaus möglichst viele inhaltliche Aspekte von Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie berufsbezogen messbar gemacht werden. Deswegen war zum Beispiel die Auswertungsstrategie bei den im Zuge der Testentwicklung durchgeführten Faktorenanalysen, möglichst viele Faktoren zu extrahieren, statt sich auf eine möglichst dominante erste Komponente zu konzentrieren (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 45 f.).
Die Testentwicklung erfolgte in mehreren Schritten und auf der Basis von insgesamt 12 Einzelstudien, die zwischen 2010 und 2015 stattfanden. Studienteilnehmer waren berufserfahrene Personen bzw. Berufstätige auf verschiedenen hierarchischen Niveaus (von Auszubildenden bis zu Topführungskräften) und aus unterschiedlichen Branchen. Fast alle Studien wurden webbasiert durchgeführt (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 43 ff.):
(1) Es wurde zunächst ein Itempool von 433 berufsbezogenen Ausgangsitems zur dunklen Triade zusammengestellt. Zum einen formulierten die Testautoren sowie weitere Wissenschaftler und statistisch und testmethodisch erfahrene Personalpraktiker Items unter Rückgriff auf verschiedene Definitionen der drei Konstrukte in der Literatur. Zum anderen wurden vorhandene (nicht-berufsbezogene) Standardverfahren zur Erfassung der Dunklen Triade ausgewertet und als Vorlage für die Formulierung neuer berufsbezogener Items herangezogen. Anschließend wurden diese ersten Itemfassungen durchgesehen und korrigiert (z. B. doppelte Verneinungen entfernt oder wenig geläufige Fremdworte ersetzt) und vorläufig zu aus der Literatur abgeleiteten Skalen gruppiert.
(2) Bevor die Items für die Testentwicklung eingesetzt und analysiert wurden, wurden zunächst alle Items in einer ersten Studie hinsichtlich ihrer Verteilungseigenschaften untersucht (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 47). Es wurden alle Items aussortiert, die gängigen Kennwerten nicht genügten und zum Beispiel problematische Verteilungseigenschaften aufwiesen. Somit verblieben 170 Items, die die Basis für die weitere Skalenreduktion und Testentwicklung bildeten.
(3) Anschließend wurde die TOP-Endversion in fünf weiteren Schritten auf der Basis explorativer und konfirmatorischer Faktorenanalysen entwickelt. Hierbei wurde sukzessive die Itemanzahl von 170 auf 60 für die Standardform (bzw. neun für die Kurzform) reduziert und von 15 auf 11 Subskalen für die drei Faktoren respektive Dunkle Triade-Konstrukte (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 49). Es wurden jeweils zunächst exploratorische Faktorenanalysen gerechnet und diese anschließend an einem von der ersten Stichprobe unabhängigen Datensatz mittels konfirmatorischer Faktorenanalyse repliziert (S. 47-54).
(4) Aus den Items der Standardform mit 60 Items wurde eine Kurzform mit 9 Items extrahiert. Diese sollte eine möglichst breite Abbildung der Skalen der Standardform darstellen, dazu wurde das jeweils am höchsten ladende Item jeder der elf Skalen ausgewählt. Diese 11 Items wurden in einer eigenen Studie mittels explorativer und konfirmatorischer Faktorenanalysen überprüft und als Resultat auf die Kurzform mit 9 Items reduziert (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 52-55).

Durch dieses mehrstufige Vorgehen bei der Testentwicklung sehen die Autoren für die TOP eine breite und empirisch gut abgesicherte Konzeption der berufsbezogenen Aspekte der Dunklen Triade gewährleistet (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 54).
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Die Durchführungsobjektivität ist durch genaue Angaben zu Ablauf und Material der Untersuchung sowie durch die schriftliche Instruktion gegeben. Die Auswertungsobjektivität ist durch die Verwendung von Schablonen gewährleistet. Die Interpretationsobjektivität ist durch Interpretationshilfen, Testprofil und Normwerte sichergestellt.
 

Reliabilität

Es werden drei verschiedene Reliabilitätsarten berichtet: Cronbachs Alpha, Split-half- sowie Retestreliabilität (nach 2-4 Wochen sowie nach 6 Monaten). Zur Berechnung der verschiedenen Reliabilitätskennwerte wurde eine zusammengefasste Stichprobe (N = 1 318) aus neun der insgesamt für die Testentwicklung und Normierung verwendeten 12 Stichproben verwendet (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 45). Die Profilreliabilität wurde nicht berechnet.

Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) liegt für die Faktoren (respektive Hauptskalen) zwischen Alpha = .81 und. 94 (vgl. Tabelle 1). Für die Subskalen liegt Cronbachs Alpha zwischen Alpha = .65 und .93. Die Split-half-Reliabilitäten liegen etwas niedriger als die internen Konsistenzen, sind aber weitgehend ähnlich (für die Hauptskalen zwischen rtt = .70/.69 und rtt = .87/.85, es wurden jeweils Berechnungen nach der Spearman-Brown-Formel und zusätzlich zur Absicherung mit der konservativeren Guttman-Formel bestimmt; Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 58). Die Autoren bewerten die internen Konsistenzen der Hauptskalen als gut bis exzellent, die Werte für die Subskalen (bis auf zwei Ausnahmen) als akzeptabel bis gut (S. 58).

Die Retestreliabilitäten liegen für ein kurzes Testwiederholungsintervall von zwei bis vier Wochen nach Ansicht der Autoren in einem sehr guten Bereich mit Werten zwischen rtt = .86 und .94 für die Hauptskalen sowie zwischen rtt = .69 und .94 für die Subskalen (S. 58; vgl. Tabelle 1). Über einen längeren Zeitraum von sechs Monaten zeigen sich Retestreliabilitäten zwischen rtt = .69 und .76 für die Hauptskalen und zwischen rtt = .41 und .77 für die Subskalen. Damit zeige sich eine akzeptable Stabilität der Hauptskalen, so die Autoren, wogegen die Subskalen angesichts niedriger Sechs-Monats-Retestreliabilitätskennwerte nicht für längerfristige Prognosezwecke verwendet werden sollten (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 59).

Tabelle 1
Interne Konsistenzen (Cronbachs Alpha), Split-half- und Retestreliabilitäten Hauptskalen (Faktoren) und Subskalen der TOP-Standardform und Kurzform (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 58 f.)
------------------------------------------------------------ 
Faktor/ Cronbachs Split- rtt1 rtt2
Subskala Alpha half
(S/G)
------------------------------------------------------------
(A) TOP-Standardform 60 Items
Narzisstische
Arbeitshaltung .94 .87/.85 .95 .76
- Fuehrungsanspruch .93 .92/.90 .94 .76
- Ueberzeugungsglaube .88 .81/.80 .89 .75
- Autoritaetsbeduerfnis .79 .79/.79 .87 .53
- Risikofreude .65 .64/.56 .69 .49
- Ueberlegenheitsgefuehl .88 .89/.89 .95 .77
------------------------------------------------------------
Machiavellistische
Arbeitseinstellung .86 .82/.81 .86 .73
- Unsentimentalitaet .77 .67/.60 .77 .41
- Durchsetzungsglaube .87 .78/.76 .87 .74
- Skepsis .69 .75/.71 .69 .68
------------------------------------------------------------
Psychopathischer
Arbeitsstil .86 .70/.69 .86 .69
- Flexibilitaet .80 .65/.63 .80 .59
- Impulsivitaet .80 .77/.67 .80 .57
- Beschoenigung .81 .80/.80 .81 .74
------------------------------------------------------------
(B) TOP-Kurzform 9 Items
Narzisstische
Arbeitshaltung .59 .50/.46 .81 .67
Machiavellistische
Arbeitseinstellung .50 .47/.41 .71 .49
Psychopathischer
Arbeitsstil .54 .50/.43 .78 .49
------------------------------------------------------------
Anmerkungen. N = 1 318 für Cronbachs Alpha und Split-half; N = 55-64 für rtt1; N = 42 für rtt2; S/G = Spearman/Guttman; rtt1 = Retestreliabilität nach 2-4 Wochen; rtt2 = Retestreliabilität nach 6 Monaten.

Für die Reliabilität der TOP-Kurzform mit 9 Items werden ebenfalls verschiedene Reliabilitätskennwerte berichtet (vgl. Tabelle 1). Die interne Konsistenz liegt zwischen Alpha = .50 und .59, die Split-half-Reliabilität zwischen rtt = .47 und .50 nach Spearman-Brown-Formel und zwischen rtt = .41 und .46 nach der konservativeren Guttman-Formel. Die Retestreliabilität liegt bei 2-4 Wochen zwischen rtt = .71 und .81, nach sechs Monaten zwischen rtt = .49 und .67. Die Autoren empfehlen angesichts der niedrigeren Reliabilität der Kurzform sie vor allem dann einzusetzen, wenn eine sehr kurze Bearbeitungszeit gefordert ist wie beispielsweise beim Einsatz einer großen Persönlichkeitstestbatterie zu Auswahlzwecken. Angesichts der niedrigen Retestreliabilitäten für den Sechsmonatszeitraum raten sie von einer Verwendung der Kurzform für längerfristige Prognosen ab (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 59).
 

Validität

Für das Verfahren wurde eine umfangreiche Validitätsbestimmung durchgeführt.

KONSTRUKTVALIDITÄT. Mit einer Reihe von Analysen wurden verschiedene Aspekte der Konstruktvalidität überprüft:
(1) Binnenvalidität. Die Interkorrelationen der drei TOP-Hauptskalen entsprechen weitgehend den Werten, die O'Boyle und Mitarbeiter in ihrer Metaanalyse zur Interkorrelation der drei Konstrukte fanden (O'Boyle, Forsyth, Banks & McDaniel, 2012, S. 569; Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 60).
(2) Die konvergente Validität der TOP-Standardform und der TOP-Kurzform sehen die Autoren mit Korrelationen zwischen r = .77 und .84 als sehr gut gegeben (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 60).
(3) Korrelationen mit berufsunspezifischen Standardverfahren. Die Zusammenhänge der TOP mit analogen, berufsunspezifisch gemessenen Ausprägungen der Dunklen Triade liegen im mittleren bis hohen Bereich (siehe Tabelle 2). Dies gilt sowohl für die TOP-Standardform als auch für die Kurzform. Eine Ausnahme bildet das Zusammenhangsbild der TOP-Kurzform mit den Skalen der Dirty Dozen von Küfner et al. (2015) mit niedrigen bis mittelhohen Korrelationskoeffizienten (siehe Tabelle 2). Die Testautoren führen diese mangelnde Konstruktvalidität aber eher auf die heterogenen Konstrukte und die fragliche psychometrische Qualität der Dirty Dozen zurück (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 61 f.). Für die Eignung der TOP-Kurzform-Skala Psychopathischer Arbeitsstil zur Messung berufsbezogener Psychopathie spricht nach Meinung der Testautoren insbesondere der hohe Zusammenhang mit der Skala "Antagonismus" des PID-5-BF (r = .57, p < .01), die Feindseligkeit, Neigung zur Manipulation, Unehrlichkeit, Grandiosität, Suche nach Aufmerksamkeit und Gefühlskälte erfasst (S. 62 f.).

Tabelle 2
Korrelationen der TOP mit berufsunspezifischen Standardverfahren der Dunklen Triade (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 61 f.)
---------------------------------------------------------------------- 
TOP-Standardform TOP-Kurzform
NA MA PA NA MA PA
----------------------------------------------------------------------
NPI .59** .23* .19 .61** .17 .31**
MK .29** .69** .53** .15 .45** .58**
KPI-R .64** .47** .50** .44** .40** .53**
----------------------------------------------------------------------
SD3
- Narzissmus .56** .27** .42**
- Machiavellismus .18** .64** .56**
- Psychopathie .12 .28** .53**
Dirty Dozen
- Narzissmus .24** .35** .61**
- Machiavellismus .22** .34** .52**
- Psychopathie .09 .28** .43**
----------------------------------------------------------------------
PID-5-BF
- Gesamtwert Persoenlichkeits-Dysfunktion -.14 .30** .36**
- Negative Affektivitaet -.31** .18* .21*
- Verschlossenheit -.16 .15 .07
- Antagonismus .17 .49** .57**
- Enthemmtheit -.15 .16 .27**
- Psychotizismus .00 .13 .20*
----------------------------------------------------------------------
Anmerkungen. NA = Narzisstische Arbeitshaltung; MA = Machiavellistische Arbeitseinstellung; PA = Psychopathischer Arbeitsstil; NPI = Narcisisstic Personality Inventory (Raskin & Hall, 1979); MK = Machiavellismus-Skala des Fragebogen zur Erfassung von Machiavellismus und Konservatismus (ohne Quellenangabe, vermutlich Cloetta, 1972); KPI-R = Kieler Psychopathie Inventar (ohne Quellenangabe, vermutlich Köhler, Hinrichs & Huchzermeier, 2006); SD3 = Short Dark Triad (Jones & Paulhus, 2014; Übersetzung Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 61); Dirty Dozen (Küfner et al., 2015); PID-5-BF = Fragebogen: Persönlichkeitsinventar für DSM-5 - Kurzform (offizielle deutsche Übersetzung von Zimmermann, Krueger, Markon & Leising, 2012); NPI, MK und KPI-R: N = 55-80; SD3, Dirty Dozen und PID-5-BF: N = 128; **p < .01; *p < .05.

(4) Korrelationen der TOP-Skalen mit Facetten gängiger Persönlichkeitsmodelle (Fünffaktorenmodell bzw. Big Five sowie HEXACO-Modell nach Ashton & Lee, 2009) zeigen erwartungsgemäße Zusammenhänge (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 63). So bestehen beispielsweise durchgängig negative mittelhohe bis hohe Zusammenhänge mit Verträglichkeit (-.34 < r < -.63; gemessen mit dem NEO-FFI; Borkenau & Ostendorf, 2008) oder mit Ehrlichkeit/Bescheidenheit (Honesty/Humility; -.33 < r < .54, p < .01; gemessen mit dem HEXACO-60; Ashton & Lee, 2009); die Narzisstische Arbeitshaltung korreliert theoriekonform positiv mit Extraversion in beiden Messmodellen (Big Five r = .40, p < .01; HEXACO r = .36, p < .01). Insgesamt sehen die Testautoren die Beziehungen der TOP-Faktoren zu den "hellen" Persönlichkeitsfaktoren als weitere Bestätigung ihrer konstruktbezogenen Validität (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 64).
(5) Korrelationen mit berufserfolgsrelevanten kognitiven Merkmalen und Persönlichkeitsmerkmalen. Zur Prüfung des Berufsbezuges der TOP wurden Zusammenhänge mit einer Reihe von Konstrukten geprüft, die als relevante Prädiktoren beruflichen Verhaltens und Erlebens gelten.
(a) Interessen. Auch hier zeigen sich plausible Zusammenhangsmuster der TOP-Standardform und Kurzform wie beispielsweise eine mittlere Korrelation zwischen Narzisstischer Arbeitshaltung und unternehmerischem Interesse (r = .35/.37, p < .01; gemessen nach dem RIASEC-Modell von Holland, 1997, unter Verwendung eines firmeneigenen, nicht veröffentlichten Instrumentes INTEREST; S & F Personalpsychologie, o. J. a; Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 64) oder negativer Korrelationen der beiden TOP-Skalen Machiavellistische Arbeitseinstellung und Psychopathischer Arbeitsstil mit sozialem Interesse (r = -.27/-.21 bzw. -.22/-.21, für alle p < .01).
(b) Der Vergleich der selbsteingeschätzten Intelligenz mit Werten in einer Kurzskala zur Messung der kognitiven Fähigkeiten (Self-IQ vs. Kurzskala der allgemeinen Intelligenz KAPPA1; S & F Personalpsychologie, o. J. b und c) zeigt größtenteils die erwarteten Beziehungen. So zeigt sich beispielsweise das für Narzissten typische Muster einer überhöhten Einschätzung der allgemeinen Intelligenz (Self-IQ r = .55/.47, p < .01; KAPPA r = .04/-.07, n. s., S. 65). Deckungsgleich mit metaanalytischen Befunden besteht kein systematischer Zusammenhang der TOP-Faktoren mit objektiven Intelligenzmaßen.
(c) Zur selbsteingeschätzten Leistungsmotivation (gemessen mit dem Leistungsmotivationsinventar LMI; Schuler & Prochaska, 2001) bestehen in erster Linie positive Beziehungen der drei TOP-Skalen zu individuellen und sozial-kompetitiven Leistungszielen wie Dominanz, Leistungsstolz, Statusstreben und Wettbewerbshaltung (.23 < r < .50, p < .01/.05; Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 66). Demgegenüber zeigen sich keine Zusammenhänge der TOP-Skalen mit solchen Leistungsmotivations-Aspekten, die sich auf konkretes Arbeiten, Ausdauer, Anstrengungsbereitschaft, Lernmotivation, Selbstdisziplin oder Selbstverantwortlichkeit beziehen (S. 66).

KRITERIENBEZOGENE VALIDITÄT. Die kriterienbezogene Validität der TOP wurde an verschiedenen Stichproben untersucht, bestehend aus berufstätigen Personen (von Auszubildenden bis zu Führungskräften der mittleren bis höheren Ebene im Unternehmenskontext). Es werden Ergebnisse zu einer Vielzahl von Kriterienmaßen für berufliche Leistung berichtet, die in verschiedenen Einzelstudien erhoben wurden: Verwendet wurden sowohl Fremd- als auch Selbstbeurteilungen (klassische Leistungsbeurteilung durch Vorgesetzte, organisationskonformes Verhalten, Zufriedenheit, Commitment sowie Führungsstil eingeschätzt von den geführten Mitarbeitern bzw. Teams). Ebenso wurden erzielte Noten, Beförderungen, hierarchische Position, Führungsspanne und Gehalt (über Selbstberichte der Befragten) erhoben und mit den TOP-Ergebnissen in Beziehung gesetzt. Des Weiteren wurden objektive Leistungsdaten von Teams mit den TOP-Werten ihrer Führungskraft verglichen und der Zusammenhang mit organisationskonformem und kontraproduktivem Verhalten überprüft (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 68-83). Nachfolgend einige beispielhafte Ergebnisse:
(1) Organisationskonformes Verhalten. Erwartungsgemäß sind Personen mit erhöhten Triadewerten grundsätzlich eher nicht als "gute Bürger" einer Organisation einzuschätzen. Die mittels des Fragebogens zur Erfassung des leistungsbezogenen Verhaltens (FELA-S; Staufenbiel & Hartz, 2000) berechneten Kennwerte für das Organizational Citizenship Behavior (OCB) korrelieren zwischen r = -.28 und -.44 (p < .01) mit den TOP-Skalen Machiavellistische Arbeitseinstellung und Psychopathischer Arbeitsstil (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 69). Bei der OCB geht es um Eigenschaften wie Eigeninitiative oder um Einstellungen bezüglich des freiwilligen, über die Tätigkeit hinausgehenden Einsatzes für Kollegen oder für die Organisation.
(2) Kontraproduktives Verhalten. Narzissmus und Psychopathie korrelieren signifikant positiv mit individuumsbezogenem kontraproduktivem Verhalten mit Werten zwischen r = .23 (p < .05) und r = .41 (p < .01), gemessen mit der Skala bzw. Subskala Counterproductive Work Behavior (CWB; Bennett & Robinson, 2000). Psychopathie zeigt als einzige TOP-Skala zudem einen positiven Zusammenhang mit organisationsbezogenem kontraproduktivem Verhalten (r = .27, p < .01), was die Autoren als eine weitere Bestätigung der Einschätzung sehen, dass die Psychopathie der gefährlichste Bestandteil der Dunklen Triade ist (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 69). Vermutlich aufgrund von Stichprobeneffekten zeigten sich keine signifikanten Zusammenhänge von Machiavellistischer Arbeitshaltung mit kontraproduktivem Verhalten (S. 69).
(3) Objektive Leistungs- und Erfolgsdaten. Auf der Basis von drei Stichproben wurden die Zusammenhänge der TOP-Faktoren mit objektiven Leistungs- und Erfolgsdaten geprüft (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 74). Hierzu zählten die Zielerreichungsquote und die Fehlzeiten des geführten Teams, die Anzahl der eingereichten Verbesserungsvorschläge, Schul- und Berufsschulnoten sowie Karriereindikatoren (hierarchische Position, Beförderungen, Führungsspanne, Gehalt). Für die Narzisstische Arbeitshaltung fanden sich überwiegend positive Beziehungen zu Erfolgsmaßen. So wurden Personen mit höheren Ausprägungen (gemäß ihrer Selbstauskünfte) häufiger befördert (r = .20/.29, p < .01), hatten größere Führungsspannen (r = .28/.32, p < .01) oder erzielten höhere Gehälter (r = .19/.25, p < .01). Die Autoren merken an, dass die objektiven Daten von den Personen selbst berichtet wurden, so dass hier eine gewisse beschönigende Selbstdarstellung unterstellt werden könne. Allerdings müsste man nicht von substanziellen Verfälschungen ausgehen, da beim Psychopathischen Arbeitsstil, der durch Lügen bzw. Beschönigungstendenzen gekennzeichnet ist, keine solchen positiven Werte gefunden wurden (S. 73 f.).
(4) Kurvilineare Effekte. Die Dunkle Triade gilt nach bislang vorliegendem metaanalytischem Befundstand als ein eher schwacher Prädiktor globaler beruflicher Leistung. Allerdings könnte dieses Ergebnis der Tatsache geschuldet sein, dass üblicherweise lineare Effekte geprüft werden. Einer Hypothese Schulers (2014) folgend wurde daher explorativ geprüft, ob sich ein kurvilinearer Zusammenhang zwischen der TOP und der Berufsleistung in dem Sinne zeigt, dass es bis zu einem gewissen Ausmaß vorteilhaft sein kann, eine der "dunklen" Eigenschaften zu haben, es sich darüber hinaus aber ins Gegenteil verkehrt (also gewissermaßen die Dosis das Gift macht). Zur Hypothesenprüfung wurde für jede TOP eine zweistufige Regressionsanalyse gerechnet mit dem jeweiligen TOP-Faktor als Prädiktor und der Berufsleistung als Kriterium, operationalisiert mittels der Vorgesetzteneinschätzung anhand der Work Role Behavior-Skala (WRBS; Griffin, Neal & Parker, 2007). Im zweiten Regressionsschritt wurde jeweils der Prädiktor zusätzlich als quadrierter Term der z-standardisierten Variable eingefügt. Anhand des Beta-Gewichtes und Vorzeichens sowie signifikanter Veränderungen des R-Quadrates lässt sich prüfen, ob kurvilineare Effekte vorliegen. Für die Narzisstische Arbeitshaltung und die Machiavellistische Arbeitseinstellung fand sich jeweils ein umgekehrt u-förmiger Zusammenhang mit der Berufsleistung, eingeschätzt durch die WRBS-Vorgesetztenbeurteilung. Danach leisten beide Merkmale bis zu einer mittelstarken Ausprägung einen positiven Beitrag zur beruflichen Leistung, bei darüber hinausgehenden TOP-Werten "dreht" sich das Verhältnis und es zeigt sich der erwartete negative Zusammenhang mit Berufsleistung (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 75 ff.). Auf der Grundlage ihrer Ergebnisse schlagen die Autoren Cut-off-Werte vor, die für beide TOP-Skalen bei eineinhalb Standardabweichungen über dem Mittelwert liegt (S. 75). Für den Psychopathischen Arbeitsstil fand sich kein umgekehrt u-förmiger Zusammenhang (S. 78).
(5) Moderierende und inkrementelle Effekte im Zusammenhang mit Integrität. Für die Narzisstische Arbeitshaltung sowie für die Machiavellistische Arbeitseinstellung berichten die Autoren moderierende Effekte auf den Zusammenhang zwischen Integrität und Berufsleistung (Operationalisierung der Berufsleistung und Datensatz wie bei der Prüfung kurvilinearer Effekte, zur Operationalisierung der Integrität fehlen nähere Angaben): Hohe Integritätswerte führen in Kombination mit hohen TOP-Werten zu besseren Leistungsbewertungen durch die Vorgesetzten. Bei geringen Integritätswerten hat die TOP-Ausprägung hingegen keinen solchen Effekt. Für den Psychopathischen Arbeitsstil fand sich insgesamt kein moderierender Effekt für die Beziehung zwischen Integrität und Berufsleistung (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 79 ff.). Weiterhin wurde mittels hierarchischer multipler Regressionsanalysen überprüft, wieweit die TOP einen inkrementellen Vorhersagebeitrag zu kontraproduktivem Verhalten neben gängigen Prädiktoren (Persönlichkeitseigenschaften nach dem Fünffaktorenmodell und HEXACO-Modell sowie Integrität) leisten kann. Bei einer gemeinsamen Verwendung des Fünffaktorenmodells mit der TOP als Prädiktoren leistet letztere eine zusätzliche Varianzaufklärung von 6% (p < .10) in Bezug auf kontraproduktives Verhalten (R-Quadrat = .26; S. 82). Eine insgesamt bessere Vorhersage kontraproduktiven Verhaltens gelingt mit der gleichzeitigen Verwendung des HEXACO-Modells (das bereits eine eigene Skala "Ehrlichkeit" enthält; eigene Varianzaufklärung von 31%) zusammen mit Integrität (inkrementelle Validität von 7%, p < .05) sowie TOP (inkrementelle Validität von 4%, p < .10). Gemeinsam erklären diese drei Prädiktoren 42% der Kriterienvarianz. Die Testautoren interpretieren den inkrementellen Beitrag der TOP dahingehend, dass damit nun auch die negativen Eigenschaften erfasst werden können, die im HEXACO-Modell und im Konzept der Integrität fehlen (S. 83).

Angesichts der negativ besetzten Thematik der TOP wurden die Akzeptanz und Verfälschbarkeit in eigenen Studien geprüft. Bei einem Vergleich der Akzeptanzwerte (Wahrung der Privatsphäre, Augenscheinvalidität, Angemessenheit für den Einsatz in der Personalauswahl) erzielte die TOP-Kurzform bessere Einschätzungen als analoge Messverfahren (SD3, Dirty Dozen; Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 86). Zur Überprüfung von Verfälschungstendenzen wurde das Antwortverhalten zur TOP von Probanden in einer Auswahlsituation (n = 138 Online-Bewerber) mit derjenigen von Probanden in Forschungsstudien verglichen (N = 1 318 im Gesamtdatensatz). Es zeigten sich signifikante Mittelwertunterschiede zwischen beiden Gruppen sowohl bei den Haupt- als auch bei den Subskalen, mit kleinen bis mittleren Effektstärken (Hedges g für unterschiedlich große Stichproben und Varianzen zwischen -.16 und -.68; S. 88), wobei die Probanden in der Auswahlsituation geringere Werte angaben und sich damit positiver darstellten. Die Autoren werten dieses Ergebnis als zufriedenstellend für dieses Verfahren und als Beleg dafür, dass die TOP mit einem guten Informationswert im Auswahlkontext eingesetzt werden können und man nur von einem geringen Verfälschungsausmaß ausgehen müsse (S. 88).
 

Normierung

Es liegen Normen (Standardwerte, Prozentrangwerte, Staninewerte) aus Erhebungen im Zeitraum von 2010 und 2015 vor (N = 1 298; 56% Frauen, 44% Männer; 17 bis 70 Jahre; Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 45, S. 88). Die Daten stammen von berufserfahrenen Personen bzw. Berufstätigen aus der Normalbevölkerung auf verschiedenen hierarchischen Niveaus (von Auszubildenden bis zu Topführungskräften) und aus unterschiedlichen Branchen. Für die Narzisstische Arbeitshaltung liegen darüber hinaus differenzierte Normen nach Geschlecht (N = 637 Frauen, N = 506 Männer) sowie für Führungskräfte (N = 258) vor.
 

Anwendungsmöglichkeiten

Das Verfahren kann in der psychologischen Forschung zur Dunklen Triade der Persönlichkeit im Arbeits- und Organisationskontext eingesetzt werden. Bei entsprechend gründlicher Planung und sorgfältigem Umgang mit den Ergebnissen kann es darüber hinaus für eignungsdiagnostische und Beratungszwecke im Rahmen der Personalauswahl und Personalentwicklung, bei Beratung und Coaching oder zur (Risiko-)Potenzialanalyse Zusatzinformationen zu gängigen Persönlichkeitsverfahren liefern (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 31). Das Verfahren stellt ausdrücklich kein klinisches Verfahren dar und ist nicht für psychiatrische Gesundheitsdiagnosen geeignet (S. 84).
 

Bewertung

Mit der TOP liegt ein sorgsam konstruiertes Verfahren zur berufsbezogenen Erfassung der Dunklen Triade der Persönlichkeit vor. Das Verfahren ist insgesamt sehr gut dokumentiert, die Testentwicklung und die umfangreichen Prüfungen der Testgüte sind umfassend und gut nachvollziehbar dargestellt.
Bei einem Verfahren wie der TOP, das eher unvorteilhafte Persönlichkeitseigenschaften erfasst, gleichzeitig aber als Instrument bei der Bewerberauswahl empfohlen wird, wäre eine umfangreichere Prüfung der Verfälschbarkeit wünschenswert gewesen. Zwar prüfen die Autoren in einer eigenen Analyse das Verfälschungsausmaß, verwenden hierfür jedoch Fragebogendaten. Sie finden erwartungsgemäß positivere Selbstbeschreibungen von Bewerbern im Vergleich zu Probanden, die im Forschungskontext geantwortet haben. Dennoch sehen die Autoren das Verfälschungsausmaß als unkritisch und nicht gegen einen Einsatz in Auswahlkontexten sprechend (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 88). Hier könnten nach vorliegender Auffassung systematischere Prüfungen, z. B. über experimentelle Faking-Studien, mehr Information über die gezielte Verfälschbarkeit liefern.
Die Autoren weisen darauf hin, dass die persönliche Rückmeldung der Testergebnisse an die Probanden ein sensibler Punkt ist und gut vorbereitet sein sollte. Sie liefern hierfür eine Reihe von Hinweisen und geben hilfreiche Empfehlungen für die Gestaltung eines solchen Rückmeldegespräches (Schwarzinger & Schuler, 2016, S. 37-41). Eine Empfehlung ist die Verwendung alternativer Faktorenbezeichnungen zur Vermeidung eines klinischen Eindrucks (z. B. "Selbstbezogene Arbeitshaltung" anstelle von Narzisstischer Arbeitshaltung, S. 29). Auf dem Auswertungs- und Profilbogen sind jedoch die herkömmlichen Skalenbezeichnungen abgedruckt, so dass er demnach nicht unmittelbar dem Probanden gezeigt werden sollte. Hier wäre es hilfreich, wenn ein eigenes Probanden- bzw. Klientenauswertungsblatt mit den alternativen Faktorenbezeichnungen als Teil der Testmaterialen existierte.
Insgesamt ist die TOP ein sorgsam konstruiertes und gut überprüftes Verfahren, das eine zuverlässige, valide und ökonomische Erfassung der Dunklen Triade der Persönlichkeit im Forschungs- und Berufskontext erlaubt.
 

Literatur

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  • Zimmermann, J., Krueger, R. F., Markon, K. E. & Leising, D. (2012). Persönlichkeitsinventar für DSM-5. Kurzform (PID-5-BF) - Version für Erwachsene (genehmigte deutsche Übersetzung). Arlington, VA: American Psychiatric Association.
 
 Dörthe Beurer (29.06.2017)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Computer Assisted Testing; Classical Test Theory; Questionnaires; Rating Scales; Test Norms; Industrial and Organizational Psychology; Personality Measures; Machiavellianism; Narcissism; Psychopathy; Personality Correlates

Computerunterstütztes Testen; Klassische Testtheorie; Fragebögen; Rating-Skalen; Testnormen; Arbeits- und Organisationspsychologie; Persönlichkeitstests; Machiavellismus; Narzissmus; Psychopathie; Persönlichkeitskorrelate

 weitere Schlagworte:

2016; Hogrefe TestSystem; 60 Items (Standardform); 9 Items (Kurzform); Hauptskalen: 1 Narzissmus, 2 Machiavellismus, 3 Psychopathie; Subskalen: 1 Führungsanspruch, 2 Überzeugungsglaube, 3 Autoritätsbedürfnis, 4 Risikofreude, 5 Überlegenheitsgefühl, 6 Unsentimentalität, 7 Durchsetzungsglaube, 8 Skepsis, 9 Flexibilität, 10 Impulsivität, 11 Beschönigung; Normierungsjahr: 2015; Normstichprobe: 1318
 Klassifikation:

Persönlichkeitstests; Berufs- und arbeitspsychologische Tests; Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse; Arbeits- und Organisationspsychologie
Mehrdimensionale Persönlichkeitstests; Machtmotivtests und Verfahren zur Erfassung von Machiavellismus
9.1; 9.7.2
 Anwendungstyp: Individual Diagnosis, Research (Tests)
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Land: Germany
 Publikationsjahr: 2016
 Änderungsdatum: 201709
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